Beiträge von fossi74

    Wenn du über der Pflichtversicherungsgrenze verdienst, beträgt der Beitrag tatsächlich 728 €. Normalerweise würde der Arbeitgeber davon die Hälfte tragen. Als Beamter ist man dann halt gekniffen und sollte sich gut überlegen, ob die Verbeamtung sich lohnt.

    Sehr indirekt. Meine Frau ist mit der Cousine eines mittlerweile verstorbenen RTL-Moderators befreundet. Persönlich kennengelernt habe ich mal Waldi "ich weiß nicht, wo jetzt die Schärfe herkommt" Hartmann.

    DUum hat das legendäre Interview mit Rudi Völler damals wie ich live gesehen.

    Geht ja noch. Bei uns hat jemand das Geld für den Kaffee nicht in die Kaffeegeldkasse, sondern oben in den Bohnenbehälter der Kaffeemaschine geworfen. Der Kaffee war danach ungenießbar - weil es das Mahlwerk zerbröselt hat ;)

    Mittlerweile sind die Vollautomaten ja recht verbreitet. Als ich im Ref war, waren die Dinger noch eine tolle Neuheit für "early adopter" - und ich weiß noch gut, wie stolz der Personalrat meiner Schule war, dass er es geschafft hatte, über Crowdfunding im Kollegium so ein Teil anzuschaffen.

    Nach drei Wochen stand der Maschin dann hinter verschlossener Tür im Personalratszimmer und durfte nur noch von ausgewählten KollegInnen bedient werden. Warum? Nun, bereits in den ersten Tagen waren folgende Probleme aufgetreten:

    • Wasser im Bohnenbehälter
    • Bohnen im Wasserbehälter
    • gemahlener Kaffee im Bohnenbehälter
    • Wasser im Kaffeesatzbehälter (inklusive eines empörten Zettels, dass es ja wohl eine Sauerei sei, den Kaffeesatz im Wasserbehälter aufzubewahren und man habe das jetzt - aber zum ersten und letzten Mal!!!1 - beseitigt)

    Geld im Bohnenbehälter toppt das alles aber noch deutlich.

    Für kaum etwas bin ich meinen Kindern so dankbar wie für die Tatsache, dass sie den (Leistungs-)Sport nie für sich entdeckt haben. Wie viel Zeit manche Eltern damit verbringen, ihre Kinder zum Training oder zu Wettkämpfen zu begleiten - davor ziehe ich staunend meinen Hut. Wir hätten es nicht gekonnt.

    Eigentlich müsstest du die Frage selbst beantworten können, wenn du Lehrkraft in Bayern bist. Die Rechtslage ist eindeutig:

    2Die Erziehungsberechtigten sind in den Fällen des Art. 86 Abs. 2 Nr. 4 bis 12 vor dem Vollzug rechtzeitig und schriftlich unter Angabe des zugrunde liegenden Sachverhalts zu unterrichten; für Erziehungsmaßnahmen des Art. 86 Abs. 1 Satz 2 gilt dies entsprechend.


    (1) 1Zur Sicherung des Bildungs- und Erziehungsauftrags oder zum Schutz von Personen und Sachen können Erziehungsmaßnahmen gegenüber Schülerinnen und Schülern getroffen werden. 2Dazu zählt bei nicht hinreichender Beteiligung der Schülerin oder des Schülers am Unterricht auch eine Nacharbeit unter Aufsicht einer Lehrkraft.

    Da hab ich schon nur beim Lesen und dem bloßen Gedanken daran Fluchtgedanken, vor allem nach einer vollen Arbeitswoche quasi unmöglich für mich.

    • "Aber es sind doch (nur) Kinder!"
    • "Jetzt stell dich mal nicht so an, wenn wir einmal (sic) zu Besuch sind!"
    • "Also, wenn du nicht an Kinderlärm gewöhnt bist, wer dann?!"
    • "Ja, kein Wunder, dass dich das stresst, aus deinem chilligen Job bist du das halt nicht gewohnt!"

    Und zehn Wochenenden in Folge völlige Überfüllung im Kalender zu haben, schreit auch echt nach Rückbau, das stresst ja schon beim Lesen

    Wahre Worte! Wir treffen uns zweimal im Jahr mit einem befreundeten Paar (kinderlos) - wir haben mittlerweile zwei fixe Termine dafür, weil die beiden das ganze Jahr über kaum ein Wochenende nicht verplant sind. So sehr ich es schätze, dass wir ein fester Teil dieser Pläne sind: Ich würde wahnsinnig werden!

