Beiträge von Piksieben

    Eigentlich ist alles möglich: Einige verlassen die Schule, weil es einfach anders ist, als sie sich vorgestellt haben, oder sie ein besseres Angebot z. B. von einer Uni haben. Einige überstehen die Probezeit nicht. Manchen gebricht es gar an Fachkompetenz.

    Das wahre Drama ist es erst, wenn man die Prüfung auch im wiederholten Versuch nicht besteht und dann "draußen" ist. Aber hier fiel schon der Begriff "Beratungsresistenz". Einige sind einfach nicht gemacht für diesen Job, merken das aber selbst nicht. Denken, sie wüssten alles besser. Wenn man schon die Prüfung antritt mit einer Hose, die auf halb 8 hängt: Da bin ich schon einigermaßen sprachlos.

    Die meisten kommen aber ganz gut durch, mehr oder weniger gestresst. Wichtig ist halt tatsächlich, mit anderen in Kontakt zu bleiben und lernwillig und -fähig zu bleiben. Ich habe zum Teil auch einfach gemacht, was gewünscht war, auch wenn ich stellenweise nicht überzeugt war und das heute auch nicht mehr so mache.

    Das Lernen hört auch nicht auf und macht den Beruf ja reizvoll. Ich freue mich über jede neue Einsicht :)

    Behalte das mit der Prüfungsangst im Auge, damit dir das nicht zum Verhängnis wird. Aber du hast ja genügend Gelegenheit, zu üben, bevor es ernst wird. Viel Erfolg!

    Ich hatte neulich ein Teil einer Bestellung, das nicht an die Packstation geliefert werden konnte. Nun gut, dachte ich, dann lasse ich gleich alles nach Hause liefern.

    Und dann kamen die erwähnten fünf Teillieferungen ... das nervt fürchterlich, man traut sich kaum noch aufs Klo zu gehen, könnte ja schon wieder klingeln ... Und dann soll man ja auch noch gleich bewerten, wie toll die Zustellung war ...

    Zum Glück geht doch vieles an die Packstation und von denen gibt es ja immer mehr. Ganz netter Spaziergang immer.

    Im WDR gab es gestern so was wie Weiberfastnacht, hatte zufällig reingezappt.

    Da war ich echt traurig. Ich mache mir nichts aus Karneval, aber die Bilder aus den letzten Jahren zu sehen war wie in eine sehr ferne Vergangenheit zu schauen, es noch locker und lustig war, und es kam mir vor, als sei das alles schon lange nicht mehr wahr.

    Es ist immer noch rührend zu sehen, wie sich Menschen bemühen, andere bei Laune zu halten. Trotzdem wird mir zusehends das Herz schwer. Ich bin sicher, wir werden noch lange mit den Folgen dieser Pandemie zu tun haben.

    Aber gut, da hilft halt nix.

    Ich kenne eine Userin, deren Corona-Posts weit häufiger und oft im Ton mehr daneben sind als die von Nymphicus, die ich eigentlich immer ganz interessant finde. Ich habe diese andere Userin längst auf der Ignore-Liste, aber dann habe ich eine ignorierte Nachricht an der anderen ... und die Zitate dazu ...

    Manchmal verstehe ich die Wahrnehmung der Mituser*innen nicht so richtig. Was triggert sie, was lassen sie einfach so durchgehen ... aber ich mag mich an keinem Zank beteiligen, das ist mir echt zu albern.

    "Passiv aggressiv": Wenn jemand mir in der Tempo 30-Zone im Kofferraum hängt und mir plötzlich in den Sinn kommt, vorschriftsmäßig die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten - ich weiß dann, der Ärger von dem Drängler ist größer als meiner :flieh:

    Es gibt online einige Tests, die helfen sollen, die Eignung für das Mathestudium einzuschätzen, beispielsweise an der Uni Bonn. Wäre schon mal ein Anhaltspunkt.

    Natürlich kannst du dich vorbereiten. Und es gibt Brückenkurse.

    Ich habe damals gleich nach der Schule (nur Mathe-Grundkurs) einen gemacht und das war sehr hilfreich.

    Wenn man jeden Lehrer für den Unterricht von Kindern von Freunden blockieren würde, würde es etwas schwierig. Aber ein Stiefbruder ist ja nun was anderes. Ich würde beim Schulleiter fragen, wie er das sieht. Du solltest ja auf keinen Fall Klassenlehrer für deinen Stiefbruder sein.

    Ansonsten würde ich das nicht dramatisieren. Es ist ja nur vorübergehend. Ich hatte auch selbst Kinder an meiner Schule, war kein Problem, auch gibt es manchmal Fälle, wo Lehrer Neffen oder Kumpels aus dem Chor unterrichten. Muss man sich halt drauf einstellen und professionell mit umgehen.

