Beiträge von fossi74

    Um mal noch was anderes loszuwerden: Es ist mir völlig unverständlich, wie man sich als Eltern wirklich und ernsthaft NOCH EINE Weihnachtsfeier wünschen kann. Nicht abschließende Aufzählung, letztes Jahr am eigenen Leib erlebt:

    - Kindergarten
    - Grundschule
    - Turnverein (Jazzdance, die Große)
    - Turnverein (Schwimmen, die Kleine)
    - Musikschule (komisch, nur eine Feier, dabei lernte die Große Klavier und die Kleine Flöte...)

    ... und unsere Kinder machen jetzt nicht so wahnsinnig viel, da gibts noch viel aktivere Kandidaten.

    Weihnachten steht ja quasi schon vor der Tür und damit auch eine von den Eltern gewünschte Klassenweihnachtsfeier am Nachmittag.
    Hat jemand von euch eine gute Idee, was man mit Viertklässlern auf- / vorführen kann? Ich hätte auch gerne mal was modernes, spritziges oder aber etwas ganz traditionelles.

    Ich glaube, Du solltest die Organisation der Feier den diese wünschenden Eltern überlassen. Dann können sie sich die Feier auch ganz nach Wunsch organisieren. Ein wünschendes Elternteil kann sicher auch die Garage oder den Partykeller zur Verfügung stellen, das wäre doch toll!

    Problem erkannt - Problem gebannt...

    Ich frage mich vor allem, ob der reichsbürgerliche Polizistenmörder von gestern dann auch darauf bestehen wird, im Prozess nach dem bis 1945 geltenden Strafgesetzbuch verurteilt zu werden. Müsste er konsequenterweise auch machen - und ich finde, diesen Gefallen sollte man ihm dann schon tun.

    Ich schließe mich mit ebenso großer Hochachtung und Freude an und erlaube mir noch zu bemerken, dass Denis Scheck vermutlich nicht nur ein Fan der Zwölftonmusik ist, sondern sich auch die Hosen mit der Kneifzange anzieht.

    Letzteres lässt sich bei uns faktisch bei Elternsprechtagen, Pflegschaftsabenden etc. nicht realisieren. Ich denke, da gibt es mit Sicherheit entsprechende "Ausnahmeregelungen", damit der Schulbetrieb weiterlaufen kann.

    Genau - z.B. die Ausnahmeregelung, dass die Kollegen, die am nächsten Tag um 8 Uhr Dienstbeginn haben, dann eben den Elternabend/Pflegschaftsbasar/Benefizteebeutelweitwurf eben um 21 Uhr verlassen, um dem Gesetz Genüge zu tun. Und wenn das gar nicht geht, muss halt der Dienstbeginn verschoben werden.

    Solange sich LehrerInnen (hier ein gaaanz großes I!) allerdings nach dem Tri-tra-trullala-Prinzip behandeln lassen, lässt sich hier natürlich trefflich à la "bei uns nicht realisierbar" diskutieren.

    Halt, stopp, Kommando zurück - das gilt natürlich nur für Arbeitnehmer, die dann auch die entsprechenden Rechte wahrnehmen können. Beamte schauen halt in die Röhre (und dürfen drüber nachdenken, dass sie nicht deshalb Beamte sind, weil der Staat sie so lieb hat).

    Du wirst, wie ich oben schon andeutete, in deinem Berufsleben vielen Leuten begegnen, die (deiner Meinung nach) "nicht ganz gebacken" sind.

    Bei Lehrern: ca. 20% eines durchschnittlichen Kollegiums (Erfahrungswert) - die "Seltsamen", Schrulligen, vielleicht könnte man sagen: Die, die das Image von Lehrern bei Nicht-Lehrern verantworten. Weitere ca. 5% leiden an ernsthaften (i.e. nach ICD klassifizierbaren) psychischen Störungen, die eine Zusammenarbeit mit diesen Kollegen sehr schwer, manchmal unmöglich machen. Gesegnet das Kollegium, das dann einen Schulleiter hat, der um das Problem weiß.

    Ach so, echte Psychopathen gibt es natürlich auch, aber die treten unter Lehrern nicht gehäufter auf als in der Gesamtbevölkerung. Schätzungen gehen von ca. 1-3% der Gesamtbevölkerung aus.

    Das hier

    eine Liste zu verfassen, mit Dingen, die "ihnen gerade nicht passen", an andere weiterreichen und damit durchkommen wird ihnen definitiv eine Rolle zugeschrieben, die ihnen nicht zusteht. Diese Art des Umgangs mit einem Konflikt würde ich mir auch von jedem anderen verbitten. Das nennt sich Mobbing und wenn ich eins zutiefst verabscheue, dann dieses hinterfotzige Getue.

    scheint mir mit diesem hier

    ganze Klassen mehrseitige Briefe bei der Schulleitung abgeben haben, in denen steht, was sie alles an meinem Unterricht schlecht finden und warum sie einen Lehrerwechsel wollen

    nicht allzu viel zu tun zu haben. Es gibt schon einen Unterschied zwischen differenzierter (und im vorliegenden Fall keineswegs anonym geäußerter) Kritik und Mobbing und ich halte es für nicht ungefährlich, das zu vermischen. Würdest Du als Schulleiterin wirklich zu einer (zu Recht, das unterstellen wir hier mal) aufgebrachten Klasse sagen, "Ich höre mir Eure Kritik nicht an, das ist Mobbing"? Nicht Dein Ernst, oder?

    da diese die Einzige war, die mich aufnahm.

