Beiträge von fossi74

    Der schizophrene Psychologe ist sicher problematisch, einen Menschen mit chaotischer finanzieller Vergangenheit (nicht Gegenwart!) könnte ich mir gut als Schuldnerberater vorstellen. Verständnis für die Entstehung unguter Lebenslagen ist in vielen Bereichen sozialer Arbeit sicher kein Nachteil. Da bedarf es aber eines gerüttelten Maßes an Reflexionsfähigkeit, um sich nicht in schädlicher Weise mit den Klienten zu solidarisieren.

    Auf der anderen Seite - wer kennt ihn nicht, den Mathelehrer, der so gar kein Verständnis hat für die Verständnisprobleme seiner Schüler? Oder den dito Sportlehrer?

    Welche Konsequenzen hat eine Entlassung aus dem Staatsdienstq genau? Nach 14 Jahren Staat?

    Du wirst in der Rentenversicherung nachversichert - immerhin mit den kompletten Beiträgen, also dem, was du insgesamt in deiner Dienstzeit an Beiträgen eingezahlt hättest. Aufgrund des viel niedrigeren Beamtenbruttos kommt da allerdings noch weniger Rente rum als ohnehin schon. Altersgeld gibt es in Bayern nicht.

    Hinter vorgehaltener Hand kann man dir nur raten: Mach Dienst nach Vorschrift und keinen Strich mehr. Mach deine Noten so einfach wie es geht (Exen? Papierverschwendung!). Fahre jegliches außerunterrichtliche Engagement auf null herunter. Bereite das x-te Trallalakonzert nur dann vor, wenn du explizit dazu angewiesen wirst. Sorge aber dafür, dass die Schulleitung sich mit der Veranstaltung blamiert. Sei also spätestens zur Generalprobe krank. Undsoweiter.

    Ärsche muss man arschig behandeln.

    Jedoch habe ich den Eindruck, dass man dadurch kein genaues Bild davon erhält, wie zufrieden Lehrkräfte insgesamt sind.

    Das ist ein bisschen wie bei Google-Rezensionen - die Zufriedenen schreiben eher selten, wie zufrieden sie gerade sind. Dennoch finden sich auch solche Beiträge, z. T. sogar als eigene Threads.

    Meinst du, dass in diesen Bundesländern Schulen des Zweiten Bildungswegs wie WBKs tatsächlich nicht mehr existieren oder dass die entsprechenden Abschlüsse auch (also alternativ) am BK abgelegt werden können?

    In Bayern gibt es meines Wissens überhaupt keine staatlichen Angebote des zweiten Bildungswegs mehr, mit Ausnahme der beiden Studienkollegs (eines als Vorbereitung für den Besuch von Fachhochschulen, eines für Unis). Diese nehmen aber nur ausländische Studienbewerber auf.

    Staatliche Abendgymnasien, Abendrealschulen etc. sind Fehlanzeige. Interessenten müssen auf private Angebote zurückgreifen.

    Korrektur: Es gibt tatsächlich noch zwei staatliche "Kollegs", die organisatorisch wie Abendgymnasien geführt werden, allerdings keinen Abendunterricht anbieten. Städtische/kirchliche/private Angebote sind aber in allen sieben Bezirken vertreten.

    Ich bleibe dabei, dass ich aus dem Text keine andere Haltung herauslese als die Verwunderung des Autors über das Gebaren seines Landsmannes. Aber vielleicht bin ich zu naiv und müsste mich einfach mal unabhängig informieren, was in diesem Land so abgeht. Gleich mal schauen, ob ich bei russia tv oder beim Kopp-Verlag was finde.

    Das wäre einleuchtend, wenn der Artikel aus der üblichen Ecke kommen würde. Inwiefern eine Glosse eines Syrers, die sich mit Eigenheiten seiner Landsleute beschäftigt, die Grenzen des Sagbaren austesten soll, erschließt sich mir nicht.

    Nein, verbeamtet bist du schon jetzt. Und wenn du bis nächstes Jahr nicht plötzlich auffällig viele Fehltage produzierst, wirst du keinen Amtsarzt mehr sehen.

    Es ist übrigens ein Trugschluss, dass durch Nichtverbeamtung Geld gespart würde. Du wärst dann nämlich als Angestellter weiterbeschäftigt und würdest brutto viel mehr kosten als ein Beamter (ohne Berücksichtigung der Pension natürlich, aber hey, das ist doch noch Jahrzehnte weg; man zeige mir die Behörde, die so weit vorausdenkt).

    Für den Rest gilt: Siehe meine Signatur. Nicht alles glauben, was die Berufs-Angstmeier im Lehrerzimmer so verbreiten.

    Das würde im Umkehrschluss aber doch bedeuten, dass egal welche neue chronische Krankheit in dem Probezeitraum nach bestandener amtsärztlicher Untersuchung diagnostiziert wird NICHT zu Problemen führt, weil der Dienstherr davon nichts mitbekommt.

    Aber ja. Genau so ist es doch. Schau, es ist ganz einfach so: Niemanden interessiert, welche Krankheiten du nach der Verbeamtung entwickelst. Das gehört nämlich zum Lebensrisiko und kann von und bei niemandem sicher prognostiziert werden. Es geht einzig und allein darum, welche Fehlzeiten du sammelst und ob du vorzeitig dienstunfähig wirst.

    Insofern bekommt es der Dienstherr natürlich schon mit, wenn du gesundheitliche Probleme hast. Und bei zu hohen Fehlzeiten findest du dich auch ruck-zuck im vorzeitigen Ruhestand wieder. Da nützt dir die Verbeamtung auf Lebenszeit nur noch insofern etwas, als du von der natürlich wesentlich besseren Versorgung für dienstunfähige Beamte profitierst.

    Jetzt warte ich nur noch auf die Nachricht, ob der Vorfall als Dienstunfall anerkannt wird oder nicht

    Du hast im ersten Posting geschrieben, der Vorfall sei "in der Schule" passiert. Normalerweise würde man da sagen, dass es keinen Zweifel daran geben kann, dass das ein Dienstunfall ist. Was steht dem denn entgegen, wenn ich so neugierig sein darf?

    Äh, du sprichst in dein Smartphone, und die KI generiert die (gesprochene) Übersetzung, und dann hältst du der Schustersfrau dein Smartphone hin, und sie antwortet dir in ihrer Sprache, worauf die KI usw.

    Das ist doch nun nichts sensationell neues mehr.

    Blöd wäre nur, wenn die Schustersfrau abergläubisch ist, dein Smartphone für Teufelskram hält und dich mit der Mistgabel vom Hof jagt, nachdem sie dich mit Weihwasser besprengt hat.

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