Beiträge von Kathie

    Genauso, wie die Schulen voller eduki-Material sind, werden die Schulen bald voller KI-generierter Sachen sein, aber dabei wird es sich nicht auf Schulen beschränken. Due Probleme bleiben die gleichen.

    Und es wird nicht zwangsläufig alles besser dadurch. Einige Eduki-Sachen enthalten Fehler oder Falschinformationen, da ist man mit Schulbüchern und Arbeitsheften teilweise besser beraten, oder mit selbst erstelltem Material. Eduki hat natürlich auch Vorteile, keine Frage, und vieles davon ist gut.

    Wartet mal ab, in den nächsten 1-2 Jahren werden junge Kollegen kommen, die selbstverständlich Zeugnisse mit KI schreiben, Klausuren mit KI korrigieren etc. und in 5 Jahren fragen wir uns, warum wir so lange damit gewartet haben, uns diese nervigen Arbeiten von der KI abnehmen zu lassen.

    In der Sek 1 und 2, wo oben im Zeugnis drei bis vier Sätze stehen und ansonsten nur Noten, vielleicht.

    In der Grundschule wohl eher nicht, ich bleibe dabei, wie gesagt, man müsste der KI so viele Informationen zukommen lassen, dass man es gleich selbst schreiben kann.

    Das, was Autenrieth beschreibt, ist wie ein Zeugnisprogramm, wenn ich es richtig verstehe. Bausteine, geordnet nach Notenzugehörigkeit, die verschiedene Lernbereiche abdecken und die man kombiniert. Genauso funktioniert ja zum Beispiel das Fischer-Zeugnisprogramm. Und genauso muss man die Bausteine trotzdem nochmal lesen, umschreiben oder anders kombinieren, damit sie zueinander passen und nicht vor Wiederholungen strotzen bzw. allzu holprig klingen.

    Warten wir mal ab. Ich möchte wetten, dass es die KI auch in zwei Jahren nicht schafft, ein persönliches Wortgutachten-Zeugnis für Grundschüler zu schreiben, ohne dass man ähnlich lange dransitzt wie eben jetzt auch.

    Worth a try, würde ich sagen. Mach doch mal einen Text, gibt ein paar Stichpunkte ein, die zu Max oder Erna passen und lasse generieren.

    Denke mal nicht, dass es funktioniert. Da müsste ich der KI doch erst genau sagen, wie Emma liest, schreibt, ob sie "grammatikalisch was drauf hat", wie sie Geschichten verfasst, ob sie verständlich erzählt. Und das ist nur für Deutsch. Da fehlen noch die anderen Fächer plus Sozial. und Arbeitsverhalten.

    Bis ich das der KI alles gesagt und am Ende natürlich verbessert und angepasst habe, hab ich es selbst geschrieben.

    Wenn du dich auf mich beziehst:

    Erklären? Eher hinterfragen von Prozessen.

    Einzelne Texte würde ich auch weiter per Hand schreiben. Aber Unmengen an Texten? Natürlich würde ich das so gut es geht automatisieren.

    Die Zeugnisse in Klasse 1 und 2 sind zwei Seiten lang voller Text, sie sind auf jedes einzelne Kind bezogen sehr persönlich geschrieben, Stärken und Schwächen werden deutlich und es wird wertschätzend auf Lernfortschritte eingegangen. Ich bin gerade am Zeugnisschreiben. Ich kenne es sowohl, dass man ein Programm mit Satzbausteinen nimmt (und diese dann umschreibt oder umstellt, weil doch Wiederholungen drin sind, oder sie nicht genau zum Kind passen, und schon schleichen sich Tippfehler ein), als auch, dass man komplett frei formuliert.

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie die KI das schaffen könnte, jedem der 25 Kinder, von denen sie keins persönlich kennt, so aussagekräftige Wortgutachten zu schreiben, wie ich es als Klassenlehrkraft vermag. Vielleicht meinst du das ja auch mit "einzelnen Texten". 25 sind ja nun nicht Unmengen.

    Hallo zusammen,

    ich unterrichte eine erste Klasse und die Klassenkonferenz hat beschlossen, dass ein Kind die Klasse 1 ab dem Sommer erneut durchlaufen soll. Es ist ein zugewandertes Kind mit nicht ausreichenden Sprachkenntnissen und zudem fehlt auch die richtige Arbeitseinstellung. Es ist also das Beste fürs Kind.

    Wie bereitet ihr die Klasse darauf vor, dass das Kind nach den Ferien nicht mehr in unserer Klasse sein wird?

    Die Eltern machen sich große Sorgen, wie es dem Kind damit gehen könnte und dass es verspottet werden könnte.

