Beiträge von Piksieben

    Es ist doch absurd, etwas öffentlich zu machen und dann zu versuchen, es zu verstecken. Stehen die Namen auf der HP, dann stehen die da. Wer das nicht wünscht, kann widersprechen. Wer da steht, riskiert, gefunden zu werden. Aber ist das nicht sehr Sinn davon, wenn man etwas online stellt *kopfkratz*? Steht ihr eigentlich alle nicht im Telefonbuch?

    Es haben mich schon Schüler in mein Haus gehen sehen :grimmig:

    Ich bin schon sehr für einen sensiblen Umgang mit privaten Daten, aber was da alles so rausgepostet wird, ist deutlich mehr als Name und Dienstmail.

    Sie muss nicht extra von einem Lehrer erstellt werden, sondern liegt bereits jetzt fertig irgendwo im Ministerium.
    Die gesamten Argumente, die dagegen sprechen, werden damit eigentlich hinfällig?

    Was heißt "dagegen" jetzt?

    Es gibt eine Prüfung, und es gibt eine Nachschreibeprüfung. Die Nachschreibeprüfung ist für Leute, die bei der Hauptprüfung krank waren. Also richtig krank, nicht "zum Arzt gegangen, weil nicht genug gelernt". Du fragst hier, ob du einer Schülerin empfehlen sollst, sich ein ärztliches Attest zu erschleichen.

    Und du meinst im Ernst, es wäre ok, ihr zu sagen: Mach das ruhig, die Nachschreibprüfung ist bestimmt nicht schwerer. Da stimmt einfach die Richtung nicht. Geeignet/nicht geeignet hat mit schwer/weniger schwer eher wenig zu tun: Das ist alles Spekulatius. Ich kann es nicht fassen, dass man über sowas überhaupt ernsthaft nachdenkt.

    Markus, an deiner Stelle würde ich der Schülerin deutlich sagen, dass du sie in dieser Angelegenheit nicht berätst und dein Entgegenkommen bestenfalls darin besteht, dass du über dieses Gespräch schweigst.

    Einer Schülerin, die einen Referendar mit solch einer Frage belagert, ist auch zuzutrauen, dass sie das nachher rumerzählt und nach ihrer eventuell nicht bestandenen Prüfung richtig unangenehm wird mit Anwalt o.ä.

    Mal abgesehen davon ist es völlig abenteuerlich, Aussagen über die Schwierigkeit der Nachschreibeklausur zu machen. Du kennst die Klausur nicht und weißt schon gar nicht, was genau die Schülerin als "schwer" empfindet.

    Halt dich im eigenen Interesse raus und grenz dich besser ab. Das muss man lernen, sonst trägt man irgendwann Zentnerlasten.

    Tatsache ist: Die Seiten unserer Schule sind über Google nicht zu finden. Die Startseite ja, mit dem Text "wir würden ihnen gerne mehr zeigen", andere Seiten sind nicht verzeichnet. Ist halt so, kann auch nichts dafür.

    Vergleiche:
    Homepage: http://home.graf-rasso-gymnasium.de/home/?s=%22herr+rau%22
    Google: https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=…so-gymnasium.de
    Bing: https://www.bing.com/search?q=%22he…so-gymnasium.de

    Mit duckduckgo habe ich die Schule sofort gefunden ...

    Das sie bei einer allgemeinen Google Anfrage nicht angezeigt werden, heißt nicht, dass sie nicht indiziert werden. Problemlos aussperren ist anders. Wenn die Zugriffsprotokolle hinreichend maschinell sind, kannst du Menschen von Maschinen nicht unterscheiden. Nennt sich Touring-Experiment.

    Ähum ... du meinst wohl den "Turing-Test"? Das hat nichts mit Touren zu tun, sondern mit Alan Turing, dem Erfinder.

    Natürlich würde ich auch keinen privaten Schwamm mitbringen. Bestenfalls ein altes Handtuch/T-Shirt, also etwas, was mich nichts kostet. Mängelverwaltung. Welchen Sinn hat eine Tafel, wenn man sie nicht wischen kann?

