Beiträge von fossi74

    Man muss, denke ich, auch Folgendes bedenken: Wenn du eine gewisse Zeit verbeamtet an einer Privatschule arbeitest und dann wieder zurück an eine Staatsschule möchtest, wird das Oberschulamt so tun, als hättest du keinerlei Berufserfahrung. Die an der Privatschule gilt nämlich nicht. Das ist eine Kollegin von mir passiert. Sie arbeitete zwölf Jahre nach dem Ref. an einer Privatschule, wechselte dann wieder zum Staat und bekam dasselbe Gehalt wie die Referendare direkt nach dem Referendariat. Es kommt eben doch offenbar immer darauf an, wer dir dein Gehalt bezahlt. Ist es ein privater Schulträger, stellt der Staat sich dumm.

    Mein Gehalt zahlt aber jetzt schon das Land, inklusive Erfahrungsstufen und allem, was ich an einer staatlichen Schule auch kriegen würde. Insofern kann ich das nicht so ganz nachvollziehen - mal ganz davon abgesehen, dass das Beamtengehalt eines Berufseinsteigers höher ist als das Angestelltengehalt kurz vor der Rente.

    Scheitert die Übernahme ins Beamtenverhältnis (in der Regel aufgrund des Amtsarztzeugnisses),

    Da gibt es aber noch x andere Gründe.

    Aber mich stört es aus einer gesicherten Position in eine eher ungesicherte Position zu wechseln.

    Fossi wie ist das bei dir?

    Die "Probezeit" des Beamten ist nicht mit der üblichen 6-monatigen Probezeit im regulären Arbeitsverhältnis zu vergleichen. Außer dem eigenen Tod gibt es fast keine Gründe, die Probezeit als Beamter nicht zu überstehen.

    Kommt der Schulträger für die Beihilfe auf? Ich würde das im Zweifelsfall noch mal von einer Gewerkschaft

    Ich habe mich - um ehrlich zu sein - mit diesen ganzen Kollateralgeschichten noch nicht beschäftigt. Das mit der Beihilfe weiß ich von unserer SL, die von sich behauptet, die KV komplett selbst tragen zu müssen, weil der Schulträger sich weigert, das mit der Beihilfe zu regeln. Was da genau zu regeln ist (und was die Kollegin da so behauptet), weiß ich nicht. Ich würde eigentlich schon davon ausgehen, dass ein Beamter beihilfeberechtigt ist, Beurlaubung hin oder her.


    und/oder Personalrat

    Muhaha :) !

    Wenn dein Ruhegehalt 44,5% deiner letzten Bezüge beträgt, dann ist das aber nicht mit "maximale Pension" gemeint, sondern mit maximale Pension ist hier 71,75% gemeint. Also nicht den ersten Wert annehmen.

    Ja, das hab ich schon so verstanden. Nimmt man aber den (hypothetischen) Fall an, dass ein Spitzenmanager in den Berufsschuldienst geht, könnte der ganz schön gekniffen sein: Sobald er sich einen Rentenanspruch von ca. 3000 Euro erarbeitet hat, geht er bei der Pension komplett leer aus. Kann eigentlich nicht sein!

    2. Gibt es bei deinem Angestelltengehalt so etwas wie eine Steigerung durch Erfahrungsstufen? Falls nicht, könnte auf lange Sicht das Beamtengehalt dann doch attraktiver sein.

    Dazu nur so viel: Ich bin jetzt in Stufe 4 von 5 (E 13) und bekomme netto 3.001 Euro. 'Nuff said, oder?


    4. Bist du sicher, dass du keinen Beihilfeanspruch hast? Ich bin mir einigermaßen sicher, dass verbeamtete Lehrer, die in Bayern an eine Förderschule in freier Trägerschaft "augeliehen" werden, beihilfeberechtigt sind.

    Ich bin sicher, dass mein Schulträger sich beim Thema "Beihilfe" quer stellt. Gehen würde es schon. Ich habe allerdings mittlerweile rausgefunden, dass ich wohl wenig genug verdienen würde, um die Kinder über meine Frau mitzuversichern.

