Beiträge von Piksieben

    Dann ist es ja gut, dass du nicht Schulleiterin bist, samu.

    Bei uns gehört es zum kollegialen Miteinander, dass man Lösungen findet, wenn es mal irgendwo klemmt.

    Wie schon oben erwähnt, gilt dabei die Weisheit, dass man sich immer zweimal sieht.

    Ich springe ohne Zögern ein, wenn es nötig und mir möglich ist. Im Gegenzug wird auch mir geholfen, wenn ich mal ein Problem habe.

    Klar kann man stets mit Paragraphen herumwedeln. Muss man aber nicht - und tut man ja meist auch nur, um jemanden zu ärgern.

    Bisher hat die Schulleitung doch nichts falsch gemacht. Manchmal muss man halt kurzfristig umplanen. Soll man deshalb am Sonntag anrufen? Auch unschön, oder?

    Mach es doch, wie du es vorhattest: Schreibe, es täte dir leid, aber da hättest du einen Notartermin (oder was immer es ist). Schließlich hast du ja auch nichts falsch gemacht, indem du dafür einen Zeitpunkt (vermeintlich) außerhalb deiner Unterrichtszeit gewählt hast. Manche Termine gehen halt nur zu den normalen Geschäftszeiten, das versteht auch eine unkooperative Schulleitung.

    Wissen ist mehr als ein bisschen Googeln. Beim Programmieren zum Beispiel ist es völlig üblich, sich Teile des Quellcodes zusammenzugoogeln. Aber man muss halt trotzdem wissen, was man tut, und wenn man nicht weiß, wonach man suchen muss, hilft einem das überhaupt nicht. Die Frage ist nicht, wie ich die Programmzeile formuliere, sondern was ich formulieren möchte. Und da geht es um die Logik des Problemlösens, die kann man nicht so einfach nachschlagen.

    Ein Fach zu studieren heißt ja auch nicht, sich einen Haufen Wissen draufzuschaufeln. Dann könnte man ja mit Wikipedia so ziemlich alles. Das Wesentliche sind die Strukturen, die "Denke", die man lernt. Natürlich sollte man bei den grundlegenden Sachen fachlich sicher sein. Das ist Grundvoraussetzung. Bei detailliertem Faktenwissen ist es dann weniger wichtig, immer eine Antwort parat zu haben.

    In Mathe zum Beispiel ist es weniger das Problem, dass man die Lösung nicht weiß. Die legt man sich ja vorher zurecht und stellt die Aufgabe entsprechend. Schwierig wird es erst, wenn Schüler mit anderen Lösungen ankommen und man schnell beurteilen muss, ob man es auch so machen kann, bzw. man muss versuchen, den eingeschlagenen Weg weiter zu führen und dann schauen, ob das Ergebnis tatsächlich gleich ist oder ob sich irgendwo ein Denkfehler verbirgt.

    Das ist natürlich auch gerade das Reizvolle daran. Mit ambitionierten Schülern kann man diskutieren, mit eher unsicheren Schülern muss man da ganz klar sein, um sie nicht noch mehr zu verwirren.

    Am Anfang ist das tatsächlich nicht so leicht. Man muss sich einen gewissen Status erst mal erarbeiten, bevor man ohne Verlust an Ansehen sagen kann: Oh, da habe ich keine Ahnung, muss ich mich mal schlau machen.

    Aber du solltest dir darum jetzt keine Sorgen machen. Das lernt man alles Schritt für Schritt. Du freust dich auf dein Studium und das ist erst mal das Wichtigste: Mit Freude und Überzeugung dabei sein und nicht aus Verlegenheit irgendwas anzufangen. Viel Erfolg!

    Meine Kindheitstraumen waren "dicke Bohnen", "Hirn" und "Nierchen". Da schüttelt's mich noch heute beim Gedanken dran.

    Rosenkohl war früher bitterer als heute, so wie Endivien oder Chicoree auch. Schade eigentlich.

    Heute im Supermarkt ein Hinweis: Man soll bitte nicht die Gemüsetüten mit den Fingern anfeuchten, um sie zu öffnen. Steht auch in den Büchereibüchern manchmal: "Beim Umblättern der Seiten nicht die Finger befeuchten" --- manche Leute können es echt nicht lassen :uebel:

    Ich finde die Aufgabenstellung klar und deutlich und kann nicht verstehen, wieso hier rumgerätselt wird, ob das vielleicht vorher nicht besprochen wurde und dass irgendwie unterstellt wird, Helvi wäre "selbst schuld", wenn die Schüler*innen nicht lesen, was da steht.

    Ich erlebe das immer wieder: Es wird einfach nicht gelesen, was da steht. Das führt zu schlechten Noten und kann auch sonst im Leben fatale Folgen haben.

