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Original von Yamamoto
Mal im Ernst, die Schülerleistungen gehen seit Jahren zurück und da willst du mir verkaufen, die Schüler seien gut vorbereitet? PISA spricht eine andere Sprache. In NRW konnte man 2010 das Biologieabitur als Neuntklässler schreiben.
Dennoch ist das Bioabitur nicht besser ausgefallen als die Jahre davor. Meine Neuntklässer und auch die 10 und 11-Klässler würden sich mit den Aufgaben sehr schwer tun, da sie das so nie gelernt und geübt haben. Bio wird in der Sek II nun mal anders unterrichtet als in der Sek I.
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Die Erhöhung der Abiturquote ist ohne Zweifel durch die Erniedrigung der Leistungsanforderungen erkauft.
Nichtsdestotrotz würden viele, die ihr Abitur vor 15-30 Jahren gemacht haben jetzt nicht deutlich besser abschneiden. Die Aufgabenstellungen und Anforderungen haben sich nur geändert, sie sind aber nicht abgesenkt wurden.
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In der Klasse meines Sohnes, der seine Mathearbeiten locker 1+ schreibt, sitzen seit Jahren 5 Chaoten, die mit allerlei Fördermaßnahmen im System (Gymnasium) gehalten werden. Diese Schülerpersönlichkeiten terrorisieren den "Rest" und senken nachhaltig das Lernniveau, da die Lehrer immer wieder disziplinieren müssen, der Unterricht wird unterbrochen, der rote Faden geht verloren...
Wenn dein Sohn, das seit 5 Jahren mitmacht, ist er ja jetzt in der Oberstufe, wo anders gearbeitet und gemassregelt wird. Da fallen die Chaoten dann sowieso durch. Die Schüler schaffen es also in Mathematik sämtliche Fachlehrer vom Unterricht so abzulenken, dass er nicht vernünftig ist und dabei erhalten sie sogar noch immer die Versetzung? So schlimm kann das gar nicht sein. Wäre es dass, dann würden die Probleme auch in anderen Fächern auftauchen und die Schüler hätten Leistungsprobleme.
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Ich denke die Schulen sind mindestens seit 2000 auf dem falschen Kurs,
Was war denn 2000 das besondere?
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Deshalb - Entlastung ist in diesem Thread gefragt.
Yamamoto
Die Entlastung kann doch auch dadurch kommen, dass man den Druck auf die Schüler erhöht, so dass die oben von dir angesprochen Chaoten gar nicht erst "groß" werden und diejenigen, die lernen wollen, dass dann besser können. Das kann doch ähnlich, wie im oft gelobten Bayern, durch eine erhöhte Anzahl von Tests, Klausuren, Exen und wie sie dort auch immer genannte werden, passieren. Spricht da was gegen?
Gruß
Peter