Beiträge von indidi

    Hey

    du musst wirklich konsequent sein - fällt mir auch manchmal schwer. Mene sind pflegeleicht, da muss ich nur nochmal erwähnen und evt. auch konsequent einen Abbruch einer schönen Sache durchziehen und schon läuft alles wieder. Grundsätzlich finde ich schon, dass man nach einer Weile die "Leinen lockern" kann. Aber wenn man dann merkt, dass die Kids damit nicht umgehen können, musst man wieder die Line konsequent durchziehen. Also: versuch, weiter zu machen und kontrolliere dich auch selbst, dass du darauf achtest.
    Auch, wenn du mit ihnen "hart" umgehst - sie finden das meist nur in den Stunden "doof" und können damit umgehen. Nach den Stunden reden sie trotzdem mit dir ;)

    Zu "wie laut darf es sein?" - genauso laut, wie es für DICH okay ist. Stecke dir da selbst die Grenzen.

    Man muss das "Konsequent-sein" wirklich üben und wie gesagt sich auch selbst dabei kontrollieren. Das wird :)


    Da kann ich meiner Vorschreiberin nur zustimmen.

    Achte darauf, dass du nur wenige Regeln aufstellst--die aber konsequent durchziehst.

    Wenn die Regel beispielsweise heißt "Ich melde mich und warte bis ich aufgerufen werde." darfst du nur Schüler aufrufen, die sich leise melden.
    Klingt ganz logisch---aber auch ich ertappe mich im Alltag immer wieder, dass ich auf Beiträge von Schülern reagiere, die sich eben nicht gemeldet haben.
    Bei den Kleinen sage ich dann schon mal: "Die xy meldet sich. Xy"
    Schüler die dann reinrufen (und wenn sie noch so einen tollen Beitrag gebracht haben) ignoriere ich völlig.

    Aber wie gesagt:
    Das erfordert auch vom Lehrer Selbstdisziplin---Aber es rentiert sich.
    :)

    Bei uns in der Familie sind Papa und Mama Lehrer.

    Bei einem Kind war der Papa bei der Einschulung mit dabei, beim anderen die Mama.
    Und sie haben es beide überlebt. ;)
    Sie kennen es auch von früher her so, das nicht immer beide Elternteile gemeinsam mit dabei sein können.
    Nachmittags waren dann wieder alle zusammen.

    Und mal ehrlich---Die Kinder hängen doch bei der Einschulung eh nicht ständig am Rockzipfel der Eltern.
    Die sind doch meist in der neuen Klasse.
    (Das war wenigstens bei uns so: Treffen im Pausenhof mit Eltern und Erstklässlern---diese Verwandtschaftsorgien zur Einschulung gibt es bei uns eh nicht, da kommt höchstens mal noch ne Oma mit aber das war es auch schon.---Kurzes Grußwort des Rektors. Dann werden die Kinder aufgerufen und gehen mit dem neuen Klasslehrer in die Klasse. Schnell noch ein 5-Minuten Fototermin, dann werden die Eltern aus der Klasse freundlich "hinausgebeten".
    Nach ca. 1 Stunde ist der Unterricht vorbei. Die Eltern holen ihr Kind ab und gehen nach Hause.)

    Was machen eigentlich alleinerziehende Eltern,dir keinen Kontakt mehr zum Expartner haben?

    Noch ein paar Ideen:

    Meistens lesen meine Schüler still und bearbeiten im Anschluss an das Gelesene Aufgaben zum Kapitel:
    - Fragen mit ganzem Satz beantworten oder Antworten als multiple-Choice.
    - Lückentext
    - Frage und Antwort verbinden
    - Silbenrätsel
    - Kreuzworträtsel usw.

    oder
    Die schwächeren Schüler bekommen schon mal das eine oder andere Kapitel zusammengefasst und müssen dann dazu Arbeitsaufträge erledigen.

    Oder
    ein schwächerer und ein guter Leser arbeiten zusammen.
    Der gute liest mehr vor, der schwächere Leser weniger.
    Die Arbeitsaufträge werden im Team erledigt.

    Oder
    jeder Schüler liest soweit er kommt.
    Der Rest wird von den schnellen Lesern für die langsameren mündlich zusammengefasst.
    Dann bearbeiten alle ihre Aufgaben.

    7+_=3 , 3+_=7
    Solche Aufgaben lösen die Schüler zuerst mit dem Operatormodell.("Pfeilaufgaben")
    "Ich bin bei der 7 und will zur 3, was muss ich tun?"
    (etwas dazutun, etwas wegnehmen?)

