Beiträge von fossi74

    netto: 2.868.55 €

    Das kann ja gar nicht sein. Dann würde ich als E14er in Stufe 5 ja netto 1400 € mehr bekommen als Du. Das ist aber, wie jeder halbwegs regelmäßige Leser dieses Forums weiß, unmöglich.

    OnT: Interessant, dass es sogar für Laien auf der Hand liegt, warum Lehrer und Arbeitskampf nicht zusammenfinden:

    Bei den angestellten Lehrern ist es tatsächlich so, daß ziemlich viel Beamtengedöns in deren Sonderregelungen eingebracht wurde. Sie haben so ziemlich das Schlechteste aus zwei Welten. Sie stehen aber auch nicht für ihre Interessen ein - häufig deshalb, weil sie Dich zu sehr mit ihren Arbeitsobjekten identifizieren und nichts auf deren Rücken austragen möchten. Die tarifliche Regelung überträgt zwar Regelungen für Beamte auf die tb Lehrer, diese gelten aber eben nicht unmittelbar, sondern lediglich aufgrund Tarifvertrags - und müssen sich deshalb ebenso am Arbeitsrecht messen, wie es der Fall wäre, wenn sie nicht durch Verweis auf die jeweiligen Regelungen für Beamte geschehen, sondern unmittelbar im Tarifvertrag stünden. Der tb Lehrer schuldet keinen Erfolg, sondern lediglich Arbeitsleistung mittlerer Art und Güte im vereinbarten Umfang - und könnte ggfs. einfach den Stift fallen lassen. Macht er aber nicht - wegen seiner Arbeitsobjekte.

    NB: Von der Formulierung "Arbeitsobjekte" diestanziere ich mich explizit.

    Bei den Kindern richten wir uns nach der bewährten Regel "wish - need - wear - read", gegenseitig schenken wir uns "nichts" (also "nichts" ungefähr nach der Definition von Mario Barth seine Freundin - kennste, kennste?), und Geschenke außerhalb der Kernfamilie haben wir auf mein Betreiben (ich kannte das von früher nicht) schon lange abgeschafft. War das immer peinlich, wenn man vor Weihnachten irgendwas gezeigt bekam und informiert wurde, "also das ist dein Geschenk für den Basti"... und man sich dann kurz fragen musste, wer zum Teufel eigentlich Basti ist. Besorgt hatte das Geschenk natürlich jemand, der dem Basti tatsächlich nahe genug stand, um zu wissen, was er sich wohl wünscht.

    Das Argument mit der NDP kann ich auch nicht ganz nachvollziehen. Evtl. sind die ja auch für Tierschutz(weiß ich nicht) - mal als Beispiel. Das bleibt doch trotzdem eine legitime und in meinen Augen gute Position, auch wenn sie die NDP vertritt - das ändert doch nichts daran. Ich werde diese Partei aufgrund ihrer Gesinnung natürlich nicht wählen, weil das für mich schwerer wiegt, aber das darf mich doch nicht davon abhalten, mich mit der Legitimität dieser Position auseinanderzusetzen.

    Im Prinzip sagst Du es ja schon selbst: Wenn die legitime und gute Position ihren Ursprung in einer verwerflichen Gesinnung hat, wird sie dadurch entwertet. Deshalb sind weder die Stärkung von Ehe und Familie noch der Naturschutz "legitime und gute" Positionen, wenn die entsprechende Gesinnung dahintersteht, wie das zum Beispiel bei der NSDAP der Fall war.

    Das gdht noch besser (hatten wir aber glaube ich schon mal):

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    onst hab ich ständig das Gefühl, völligen Blödsinn zu schreiben

    Auf mich wirkt ein verwirrt-Smiley eher, als wäre der smilende ... äh ... also ich habe dann das Gefühl, ich müsste nochmal in "leichter Sprache" schreiben, weil der Verwirrte ein bisschen unterbelichtet ist. Was natürlich Quatsch ist.

    Wie so oft gibt es hier eine rechtliche und eine lebenspraktische Seite. Ich denke, jede und jeder von uns weiß, wie belastend es für eine Schule sein kann, wenn eine Lehrkraft kürzer oder länger ausfällt. Deshalb bin ich kein Freund der rein juristischen Argumentation "krank ist krank". Wer nach einer Bänderriss-OP sechs Wochen krankgeschrieben ist, kann unter Umständen durchaus zu Hause (das ist übrigens nicht das Gleiche wie "home-office"!) Arbeiten erledigen, die sonst liegenbleiben würden oder von Kollegen erledigt werden müssten. Und auch wer erkältet ist, langweilt sich unter Umständen nach ein paar Tagen und nimmt vielleicht gern an einer Online-Fobi teil.

    Wenn die Umstände aber nicht so sind - dann gilt ganz klar "krank ist krank". Deshalb der Rat:

    Ich hab mich neulich damit übernommen und weiß nicht so recht, wie ich das in Zukunft handhaben soll.

    Beim nächsten Mal auf den Körper hören und entsprechend entscheiden. Diese Entscheidung kann auch beim nächsten Mal so, beim übernächsten Mal so ausfallen. Wenn Du den Eindruck hast, Deine SL erwartet Arbeitsleistung während der AU, weil "Sie haben das doch immer gemacht", ist erzieherisches Wirken gefragt.

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