    Es kann ja wohl nicht sein, dass Schulen sich weigern, Studenten ihre Pflichtpraktika zu ermöglichen. Gibt es bei Euch keine Stelle, die für die Vergabe von Praktikumsplätzen zuständig ist? Hier in Bayern gibt es an jeder Uni ein Praktikumsamt, das die Plätze zuweist. Die Schulen haben da überhaupt nichts mitzureden.

    ich arbeite seit einigen Jahren als Lehrer und bin auf lebzeit verbeamtet. In der Schule fühle ich mich unwohl und die Schüler finden meinen Unterricht nicht gut. Es ist öfter schon vorgekommen, dass ganze Klassen mehrseitige Briefe bei der Schulleitung abgeben haben

    Ganz ehrlich, wenn auch OT: Wenn ich solche Postings lese, könnte ich kotzen. Wie mies und undurchdacht ist eigentlich die deutsche Lehrerausbildung (nach BL muss man da gar nicht fragen, da gehen zwölf aufs Dutzend!), dass es immer wieder für den Lehrerberuf nicht optimal gerüsteten Menschen gelingt, sich die für eine Verbeamtung erforderlichen Noten zu erdienern (und anders kann man es wohl kaum nennen!), während wirklich gute Leute, die von jedem SL auf ihren tausend Aushilfsstellen bescheinigt bekommen, was sie für tolle Arbeit machen und wie gern man sie behalten würde, sich für diese Anerkennung leider nichts kaufen können.

    @TE: Du wolltest diesen Job, jetzt hast Du ihn. Sei froh drum und jammere nicht herum, dass es Dir zuviel ist und Dein Unterricht offensichtlich nur weltfremde Fachleiter beeindrucken konnte. Und wenn Du darauf keine Lust mehr hast, schreib ein Entlassungsgesuch, mach Deine Planstelle frei und such Dir einen anderen Job. Ach so, dann wäre der schöne Beamtenstatus futsch? Tja, wer das eine will, muss das andere mögen!

    Mein Schulleiter macht alles was ich will, und vor Verwaltungsgerichten habe ich keine Angst: erstens klagt von meinen Schülern keiner, zweitens dauert das Verfahren Jahre, drittens sind Klagen gegen Einzelbewertungen nicht zulässig (da kein Verwaltungsakt), viertens was soll mir groß passieren? Wenn mir ein Richter dann nach 2 Jahren sagt, ich soll die Note ändern, stört mich das doch auch nicht! Die Angst vieler hier vor Verwaltungsgerichten kann ich sowieso nicht nachvollziehen, aber das wäre jetzt OT.


    Ganz abgesehen davon ist dieses Verfahren ja ein Entgegenkommen, ohne Atlas (bei mir eher Wörterbuch) 0 von 10 Punkte vs. mit Atlas dann x>0 von 8 Punkten ist ja eindeutig eine Verbesserung für den Schüler.

    Dass Du selbst der Schulleiter bist, ist schon klar, danke. Es geht übrigens nicht darum, dass eine einzelne Note angegriffen würde (was in der Tat nicht geht), sondern die Art der Notenfindung - und ja, die ist justiziabel. Einem Schüler, der kein Wörterbuch hat, keines leihen (zu können) ist eine Sache. Ihm ein Wörterbuch zu geben und dann zu sagen, "Hey, dann gibts für dich aber von vornherein keine Eins mehr", ist eine andere Sache und in meinen Augen höchst fragwürdig.

    Übrigens: Ich will keineswegs die Angst vor Verwaltungs- oder sonstigen Gerichten schüren, wie ich es ja auch immer wieder bedaure, dass der Lehrerberuf ängstliche Menschen anzuziehen scheint. Ein Richter ist am Ende auch nur jemand, der einem sagt, ob man richtig oder falsch gehandelt hat. Eigentlich eine tolle Sache!

    Übrigens II: So ein Verfahren wegen Kleinscheiß wie Leistungsbewertung dauert keineswegs Jahre. Je nach Gewichtung der Note (in Bayern habe ich es durchaus schon erlebt, dass eine Klausurnote über das Bestehen des Fachabiturs entschieden hat) kriegst Du hier sehr schnell bis relativ bald eine Entscheidung. Länger als drei, vier Monate sollte das nicht dauern.

    kannst du nicht der einfachheit halber die arbeitsblätter für leitungsnachweise vorher ausdrucken, kopieren, verteilen, fertig bzw. in die mappen einheften lassen, fertig? in bayern gibt es dafür extra papier, das in der schule lagert und nur für leistungsnachweise verwendet wird.

    Und so gehört das auch. Egal, wie hinterher mit den Arbeiten verfahren wird, aber ordentliches, einheitliches Klausurpapier sollte schon sein.

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