Beiträge von Piksieben

    Das ist natürlich leicht gesagt, wenn man die Prüfung schon bestanden hat.

    Tja, was willst du denn hören? Dass alles ganz furchtbar ist und du bestimmt durchfallen wirst?

    Wieso weißt du nicht, was von dir erwartet wird?

    Uns hat man das von Anfang an klar gesagt. Wir sollen zeigen, dass wir eine exzellente Unterrichtsstunde hinkriegen. Die gut geplant und an der Zielgruppe orientiert ist und für die Lernenden einen echten Lernzuwachs hat. Wir sollen zeigen, dass wir methodisch gut aufgestellt sind, auf eventuelle Zwischenfälle reagieren können und in der Lage sind, das, was wir im Unterricht erlebt haben, zu reflektieren und eventuell Alternativen zu entwickeln.

    Unter diesen Voraussetzungen habe ich meine Prüfungsstunden vorbereitet. Mit langem zeitlichen Vorlauf und im Hinblick auf die Prüfung habe ich die Stunden vorher gestaltet.

    Ob ich bestehe, konnte ich, wie alle anderen, vorher nicht wissen.

    Einer von uns fiel wirklich durch, wiederholte aber und bestand dann.

    Welche Art von Hilfe suchst du? Du musst durchhalten, dich gut vorbereiten und hoffen, dass dann alles glatt läuft. Für dein Seelenheil ist eine Beratung durch die Fachleiter nicht so hilfreich, da würde ich lieber keine Schwächen zeigen.

    Wenn du das nicht allein oder mit der Hilfe von Freunden schaffst, professionelle Hilfe suchen.

    Oje. Du drehst ja wirklich am Rad.

    Noch zwei Wochen, dann sind erst einmal Herbstferien. Zeit, einmal durchzuatmen und das ganze Ding zu entdramatisieren.

    Du bist nicht in Lebensgefahr. Du hast nur eine Prüfung. Wenn du die nicht bestehst, dann kannst du die sogar noch einmal wiederholen. Du wirst gebraucht - gib jetzt nicht auf, du würdest dich nur ärgern. Jetzt hast du es so weit geschafft, jetzt schaffst du auch noch den Endspurt. Und wenn nicht - kein Weltuntergang.

    Ich kenne das sehr gut, unter dem Druck des ständigen Bewertetwerden einzuknicken. Zumal die eigene Meinung auch nicht zu zählen scheint. Und überhaupt gehen die einem alle auf die Nerven. :wacko::whistling::evil:

    Mach weiter, Tag für Tag, Stunde für Stunde, du findest auch deine Form wieder. Bestimmt.

    Viel Erfolg!!

    ... hört sich so an, als hätte ich nix verpasst ...

    Aber ich glaube, das geht auch nicht anders. Polizisten können auch den Tatort nicht ertragen. Und selbst mit meinen laienhaften Medizinkenntnissen kann ich mir gut vorstellen, dass Ärzte Krankenhausserien nicht ertragen können.

    So ist dieser Film auch ein Ruf nach
    Veränderung und die dringliche Bitte, Schülern besser zuzuhören.

    Da springt mir doch der Thread "Bachelorarbeit zum Thema: Woran erkennt man Schüler, die nicht zuhören..." ins Auge.

    Es gibt eben auch Lehrer, die nicht zuhören, und Eltern die nicht zuhören ... es gibt überhaupt viele Leute, die nicht zuhören ... Da kann man gar nicht oft genug drum bitten: Um Gehör.

    Ich finde es (wieder einmal) zum Erbrechen, auf was für einem Stammtischniveau ausgebildete Lehrer diskutieren. Zum Fremdschämen, echt.

    Kinder von heute gehen nicht mehr spielen, die Eltern erziehen nicht mehr und die Ganztagsschule soll alles richten. So ist das also.

    Und da wundert ihr euch noch über das Lehrerbashing, das so gern betrieben wird? Wenn von Lehrerseite ebenso platt und dumm auf "die heutigen Eltern" herabgeschaut wird?

    Bitte schau mal nach, was in deinem Vertrag steht. Da steht auch die Regelung für die Kündigung, bzw. wo du das nachlesen kannst.

    Bei mir war es so, dass dort stand, dass man nach Bestehen der UPP einen unbefristeten Vertrag bekommt (da kann einen natürlich niemand zwingen, zu unterschreiben), dass man aber an der Schule für weitere drei Jahre bleiben muss. Das heißt, einer Versetzung wird nicht zugestimmt. Kündigen kann man natürlich trotzdem.