    @alle: Danke für alle Tips und Hinweise. Ich muss mir das wirklich mal durchrechnen lassen und dann entsprechend entscheiden.

    Sonst volle Zustimmung zu deinem Post, aber - so unfähig wie der gegenwärtige KM ist, im Vergleich zu weiland Hohlmeier ist er eine absolute Koryphäe!

    Oh je, die hatte ich schon vollends verdrängt. Punkt für Dich.

    Die Zeiten, als in BW Mayer-Vorfelder Kultusminister war, scheinst du nicht erlebt zu haben...

    Und den auch... allerdings kenne ich ihn nur aus Erzählungen. Wobei ich ja durchaus der Meinung bin, dass die CSU so ziemlich das Schlimmste ist, was deutsche Politik je hervorgebracht hat - getoppt nur noch von der baden-württembergischen CDU, bei der ich mich immer frage, wo die Klonfabrik steht, aus der dieser Verein seine Vertreter bezieht. Was war das für eine kontinuierliche Abwärtsspirale, von Späth zu Teufel, von Teufel zu Oettinger, und als man dann dachte, "jetzt gehts nicht schlimmer", haben die noch den Mappus aufs Tapet gebracht.

    Aber ich glaube, sie haben gelernt - nicht der seltsame Thomas Strobl (der perfekt in die Reihe gepasst hätte), sondern der nette Guido Wolf ist der nächste Spitzenkandidat Ministerpräsident.

    Ich lege mir die Arbeiten übrigens immer in Fünferpäckchen hin. Das hilft, die Ödnis überschaubar zu halten und die Pausen zu bestimmen ("noch zwei Päckchen, dann mache ich mir erst mal einen Tee").

    Das mache ich auch. Finde ich enorm hilfreich.


    Was ich öfter höre von Kollegen: Dass sie sich erst eine (voraussichtlich) gute und eine besonders schlechte Arbeit vornehmen. Das steckt den Rahmen ab.

    Hm... und die Kollegen sind sich sicher, dass dann keine self-fulfilling prophecy draus wird? Wobei man ja seine Kandidaten kennt, also wohl halb so wild.

    Rentenansprüche führen zu Abzügen bei der Pension, allerdings erst, wenn die Höchstgrenze überschritten wird: lbv.bwl.de/fachlichethemen/bea…and/anrechnungeinerrente/

    Im Klartext: Der Beamte erhält als Rente + Pension maximal das, was er auch als maximale Pension erreichen würde. Nachvollziehbar, aber dennoch eine der üblichen linken Touren des Staates gegenüber seinen Beamten. Bestärkt mich in meiner im Grunde ziemlich festgefahrenen Einstellung, mich mit dem Staat möglichst wenig einzulassen. Würde mich aber nicht betreffen, falls nicht die Renten um 50% steigen, bis ich so weit bin.

    - was allerdings die Versicherung angeht: Der Online-Rechner der HUK-Coburg sagt mir was von knapp 600 Euro im Basistarif; insofern wäre das Ganze ein Nullsummenspiel, wenn ich mal davon ausgehe, dass ich ca. 3600 Euro rauskriegen würde. Sobald ich in den staatlichen Schuldienst gehe (i.e. meine Beurlaubung nicht verlängere), bin ich natürlich beihilfeberechtigt, dann sieht die Sache wieder anders aus.

    Was ist denn so schlimm?

    Schon das Schafsgesicht des DäKuZ (dämlichster Kultusminister aller Zeiten) im Grußwort der einschlägigen Postillen anschauen zu müssen sollte eigentlich einen Schmerzensgeldanspruch auslösen... Um mal noch ein bisschen konkreter zu werden: Das gute alte Prinzip "Ober sticht Unter" wird wohl nirgendwo so inbrünstig gelebt wie in Bayern. Außer natürlich, man hat es mit der Bezügestelle aka "Landesamt für Finanzen" zu tun - da darf man sich dann von Beamten des niederen mittleren Dienstes belehren und anscheißen lassen. Aber das dünkt mir kein rein bayerisches Problem.

