ZitatOriginal von klöni
Klar, kann deine Einwände verstehen. Denke, es ist v.a. eine Frage des Vertrauens, das sich im Láufe der ARbeit miteinander entwickelt. Auch das kann ja schon Ziel der Supervisionsarbeit sein, nämlich eine Form der Vertrauenskultur im Kleinen zu schaffen, wo vorher in einem Kollegium nur Misstrauen und Gleichgültigkeit vorherrschten.
Es gibt da durchaus einen kleinen Kreis an Kollegen an meiner Schule, mit denen ich mir das sehr gut vorstellen könnte. Ich erhoffe mir auch ein sich unterstützendes Gegengewicht zu gewissen anderen Tendenzen und Umgangsformen innerhalb meines Kollegiums zu schaffen.
Hat irgendwer vielleicht schon gute ERfahrungen mit Supervisionsgruppen gemacht?
Wir haben kollegiale Fallberatung gemacht. Das heißt, wir haben konkrete Fälle aus unserem Schullalltag nach einem bestimmten Schema besprochen und Lösungsmöglichkeiten erarbeitet.
Die Gruppe war sehr klein (10 Kollegen), uns allen war klar, dass Vertrauen und Diskretion wichtig ist. Wenn das nicht gegeben ist, dann sollte man eine solche Gruppe nicht aufbauen.
Obwohl wir in den jeweils 2 Stunden konstruktiv gearbeitet und diskutiert haben, hat sich die Gruppe mittlerweile aufgelöst. Ich würde aber jederzeit wieder in eine neugestartete Gruppe gehen und mitarbeiten.
Gruß
Peter