Es bereichert auch die Lehre enorm, da man den Unterricht mit zahlreichen Anekdoten schmücken kann.
Damit muss man übrigens vorsichtig sein. Schnell mutiert man vom spannenden Vertreter des "echten Lebens" zum skurrilen Märchenonkel, der nur ein Stichwort braucht, und schon ist der Rest der Stunde (das können dann auch 44 Minuten sein) auf angenehmste Weise mit unterhaltsamen Stories vom Reisanbau in der Zentralschweiz gefüllt, während Misslichkeiten wie die Nullstellen von Funktion xy weit in den Hintergrund rücken.
Dennoch ist unser hiesiges Leben für die, die wir hier leben, keine surreale Phantasiewelt. Es ist genauso das "echte" Leben wie für jeden Einzelnen sein Leben echt ist, wo auch immer er/sie leben mag.
Vielleicht ist mir bei diesen Aussagen zum echten Leben und der Phantasiewelt auch nur sauer aufgestoßen, dass das die sehr echten (und nicht unbedingt finanziellen) Probleme, die Menschen auch hierzulande haben, mit einem Federstrich entwertet.