    Wenn da aber steht: "Das Vertragsverhältnis wird entfristet", dann bekommst du keinen neuen Vertrag.

    Beim Wechsel des Bundeslandes kündigt man und lässt sich anderswo anstellen, oder, wie viele es geschickterweise machen, wechselt in ein Bundesland, das einen verbeamtet.

    Wann ist die UPP? Wenn die bestanden ist, rasch der Schulleitung Bescheid geben und sich irgendwie zum Halbjahresende davonmachen. Es macht für die Schule auch keinen Sinn, wenn du im Mai erst gehst.

    Ich wurde nach Bestehen der UPP schon von der Prüfungskommission gefragt, ob ich denn bleiben würde. So viele gehen ...

    Selbstverständlich lernen Kinder in der Schule soziales Verhalten, und vor allem dort. Oder wie bitteschön soll man lernen, sich in einer Gruppe zurechtzufinden, wenn man das einzige Kind ist?

    Dass die Eltern vor allem wünschen, dass ihr Kind mithalten kann, ist doch selbstverständlich. Überhaupt finde ich die Ergebnisse nicht sonderlich spannend.

    Dass Eltern nicht wünschen, dass ihre begabten Kinder gefördert werden, ist Humbug und widerspricht jeglicher Erfahrung. Auch hier im Forum wird häufig von Eltern berichtet, die ihr Kind für sagenhaft begabt halten. Und so viel Hochbegabten- oder Mittelmäßigbegabtenförderung wie derzeit war nie. Wer mit dem Schulstoff nicht ausgelastet ist, kann an der Matheolympiade oder bei "Jugend forscht" teilnehmen oder mit 15 parallel zur Schule studieren.

    Und so plumpe Stammtischsprüche von den "erziehungsvergesslichen" Eltern - kein Kommentar :wacko:

    Die These, dass es Schule in dieser Form schon in sechs Jahren nicht mehr geben wird, mag steil sein. Den übrigen Teil der Diskussion, die keine Diskussion war, sondern nur darin bestand, dass sich zwei gegenseitig bestätigt haben, fand ich überwiegend banal. Was Hüther über die Hirnforschung und den Bildungsbegriff sagte, habe ich im Kurs Erziehungswissenschaften gelernt. Dass es nicht nur darauf ankommt, Faktenwissen zu horten, gehört doch längst zum Allgemeinwissen. "Potentialentfaltungscoaching" ist ein recht umständlicher Begriff für individuelle Förderung. Dass sich besser einprägt, was man mit Begeisterung lernt, ist ja klar. Und dass soziale Herkunft über die Bildungschancen in D entscheidet und dass dies ein sehr beklagenswerter Zustand ist - das ist bekannt. Dass niemand daran etwas ändern will, ist nicht wahr.

    Als dann die Sprache auf die Länderhoheit kam, wurde mir aber auch klar, dass es in bayerischen Schulen anders zugeht als z. B. hier in NRW. Dass die Lösung für die Probleme darin besteht, dass Bildung bundespolitisch geregelt wird, glaube ich nicht.

    Dass "die falschen Leute" unsere Kinder unterrichten, wurde nicht belegt - wie kommt der Precht eigentlich darauf? Plumpes Lehrerbashing.

    Während die Methoden an Schulen immer vielfältiger werden, scheint mir das Studium immer starrer auf Bulimielernen ausgerichtet zu werden. Welche Methoden der Herr Hüther wohl in seinen Vorlesungen anwendet?

    Danke für den Link, Pintman.

    Ich habe gerade keine Geduld, das zu gucken, aber immerhin habe ich ein tolles neues Wort gehört:

    Potentialentwicklungscoach.

    Wow. Das brauchen wir. Und was macht der?

    Na?

    Natürlich holt der jedes Kind da ab, wo es steht.

    Das sind die wahren Weltretter, die da sprechen.

    Sorry, ich werde voll unsachlich. Ich mach jetzt lieber mal Sonntag :flieh:

    Ihr sprecht mir aus der Seele.