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    ich grüble derzeit darüber nach, ob ich die Möglichkeit nutzen soll, mich in B-W verbeamten zu lassen. Das Ganze natürlich unter gleichzeitiger Abordnung in den Privatschuldienst. Spontan würde wahrscheinlich jeder sagen, dass das doch keine ernsthafte Überlegung sein kann... aber der eine oder andere Punkt treibt mich doch um.

    Konkret:
    1. Ich müsste mich und wohl auch die beiden Kinder privat (oder freiwillig gesetzlich) versichern. Und zwar zum Volltarif, weil ich an der Privatschule keine Beihilfe bekomme.
    2. Ich pflege diverse recht lukrative Nebentätigkeiten (ca. 10.000€ im Jahr). Als Beamter müsste ich mir das mit ungewissem Ausgang genehmigen lassen.
    3. Die Pension. Soviel ich weiß, bekommen Beamte 1,78% der letzten Bezüge mal die Anzahl der Dienstjahre als Ruhegehalt. Das wären bei mir jetzt gerade noch 44,5% (dazu käme natürlich noch der bis jetzt erworbene gesetzliche Rentenanspruch von gut 500€). Und dabei kann man noch gespannt sein, ob es diesen Satz in 25 Jahren noch gibt.
    4. In B-W gibt es ja neuerdings einen Abschlag von ein paar Prozent während der ersten Jahre. Das käme gehaltsmäßig noch dazu.

    Vorteile:
    Der Übliche - Unkündbarkeit. Und die Möglichkeit, jederzeit in der Privatschule die Kündigung auf den Tisch zu legen und an eine staatliche Schule zu wechseln. Viel mehr fallen mir jetzt gerade gar nicht ein. Ach ja, vielleicht noch der Status "privat versichert". Wobei ich noch nie Nachteile in der GKV erlebt habe; eher Vorzüge.

    Ja, was will ich jetzt eigentlich von Euch? Gute Frage. Aber vielleicht mag ja der eine oder die andere spontan was zu meinen Überlegungen sagen. Danke dafür!


    Viele Grüße
    Fossi

    ... würde mich mal interessieren, liebe KollegInnen, vor allem in den Sprachen und in Deutsch. Meine Frau ist - wie viele von uns - ein Verfechter der "Aufgabe-1-bei-jedem-Schüler-dann-Aufgabe-2-bei-jedem-Schüler-undsoweiter-bis-zum-Hirninfarkt"-Methode. Ich selbst (im Alltag ja nicht mehr mit Korrekturen konfrontiert, aber gelegentlich als Lohnkorrektor tätig) hasse das und habe es immer gehasst, eine Arbeit mehr als ein- oder zweimal in die Hand zu nehmen. Bei Deutschklausuren in der Oberstufe ist zweimaliges Lesen ja fast unvermeidbar, aber ich trachte dennoch danach, je eine Arbeit von A bis Z durchzukorrigieren. Ich habe auch nicht das Gefühl (und war auch nie mit dementsprechenden Anwürfen konfrontiert), dadurch zu unterschiedlichen Ergebnissen oder Bewertungsmaßstäben zu kommen.

    Würde mich mal interessieren, wie Ihr das so handhabt.


    Viele Grüße
    Fossi

    PS. Wers braucht, mag sich gerne vorstellen, dass das eine Umfrage für meine Bachelorarbeit ist :D

    Bayerische Beamte haben sowieso den finanziellen Joker gezogen: oeffentlicher-dienst.info/vergleich/laender/

    Aber nur den finanziellen, glaub mir. Und was mich wirklich und nachhaltig ärgert, ist die Tatsache, dass ein bayerischer Beamter BRUTTO ca. 10.000€ weniger hat als ich, aber NETTO wahrscheinlich den gleichen Betrag mehr übrig hat. Aber das ist eine andere Baustelle.

