Beiträge von fossi74

    Da ist selbst das Finanzamt bei uns dann ausgestiegen, aber ich habe dann wie bei kleinen Kindern auch denen ihre Arbeit erklärt ;)

    Dass Du die allertollste bist und eigentlich auf einen anderen Posten gehörst als den einer Grundschullehrerin, ist selbstverständlich jedem regelmäßigen Leser dieses Forums klar. Das brauchst Du nicht so ausführlich darzulegen.


    Viele Grüße
    Fossi

    Herzallerliebste Fossi,

    ich bin ganz sicher und definitiv nicht dein Herzchen und werde es auch nie sein, spar dir also bitte deine naserümpfende Überheblichkeit, sonst bekommen wir beide ein ernsthaftes Problem miteinander. So werde ich mich sicher nicht von dir "anmachen" lassen, dein Ton mir gegenüber ist unmöglich :staun: Natürlich suche ich keine Anleitung zur Steuerhinterziehung, ich glaub ich spinne, sondern nach einer LEGALEN Möglichkeit meine nicht unerheblichen Ausgaben irgendwie geltend zu machen.

    Übrigens: 2 Stunden habe ich für 2011 bisher gebraucht und bin bis auf die Renovierungsfrage durch. Für 2010 war es erheblich länger, klar, schließlich war und ist das Neuland für mich, aber ich lerne gerne dazu, wäre schlimm wenn nicht. Und habe auch für 2010 schon einen dicken Batzen Geld raus bekommen, beanstandet oder gekürzt wurde auch nichts... Auch wenn es dir noch so sauer aufstösst, ich möchte gerne dazu lernen und es selber machen. Irgendwann muss ich dann vielleicht auch nicht mehr nachfragen... Wenn es dir gegen den Strich geht, dann halt dich aus meinen Threads doch bitte raus, habe ich dich sowieso schon einmal drum gebeten, es stösst aber wohl auf taube Ohren- man muss aber nicht zu allem seinen Senf abgeben.

    Zum Thema "Fenster waren schmutzig!" als Begründung. Selten so gelacht,

    - letzteres war selbstverständlich ironisch gemeint. OK, versteht nicht jeder, sorry dafür.

    Ansonsten:

    1. Ich bin keine "herzallerliebste", sondern allenfalls ein (aber wie Du ganz richtig feststellst und worauf ich auch wenig Wert legen würde, auf gar keinen Fall Dein) Herzallerliebster.

    2. Ein ernsthaftes Problem bekommen wir beiden sicher nicht miteinander. Eine kleine Zickerei in einem Forum ist möglicherweise ärgerlich, aber kein ernstzunehmendes Problem.

    3. Der Rat mit dem StB gilt nach wie vor. Es ehrt Dich, die Materie selbst verstehen und Deine Steuererklärung selbst machen zu wollen. Allerdings ist das deutsche Steuerrecht dermaßen kompliziert, dass Du mit dem gleichen Recht auch sagen könntest, Du wollest Dich schlau machen und dann Deine nächste OP selbst durchführen... Ich sag es Dir gern nochmal, in aller Ruhe und ohne jede Überheblichkeit: Steuererklärung selbst machen ist kein Problem für den Standard-Arbeitnehmer oder -Beamten, der halt ganz normal jeden Tag an seine gleiche Arbeitsstelle fährt, die Werbungskostenpauschale absetzt und ansonsten weder Nebeneinkünfte noch sonstige Sachverhalte hat, die die Steuererklärung kompliziert machen. Schon bei Mieteinnahmen aus einer kleinen Eigentumswohnung wirds kompliziert.

    Alle anderen - z.B. die, die gerade eine Immobilie renovieren, die ihnen noch nicht gehört (aber irgendwann mal), die jeden Tag zwischen drei verschiedenen Schulen hin- und herfahren, die (um auch mal meinen eigenen Sachverhalt reinzubringen) zwei Nebenjobs haben und nebenher noch studieren etc. pp. - alle die sind gut beraten, sich professionelle Hilfe zu holen. Ich behaupte nicht, dass Du Dich strafbar machst, wenn Du die Steuererklärung selbst machst, aber ich garantiere Dir, dass Du Jahr für Jahr Geld verschenkst. Ein Steuerberater kennt Abschreibungsmöglichkeiten, die Dir nicht im Traum einfallen würden. Und zwar 100% legale! Anmerkung noch dazu: Jeder Rechtsanwalt darf auch Steuerberatung machen. Aus gutem Grund macht das aber kaum einer.

