In diesem Artikel wird die Mär sehr detailliert und fundiert zerpflückt.
Und dennoch bleibt sie eine Mär, denn es ist für den Angestellten vollkommen unerheblich, ob sein verbeamteter Kollege igendwelche imaginären Abzüge hat (BTW: 7%? Lächerlich im Vergleich zu den 18,6% Rentenbeiträgen!) oder ob in irgendeinem Gesetzentwurf von vor knapp 80 Jahren mal drinstand, dass die Beamten kurzzuhalten seien.
Für ihn zählt, dass sein verbeamteter Kollege netto deutlich mehr einfährt als er. Dass sein verbeamteter Kollege im Ruhestand monatlich viel mehr bekommt als er. Dass sein verbeamteter Kollege Geld fürs Heiraten und fürs Kinderkriegen bekommt. Dass sein verbeamteter Kollege auch nach jahrelanger "Krankheit" immer noch jeden Monat sein ungekürztes Gehalt bekommt.
Und all diese Ungerechtigkeiten könnte man - etwas Mut vorausgesetzt - mit einem Federstrich beseitigen...