Beiträge von fossi74
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Hospitieren hat mir im Referendariat ziemlich wenig gebracht.
Ganz oft saß ich in Stunden, in denen der Kollege Alltagsunterrich gemacht hat und danach zu mir sagte "mach das bloß nicht so in der Lehrprobe".
Das hab ich als Referendar immer sehr genossen:
Ich: "Du, könnte ich heute/morgen/demnächst mal bei dir hospitieren?"
Kollege [nachdem ein deutlicher Schauer des Horrors über sein Gesicht gelaufen ist]: "Äh, ja, also prinzipiell immer gerne, weißt du ja, aber gerade heute/morgen/demnächst mache ich nur Wiederholung für die Klassenarbeit/gebe ich nur die Klassenarbeit raus und bespreche sie/schaue ich nur einen Film mit der Klasse/mache ich eigentlich gar keinen richtigen Unterricht, also so viel bringt dir das dann ja nicht."
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Ich warte noch auf den Klassiker schlechthin: "Bekommen wir die Arbeit zurück?"
- vorzugsweise am Tag nach der Klassenarbeit geäußert.
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Nein, leider nicht. Da bin ich mir selbst der lebende Beweis, dass sich Bildungsferne vererbt (weil meine durchaus gebildeten, aber selbst völlig unmusikalischen Eltern natürlich nie versucht haben, mir musikalische Bildung zu vermitteln).
Magst Du sogenannte Volkslieder?
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Eine Möglichkeit gäbe es natürlich noch: Der TE könnte sich aus dem niedersächsischen Beamtenverhältnis entlassen lassen und sich in Rumänien als Lehrer*in bewerben. Dort wird es ja wohl auch Schulen geben.
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Verstehe ich das richtig - Du willst allen Ernstes eine komplette Freistellung auf unbestimmte Zeit, und zwar unter Fortzahlung Deiner Bezüge? Und Du glaubst, wie ich Deinem leicht sarkastischen Tonfall entnehme, darauf ein Anrecht zu haben?
Ungeachtet Deiner momentanen, sicher nicht leichten Situation:



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Was soll das bringen?
Blutdruckpflege, was sonst? Komische Frage.
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Naja, wem es als Lehrer zu anstrengend ist, der kann ja Journalist werden: Morgens sich eine halbe Stunde lang aufm Klo inspirieren lassen, dann den gesammelten Dünnpfiff in Schriftform gießen, abends dann irgendwelche Lobbyistenveranstaltungen besuchen und sich bei Sekt und Schnittchen neutral und objektiv für die nächsten Verbalflatulenzen informieren lassen... und wenn das gut genug klappt, reichts am Ende sogar für einen Redakteursposten bei der Augsburger Allgemeinen, der "AA". Passendes Akronym, irgendwie.
Ich glaube, das schreib ich dem Herrn Redakteur gleich noch mal per Mail. Natürlich anonym.
edit: Wer es mir gleichtun will - markus.baer@augsburger-allgemeine.de wartet auf Post.
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Und was hätte dieser Amthor mit der jungen Generation zu tun? Das ist doch (Achtung, Fremdwitz, Quelle unbekannt) ein Greis, gefangen im Körper eines jungen Menschen.
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(Ob Philipp Amthor auch Kohlplakate überm Bett hatte?)
Streiche "-plakate", "überm", "hatte", setze "-puppen", "im", "hat"...
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Die Frage war schon da. Aber ok, gern explizit:
Wie definierst Du Verzicht?
PS. Ob ich mir Porsche, Villa oder Jacht nicht leisten kann, war eine Scherzfrage, oder? Wir sind hier im Lehrerforum, nicht bei #richkidsoninstagram.
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Ja, auf so vieles - Porsche, Villa auf Ibiza, eigene Jacht, etc. pp. - definiere "Verzicht"!
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Minderjährige im Anzug sind aber nun mal suspekt. Ich erinnere mich mit Grausen an die Typen, die zu meiner Schulzeit im Anzug rumliefen, mit Aktenköfferchen und - sehr gern genommen - Helmut-Kohl-Poster überm Bett.
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Ich glaube, Du verwechselst da "Verbeamtung" mit "Lebenszeitverbeamtung". Oder habt Ihr nach dem Ref 1-3 Jahre als Angestellte gearbeitet?
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Als ich selbst noch zur Schule ging, stand ich mit einer Klassenkameradin in der U-Bahn, und sie sah plötzlich panisch in ihren Mantel und sagte dann: „Oh Mist, ich hab ja noch meinen Schlafanzug an.“ Wir waren schon fast angekommen, die hat das dann den Tag so durchgezogen, mit 15. Werd ich nie vergessen 😅
Wäre mir das eine oder andere mal auch schon beinahe passiert. Noch im Schlafanzug, schnell Schuhe und Jacke an, weil man das Müllauto schon heranbrummen hört ("Die gelben Säcke sind frühestens am Tag der Abholung bis spätestens 6 Uhr am Straßenrand bereitzustellen"; wörtlich zitiert von unserem Abfallentsorger), dann mit Blick auf die Uhr festgestellt, dass man ja auch gleich losfahren könnte, dann wäre man zur Abwechslung auch mal der erste... glücklicherweise gehört es zu meinen unabänderlichen Prinzipien (sehr viele hab ich nicht davon), im Auto die Jacke auszuziehen.
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Ich kann allen Betroffenen - wie immer in solchen Fällen - nur zum allerkonsequentesten "Dienst nach Vorschrift" raten. Bringt nicht mehr Kohle, verbessert aber das Preis-/Leistungsverhältnis.
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Im Ref hatte ich eine Schülerin, die entweder Ihre Unterwäsche im 5er-Pack gekauft hat oder immer die ganze Woche die selbe Unterwäsche getragen hat

Nicht uninteressant wäre jetzt die Frage: Woher weißt Du das??
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Du irrst. Im Falle der berühmten (allerdings gesetzlich nicht normierten) höheren Gewalt ist selbstverständlich jeder Dienstverpflichtete von der Pflicht zur Dienstleistung frei.
Nachtrag: Das ganze ist hier sehr schön zusammengefasst.
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Du irrst. Im Falle der berühmten (allerdings gesetzlich nicht normierten) höheren Gewalt ist selbstverständlich jeder Dienstverpflichtete von der Pflicht zur Dienstleistung frei.
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