    4. Zur Bitte, mich aus "Deinen" Threads rauszuhalten: Eine Frage in einem Forum stellen, heißt nicht, (nur) die Antworten zu bekommen, die man hören möchte. Wenn Du "eigene" Threads haben willst, dann eröffne doch bitte Dein eigenes Forum und unterhalte Dich mit Dir selbst. Gern darfst Du mich allerdings ignorieren, das geht hier im Forum.


    Herzallerliebste Grüße
    Fossi

    Wieso nicht in einer Mietwohnung neue Fenster einbauen lassen? Wir wohnen zur Miete und haben das gemacht. Unsere Kinder sind letztes Jahr unter das Dach gezogen und es gab dort nur auf einer Seite ein Fenster, das wäre ein wenig dunkel gewesen. Unsere Vermieter fanden ein neues Fenster aber nicht nötig, also haben wir das machen lassen.


    Ich habe auch mal in der Mietwohnung das Gäste-WC neu gefliest, weil Freunde die Fliesen übrig hatten und der Vermieter die Keramik schon ausgetauscht hatte. Der Regelfall dürfte das aber nicht sein.


    Viele Grüße
    Fossi

    lass es stehen und gut ist? Du meinst ich soll versuchen es abzusetzen oder wie nun? Hm, tendiere gerade eher dazu es einfach weg zu lassen, um eventellen Ärger zu vermeiden, die Nachfrage nach Eigentumrechten oder so etwas. Keine Ahnung, ob sowas zu befürchten steht. Fänd es nur wirklich schade 2000 € einfach fallen zu lassen.

    Sag mal, Herzchen, Du erwartest von uns nicht ernsthaft eine Anleitung zur Steuerhinterziehung, oder? Die Frage, ob Du Sanierungskosten für ein Haus absetzen kannst, das Dir nicht gehört, musst Du nicht im Forum stellen; die kannst Du Dir ganz leicht selbst beantworten. Mietfrei wohnen darfst Du natürlich, solange es Dir möglich ist, wir leben in einem freien Land.

    Im Übrigen gilt der gleiche Rat, den Du hier schon für die vorherige Steuererklärung erhalten hast: Geh zum Steuerberater. Das kostet Dich um die 200 Euro, dafür prüft das FA normalerweise nicht mehr nach, und Du kannst sicher sein, dass Deine Steuererklärung nicht nur für Dich optimal gestaltet, sondern auch legal ist. Rechne mal nach, wie lange Du an der Steuererklärung sitzt (inklusive Verzögerungen wegen Nachfragen etc.) und miss das am Stundensatz des Beamten im gehobenen Dienst (um die 33 Euro)...


    Viele Grüße
    Fossi

    Guck doch mal hier - da scheint einer exakt das gleiche Problem zu haben... :teufel:
    Ansonsten kann ich nur meine persönliche Meinung beitragen: Ich würde das Ende der Probezeit in Bayern abwarten und dann die Versetzung anleiern. Alles andere wäre mir zu stressig (es sei denn, Du hast die Planstelle in NRW schon sicher).

    Ach so, eines noch; rein persönliche Neugier: Hast Du Dein Examen mit 0,23 abgeschlossen oder wie zum Teufel hast Du mit D/G eine Gym-Planstelle bekommen? Nein, ich will Dir um Gottes Willen nichts unterstellen - ich bekomme die aktuelle Stellensituation nur gerade hautnäher mit, als mir lieb ist. Sollte Deine Schule einen Nachfolger für Dich brauchen, melde Dich doch nochmal.


