Wenn meine Schüler für diese Demos um eine Beurlaubung bitten würden (bislang hat es keiner getan), würde ich sie auffordern, eine ausführliche Begründung zu schreiben, aus der ich ersehen kann, dass ihnen das Thema wirklich unter den Nägeln brennt. Und dann würde ich diskutieren wollen, wie sich das mit den Kaffee-to-go-Bechern verträgt und was man selbst sonst noch so beizutragen hat.
"Oma hat Geburtstag" reicht ja auch nicht. Da müsste Oma schon zu einem imaginären Freund mutieren (danke dafür, Kalle).
Man kann und muss nicht in allem konsequent sein, das ist klar, trotzdem, einen Mindesteigenbeitrag sollte man schon leisten.
Ich finde es super, dass die Schüler endlich mal Wirbel verursachen und sich für etwas einsetzen. Ihnen zu drohen finde ich grundfalsch und sinnlos, und was Christian Lindner bei Zeit online vorschlägt ("Klimatag" an den Schulen - von oben verordnet, was soll das) ist auch wieder so ein typisches: "Mutti macht schon". Mutti macht eben nicht.
Apropos Mutti, nur so mal als Vorschlag: Wie würdet ihr es finden, wenn Grundschüler gegen Elterntaxis demonstrieren würden? Wäre doch mal was anderes als die Polizei zu bemühen, wenn wieder mal ein Helikoptermama-SUV die Kinder gefährdet.