    Von daher solltest du eigentlich ein Exempel statuieren, Helvi. Ich finde durchaus nicht, dass du das zu eng siehst.

    Eigentlich ist alles möglich: Einige verlassen die Schule, weil es einfach anders ist, als sie sich vorgestellt haben, oder sie ein besseres Angebot z. B. von einer Uni haben. Einige überstehen die Probezeit nicht. Manchen gebricht es gar an Fachkompetenz.

    Das wahre Drama ist es erst, wenn man die Prüfung auch im wiederholten Versuch nicht besteht und dann "draußen" ist. Aber hier fiel schon der Begriff "Beratungsresistenz". Einige sind einfach nicht gemacht für diesen Job, merken das aber selbst nicht. Denken, sie wüssten alles besser. Wenn man schon die Prüfung antritt mit einer Hose, die auf halb 8 hängt: Da bin ich schon einigermaßen sprachlos.

    Die meisten kommen aber ganz gut durch, mehr oder weniger gestresst. Wichtig ist halt tatsächlich, mit anderen in Kontakt zu bleiben und lernwillig und -fähig zu bleiben. Ich habe zum Teil auch einfach gemacht, was gewünscht war, auch wenn ich stellenweise nicht überzeugt war und das heute auch nicht mehr so mache.

    Das Lernen hört auch nicht auf und macht den Beruf ja reizvoll. Ich freue mich über jede neue Einsicht :)

    Behalte das mit der Prüfungsangst im Auge, damit dir das nicht zum Verhängnis wird. Aber du hast ja genügend Gelegenheit, zu üben, bevor es ernst wird. Viel Erfolg!

    Ich hatte neulich ein Teil einer Bestellung, das nicht an die Packstation geliefert werden konnte. Nun gut, dachte ich, dann lasse ich gleich alles nach Hause liefern.

    Und dann kamen die erwähnten fünf Teillieferungen ... das nervt fürchterlich, man traut sich kaum noch aufs Klo zu gehen, könnte ja schon wieder klingeln ... Und dann soll man ja auch noch gleich bewerten, wie toll die Zustellung war ...

    Zum Glück geht doch vieles an die Packstation und von denen gibt es ja immer mehr. Ganz netter Spaziergang immer.

    Im WDR gab es gestern so was wie Weiberfastnacht, hatte zufällig reingezappt.

    Da war ich echt traurig. Ich mache mir nichts aus Karneval, aber die Bilder aus den letzten Jahren zu sehen war wie in eine sehr ferne Vergangenheit zu schauen, es noch locker und lustig war, und es kam mir vor, als sei das alles schon lange nicht mehr wahr.

    Es ist immer noch rührend zu sehen, wie sich Menschen bemühen, andere bei Laune zu halten. Trotzdem wird mir zusehends das Herz schwer. Ich bin sicher, wir werden noch lange mit den Folgen dieser Pandemie zu tun haben.

    Aber gut, da hilft halt nix.

    Ich kenne eine Userin, deren Corona-Posts weit häufiger und oft im Ton mehr daneben sind als die von Nymphicus, die ich eigentlich immer ganz interessant finde. Ich habe diese andere Userin längst auf der Ignore-Liste, aber dann habe ich eine ignorierte Nachricht an der anderen ... und die Zitate dazu ...

    Manchmal verstehe ich die Wahrnehmung der Mituser*innen nicht so richtig. Was triggert sie, was lassen sie einfach so durchgehen ... aber ich mag mich an keinem Zank beteiligen, das ist mir echt zu albern.

    "Passiv aggressiv": Wenn jemand mir in der Tempo 30-Zone im Kofferraum hängt und mir plötzlich in den Sinn kommt, vorschriftsmäßig die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten - ich weiß dann, der Ärger von dem Drängler ist größer als meiner :flieh:

    Es gibt online einige Tests, die helfen sollen, die Eignung für das Mathestudium einzuschätzen, beispielsweise an der Uni Bonn. Wäre schon mal ein Anhaltspunkt.

    Natürlich kannst du dich vorbereiten. Und es gibt Brückenkurse.

    Ich habe damals gleich nach der Schule (nur Mathe-Grundkurs) einen gemacht und das war sehr hilfreich.

    Wenn man jeden Lehrer für den Unterricht von Kindern von Freunden blockieren würde, würde es etwas schwierig. Aber ein Stiefbruder ist ja nun was anderes. Ich würde beim Schulleiter fragen, wie er das sieht. Du solltest ja auf keinen Fall Klassenlehrer für deinen Stiefbruder sein.

