Janejane
Die Aussagen von Tina34 kann ich nur unterstreichen. 
Noch ein paar Ergänzungen:
Unser "Kleiner" hätte die geforderten Noten für den Übertritt gehabt. ("bedingt geeignet" nach Elternberatung - D: 3, M: 2, HuS: 2)
Allerdings neigte der Deutsch Dreier eher zu 4 (vor allem durch den Aufsatz) und auch der Zweier in HuS war nur durch ständiges Anschieben und mit ihm Lernen und nervenzehrende Diskussionen zu erreichen.
Alles was er schriftlich aufhat, macht er fix. Das Mündliche nur nach Kämpfen.
Bei seinem großen Bruder sah er, wie viel der Nachmittags lernen musste.
(Englisch ab der 5. Klasse, Französisch ab der 6. Klasse.)
Unser "Kleiner" ist eher der Sportler, der viel Bewegung braucht und Nachmittags draußen rumsausen will.
Stundenlanges, selbständiges Lernen wäre einfach nix für ihn. 
Meine Meinung:
Am Gymnasium müssen sie vieles nachmittags selber üben und vertiefen, im Unterricht bleibt da nicht so viel Zeit.
An der Realschule läuft der Unterricht, z.B. in Englisch etwas kleinschrittiger ab. Es wird auch in der Schule mehr geübt und wiederholt und auch der Lernumfang ist etwas geringer.
Und seine bisherige Entwicklung bestätigt uns eigentlich, dass die Entscheidung ihn auf die Realschule zu schicken richtig war.
Bis auf gelegentliches Ausfragen, oder etwas gründlichere Vorbereitung vor der Englisch-Schulaufgabe, erledigt er seine Sachen selbständig.
Und hat Nachmittags noch viel Zeit für andere Dinge.
Minderwertigkeitsgefühle gegenüber dem Großen zeigt er keine.
Wir haben aber auch nie das Gymnasium als "die seeligmachende Schule" herausgestellt.
Und es stehen ihm auch nach der Realschule noch alle Möglichkeiten offen Fachabitur zu machen und auch zu studieren.