    Ich habe in letzter Zeit oft nachgedacht und musste mir eingestehen, dass die erzwungene Ruhe während der Pandemie von mir als absolut nicht schlimm empfunden wurde, im Gegenteil, in vielerlei HInischt war das völlig okay. Ich habe es sehr genossen von daheim zu arbeiten und der täglichen Konfrontation mit zig Menschen aus dem Weg gehen zu können.

    Klar habe ich Vieles vermisst, aber die erzwungenen Sozialkontakte en masse waren es nicht.

    Schade, dass die Akzeptanz dieser Haltung wieder auf den Vor-Pandemie-Stand gefallen zu sein scheint, obwohl es gefühlt einer Mehrheit so zu gehen scheint wie von dir beschrieben.

    Strom wird in Kilowattstunden verkauft, Öl in Litern. Und unterschiedliche Einheiten kann man nicht zusammenrechnen! :aufgepasst: Aber ich weiß ja, was du meinst und kann dir versichern: Nein, billiger wirds derzeit noch nicht. Wir hatten etwas Druck, weil die alte Öl-Liesel kaputt war. War halt auch schon zehn Jahre alt, die Gute (Tipp für Schlaue: Ölheizungen kauft man nicht von Vaillant!). Deshalb gibt es momentan weder einen zweiten Zähler noch den Speicher für die (vorhandene) PV. Ist aber in Planung.

    Hm. Bei mir: Stromverbrauch glatt verdoppelt. Danke, Wärmepumpenirrsinn, danke, Habeck!!!!!11elf! - Aber dafür: Ölverbrauch bei null. Und was noch schöner ist: Der stinkige, kellergeschweißte Öltank ist raus und hat einen netten Lagerraum freigemacht. Und am allerschönsten: Nie mehr bei diesen windigen Ölhändlern anrufen (und ja, die sind alle windig!)...

    Ich denke da an die eine Berliner Klasse, die nach New York gejettet ist, weil ohnehin das Amt die Reisekosten für den Großteil der Schüler übernehmen sollte

    Das hat aber lang gedauert... ich dachte schon, ich muss die olle Kamelle diesmal selbst aufs Tapet bringen! :teufel:

    Aber mal Ersthaft: Wenn ich als Kind damals durch den Garten gelaufen bin, dann konnte ich immer zig Grashüpfer fangen. Ich kann mich auf Anhieb gar nicht mehr erinnern, ob ich in den letzten Jahren überhaupt einen einzigen Grashüpfer gesehen habe.

    Das mag daran liegen, dass du nicht mehr mit den Augen eines Kindes durch den Garten läufst.

    Na da bist du scheinbar bisher verwöhnt worden, wir bekommen oft erstmal eine Antwort und wenn man dann nachfragt, wo man dann nachlesen kann, ist es gar nicht mehr so sicher usw.

    Also stelle ich mir eine bayrische RS genau wie eine Grund-, Real- Oberschule oder Gymnasium jedes anderen Bundeslandes vor.

    Ich hätte nicht mehr gedacht, das erleben zu dürfen - aber ich muss dir vollumfänglich recht geben.

    Wenn 90% der User*innen sagen "Ach nee, so weit geht meine Lehrerforen.de-Liebe dann doch nicht", dann ist das genauso ok, wie begeistertes, dreistelliges Erscheinen

    Ich würde eher sagen: Wenn 90 Prozent nicht kommen, ist der Rest immer noch deutlich vierstellig. Gerade nachgeschaut: Es sind 27.077 Mitglieder registriert. Wenn also 1 Prozent kommt, ist die Hütte voll, 0,1 Prozent rechen immer noch für einen Nebenraum.

    Ich schade damit niemanden.

    Doch. Du bringst damit (und wir sprechen jetzt explizit von Klassenfahrten, nicht von Fortbildungen oder irgendwelchen Materialien, das ist eine ganz andere Baustelle!) deine Kollegen in Zugzwang, die eben aus diesem Grund dann nicht mit ihrer Klasse fahren. Natürlich kann man sich hinstellen und sagen, "Ja, als Erwachsener sollte man so ein bisschen Druck von Eltern schon aushalten", und grundsätzlich stimme ich dir da zu. Aber unangenehm ist es trotzdem. Und seine Kollegen ohne Not in unangenehme Situationen zu bringen ist nun mal unkollegial.

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