    Viele Schülerinnen und Schüler haben offensichtlich echte Probleme mit der Situation, Motivationsprobleme, depressive Episoden, können den Tag nicht strukturieren, fühlen sich wahlweise über- oder unterfordert ... Es ist wirklich besorgniserregend, aber was soll man machen mit volljährigen Schülern, die kurz vor ihrem Abschluss stehen? Ich versuche ja, im Kontakt zu bleiben, aber einige gehen einfach auf Tauchstation. Es ist zum Verzweifeln, andererseits denke ich mir: Ist das wirklich meine Aufgabe, den Schüler auch im Abschlussjahr noch hinterherzulaufen? Sie wurden schon für umme versetzt.

    Andere genießen den Distanzunterricht und kommen super zurecht. Das sind natürlich nicht die, denen die Versetzung hinterhergeworfen wurde.

    Ich habe jetzt angefangen, Präsentationen als Videos zur Verfügung zu stellen. Dadurch gibt es kein "hab ich nicht mitgekriegt" mehr. Und ich halte mich auch damit wach.

    Unserer Prüfungen in der höheren Berufsfachschule (Fachabi 2-jährig) wurden ca. 3 Wochen nach hinten verschoben. Darf die Kiddiez noch gut 10 Tage länger bespaßen. Da ich im soll bin werden das entspannte Selbstlernstunden werden.

    Bei uns 14 Tage.

    Ich habe mich auch gefragt, ob das eigentlich alles ist, was denen an Maßnahmen einfällt und ob das zielführend ist.

    Mehr Zeit zur Prüfungsvorbereitung finde ich prinzipiell gut, aber wie man das jetzt hinkriegt, bleibt völlig offen. Machen dann die an Prüfungen beteiligten Lehrer mehr und die anderen nix?

    Ach aber eigentlich frage ich mich gar nix mehr. Ist sinnlos.

    Tja, wenn ich mich so erinnere: Einige Abschlussfeiern sind gelungen und lustig, rührend und liebevoll gestaltet mit Deko und leckerem Essen, Musik usw. Bei anderen ist es einfach nur peinlich. Weil keiner Bock hatte, was vorzubereiten. Weil man alberne Streiche macht, die nicht im mindesten lustig sind. Weil man meint, eine Abirede müsse eine Generalabrechnung sein. Weil in den Abizeitungen Blödsinn steht. Auch Lehrer glänzen nicht immer auf Abschlussfeiern.

    Ich wurde auch schon mal "abgewatscht" und das hat mich auch gekränkt. Aber das war nur ein einziges Mal und ich stehe jetzt drüber. Diese Feiern gehören halt zum Job und ich gehe auch durchaus nicht immer hin.

    Ich sprach mal mit Schülern, die mit ihrem Klassenlehrer sehr unzufrieden waren und ihm zum Abschluss nicht gerne künstlich danken und ihn loben wollten. Ich habe ihnen gesagt, dass auch Schweigen sehr beredt sein kann ... sie haben dann alle erdenklichen Lehrer über den grünen Klee gelobt, nur einen haben sie "vergessen". So entstanden keine peinlichen Momente, aber die Message kam doch rüber.

    Das vorher zu thematisieren, könnte auch nach hinten losgehen. elena, so wie du das schilderst, habe ich das Gefühl, dass das nicht noch mal passiert. Aber vorsichtig ansprechen kann man es natürlich. Vielleicht mit einer positiven Botschaft: Bei so einer Feier möchten alle froh sein. Das ist nicht der Ort für Abrechnungen - was auch für die Lehrer gilt. Das ist feige. Man kann auch vorher sagen, was einem nicht gefällt. Vielleicht wäre das am besten: In der letzten Stunde ein Feedback einzuholen, so dass jeder Schüler einmal die Gelegenheit hat zu sagen, was gut war und was weniger.

    Klappt aber nicht immer. Das darf man nicht persönlich nehmen.

    Ich gehe im Moment möglichst selten einkaufen, aber jedes Mal habe ich das Gefühl, es ist einfach nur voll, die Leute halten keine Abstände ein und auch OP-Masken kann man falsch tragen ... keiner hat mehr Bock drauf.

    Dass die Baumärkte jetzt auch zu haben, liegt wohl auch daran, dass die Leute im letzten Jahr da immer "mal gucken" waren.

    Ich verstehe das, dass es einem auf die Nerven geht, wenn man gefühlt nirgends hin kann. Aber sich riskant zu verhalten verlängert nur all diese Maßnahmen.

    Geben wir nicht ohnehin schon eher bessere Noten? Ich kann niemandem einfach eine 5 geben, der mehrere Wochen wegen Quarantäne gefehlt hat, während die anderen Präsenzunterricht haben, und der keinen Computer besitzt. Der eine ist behütet und umsorgt und der andere sitzt verloren mit einem Handy am Küchentisch ... Und nein, das ist nicht immer so. In normalen Zeiten sitzen sie wenigstens in demselben Klassen- oder Rechnerraum.

