Ganz ehrlich? Du hörst dich nach jemand an, der tatsächlich aneckt - aber nicht, weil du aussiehst, wie du aussiehst.
Diese Art, über andere zu urteilen ("mit zwei Damen heftig zusammengestoßen", "hormongebeutelte Teeniedamen", "Dame hat Angstzustände?" - kann es sein, dass du vorzugsweise mit Frauen Probleme hast?), diese Art, lang und breit zu lamentieren über all das Böse, das dir widerfährt, dein Verdacht, man könne dich nach dem Äußeren beurteilen, dein offenes Zugeben, dass du "natürlich" frontal Geschichten erzählst - ich stelle dich mir als jemand vor, der viel, viel zu viel redet und dabei ziemlich selbstgerecht ist. Es spielt keine Rolle, ob es "für dich" okay ist, zuviel zu reden - entscheidend ist, wie das für deine Gegenüber ist (Schüler und Betreuer). Schon allein diese Formulierung von dir ist entlarvend.
Es mag sein, dass dieser Eindruck völlig falsch ist. Ich kenne dich ja nicht. Du wolltest ein Feedback, hier ist es.
Und nein, ich habe derlei Erfahrungen nicht gemacht, obwohl meine Laufbahn deiner nicht unähnlich ist und ich auch schon so manche Schwierigkeiten hatte. Aber ich würde darüber niemals so schreiben wie du das tust. Deshalb vermute ich, dass ein nicht unbeträchtlicher Teil deiner Schwierigkeiten "hausgemacht" ist.