Beiträge von fossi74

    Na gut, ein letztes Statement für heute noch. Nein, nicht unbedingt. Bis auf ein Paar haben diejenigen aus meinem Bekannten-, Kollegen- und Verwandtenkreis, die aufs Land gezogen sind nicht in einem Neubaugebiet gebaut, sondern ältere Häuser gekauft und umgebaut. Die o. g. Bekannten haben bspw. einen alten Bauernhof (Resthof) erworben.

    Das ist sehr löblich, aber keineswegs die Regel. Die Regel ist eher, dass die Dorfbürgermeister sich im Ausweisen von Neubaugebieten gegenseitig überbieten, weil jeder scharf ist auf Steigerung der Einwohnerzahl. Oder - was schlimmer ist - weil sie glauben, nur so könnten sie die jüngere Generation im Dorf halten. Dafür gibt es hier in der Gegend zahlreiche Beispiele. Um die Dörfer herum wuchern dann die toskanischen Villen und schwedischen Holzhäuser und was den Geschmackslegasthenikern sonst noch so an Scheußlichkeiten angedreht wird, und im Ortskern verfallen die schönen alten Bauernhäuser.

    Wahlweise könnte man auch bei Öl- und Gasknappheit und damit Verbundenem Abschalten der Öl- und Gaskraftwerke wieder die alten Dampfloks der Baureihe 52 wieder in Dienst stellen. Die haben haben schon im zweiten Weltkrieg gezeigt, daß sie auch bei +40°C und -30°C noch funktionieren, ganz im Gegensatz zu heutigen ICEs

    Blöd nur, dass die 52er fast alle auf Ölfeuerung umgebaut wurden.

    Eine Studie (Welche? Aber immerhin habe ich es im BR gehört) ist jetzt wohl zu dem Ergebnis gekommen, dass der Rabatt wohl tatsächlich zum größten Teil weitergegeben wurde.

    Ja, mit zunehmendem Alter immer mehr. Nach dem Österreich-Urlaub hat Kind 2 den Wunsch geäußert, klettern zu lernen. Bin dabei!

    Wenn nur diese beiden Optionen zur Verfügung stehen: Lieber 16 Grad oder 36 Grad? Und falls letzteres (es soll ja so wärmeliebende Zeitgenossen geben): Wo wäre deine persönliche Toleranzgrenze in puncto Hitze?

    Mir ist ehrlich gesagt nicht ganz klar, inwiefern man hier von einem Ritual sprechen mag. Ist das tatsächlich der offizielle Sprachgebrauch an deiner Schule?

    Ansonsten gilt halt wie immer: jeder macht sich lächerlich, so gut er kann. Wenn man für spannende Außenwirkungs-Projekte wie Schüleraustausche, Sport-AGs mit exotischen Sportarten oder Kooperationen mit Wissenschaftlern zu doof oder zu bräsig ist, gibt man sich halt ein Profil, das auf tausenden Tests basiert.

    Ich halte deine Geschichte aber auch für ein Stück weit unglaubwürdig - sorry. Dass ein Lehrer Angst hat, keine Note bilden zu können, wenn er nicht mindestens 20-30 Einzelnoten vorweisen kann, ist schwer nachvollziehbar. Ich meine, alle diese Kollegen kennen doch auch andere Schulen, und sei es im Extremfall nur aus ihrer eigenen Schulzeit. Da weiß man doch, dass es an anderen Schulen anders läuft.

    edit, PS: Empfiehl deiner Schulleitung doch einmal professionelles Coaching. Das ist ein ganz ernstgemeinter Rat. Wer tatsächlich solche Angst vor Klagen hat, kann doch nicht vernünftig arbeiten.

    Mal noch ein anderer Aspekt:

    Dabei wird verlangt, dass wir jede oder jede zweite Woche

    Das heißt ja, dass im günstigsten Fall von - sagen wir - 152 Mathestunden pro Schuljahr 19 nur durch die Tests entfallen (bei einem Test alle zwei Wochen). Und da wundert sich echt jemand, dass die Kollegen mit dem Stoff nicht durchkommen?!

    Sorry, das war gar nicht böse gemeint, sondern eine schlichte Feststellung von Tatsachen. Dass Lebenssituationen sich ändern können, ist halt im beamtischen System nicht vorgesehen. Die Entamtung steht als letzte Option natürlich jedem zur Verfügung.

    Ich würde vermuten, dass das so schlicht nicht funktioniert. Das "alte" Bundesland hat den Kandidaten ja schon auf Lebenszeit verbeamtet. Dieser Status geht ja nicht verloren, wenn man sich für das Ländertauschverfahren bewirbt. Wenn das aufnehmende Land den Kandidaten nicht akzeptiert, muss er halt da bleiben, wo er ist oder kündigen.

    Ich verstehe die Frage nicht. Wenn ein Land einen Beamten übernimmt, muss es selbstverständlich auch für die Pension aufkommen. Eben darum geht es ja - kein Land will einen Beamten übernehmen, der kurz darauf dienstunfähig wird und dann jahrelang versorgt werden muss.

    Ich sehe die „Gamification“ (? - eigentlich passt der Begriff nicht so richtig) hier im Forum mittlerweile durchaus kritisch. Ich glaube, die „Reaktionen“ - ob positiv, negativ oder dämlich (verwirrt) - habende Diskussionskultur hier deutlich nach unten gezogen. Vor allem in Kombination mit den Benachrichtigungen, die ja direkt aufs Belohnungszentrum wirken.

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