Beiträge von Piksieben
-
-
Genau, erster Schritt wäre eine wöchentliche Kopie, die könnte man auch digital machen.
Wir haben das gemacht, bevor das digitale Klassenbuch kam.
Als wir noch die Papierform hatten, mussten wir es nach der DSGVO nach jedem Unterricht ins Lehrerzimmer bringen oder dem nächsten Kollegen übergeben.
Bei uns sind die Klassenbücher auch gelegentlich verschwunden, ganz schlecht.
-
Das frage ich mich auch. Eine ungeimpfte Kollegin von mir ist alleinerziehend und baut gerade. Die kann es sich defintiv nicht leisten zu kündigen. Vermutlich würde sie sich dann - "wohl oder übel" (aus ihrer Sicht) - doch impfen lassen.
Nun ja, das ist der Unterschied zwischen Impfpflicht und Impfzwang, oder?
Und der Effekt, das sie sich, auch widerwillig, impfen lässt, ist der gewünschte.
Wir haben auch vier ungeimpfte Kollegen, soweit ich informiert bin. Mir wäre deutlich wohler, wenn alle geimpft wären. Einer hat gerade positiv getestet. Fällt mindestens 2 Wochen aus. Na denn. Die Geimpften machen ja gern Vertretung

Die Impfpflicht war nicht geplant, weil man dachte, die Leute kapieren, dass wir nicht anders rauskommen aus der Nummer "Corona". So kann man sich irren.
-
Ich bin auch immer wieder erstaunt, wie weit sich manche Leute aus dem Fenster lehnen mit ihren angeblichen Kenntnissen, und wenn mich das nervt, blockiere ich halt die Leute.
Können wir weiter darüber sprechen, wie wir dem Corona-Virus entgegen gehen, statt hier eine scheinbare Fachdiskussion zu führen?
Ich habe gestern erfahren, dass ein ehemaliger Schüler unserer Schule mit 30 (!!) am Coronavirus verstorben ist. Er war nicht geimpft. Irgendwie ist das doch was anderes als immer nur die Zahlen zu sehen.
Es passiert schon gelegentlich, dass Schüler versterben, ist immer ein Schock. Aber dieser wäre vermeidbar gewesen. Das ist so traurig.
-
Dieses "zu alt" ist die schlimmste Schere, die man im Kopf haben kann. Wieso in aller Welt soll man nicht mit 27 ein Studium anfangen? Das ist keine Frage des Alters, sondern eine finanzielle Frage.
Ich habe mit 27 meinen ersten Vollzeitjob angetreten und so hat sich nach und nach meinen Lebensstandard und die Familiensituation entwickelt. Lehrerin bin ich erst ü40 geworden. Jetzt überlege ich manchmal, was ich eigentlich noch alles studieren will, und warum ich das nicht einfach mache. Es wäre großartig, mit all dem Hintergrundwissen und dem, was ich erlebt und gelernt habe, nochmal zu studieren. Aber dann denke ich an die Rente und frage mich, ob ich noch mal studentisch leben will und ob ich Mensaessen aushalten würde.
Aber irgendwann mache ich den Traum wahr


-
Was WIR uns zurecht denken, ist relativ schnuppe.
Ich weiß zumindest, wozu man Getrennt- und Zusammenschreibung und Groß- und Kleinschreibung braucht.
Nämlich um zu klären, ob ich mir etwas zurechtdenke (=zusammenschwurble) oder ob ich zu Recht denke, dass der Dreisatz im späteren Leben gewiss gebraucht wird.
Sorry, das musste raus

-
Ich bin verwirrt

Man muss ja nicht alles verstehen. Hauptsache die Weihnachtsferien werden nicht nachgezogen.
-
Heute erst gehört: "Ich habe keine Angst vor Corona..."
Manchmal möchte man die Wände hochgehen. Echt. Risikowahrnehmung ist bekanntermaßen irrational, aber in dem Fall ist die individuelle Wahrnehmung nicht entscheidend. Wir sind alle und in allen Lebensbereichen von Corona betroffen.
Wie soll man mit Leuten diskutieren, die immer noch in diesem ich-ich-ich feststecken?
Ich hoffe, die Impfpflicht kommt bald.
-
Müsst ihr denn alle Noten dort eintragen? Klingt für mich wirklich absurd. Ich mache zwischendurch manchmal lächerlich kurze Tests, mehr so Hausaufgabenkontrolle, das hat einfach nicht das Gewicht von anderen erbrachten Leistungen. Und das kann man nicht mit berücksichtigen bei dieser ohnehin zweifelhaften Methode, zu einer Gesamtnote zu kommen? Das schreit ja geradezu danach, es irgendwie passend zu machen, wenn es einem gerade nicht so passt. Manchmal gibt es gewichtige Gründe, die einen Ausschlag geben, obwohl es arithmetisch nicht passt. Wie machen das denn die anderen Lehrkräfte an deiner Schule?
-
Ah, ok, das ist eine wichtige Info, chilipaprika.
Ich weiß auch von einem Aufhebungsvertrag, aber das war noch in der Probezeit, glaube ich.
-
Jetzt mal angenommen, ich wollte als Angestellte kündigen (NRW).
Gilt dann wirklich ausschließlich dass, was im TVL steht: Nach 12 Jahren 6 Monate zum Quartalsende?
Wäre es nicht sinnvoller, zum Schuljahresende zu kündigen?
Ich habe schon mitbekommen, dass angestellte Lehrkräfte an ihrem Geburtstag in den Ruhestand gehen und nicht zum Schuljahresende.
Gibt es bei der normalen Kündigung auch keine Sonderregelung für Lehrer?