    Fairerweise muss man aber sagen, dass die Regionalmanager einem extremen Druck unterliegen, den man dann auch häufig eben nach unten weitergeben muss. Und für das Einstiegsgehalt hat man dann aber auch eine 70h Woche.

    Unbestritten. Ich wollte auch wirklich nur darauf hinaus, dass man als gelernter Lehrer mit Ausstiegswunsch eben NICHT ZWINGEND auf die fast immer schlechter bezahlte Schiene soziale Berufe / Erwachsenenbildung etc. beschränkt ist.

    Was stört dich denn so sehr am minderleistenden Kollegen? Klar ist das nicht optimal, betrifft einen selbst aber eher indirekt, wenn man mal als Klassenleitung diese Kollegen gegenüber Eltern verteidigen muss oder einen Kurs übernimmt, der nichts gelernt hat.[...] Viel Engagment und Fachkompetenz im Kerngeschäft (=Unterrichten) ist total unerheblich und bietet keinerlei Chance für den Aufstieg. Im Gegenteil, man schafft sich zusätzliche Arbeit durch viele mündliche Abituranmeldungen usw.
    DAS ist das Problem des Systems und da wundert es nicht, wenn sich der ein oder andere eben kein Bein ausreißt.

    Du hast grundsätzlich recht, verkennst aber, dass der Minderleister dort erhebliche Probleme für die Kollegen verursacht, wo Fachschaften eng zusammenarbeiten und darauf angewiesen sind, dass jeder zumindest solide Leistungen abliefert. Hier kann ein Minderleister schon für erhebliche Reibungsverluste sorgen (braucht aber dann ein extrem dickes Fell, um den Unmut der Kollegen auszuhalten).

    Klar besteht das Problem, dass der Mehrleister auch immer mehr aufgebürdet bekommt. Einer meiner Profs hat mal zu mir gesagt, dass es eine ganz einfache Art gibt, vom Wissenschaftsministerium nicht mit Aufgabenentwürfen für das Staatsexamen betraut zu werden: Nämlich die erste Anfrage dieser Art mit vollkommen abstrusen Themen und Aufgaben zu beantworten. Wer hier brauchbares liefert, ist eben nächstes Jahr wieder dran (und hat bald den Ruf, seine Studenten gut aufs Examen vorzubereiten, weil er das ja gezielt tun kann... mit der Folge, dass sich immer mehr Studenten für seine Kurse einschreiben, und so weiter immer heiter).

    Das ist doch Quatsch. Der einzige Unterschied ist, dass man die "Ergebnisse" der Schule nicht in Euro bewertet. Deshalb sind sie auch offensichtlich in unserem Wirtschaftssystem nichts "wert". Trifft aber auf alle mehr oder weniger "sozialen" Berufe zu (weshalb diese auch unterdurchschnittlich bezahlt werden).
    Gruß !

    Ok, ich korrigere mich: Die Wirtschaft will zähl- und messbare Ergebnisse sehen, und wenn die nicht kommen, bist Du den Job schnell wieder los. Die schlimmere Auswirkung der Nicht-Messbarkeit unserer Leistung als Lehrer ist übrigens meiner Meinung nach die Tatsache, dass man auch extreme Minderleister kaum los wird. Aber das steht auf einem anderen Blatt.

    Ach ja, irgendwann werdet Ihr Süddeutschen denn auch einmal an das Thema Binnendifferenzierung herangeführt werden. Bis dahin: Glaubt weiter, was in Euer Weltbild passt.

    Liebe Jule aus dem blühenden Musterland NRW: Geglaubt wird in der Kirche. Ich halte mich an meine Erfahrungen. Und die sagen mir: Alle RS+-Schüler, die ich bis jetzt kennenlernen durfte, waren de facto Hauptschüler. Und das kann ich nur bedauern, nicht aber ändern.

