Beiträge von fossi74
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In NRW sind die öffentlichen Schulen fast ausnahmslos in kommunaler Hand; das Lehrpersonal steht allerdings in Diensten des Landes.
Welche Rolle spielt dann die Kommune konkret an diesen Schulen? Wer ist dort weisungsbefugt? Nochmal: Es geht nicht um den Sachaufwand (Gebäude, Heizung, Lehrmaterial, Hilfspersonal), sondern um die Rolle als Betreiber der Schule. Die städtischen Schulen in Bayern sind praktisch (sorry, schiefes Bild) Privatschulen in öffentlicher Hand.
gingergirl: Ja, die Wirtschaftsschulen hatte ich vergessen. Sind die Wirtschaftsschulen ja gewöhnt
!Diokeles: Dafür gibt es so einen anachronistischen, verfassungswidrigen Quatsch wie konfessionelle Schulen in Bayern schon seit knapp 60 Jahren nicht mehr.
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So. Es ist spät, und die Diskussion mittlerweile so blödsinnig, dass der Fossi jetzt mal nicht als bden-württembergischer Schulleiter spricht, sondern als bayerischer Ex-Lehrer und Jurist.
Mich erstaunt eher, dass es nur noch in Bayern städtische Schulen gibt. Ich hatte das bislang für normal gehalten...
Also zur Klarstellung: Ja, es gibt in Bayern Städte, die sich eigene Schulen halten und die Lehrkräfte als städtische Beamte beschäftigen. Ein Beispiel ist Würzburg, das sich in den 50er Jahren einen Namen als Schulstadt machte und ab den 80ern verzweifelt versuchte, die Schulen dem Freistaat zu vermachen, um wenigstens die laufenden Gehälter los zu sein, nachdem man gemerkt hatte, welche Last die Pensionen darstellen.
Gelungen ist das nur teilweise. Zwei Gymnasien wurde man los, ebenso die FOS/BOS, zwei große Berufsschulen sind noch in städtischer Hand.
In anderen Städten ist das ähnlich gelaufen. Mittlerweile dürfte tatsächlich nur noch München eigene Schulen in nennenswerter Zahl unterhalten. Ach ja: Wir reden hier natürlich nicht vom Sachaufwand. Den tragen in Bayern wie überall die Kommunen, teilweise die Landkreise.
Somit ich hoffe, jetzt hat es auch Ollie kapiert.
Ergänzend hier noch ein Link: https://www.muenchen.de/rathaus/karrie…ehrkraefte.html
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Das mit dem Temperaturempfinden ist schon interessant. Geh bei egal welchen Minusgraden in die Stadt - du wirst immer mindestens einen jungen Mann in Shorts und T-Shirt sehen.
Geht aber auch andersrum: Karlsruhe, Haltestelle Ebertstraße. Sommer 2013, gefühlt 40, tatsächlich wohl 38 Grad. Neben mir ein älterer Herr im hellen Flanell-Dreiteiler. Alles bis oben zugeknöpft, Krawatte fest gebunden. Er machte nicht den Eindruck, als sei ihm zu warm...
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Ist das hier ein Lehrerforum oder was? Was ist eigentlich aus den guten alten Tweedsakkos mit Lederflicken auf den Ellenbogen geworden?
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Anonym1005: An Deiner alten Schule scheint mir so einiges schiefzulaufen, was die Einhaltung rechtlicher Bestimmungen angeht. Sollten die Dir irgendwie noch blöd kommen wegen der Bezahlung oder aus anderen Gründen, solltest Du deutlich darauf hinweisen, dass Du das mit vom RP abklären lassen wirst. Diese
DrohungAnkündigung sollte Wirkung zeigen. Falls nicht, ist den Verantwortlichen in diesem Laden wohl nicht zu helfen. Ich würde übrigens in jedem Fall das RP von den Vorgängen in Kenntnis setzen. -
Außerdem gilt: Witzige Memes - nur echt mit derben Rechtschreibfehlern.
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Der "Bundesrat" deutet darauf hin, dass das Späßle aus der Schweiz stammt, die bekanntlich so klein ist, dass sie keinen Platz für das "ß" hat.