    Ich lasse die Schüler auch gerne beliebige Zahlen in die Lücken einsetzen und kontrollieren ob es eine "richtige Aufgabe" ist.


    _+3=7, _-3=7
    7-3=4 , 7+3=10
    lösen die Schüler mit Hilfe der Umkehraufgaben.
    Lücke vorne>>Ich nutze die Umkehraufgabe

    Sprich: Der "arme Knabe" bekommt 0 NP und Cheffe ... naja, wir werden sehen, was Cheffe dann macht. X( Aber dann ist es meine "Schuld" (eigentlich ist es ja Schüler XYs Schuld), dass er nicht zum Abi zugelassen wird.

    Naja,
    recht viel Wert scheint der "Knabe" nicht auf das Abi zu legen, sonst hätte er die Seminarbeit abgegeben.

    Den Stiefel dass du daran schuld bist, brauchst du dir wirklich nicht anzuziehen.
    Und ich geh jetzt einfach davon aus, dass dein Chef sowas auch durchschaut. ;)

    Der Vertrag waere eh bald ausgelaufen, wobei urspruenglich geplant war diesen zu verlaengern.(...) Es ist halt auch aergerlich wegen Zeugnis etc., (...) der fuenfer geglaubt, ohne mich mal zu fragen und ich moechte nicht, dass jemand denkt, ich wuerde die kleinen beschimpfen, es geht da ja um meine Ehre ein gute Stueckweit. Auf meine Anfrage nach einem klaerenden Gespraech kam auch keine Antwort.


    Ne ganz andere Frage:
    Wieso schreibst du kein ä, ö, ü ?
    Das irritiert mich.

    Wie viele Blätter auf einmal sind das denn?
    Ich würde sie einfach in eine Klarsichthülle stecken (die nur oben offen ist, oder die an zwei Seiten offen ist).

    Mit den Klemmteilen kann man die Pläne ja nicht übereinander legen.

    "Du Frau ...."
    akzeptiere ich gerade noch bei 1. und 2. Klässlern.


    Alle anderen Schüler haben mich mit "Sie" anzureden.
    Auch alle anderen erwachsenen Personen an unserer Schule werden mit "Sie" angesprochen.
    (Egal ob Hausmeister, Frau vom Pausenverkauf, Putzfrau, Sozialpädagogin, Praktikant oder ....)


    Ich käme garnicht auf den Gedanken,
    dass ein Schüler "Lehrer" und andere erwachsene Personen mit "Du" anredet.

    Gute Erfahrungen habe ich damit gemacht, die Kinder ausführlich rechnen zu lassen, bis sie es "können".

    Also aus der "furchtbar langen" Aufgabe 43-25 eine "einfache" machen:

    43-25=

    43-20-5=

    23-5=


    Und ich habe schon eingies erlebt, von Stühlen und ischen, die nach Lehrern und MItschülern geworfen wurden bis hin zu einem Jungen, der seinen Mitschüler so gewirkt hat, das er im Koma lag. ´

    KAnn und willst du solche Dinge auf einer Klassenfahrt verantworten?

    Bist du dir sicher, das dann nicht die andere Kinder zuhause bleiben müssen? Ich als Mutter würde mein Kind dann jedenfalls nicht mitfahren lassen, das ist ja ein Drahtseilakt. KLar, jeden Tag wieder, da kann ich es nicht verhidnern, aber auch noch nachts usw. wo sich das jeden Tag evtl. höher schaukelt. Nien, das fände ich zu riskant.
    Und wenn hier gesagt wird, sie kann es nicht verantworten, dann ist es so und ich finde, das ist zu respektieren, denn wir wissen doch gar nicht, warum dem so ist!


    Da stimme ich dir uneingeschränkt zu.

    Es ist etwas ganz anderes, ob ich ein Kind 6 Schulstunden am Vormittag in der Klasse betreue (Wo es ja viele Rituale und feste eingespulte Dinge gibt), oder 24 Stunden am Tag (in einer neuen Umgebung mit ständig wechselnden Angeboten) für dieses Kind verantwortlich bin.

    Wenn ich mich z.B. an die Tafel umdrehe, empfinden das viele Unterstufenschüler als Einladung, flächendeckend Gespräche zu beginnen.

    Overheadprojektor benutzen, mit hauptsächlich zu Hause vorbereiteten Folien. Dann schreiben die Schüler ab, du hast sie im Blick und hast auch mal eine kurze Verschnaufpause.

Werbung