Wartet mal ab, in den nächsten 1-2 Jahren werden junge Kollegen kommen, die selbstverständlich Zeugnisse mit KI schreiben, Klausuren mit KI korrigieren etc. und in 5 Jahren fragen wir uns, warum wir so lange damit gewartet haben, uns diese nervigen Arbeiten von der KI abnehmen zu lassen.
In der Sek 1 und 2, wo oben im Zeugnis drei bis vier Sätze stehen und ansonsten nur Noten, vielleicht.
In der Grundschule wohl eher nicht, ich bleibe dabei, wie gesagt, man müsste der KI so viele Informationen zukommen lassen, dass man es gleich selbst schreiben kann.
Das, was Autenrieth beschreibt, ist wie ein Zeugnisprogramm, wenn ich es richtig verstehe. Bausteine, geordnet nach Notenzugehörigkeit, die verschiedene Lernbereiche abdecken und die man kombiniert. Genauso funktioniert ja zum Beispiel das Fischer-Zeugnisprogramm. Und genauso muss man die Bausteine trotzdem nochmal lesen, umschreiben oder anders kombinieren, damit sie zueinander passen und nicht vor Wiederholungen strotzen bzw. allzu holprig klingen.
Warten wir mal ab. Ich möchte wetten, dass es die KI auch in zwei Jahren nicht schafft, ein persönliches Wortgutachten-Zeugnis für Grundschüler zu schreiben, ohne dass man ähnlich lange dransitzt wie eben jetzt auch.