    Und ich kann auch die Eltern verstehen. Die Kinder haben die Schwämme nicht mit nach Hause genommen/geklaut/zerstört, die hat jemand anders weggeworfen. Dafür kannst du doch nicht die Kinder verantwortlich machen.

    Schau ma hier (lo.recht)
    hier

    Daraus schließe ich, dass deine deine Daten nicht veröffentlicht werden dürfen, wenn du das nicht willst. Jedenfalls begibt sich die Schulleitung ohne dein Einverständnis auf rechtlich dünnes Eis.

    Druck das doch aus und widersprich schriftlich der Veröffentlichung deines Namens.

    Amy, nach meinem Eindruck von deinem Post ist für dich Mathe keine gute Wahl. Das sollte man nur mit echtem Interesse wählen und nicht als Verlegenheits-Zweitfach, und "angenehm zu studieren" ist das bei mittlerer Begabung nicht. Es geht weit über das hinaus, was man nachher unterrichtet.

    Geh doch mal zur Studienberatung. Ansonsten hilft nur Ausprobieren! Das ist dein gutes Recht. Kein Mensch kann sich noch vor dem Abi für immer festlegen. Man entwickelt sich. Kein Grund zu verzweifeln!

    Bei uns findet sich von jeder Klasse ein Foto im Jahresbericht der Schule (Buch am Ende des Schuljahres, in dem auch kurze Texte über besondere Ereignisse stehen - und eben ein Foto von jeder Klasse mit Namenslist und Liste der Lehrkräfte ... natürlich werden die Eltern der Kinder vorher um Erlaubnis gebeten und falls diese nicht gegeben wird, taucht das Kind auf dem Foto halt nicht auf).

    Du weißt aber schon, dass es etwas völlig anderes ist, ob ein Foto in einem gedruckten Jahresbericht erscheint oder ob es irgendwo im Netz kursiert?

    Fehrenbach, Leute mit etwas Forenerfahrung haben das halt schon zu oft erlebt: Neuer User, der auf irgendwas aufmerksam macht oder eine Frage stellt, die er dann selbst mit dem Hinweis auf irgendein Produkt selbst beantwortet ... oder eben Selbstpublisher, denen man geraten hat, möglichst viel Werbung für ihr Werk zu machen, das durch kein Lektorat gegangen ist und einfach nur laienhaft geschrieben ist.

    Meist liegen die Teilnehmer mit ihren Vermutungen richtig oder annähernd richtig. Sollte das bei dir nicht so sein - nimm's nicht persönlich.

    Stan, du hast doch deine Frage selbst beantwortet. Du willst deinen Job nicht riskieren.

    Also lass es einfach!!

    Natürlich erzählen Schüler überall alles! Wie kann man nur auf die Idee kommen, Schülerfotos bei FB einzustellen?!

    Konzentriere dich lieber auf die Vorbereitungen für deine Unterrichtsbesuche. Sonst könnte die Erinnerung dann auf einmal gar nicht mehr so schön sein.

    Ich kann ja verstehen, dass eine Mutter es nicht so gern hat, wenn ihr Sohn oder ihre Tochter zur BW geht.

    Aber sich als Schule hinzustellen und zu sagen, wir möchten nicht, dass unsere Schüler zur BW gehen, und darum dürfen die nicht hier werben, das finde ich mehr als fragwürdig.

    Im Übrigen, Werbung schön und gut, aber die nehmen auch nicht jeden, oder? Sind da die Einstellungsvoraussetzungen denn geringer als für Polizei oder Feuerwehr?

    Der Stoff für das Abi ist sehr genau vorgegeben, weil es ja ein zentrales Abi gibt. Da sind auch die Lehrpläne sehr genau in ihrer Aufteilung. Ich empfinde das eher als Hilfe als als Einengung: Ich weiß, wieviel Zeit ich für was habe. Hat man dann ein gutes Buch, dann braucht man tatsächlich nicht mehr viel zu planen und kann sich auf die Gestaltung der Unterrichtsstunden konzentrieren. Sich dabei was einfallen zu lassen, was zu der aktuellen Lerngruppe passt, ist Arbeit genug.