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Als Hundebesitzer muss ich auch sagen, es ist ein himmelweiter Unterschied, ob man einen sehr gut ausgebildeten Hund (tolle Tiere!) im Raum oder in seiner Nähe hat, oder irgendeinen nicht oder schlecht erzogenen Köter...
Ist nicht der eigene Hund immer das gut ausgebildete, tolle Tier und der Hund des anderen der unerzogene Köter...?
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und der Bank gehört das Haus.
Das ist - wenn auch oft gehörter - Blödsinn. Mein Haus jedenfalls gehört mir. Der Bank gehört genau das, was sie mir einst geliehen hat plus Zinsen. Nicht mehr und nicht weniger.
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Wohl eher "WegWISCHware"...
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Gern gern geschehen, CDL. Ich lasse mir übrigens ehrlich gern erklären, wie ein blinder Deutsch- und Englischlehrer (ich nehme jetzt mal meine Fächer) am Gymnasium zurechtkommen kann. Da endet mein Vorstellungsvermögen schon bei der Korrektur von Schülerarbeiten. Beim Lehrplanbereich "Film" könnte es auch schwierig werden.
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Ganz einfach: Die Altershöchstgrenze gilt für die Verbeamtung auf Probe, also den erstmaligen Antritt einer Planstelle. Zu diesem Zeitpunkt darfst du in Bayern höchstens 45 Jahre alt sein (Hessen: 50 Jahre, BW 42 Jahre).
Hinausschieben lässt sich die Grenze durch Wehr- oder Zivildienst und Zeiten der Kindererziehung. Bei letzterem gibt es Unterschiede zwischen den Bundesländern. BW zum Beispiel erkennt zwei Jahre für jedes eigene Kind an, mit Nachweis auch mehr, Bayern ist wohl etwas restriktiver.
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Ich will hier nicht die Kassandra vom Dienst geben, aber ich sehe eine Tätigkeit im Schuldienst unter diesen Voraussetzungen ebenfalls sehr, sehr kritisch. Das hat weniger mit Dir als Person zu tun und mit eventueller Ablehnung Deines Hundes, sondern mit der Tatsache, dass unser ganzes Schulsystem nicht auf Menschen mit Handicap ausgerichtet ist. Eine blinde Lehrkraft könnte ich mir auch nur unter Schwierigkeiten an einer Regelschule vorstellen.
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Mir geht es nicht primär um die SuS, sondern eher um das System, das ich einfach vom Gym schon etwas kenne, von Gesamtschulen eben nicht.
Und Du meinst nicht, dass Du ein anderes System kennenlernen könntest? Nach dieser Logik - ich bleibe dabei - müssten alle Abiturienten Gymnasiallehrer werden. Denn das System "Anwaltskanzlei", "Arztpraxis" oder "Unternehmen" kennen die ja alle nicht.
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Ein anderes Beispiel: Ein Nachbar arbeitet als Croupier in einer großen Spielbank. Jeden Samstag kommt dort der Inhaber eines großen Schrotthandels und bringt 50.000 € in bar mit. Er spielt jedes mal, bis alles weg ist. Falls dies zu früh der Fall ist, fährt er nach Hause und holt nochmal einen zweiten Geldkoffer.
Die Story scheint mir ein wenig ausgeschmückt. Ohne den Schrotti zu kennen: Wer jeden Samstag 50.000 verzockt, ist
- ohne jeden Zweifel spielsüchtig
- mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit obendrein ein Steuerhinterzieher
- und nicht zuletzt ein mieser Spieler. Gewinnt der auch mal?
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Das ist deine Sicht der Dinge! Aber ich kenne tatsächlich mehrere Personen, die gerne mit 60 oder 62 in Rente/Pension gehen würden und sich dafür nun schon einigermaßen was "zur Seite legen". Ich selbst möchte auch nicht bis 65 arbeiten, muss ich sagen.
Bei den sogenannten Frugalilsten geht es aber nicht darum, ein, zwei oder fünf Jahre eher zu gehen, sondern den Absprung mit spätestens Mitte 40 zu schaffen (und dann den Rest des Lebens weiterhin jeden Cent umzudrehen). Das ist schon... nun, nennen wir es doch einfach "verhaltenskreativ".
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