Ob man seinen Job gut macht, hängt von vielen Faktoren ab. Das lässt sich nur bedingt prognostizieren.
Nichts anderes sagte ich. Genauer sagte ich: Einen unbefristeten Vertrag zu haben ist ein legitimer Wunsch und heißt nicht, dass man "es nur wegen des Geldes" tut. Es gibt genug Leute, die irgendwie nolens-volens (oder wie das heißt
) in ihren Job rutschen und den nachher gut ausfüllen. Bei Seiteneinsteigern gibt es eine Probezeit. Und dann die Prüfung. Da wird niemand durchgelassen, der den Job nicht kann - so what?
Was genau unterscheidet den Seiteneinsteiger vom Referendar? Haben Referendare etwa keine Flausen und falsche Vorstellungen im Kopf? Bestehen alle Referendare ihre Prüfungen? Sind alle grundständigen Lehrer zum Lehramt geboren? Nein, nein, und nochmals nein.
Ich finde es schon in Ordnung, interessierten Seiteneinsteigern zu erklären, dass es wohl etwas anders wird, als sie es sich vielleicht vorstellen oder wünschen. Aber jemanden so anzugiften und abzuschrecken - das finde ich doof. Die Leute werden ja gebraucht.
Und du meine Güte - wie viele Leute sind irgendwo, wo sie eigentlich nicht sein wollen, einfach weil ihnen nichts anderes übrig bleibt? Was ist daran Besonderes?