    Ansonsten würde ich das auch nicht zu wörtlich nehmen. Papier ist geduldig. Niemand hat Zeit, deinen Unterricht ständig zu überwachen, und es gibt immer Unwägbarkeiten, die den Zeitplan durcheinanderbringen. Es gibt so viele Dinge zu beachten, wenn man eine Schule sucht, die zu einem passt - da ist das mit den Stoffverteilungsplänen nur ein Aspekt, den solltest du nicht überbewerten.

    Mit diesen Perfektionsansprüchen wirst du nicht lange durchhalten. Du hast völlig recht, das Gelingen von Unterricht hängt auch von den Schülern ab. Das ist ein Pinpong-Spiel: Machen die Schüler mit, funktioniert auch das Unterrichten besser, und umgekehrt.

    Auch bitte aufpassen, den Unzufriedenen nicht zuviel Raum zu geben. Die Schüler haben untereinander auch so ihre Konflikte, und es nervt die fürchterlich, wenn ein paar Meckerer alles kaputtmachen. Außerdem steckt Meckern an, und dann sieht sogar eine eigentlich gute Stunde missraten aus.

    Man kann es nie allen recht machen, damit muss man einfach leben, und wenn die eine Sache gut läuft, kommt die andere zu kurz, das ist unvermeidlich. Und schon gar nicht dürfen die dominieren, die ihre Aufgaben nicht machen.

    Natürlich arbeitest du daran, den Unterricht zu verbessern, aber das kannst du auch ohne Selbstzerfleischung tun. Du bekommst mit der Zeit Routine, erwarte nicht, dass jetzt alles schon optimiert ist.

    Das hier

    https://verwaltung.hessen.de/irj/HKM_Intern…9e1aaf37cde5a68

    liest sich nicht so dramatisch. Der Wechsel zwischen Bundesländern soll erleichtert werden. Niemand soll mehr als zwei Jahre warten müssen, und soziale Aspekte werden berücksichtigt.

    Das wäre ja schlimm, wenn Verbeamtung bedeuten würde, dass man nie mehr umziehen darf.

    Du kannst natürlich auch auf die Verbeamtung verzichten, bis du weißt, wo es später hingeht, und dann tatsächlich kündigen. Würde ich aber nicht machen, ich glaube nicht, dass es nötig ist, und wenn du innerhalb Hessens umziehst, nutzt das auch nichts.

    Lass dich nicht von dem Geunke her verrückt machen. Das kriegst du schon hin. Du brauchst nur vielleicht etwas mehr Geduld als in anderen Berufen.

    Sollte er aber wirklich introvertiert (wie heißt eigentlich das Nomen dazu?) sein, finde ich es sehr anmaßend, ihn "umerziehen" zu wollen.

    Das ist genau das, was ich auch aus Elternsicht kränkend finde - Kinder sind nun mal verschieden und dürfen das auch sein, und Kinder bemerken sofort, wenn man sie ändern will.

    Immergut, ich finde es toll, dass du dich um ihn bemühst, und ich kenne den Jungen nicht und vielleicht ist eine Gruppe, was auch immer für eine, gut für ihn. Aber das muss er wirklich wollen - und es muss nicht unbedingt zu den gewünschten Resultaten führen.

    Außer Sport gibt es doch noch so viele Betätigungsfelder! Ein Instrument lernen zum Beispiel. Malen und zeichnen. Fotographieren. Auch da kann man Erfolgserlebnisse haben.

    Wenn die Mutter mitzieht, sollte man an eine Ergo- oder Verhaltenstherapie denken.

    Hm. Wenn jemand introvertiert ist, dann findet er Menschenansammlungen stressig. Schule ist also schon mehr Anstrengung als für andere - warum sollte es in einer Sportgruppe oder bei den Pfadfindern anders sein?

    Solche Kinder brauchen mehr als andere die Bestätigung, so sein dürfen zu können wie sie sind. Und nicht das Gefühl, dass sie unbedingt Gruppenkompatibilität lernen müssen und dafür möglichst oft im Rudel unterwegs sein sollten. Wieso sollte er sich da plötzlich zum Alphatier entwickeln?

    Schlechte Leistungen haben doch mit dem Charakter erst mal nichts zu tun - kann er nicht beim Lernen mehr unterstützt werden?

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