    Ich frage mich wirklich, ob Leute, die sowas verbreiten, mal eine Schule von innen gesehen haben? Ob sie mal versucht haben, jemandem die Bruchrechnung beizubringen? Ob sie mal vor 30 verhaltenskreativen Schülern gestanden haben, die auch mit Rechtschreibung und Grundrechenarten überaus frei umzugehen wissen?

    Und schon dieser immerzu wiederholte Allgemeinplatz, dass man nach zehn Jahren vergessen hat, was man in Klasse 8 in Bio durchgenommen hat - hallo? Ich habe meine Diplomarbeit schon nach 3 Jahren nicht mehr verstanden. Ich vergesse Schülernamen nach einem halben Jahr. Na und? "Use it or lose it" - das weiß doch jeder.

    Darauf hätte auch ich weder als Lehrerin noch als Mutter noch als Schülerin Lust. So etwas empfinde ich von Seiten der Schule als äußerst übergriffig.

    Hast du denn die Möglichkeit, selbst nach einer anderen Möglichkeit zu suchen?

    Die Drohung mit der (gefährdeten) Beförderung finde ich unglaublich.


    Ich überlege gerade, ob es Sinn macht, das fürs neue Schuljahr mal zu machen, weiß aber gar nicht, ob das wirklich Sinn macht.

    Ich habe mir auch einmal die Mühe gemacht, eine vernünftige Vorlage zu erstellen, und ja, es macht wirklich Sinn.

    In der Kopfzeile sind Schullogo, Klasse, Fach, Datum, wobei ich das manchmal freilasse, wenn ich Materialien in verschiedenen Klassen verwende.

    Es sieht schöner aus, die Schüler sind schneller orientiert und wissen das auch zu schätzen. Und ich muss nicht jedes Mal neu formatieren.

    Ich bin der Meinung, ich nehme Tips an. Für die Datensicherheit kann ich leider nichts aktiv unternehmen, ich habe da keine handhabe an der Schule. Ich habe den SuS z.B. Dropbox empfohlen für ihre Daten.
    Es kam meinerseits keine Empfehlung, dass alle einen Account nutzen. Datensicherheit und Datenschutz sind sicher unterrichtliche Inhalte. Dennoch geht es mir erst einmal darum, die Situation zu klären und damit umzugehen.
    Ich kann Empfehlungen an den Admin weitergeben.... mehr leider nicht.
    Ich habe mit dem gearbeitet, was die Schule zur Verfügung stellt. Muss dazu sagen, dass ich gerade neu an der Schule bin. Dennoch kennen doch die Schüler die Vorgaben und Richtlinien des Schulnetztes. hmmm, ich denke weiter darüber nach.

    Ok, ich verstehe. Aber das Problem, das du hast, ist eben auch kein neues, das kennen alle, die regelmäßig im Rechnerraum sind (so wie ich), und muss da immer von beiden Seiten aus überlegen: Technisch und pädagogisch. Ich finde es oft auch blöd, Dinge technisch regeln zu müssen, weil man es einfach auf dem Weg über Verhaltensregeln nicht hinkriegt. Aber so ist das nun mal. Ich würde in diesem Fall den Ball flachhalten und das nicht an die große Glocke hängen mit Strafverfolgung etc., da du nicht weißt, wen du bestrafen müsstest und es nicht geht, die ganze Klasse zu bestrafen. Entweder es gibt eine Lösung für eine individuelle Datensicherung - oder ich würde gar nicht mehr in den Rechnerraum gehen, jedenfalls nicht, um Dokumente anzulegen, die benotet werden. Wobei das eigentlich einer kollektiven Bestrafung gleichkommt, hm. Denn eigentlich sind die Schüler ja wahrscheinlich gern am PC.

    Ich habe in den Jahren im Rechnerraum inzwischen offenbar gelernt, wachsam zu gucken und im Bedarfsfall rasch zu reagieren, außerdem sind wir technisch besser geschützt und sprechen uns untereinander gut ab. Daher kommen diese Dinge selten vor.

    Wenn es wäre wie an deiner Schule, würde mir die Lust daran vergehen, am Rechner zu unterrichten.

    Sprotte, du möchtest offenbar keinen Tipp annehmen - nicht mein Problem. Es geht nicht nur um "Sachbeschädigung", es geht auch um Richtlinien des Datenschutzes bzw. hier der Datensicherheit. Für meine Schüler gehört das zum Unterrichtsstoff und ich würde ihnen nie und nimmer empfehlen, für alle Nutzer denselben Account anzulegen.

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