Anekdotisch: Die beiden Besten meines Abijahrgangs (93) teilten sich eine 1,4. Einer der beiden ist heute Professor und war schonmal auf so einer „the 50 most influential scientists under 50“ oder so ähnlich. Heute wären die beiden an einem durchschnittlichen Gymnasium vielleicht gerade noch unter den besten 10.
Beiträge von fossi74
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Passiert schon mal, wenn der Druck groß ist.
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Und das nachmittags einschlafen kenne ich...allerdings werde ich dann von meinem Klavierschüler/meiner Klavierschülerin, die sich gerade mit Chopin abmüht, sehr irritiert angeguckt, wenn mein Kopf fast nach unten kippt: "Langweile ich dich??"
*Hust...*
Sag ihr doch ehrlich, dass Chopin tatsächlich einfach stinklangweilig ist und seine Werke nur überlebt haben, weil man Klavierschüler damit einnorden kann.
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Hmm.... vielleicht in ein Ikea in der Nähe, da gibts doch bestimmt noch das Bälle-Paradies. Wer sagt, dass man die lieben Kleinen da immer sofort abholen muss

OT: In unserem Ikea ist das Småland gefühlt seit Corona geschlossen. Ist das Zufall, oder haben die schlauen Schweden das Kinderparadies durch die Hintertür abgeschafft?
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Du siehst mich mit den Schultern zucken. Aber hier haben Papier und alles, was man haptisch zu den Akten legen kann, noch einen großen Wert.
Ach, das hast du schön gesagt. Und ja, ganz ehrlich: Manchmal vermisse ich mein Bayern (hier bitte im Hinterkopf den Vorspann zum „Königlich bayerischen Amtsgericht“ abspielen).
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Eine Kollegin schaffte es tatsächlich noch einen Spruch irgendwas mit "technisch versiert" und "Naturwissenschaftlerin" zu machen. Das sind so Momente, in denen man am liebsten weinen möchte und sich denkt... Ach... Sonst ist sie ja ganz nett.

Fällt mir momentan zunehmend schwerer. I feel you!
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Musisches Gymnasium mit mehrhundertjähriger Tradition. 'Nuff said?
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Wie war das möglich?
Na, ganz einfach: Wenn man lieber die gewohnte "Meisterröstung" (2,99 das Pfund bei Netto) möchte als diese komischen italienischen Bohnen, dann muss der Stoff ja irgendwo rein.
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Wenn du über der Pflichtversicherungsgrenze verdienst, beträgt der Beitrag tatsächlich 728 €. Normalerweise würde der Arbeitgeber davon die Hälfte tragen. Als Beamter ist man dann halt gekniffen und sollte sich gut überlegen, ob die Verbeamtung sich lohnt.
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Sehr indirekt. Meine Frau ist mit der Cousine eines mittlerweile verstorbenen RTL-Moderators befreundet. Persönlich kennengelernt habe ich mal Waldi "ich weiß nicht, wo jetzt die Schärfe herkommt" Hartmann.
DUum hat das legendäre Interview mit Rudi Völler damals wie ich live gesehen.
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Geht ja noch. Bei uns hat jemand das Geld für den Kaffee nicht in die Kaffeegeldkasse, sondern oben in den Bohnenbehälter der Kaffeemaschine geworfen. Der Kaffee war danach ungenießbar - weil es das Mahlwerk zerbröselt hat

