Die Einschränkungen wie Lockdown, Ausgangssperren etc. führen doch letztlich zu einer örtlichen und zeitlichen Konzentration der Lebensaktivitäten der Leute.
Vielleicht wäre es ja besser, stattdessen die Lebensaktivitäten zeitlich und örtlich zu entflechten und damit entsprechend weniger Kontakte zu haben.
Naja.... vielleicht mal unter Hygienemaßnahmen (durchgesetzt, nicht nur empfohlen) alles auf machen und die Öffnungszeiten, da wo mach- und leistbar, verlängern.
Fragt sich nur, wer diese Hygienemaßnahmen kontrollieren soll, wenn "alles aufgemacht" wird. Ich glaube außerdem nicht, dass die Leute dann längere Zeitfenster auch gleichmäßig nutzen würden. Es herrscht bei vielen die Auffassung "Was nicht explizit verboten ist, wird auch gemacht", anstatt zu überlegen, wie man durch verantwortliches Handeln und Selbstbeschränkung zur Senkung der Zahlen beitragen kann. Es muss gerade keiner täglich zum Einkaufen in den Supermarkt rennen, es muss gerade keiner an die Winter-Erlebnis-Hotspots fahren, wo sich die Massen sammeln - trotzdem machen viele es offenbar. Man hätte auch einfach mal den Lockdown durch eigenes Verhalten mit unterstützen können. Klar sind die Freizeitmöglichkeiten eingeschränkt, aber sich dann alle wieder dort zu versammeln, wodurch es eng und damit gefährlicher wird, dazu ist keiner gezwungen. Neuseeland hat übrigens seit einem Monat keinen Corona-Fall. Klar, als Inselstaat ist das auch einfacher, aber das Land hatte zudem einen sehr harten Lockdown und viel strengere Maßnahmen als wir hier - und die Leute haben schlicht mitgezogen! Querdenker-Demos gab es dort, glaube ich, auch keine...