    Nitram: Das Problem der RS+ ist - auch laut Aussage von RLP-Kollegen - dass das schöne Konzept von gemeinsamem Lernen und Inklusion und wie dieser moderne Firlefanz noch so heißen mag leider, leider halt nicht mit den nötigen finanziellen Mitteln begleitet wird. Sowas aber auch. Das kennt man ja aus anderen Bundesländern überhaupt nicht. Böses, böses, RLP!

    Und was die Binnendifferenzierung angeht: Ich kann nach wie vor keinen echten Nutzen darin erkennen, wenn in der gleichen Klasse ein Teil der Schüler Kurvendiskussion betreibt, während ein anderer Teil sich mit quadratischen Gleichungen abgibt und der Rest im Zahlenraum bis 1000 subtrahiert.

    Ich bezweifle außerdem, dass ein Lehramtler eine realistische Chance auf eine hochbegehrte Stelle im Konzern hat.

    Das sind keine "hochbegehrten" und konzernweit gesehen auch keine besonders hoch dotierten Posten, sondern solche, die sich im unteren Management bewegen (bei Lidl: Regionalmanager mit Verantwortung für ca. sechs Filialen). Ich habe auch nicht behauptet, dass man da durch einen Telefonanruf "mal so eben" reinkommt oder ähnliches, da braucht es schon Cojones. Allerdings: Been there, done that, got the T-Shirt. Beide von mir geschilderten Fälle kenne ich persönlich; der Lidl-Mann ist ein Ex-Kollege, der Allianzer ist ein Verwandter von mir (ok - kein Lehramtler, sondern Diplom-Staatswissenschaftler). Für Lidl habe ich auch die exakten Zahlen: Einstiegsgehalt 63.000, Steigerung auf 100.000 innerhalb von fünf Jahren, Dienstwagen inklusive (Audi A4). Nicht unerwähnt lassen sollte man natürlich die Tatsache, dass die "freie Wirtschaft" natürlich Ergebnisse sehen will; ein Faktum, mit dem man im Lehramt natürlich nicht konfrontiert ist.

    Wenn Du Dir vorstellen kannst, vom Lehrerdasein völlig wegzugehen: Es gibt so einige große Firmen, die ständig Führungskräftenachwuchs suchen, der durchaus branchenfremd und auch ein paar Jahre älter sein darf. Dazu gehören z.B. Lidl und die Allianz. Bei einer Versicherung könntest Du als Mathematiker gute Chancen haben. Der Verdienst liegt bei den beiden genannten Beispielen weit über dem, was Du im Sozial- und Bildungsbereich erreichen kannst und geht nach ein paar Jahren ohne weiteres in den sechsstelligen Bereich.

    "Realschule plus" - schon der kreativdödelige Name verrät dem im deutschen Bildungswesen Erfahrenen alles. In der Tat handelt es sich dabei ja wohl um die Hauptschule. Zumindest habe ich bei uns an der Klinikschule noch keinen RS-plus-Schüler erlebt (und wir haben die aufgrund räumlicher Nähe zu RLP regelmäßig), der wirklich auf Realschulniveau gewesen wäre.

    Tja, was soll man sagen - gemeinsame Beschulung verschiedener Begabungsniveaus lässt das Gesamtniveau sinken, AKA "der langsamste der Gruppe bestimmt das Tempo". So einfach ist das wohl leider.

    Das Gruselige daran ist, dass ein Mann sich die Frage nach der Vereinbarkeit gar nicht erst stellen würde.

    Vielleicht muss man auch einfach akzeptieren, dass sich ein in Jahrtausenden gewachsenes Rollenmodell nicht innerhalb von ein paar Jahrzehnten über Bord werfen lässt. "Unterm Smoking das Bärenfell" (so der Titel eine Buches, das ich vor Urzeiten mal gelesen habe) - treffender lässt sich unsere derzeitige Zivilisationsstufe wohl kaum ausdrücken. Und angesichts dessen sind wir vielleicht doch schon ganz schön weit in der Gleichberechtigung.

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