    Viele Grüße
    Fossi

    Welche Bedingungen gibt es dafür sein Referendariat in Bayern zu machen, wenn man seinen Abschluss (Master of Education mit Fächerkombination Mathematik / Physik) in einem anderen Bundesland gemacht hat (in meinem Fall Berlin an der FU bzw. HU)?
    Weil soweit ich es verstehe muss man sein Referendariat in Bayern machen um anschließend dort unterrichten zu dürfen und da ich gebürtig aus Bayern stamme möchte ich auch sehr gerne wieder dorthin zurückkehren für meine berufliche Zukunft.


    ad 1: Du musst das 1. Staatsexamen oder einen gleichwertigen Abschluss erlangt haben. Das sollte mit dem Master of Education erfüllt sein. Speziell mit Physik solltest Du gute Karten haben.

    ad 2: Das stimmt definitiv nicht. Viele bayerische Referendare kommen aus anderen Bundesländern und wechseln extra für die exzellente in anderen Bundesländern recht angesehene Ausbildung nach Bayern.

    Eigener Senf: Überleg Dir gut, ob Du Dir das antun willst. Jeder bayerische Lehrer, der in ein anderes Bundesland wechselt, atmet erstmal tief durch, wenn er den Wind der Freiheit um die Nase spürt. Ungeachtet aller Absurditäten, die es unzweifelhaft in jedem Bundesland gibt (und das Tolle ist: es sind selten die gleichen!).


    Viele Grüße
    Fossi

    Familie ist oberste Priorität in meinem Leben und für meine Zukunft wünsche ich mir nichts mehr, als eine glückliche Mutter mit glücklichem Ehemann und glücklichen Kindern zu sein.


    Vorsicht, liebe Schokiwoki - das Leben ist kein Ponyhof und gleicht nur in seltensten Fällen der Fernsehwerbung... was ich sagen will: Bisschen viel "Glück", auf dem Du Deine Zukunftsplanung da aufbaust.


    Viele Grüße
    Fossi

    ich dachte an krankengymastik, aber mein partner meint, dass das vll nicht gut wäre weil ich noch auf lebeszeit verbeamtet werden will und nicht als invalide gelten soll

    ich halte das aber für unsinn


    Sagen wir mal so (ich will ja Deinem von Dir vermutlich geliebten Partner nicht zu nahe treten): "Unsinn" ist hier ein passender, wenn auch sehr milde gewählter Begriff. Lass mich raten: Dein Partner ist verbeamteter Lehrer, oder?


    Viele Grüße
    Fossi

    Wenn es einen guten Zeitpunkt zum Kinder kriegen gegeben hätte, dann hätte ich die mal während des Studiums bekommen sollen. Denn damals war ich noch mutig und nicht so ängstlich wie heute, körperlich und gesundheitlich fitter und unbesorgter.

    Ein Ex-Kollege von mir hat seine drei Jungs während Abi (2. Bildungsweg, er war schon über 20) und Studium bekommen und ist heute - mit 40 - froh darüber, dass er schon "große" Kinder hat (müssten jetzt 13, 15 und 17 sein). In der Tat finde ich, man sollte den Punkt "körperliche Fitness" nicht unterschätzen. Mit 40 kann man heute sicher noch einigermaßen problemlos ein Kind bekommen (zumindest wenn es nicht das erste ist), aber man sollte sich schon darüber im Klaren sein, dass man zum Einen die damit verbundenen Belastungen nicht mehr so leicht wegsteckt wie zehn oder fünfzehn Jahre früher, und dass es zum Anderen für Kinder recht unlustig sein kann, als Teenager mit einer Mutter konfrontiert zu sein, die auf die 60 zugeht (Steigerung dazu allerdings: Eine Mutter, die 40 ist, meint, sie sehe wie 30 aus und sich benimmt, als wäre sie 20).

    Aber (ich wiederhole mich): Der Mensch dachte, und Gott lachte...


    Viele Grüße
    Fossi

    (Keine Bange, ich weiß, welchen Typ du meinst und fühle mich in der Tat überhaupt nicht angesprochen :D )

    Ich bin mit "so einer" verschwägert und weiß durchaus, dass nicht alle jungen Kolleginnen so sind. Leider ist es so, dass diese Kolleginnen oft im Ref die guten Noten (und danach die Planstelle) absahnen, und hinterher wundert man sich, dass sie im Unterrichtsalltag nicht zurechtkommen.