Weiß jemand das? -
In NDS war die Maskenpflicht nie abgeschafft - zumindest nicht in den weiterführenden Schulen.
Wie schön für euch. Hier in NRW meint man, die Maskenpflicht "am festen Sitzplatz" abschaffen zu müssen, weil, Mantra: Schule sind sichere Orte. Was natürlich den Effekt hat, dass kein Mensch das mehr ernst nimmt mit den Masken. Bei mir im Unterricht sitzen erwachsene Menschen (ü20), ungeimpft und ohne Masken, man meint, die Schnelltests alle paar Tage reichen. Die Geimpften lassen sich meist nicht testen.
Nach den jüngsten Verschärfungen mit 2G sollte man meinen, die unkompliziert umzusetzende Maskenpflicht würde einfach wieder eingeführt. Wir warten bisher vergeblich.
Im Hallenbad: Viele Gruppen von Schülerinnen und Schülern, ohne Masken in fensterlosen Umkleiden.
Ja, auch Schwimmen können rettet Leben, aber ich mag aktuell schon gar nicht mehr schwimmen gehen, wenn ich weiß, da sind auch Schülergruppen. Dabei gilt für Erwachsene schon 2G.
-
Mir fällt es schwer, gelassen zu bleiben. Das war alles vorhersehbar. Wozu gibt es all diese Expertinnen und Experten, die die Politik beraten?
Laschet weigerte sich im Sommer trotz besseren Wissens, nachzudenken, und mit ihm viele andere Politiker.
Klar, war ja Wahlkampf. Hier schön pointiert berichtet:
https://www.zdf.de/politik/inside…torben-100.html
Und jetzt warten wir erst mal wieder ab, bis wir die Maskenpflicht wieder einführen.
Die 400 Toten *am Tag*, die Wieler prophezeit hat, sind ja schon fast erreicht. Ist uns das jetzt echt egal? Dass Schwerkranke im Flieger von A nach B gebracht werden müssen, dass Pfleger am Anschlag sind ... all das war vorhersehbar.
Wie oben geschildert: Sich zurückziehen und selbst schützen ist ja schön und gut, aber man ist ja auch ohne Erkrankung betroffen. Von Lieferengpässen zum Beispiel. Von erhöhten Krankenkassenzuschlägen.
Wer sagt als Erstes: "I want you to panic"? Gelassenheit ist schön und gut, ist aber aktuell nicht angebracht.
-
Heute aufgeschnappt:
"Ich habe mich impfen lassen und dann? Sind die Zahlen gestiegen! Hat also nichts genutzt."
-
Ist hier gerade irgendwie eine "auf Krawall gebürstete Stimmung" oder irre ich mich?
Tsss, und das alles nur, weil hier ein neuer User einen alten Thread (mit Rechtschreibfehler im Titel) 'rausgekramt hat...
... und dabei hat sich der TE offenbar längst umorienriert

-
Es ermüdet mich sehr, an das Maskentragen zu appellieren. Viele sind ja auch nach 18 Monaten noch nicht fähig, die so aufzusetzen, dass sie auch ihren Nutzen erfüllt. Ich mache es wie Kiggie, trage FFP2, lüfte und hoffe, dass mir nichts passiert.
Einige wünschen sich auch wieder Distanzunterricht. Technisch geht das bei uns problemlos.
Ich wundere mich auch sehr, dass keine Schulmail kommt. Oder habe ich was verpasst?
-
Das ist wirklich sehr unbefriedigend

-
Ich habe weiter oben schon geschrieben, dass er bzgl. Betriebsrat in einer ganz schwierigen Position ist und leider keinen wirklichen Ansprechpartner hat, außer dem Chef...
Der Betriebsrat darf ja gern eine Meinung haben, aber er soll sich ja schon für die Interessen der Arbeitnehmer einsetzen und euer Interesse, in Ruhe arbeiten zu können, ist schließlich auch eins. Von daher finde ich schon, dass dein Partner da mal anklopfen sollte.
Und den Chef kann man auch ansprechen. Ist das inzwischen denn mal geschehen?
Bevor du dir Noisecancelling-Kopfhörer für teuer Geld zulegst und dir ein Loch in den Bauch ärgerst ...
Bei meinem Mann ist es auch so, dass er immer noch überwiegend zu Hause arbeitet, aber es ist nie verboten worden, zum Arbeitsplatz zu kommen und einige seiner Kollegen waren auch ständig dort. Allmählich wünsche ich mir aber auch, dass da wieder "Normalität" einkehrt. Ich kann dich so gut verstehen. Selbst wenn man nicht in einer Küche zusammenhocken muss - auf die Dauer ist es einfach anstrengend. In der Schule ist es doch hektisch genug, zu Hause bin ich auch am liebsten ungestört. Da sind die Befindlichkeiten auch individuell verschieden ... aber ich habe auch keine Lust mehr, mich zu entschuldigen, wenn ich meine Ruhe haben will.
-
Ich stelle mir gerade vor, die Geimpften würden sich radikalisieren

Ich will meine Freiheiten wieder! Ich habe keinen Bock auf einem weiteren Winter mit beschlagener Brille! Ich habe keinen Bock auf die blöde Testerei und Zettelausfüllerei! Warum tu ich mir das an? Ich trete in Streik und zwar sofort.
Und das Selbstmitleid von Impfgegnern, wie arm und diskrimiert sie seien, kann ich nicht mehr hören!

So etwa 



Was wäre dann wohl los?
-
Aber die Maskenpflicht ließe sich zumindest für die SekII problemlos wieder einführen. Bei mir sitzen erwachsene Ungeimpfte ohne Maske dicht zusammen. Ein Unding.
Werbung