Selbst wenn jemand privilegiert sein sollte und man das als irgendwie ungerecht empfindet: Ist das ein Grund, ihn zu mobben?! Für mich klingt das so kindisch wie das "immer alles ich", das unwillige Pubertierende als Begründung vorbringen, wenn sie mal den Mülleimer runtertragen sollen. Wem schadet denn jemand, der Teilzeit arbeitet? Was habt ihr denn davon, wenn jemand in der Konferenz herumsitzt? Diese merkwürdige Art der Argumentation ist mir hier im Forum schon öfter aufgefallen.
Mich ärgert, wenn jemand nicht tut, was seine Aufgabe ist oder sich offensichtlich vor Arbeit drückt. Aber wenn jemand ganz offiziell teilzeit macht und im Rahmen dessen seinen Pflichten nachkommt - warum sollte ich mich darüber aufregen? Wenn man mit der Arbeitsverteilung nicht einverstanden ist, dann wendet man sich doch am besten an Schulleitung o.ä. und pflegt nicht seine Aggressionen gegen angeblich Privilegierte.
Ich vermute, dass hier zwei Dinge schieflaufen: Der Herr Dr. Schmidt (der Nick spricht ja schon für sich) kommt vielleicht ein bisschen überheblich rüber, ohne zu merken, dass er aneckt. Und hinter seinem Rücken kochen Dinge hoch. Solche Lästereien verbreiten sich schnell und es gibt immer Leute, die Stimmung machen und andere, die der miesen Nachrede glauben, statt vermittelnd einzugreifen. Und bloß weil sich die Lästerer gegenseitig bestärken, haben sie noch lange nicht das Recht auf ihrer Seite.
