Eigentlich ist alles möglich: Einige verlassen die Schule, weil es einfach anders ist, als sie sich vorgestellt haben, oder sie ein besseres Angebot z. B. von einer Uni haben. Einige überstehen die Probezeit nicht. Manchen gebricht es gar an Fachkompetenz.
Das wahre Drama ist es erst, wenn man die Prüfung auch im wiederholten Versuch nicht besteht und dann "draußen" ist. Aber hier fiel schon der Begriff "Beratungsresistenz". Einige sind einfach nicht gemacht für diesen Job, merken das aber selbst nicht. Denken, sie wüssten alles besser. Wenn man schon die Prüfung antritt mit einer Hose, die auf halb 8 hängt: Da bin ich schon einigermaßen sprachlos.
Die meisten kommen aber ganz gut durch, mehr oder weniger gestresst. Wichtig ist halt tatsächlich, mit anderen in Kontakt zu bleiben und lernwillig und -fähig zu bleiben. Ich habe zum Teil auch einfach gemacht, was gewünscht war, auch wenn ich stellenweise nicht überzeugt war und das heute auch nicht mehr so mache.
Das Lernen hört auch nicht auf und macht den Beruf ja reizvoll. Ich freue mich über jede neue Einsicht ![]()
Behalte das mit der Prüfungsangst im Auge, damit dir das nicht zum Verhängnis wird. Aber du hast ja genügend Gelegenheit, zu üben, bevor es ernst wird. Viel Erfolg!