    Ansonsten würde ich das nicht dramatisieren. Es ist ja nur vorübergehend. Ich hatte auch selbst Kinder an meiner Schule, war kein Problem, auch gibt es manchmal Fälle, wo Lehrer Neffen oder Kumpels aus dem Chor unterrichten. Muss man sich halt drauf einstellen und professionell mit umgehen.

    Viele Schülerinnen und Schüler haben offensichtlich echte Probleme mit der Situation, Motivationsprobleme, depressive Episoden, können den Tag nicht strukturieren, fühlen sich wahlweise über- oder unterfordert ... Es ist wirklich besorgniserregend, aber was soll man machen mit volljährigen Schülern, die kurz vor ihrem Abschluss stehen? Ich versuche ja, im Kontakt zu bleiben, aber einige gehen einfach auf Tauchstation. Es ist zum Verzweifeln, andererseits denke ich mir: Ist das wirklich meine Aufgabe, den Schüler auch im Abschlussjahr noch hinterherzulaufen? Sie wurden schon für umme versetzt.

    Andere genießen den Distanzunterricht und kommen super zurecht. Das sind natürlich nicht die, denen die Versetzung hinterhergeworfen wurde.

    Ich habe jetzt angefangen, Präsentationen als Videos zur Verfügung zu stellen. Dadurch gibt es kein "hab ich nicht mitgekriegt" mehr. Und ich halte mich auch damit wach.

    Unserer Prüfungen in der höheren Berufsfachschule (Fachabi 2-jährig) wurden ca. 3 Wochen nach hinten verschoben. Darf die Kiddiez noch gut 10 Tage länger bespaßen. Da ich im soll bin werden das entspannte Selbstlernstunden werden.

    Bei uns 14 Tage.

    Ich habe mich auch gefragt, ob das eigentlich alles ist, was denen an Maßnahmen einfällt und ob das zielführend ist.

    Mehr Zeit zur Prüfungsvorbereitung finde ich prinzipiell gut, aber wie man das jetzt hinkriegt, bleibt völlig offen. Machen dann die an Prüfungen beteiligten Lehrer mehr und die anderen nix?

    Ach aber eigentlich frage ich mich gar nix mehr. Ist sinnlos.

    Tja, wenn ich mich so erinnere: Einige Abschlussfeiern sind gelungen und lustig, rührend und liebevoll gestaltet mit Deko und leckerem Essen, Musik usw. Bei anderen ist es einfach nur peinlich. Weil keiner Bock hatte, was vorzubereiten. Weil man alberne Streiche macht, die nicht im mindesten lustig sind. Weil man meint, eine Abirede müsse eine Generalabrechnung sein. Weil in den Abizeitungen Blödsinn steht. Auch Lehrer glänzen nicht immer auf Abschlussfeiern.

    Ich wurde auch schon mal "abgewatscht" und das hat mich auch gekränkt. Aber das war nur ein einziges Mal und ich stehe jetzt drüber. Diese Feiern gehören halt zum Job und ich gehe auch durchaus nicht immer hin.

    Ich sprach mal mit Schülern, die mit ihrem Klassenlehrer sehr unzufrieden waren und ihm zum Abschluss nicht gerne künstlich danken und ihn loben wollten. Ich habe ihnen gesagt, dass auch Schweigen sehr beredt sein kann ... sie haben dann alle erdenklichen Lehrer über den grünen Klee gelobt, nur einen haben sie "vergessen". So entstanden keine peinlichen Momente, aber die Message kam doch rüber.

    Das vorher zu thematisieren, könnte auch nach hinten losgehen. elena, so wie du das schilderst, habe ich das Gefühl, dass das nicht noch mal passiert. Aber vorsichtig ansprechen kann man es natürlich. Vielleicht mit einer positiven Botschaft: Bei so einer Feier möchten alle froh sein. Das ist nicht der Ort für Abrechnungen - was auch für die Lehrer gilt. Das ist feige. Man kann auch vorher sagen, was einem nicht gefällt. Vielleicht wäre das am besten: In der letzten Stunde ein Feedback einzuholen, so dass jeder Schüler einmal die Gelegenheit hat zu sagen, was gut war und was weniger.

    Klappt aber nicht immer. Das darf man nicht persönlich nehmen.

    Ich gehe im Moment möglichst selten einkaufen, aber jedes Mal habe ich das Gefühl, es ist einfach nur voll, die Leute halten keine Abstände ein und auch OP-Masken kann man falsch tragen ... keiner hat mehr Bock drauf.

    Dass die Baumärkte jetzt auch zu haben, liegt wohl auch daran, dass die Leute im letzten Jahr da immer "mal gucken" waren.

    Ich verstehe das, dass es einem auf die Nerven geht, wenn man gefühlt nirgends hin kann. Aber sich riskant zu verhalten verlängert nur all diese Maßnahmen.

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