Work-Life-Balance hat nicht nur den zeitlichen Aspekt. Wenn ich meine Arbeitszeit als sinnerfüllt und angenehm empfinde, bin ich ja auch in der Balance.
Möchte ich lieber Unterricht vorbereiten oder die Küche aufräumen? Lieber Kartoffeln schälen oder unterrichten? Waschen oder Fehlstunden zählen? "Balance" heißt für mich, dass die eine Tätigkeit eine Erholung von der anderen ist und ich mein Leben als abwechslungsreich und sinnvoll empfinde.
Allerdings, ein hektischer Vormittag mit schwieriger Klientel erfordert Erholung, und wenn ich danach nur noch platt im Bett liege, dann NERVT mich das. Vor allem auch, weil vieles von dem, was ich da so getan habe, sinnlos und frustrierend ist. Zum Glück ist das nicht an jedem Schultag so.