    Aber es gibt doch sicher auch andere Lehrer, die nicht schon mit 25 dort angekommen sind, und welche trotzdem ein erfülltes Familienleben haben, oder? :/

    Mit 25 fertiger Lehrer sein?
    Ich weiß nicht, was Du so rechnest, aber ein Gymnasiallehrer, der nach dem Abi erstmal seine Wehrpflicht ableistet (gut, die gibts nicht mehr) und vielleicht noch ein Jahr im Ausland verbringt, ist bei Abschluss des Refs locker 29 bis 30. Das ist doch völlig normal! Andererseits gibt es - mit Verlaub, Anwesende selbstverständlich ausgenommen - nichts schlimmeres als diesen Typ Junglehrerin mit der Laufbahn Schule - Uni - Schule, die zwar mit 24/25 fertig ist, aber vom Leben noch nichts gesehen hat.

    9. Der stellvertretende Schulleiter, der auch mal 45 Minuten an der richtigen Schriftgröße eines vollkommen sinnlosen Aushanges tüftelt, und dann immer über seine Überlastung klagt

    10. Der Sozialarbeiter, der allen Schülern ein High-5 abnötigt


    9. ist sehr typisch, 10. hast Du Dir nach kurzem Blick in die Klischeekiste ausgedacht... ODER?!


    - ich hätte eine Kollegin zu bieten, die wohl (aber das ist nicht lustig, vor allem nicht für die Kollegen) an beginnender Demenz leidet und vollkommen durchdreht (also nicht aggressiv oder so - sie rennt dann einfach rum wie ein frisch geköpftes Huhn und vollführt sinnlose Übersprungshandlungen), wenn es eine kleine Änderung in ihrem seit 1993 an dieser Schule gepflegten Ablauf gibt (und jede dieser Änderungen damit quittiert, dass sie nach kurzer Wartezeit halt doch wieder ihren Stiefel fährt). Wir lassen sie mittlerweile machen und überlegen uns, wie wir ihr die Rente mit 63 schmackhaft machen können... (um Fragen vorzubeugen: Nein, den Schulträger interessiert das nicht die Bohne; nein, die Diagnose ist nicht medizinisch abgesichert, sondern stammt von einem unserer Therapeuten nach diversen Äußerungen der Dame auf einigen Besprechungen).


    Viele Grüße
    Fossi

    mir wurde einmal gesagt, wenn etwas auf dem Schulhof passiert, müsste als Erstes das Sekretariat informiert werden und dieses würde dann Hilfe anfordern.
    Ist das wirklich notwendig? Vergeht da nicht zu viel wertvolle Zeit???? Einfach mal so aus Interesse heraus gefragt...

    Lieber Yogho, Du scheinst mir ein Berufsanfänger zu sein. Deshalb lass Dir sagen: Aussagen von Kollegen zu so heiklen Themen wie "Erste Hilfe leisten", "in einer Gefahrsituation selbständig Hilfe holen" etc. sind mit äußerster Vorsicht zu genießen. Oft kommen solche Aussagen von Angstlehrern. Das sind solche, die den Beruf ergriffen haben, weil er so schön viel Sicherheit vor dem bösen Leben bietet, und die grundsätzlich der Meinung sind, sie hätten spätestens bei der Ernennung zum Beamten auf - aaaaah, herrlich! - Lebenszeit [1] das Recht zu selbstständigen Entscheidungen an den Leiter, die Sekretärin oder den Hausmeister [2] ihrer Schule abgetreten und hätten bei der kleinsten selbstständig getroffenen Fehlentscheidung mit der sofortigen Entfernung aus dem Dienst zu rechnen.

    Mein Rat: Hör nicht auf die Angstkollegen. Tu, was Du für richtig und angemessen hältst. Damit solltest Du in den meisten Situationen gut fahren.