Mittlerweile sind die Vollautomaten ja recht verbreitet. Als ich im Ref war, waren die Dinger noch eine tolle Neuheit für "early adopter" - und ich weiß noch gut, wie stolz der Personalrat meiner Schule war, dass er es geschafft hatte, über Crowdfunding im Kollegium so ein Teil anzuschaffen.
Nach drei Wochen stand der Maschin dann hinter verschlossener Tür im Personalratszimmer und durfte nur noch von ausgewählten KollegInnen bedient werden. Warum? Nun, bereits in den ersten Tagen waren folgende Probleme aufgetreten:
- Wasser im Bohnenbehälter
- Bohnen im Wasserbehälter
- gemahlener Kaffee im Bohnenbehälter
- Wasser im Kaffeesatzbehälter (inklusive eines empörten Zettels, dass es ja wohl eine Sauerei sei, den Kaffeesatz im Wasserbehälter aufzubewahren und man habe das jetzt - aber zum ersten und letzten Mal!!!1 - beseitigt)
Geld im Bohnenbehälter toppt das alles aber noch deutlich.
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Für kaum etwas bin ich meinen Kindern so dankbar wie für die Tatsache, dass sie den (Leistungs-)Sport nie für sich entdeckt haben. Wie viel Zeit manche Eltern damit verbringen, ihre Kinder zum Training oder zu Wettkämpfen zu begleiten - davor ziehe ich staunend meinen Hut. Wir hätten es nicht gekonnt.
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Eigentlich müsstest du die Frage selbst beantworten können, wenn du Lehrkraft in Bayern bist. Die Rechtslage ist eindeutig:
2Die Erziehungsberechtigten sind in den Fällen des Art. 86 Abs. 2 Nr. 4 bis 12 vor dem Vollzug rechtzeitig und schriftlich unter Angabe des zugrunde liegenden Sachverhalts zu unterrichten; für Erziehungsmaßnahmen des Art. 86 Abs. 1 Satz 2 gilt dies entsprechend.
(1) 1Zur Sicherung des Bildungs- und Erziehungsauftrags oder zum Schutz von Personen und Sachen können Erziehungsmaßnahmen gegenüber Schülerinnen und Schülern getroffen werden. 2Dazu zählt bei nicht hinreichender Beteiligung der Schülerin oder des Schülers am Unterricht auch eine Nacharbeit unter Aufsicht einer Lehrkraft.
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ermuntere die, die gerade beginnen, ihre Federmappe zu zerschneiden
Äh... echt?
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Da hab ich schon nur beim Lesen und dem bloßen Gedanken daran Fluchtgedanken, vor allem nach einer vollen Arbeitswoche quasi unmöglich für mich.
- "Aber es sind doch (nur) Kinder!"
- "Jetzt stell dich mal nicht so an, wenn wir einmal (sic) zu Besuch sind!"
- "Also, wenn du nicht an Kinderlärm gewöhnt bist, wer dann?!"
- "Ja, kein Wunder, dass dich das stresst, aus deinem chilligen Job bist du das halt nicht gewohnt!"
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Und zehn Wochenenden in Folge völlige Überfüllung im Kalender zu haben, schreit auch echt nach Rückbau, das stresst ja schon beim Lesen
Wahre Worte! Wir treffen uns zweimal im Jahr mit einem befreundeten Paar (kinderlos) - wir haben mittlerweile zwei fixe Termine dafür, weil die beiden das ganze Jahr über kaum ein Wochenende nicht verplant sind. So sehr ich es schätze, dass wir ein fester Teil dieser Pläne sind: Ich würde wahnsinnig werden!
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Ich habe in letzter Zeit oft nachgedacht und musste mir eingestehen, dass die erzwungene Ruhe während der Pandemie von mir als absolut nicht schlimm empfunden wurde, im Gegenteil, in vielerlei HInischt war das völlig okay. Ich habe es sehr genossen von daheim zu arbeiten und der täglichen Konfrontation mit zig Menschen aus dem Weg gehen zu können.
Klar habe ich Vieles vermisst, aber die erzwungenen Sozialkontakte en masse waren es nicht.
Schade, dass die Akzeptanz dieser Haltung wieder auf den Vor-Pandemie-Stand gefallen zu sein scheint, obwohl es gefühlt einer Mehrheit so zu gehen scheint wie von dir beschrieben.
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Ohne diese Utopie gutheißen zu wollen: Frag doch mal irgendjemanden, der seit >20 Jahren im Beruf ist, ob er heute noch so arbeitet, wie er es sich am Beginn seiner Karriere vorgestellt hat.
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Lies deinen Text noch mal in Ruhe durch und überlege dir, was du einem Freund raten würdest, der derlei schreibt

"Kein Alkohol ist auch keine Lösung"?
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