    Andererseits, wie schon erwähnt, was mit Schülern, die zum zweiten Mal versetzt werden, ohne die Leistungen erbracht zu haben? Das ist schon dieses Jahr bei uns ein erhebliches Problem. Da sitzen Leute herum, die 3 Jahre BAFöG beziehen aber keine Chance auf einen Abschluss haben und nach zwei Jahren spätestens die Schule hätten verlassen müssen. Und die nochmal versetzen? Da muss eine Lösung her.

    Wir haben in der Familie inzwischen alle den Markus von Ikea und sind mit dem sehr zufrieden. Er ist leicht und beweglich. Ich brauche auch die Höhenverstellbarkeit und mich mal nach hinten lehnen und die Füße hochlegen zu können.

    Ich habe keine Rücken- oder Nackenprobleme. Als die Schwimmbäder zu machten, habe ich gedacht, ich kriege welche. Aber nein. Statt dessen tut mir der Hintern weh, total bescheuert. Ich versuche wirklich, genügend Bewegung zu bekommen, aber ich fühle mich nach einem Tag wie diesem mit langen Stunden am PC buchstäblich plattgesessen. Ein höhenverstellbarer Tisch würde vielleicht helfen, aber das ist doch ziemlich aufwendig und ich stehe eigentlich auch nicht gerne.

    In der Schule ist das immer genau richtig in der Dosierung. Die völlig unergonomischen Stühle in den Klassenräumen sind mir wurscht, ich bin eh meistens in Bewegung. Und jetzt sitzt und starrt man. Ich drehe am Abend noch mal eine Runde, trotzdem, doofes Gefühl.

    Kennt das wer :ka:

    Ich liebe (staub-)trockene Weißweine (bin halt ein badisches Mädchen). Rotwein schmeckt mir dagegen weniger, ich schmecke da zu sehr den Alkohol heraus (und das erinnert mich an Chemie und Schule kurz Arbeit). :)

    Das finde ich jetzt lustig, bei mir ist es genau anders herum. In Weißwein und Pilsbier finde ich den Alkohol irgendwie - hmm, wie sag ich das jetzt - aufdringlich. Trockener Rotwein und Weißbier sagt mir "Essen beim Italiener" bzw. "Biergarten in Baden".

    Die vermisse ich, diese Biergärten in Baden :heul: Auch wenn sie wieder auf machen, sind sie zu weit weg von mir :heul:

    Ich habe am Sonntag ein bisschen nasse und dann kalte Füße gekriegt und muss eine Erkältung niederkämpfen. Da gibt es vorzugsweise Gemüsesuppe mit allem, was so da ist, Chinakohl, Möhren, Fenchel, Kartoffeln und so, dazu Gemüsebrühe und wahlweise die Würzmischung "Asia" (selbst gemixt "mit scharf", also ordentlich Chili) und Kokosmilch (zu der darf man ja noch Milch sagen), gerne auch püriert. Das sieht immer so viel aus, dass ich denke, das reicht drei Tage, und schwups ist der Topf schon wieder leer. Dafür ist mir schön warm.

    Das Müsli esse ich auch nur heiß. Mir friert, wenn ihr von Quark schreibt. :eisig:

    Geht Bildschirm teilen? Ich habe in einer Klasse in der Videokonferenz ihre Ergebnisse präsentieren lassen. Die Dateien haben sie mir vorher abgegeben, und dann haben sie erklärt, was sie gemacht haben. Da war für alle lehrreich und hat gut geklappt. Ich konnte zwischendurch Fragen stellen und bekam schon einen Eindruck, wer da was gemacht hat. In Berufsschulklassen sollte das doch gehen. Wenn die sogar zu Hause programmieren.

    Wer eine Bachelorarbeit schreibt, wird ja auch nicht überwacht, sondern muss eidesstattlich erklären, dass das auf seinem Mist gewachsen ist. Andererseits haben wir ja Prüfungen, die sind nicht online.

    Bei den jüngeren Vollzeitschülern ist es schwierig, viele von denen sind nicht verlässlich da und manche liefern wirklich nur schlechte Handyfotos ab. Das kann ich natürlich auch bewerten, aber wenn jemand behauptet, das Internet sei weg oder er käme nicht in die Konferenz rein - hm.

    Ich denke, wir sind im Moment einfach auf unser Augenmaß angewiesen. Wenn man die Schüler kennt, kann man natürlich verlässlicher bewerten und erkennt Ausflüchte eher. Trotzdem bleiben Unsicherheiten, und man ist einfach drauf angewiesen, dass die Schüler auch lernen und nicht nur irgendwie durchkommen wollen.

    Tonaufnahmen/Filme plane ich jetzt auch, das geht ja alles einfach mit dem Handy. Bin mal gespannt, was dabei rauskommt.

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