    Viele Grüße
    Fossi


    [1] Dass damit unter Umständen auch die Lebenszeit des Dienstherrn gemeint ist, stellen Beamte in Umsturzsituationen immer wieder verwundert fest.

    [2] Das ist selbstverständlich eine aufsteigende Rangfolge.

    Meine Lehrer haben mir am Ende der Realschule geraten, das Abitur zu machen, da ich eine gute, zuverlässige Schülerin bin. Leider habe ich zu sehr auf meine Eltern gehört, welche mir geraten haben, Zahnmedizinische Fachangestellte zu werden.

    Lass mich ins Blaue raten: Deine Eltern sind keine Akademiker und stehen der Ausbildungsart "Studium" generell etwas skeptisch gegenüber? Dann lies folgende Anekdötchen:

    Eine Verwandte von mir (heute Mitte 40) wurde von ihren Eltern ähnlich eingeschätzt und auf der Hauptschule gelassen (Noten immer im Einserbereich). Die anschließende Ausbildung verlief sehr erfolgreich, und nach dem überaus erfolgreichen Nachholen des Abiturs studierte sie mit großem Erfolg VWL und ist heute Beamtin im höheren Dienst bei einem Bundesministerium. Das hätte sie ohne den Umweg über Ausbildung und Spätabitur auch fast zehn Jahre früher haben können und wäre heute vermutlich Abteilungsleiterin.

    Ihre ehemaligen Schulfreundinnen sind übrigens heute zu 60% Verkäuferinnen oder in ähnlich karriereträchtigen Berufen tätig (Arzthelferin gehört da auch dazu)...

    Eine Freundin hat mit mir Abitur gemacht und dann auf Drängen ihrer Eltern erstmal "was richtiges" gelernt (Krankenschwester), denn danach könne sie ja immer noch studieren (lies: Wenn sie sich die Flausen bis dahin nicht aus dem Kopf geschlagen hätte). Das hat sie dann auch getan - leider reichte es dann zeitlich und finanziell bloß für den Dipl-Ing. (FH). Gehaltsunterschied zu Uni-Absolventen: locker 20.000 im Jahr.

    Soviel zu den guten Ratschlägen von Eltern, die - anders als man das als Kind vermutet - vom Leben halt meist auch nur einen relativ kleinen Teil kennen.


    Viele Grüße
    Fossi

    Da ich im Referendariat bin, wird mein Schulleiter erst im Sommer das Gutachten über mich schreiben. Natürlich hoffe ich auch, dass es gut ausfällt :)


    Ich finde, das klingt doch positiv! Zumindest "gut" hört sich das an. Warum ist das denn ziemlich schlecht? Wieso gibt es keine eindeutigen Formulierungen? Wieso kann es nicht so geschrieben sein, wie es auch gemeint ist? Wenn man es ja doch umdeuten muss. Wo bleibt da die Klarheit? Naja, das ärgert mich eben, ich wollte das mal loswerden. :daumenrunter:

    Dazu soviel:

    1. Ein Schulleitergutachten ist kein Arbeitszeugnis. Daher rührt ja das Problem des TE.

    2. Die von Dir zitierten Formulierungen sind zum Einen nicht durch Attribute wie "sehr", "immer" oder "stets" qualifiziert --> Note 3 oder 4. "Sie verhielt sich kooperativ" kann vieles heißen und könnte durchaus als "beredtes Schweigen" gedeutet werden. Es könnte z.B. auch heißen, dass sie nicht gleich das Messer aus der Tasche geholt hat, wenn man etwas von ihr verlangt hat, aber auch nicht sonderlich engagiert zur Sache ging. "Gewissenhaft und zuverlässig" heißt auch genau letzteres, nämlich dass Frau XY auch keinen Strich mehr getan hat, als sie musste. "Belastbar" ist auch zu schwammig formuliert (und wird damit im Zweifelsfall eher negativ ausgelegt). Wir haben hier natürlich nur einen kurzen Ausschnitt vorliegen; es müsste aber auf jeden Fall noch eine Aussage über die Eigeninitiative von Frau XY rein, um aus diesen Formulierungen Positives abzuleiten.


    Viele Grüße
    Fossi

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