    Um mal auf diese Frage einzugehen:

    Wenn das Kind und die Familie es wünschen, dann machen wir es ähnlich wie du. Mit einem positiven Gespräch darüber, dass das Kind nach den Ferien wieder in die 1. Klasse gehen wird, weil es da Zeit hat, nochmal richtig lesen zu lernen (oder was auch immer), dass das nicht schlimm ist, sondern eine tolle Chance und dass die Kinder sich weiterhin in den Pausen sehen und miteinander spielen können.

    Verspottet worden ist in meiner gesamten Lehrerlaufbahn noch kein einziges Kind, aber viele Eltern haben diese Sorge.

    Wenn das Kind oder die Familie das nicht offen besprechen wollen, kommuniziere ich es der Klasse allerdings trotzdem genauso, allerdings erst im neuen Schuljahr, wenn das Kind halt weg ist.

    Kurze Frage. Ich kann einen Thread nicht mehr öffnen. Gelingt das ab jetzt nur noch bestimmten Mitgliedern und ich bin nicht im Kreis der Erwählten, oder geht es momentan allen so?

    Ich verstehe nicht, warum eine Lehrperson Mails schreibt, was die Eltern machen sollen. "Kochen Sie mit Ihrem Kind mal was Leckeres. Dann lernt es gleich noch, was Eltern so leisten. Gehen Sie in eine Buchhandlung mit Ihrem Kind und kaufen mal irgend ein Buch, zum Beispiel einen Comic, Sie schaffen das."

    Dieses "Sie schaffen das" am Ende empfinde ich als sehr unverschämt und von oben herab.

    Je nach Stadtviertel kann es schon sein, dass vielen der Eltern Tipps gut täten. Ob ich persönlich mich davon angegriffen fühlen würde, käme also auf die Klassenzusammensetzung an und auf das Verhältnis zur Lehrkraft. Würde es mich tatsächlich ärgern, würde ich ihr vermutlich schon mal antworten, dass du regelmäßig mit deinem Kind kochst und Bücher kaufen gehst, vielen Dank.

    Ich schreibe solche Mails nicht. Ich habe es immer gehasst, wenn sich Kindergarten und Schule in die Brotzeit meiner Kinder eingemischt haben und versuche deshalb, Belehrungen soweit möglich zu vermeiden. Im persönlichen Gespräch sage ich mal was, wenn ich sehe, dass es wirklich nötig und angebracht ist.

    Ich könnte mich extrem über DPD aufregen. Immer, wirklich IMMER, wenn wir ein Paket mit DPD erwarten, wird es verspätet zugestellt, wir sind zuhause, werden aber angeblich nicht angetroffen, es gibt Probleme, also das klappt einfach so gut wie nie. Leider hat man bei Amazon keinen Einfluss darauf, mit welchem Unternehmen verschickt wird. Das Paket heute hätte ich wirklich gebraucht. Nervt einfach nur noch.

    Mit 100 Erstklässlern - 6-7 Jahre alt - als Gruppe (!) ist es das auch. Ich frage mich, wann die Schulleitung da das letzte Mal mitgemacht hat.

    Jein. Wenn man das gut organisiert, geht es. Wir machen es so: Ein Lehrer ganz vorne, einer auf der Straße (sorgt dafür, dass die Kinder zügig weitergehen), mehrere Lehrer in sinnvollen Abständen in der Kindergruppe (bleiben mit "ihrem" Rest stehen, wenn die Ampel rot wird).

    Zur Ausgangsfrage: vier Klassen mit sechs Begleitpersonen finde ich wenig, ich persönlich würde mir noch eine mitnehmen für meine Klasse. Einen Vater oder eine Mutter, evtl. einen Praktikanten oder so.

    Ferienreife merke ich regelmäßig, wenn ich den Schulschlüssel benutzen will, um meine Wohnung aufzuschließen. Das kommt mit steigender Anzahl der vergangenen Schulwochen nämlich immer öfter vor. Und regelmäßig.

    Ich merke in den Ferien, dass ich ferienreif WAR, wenn ich mich ab Ferientag 1 sehr angeschlagen und ausgelaugt fühle und erstmal einige Zeit brauche, um wieder normal zu funktionieren.

    Ich wechsle mal das Meckerthema, okay?

    Stichwort Mäuse auf der Terrasse: Diese Viecher sind so geschickt, dass sie in Lebendfallen reingehen, die Nuss anknabbern, mehrere Köttel hinterlassen und offenbar seelenruhig wieder hinausspazieren. Totfallen sind nicht so ganz mein Ding. Und da tut sich ein Dilemma auf, denn Mäuse auf der Terrasse sind ganz schön eklig und es sind viele.

    Ich versuche schon, gewisse Marken eher zu meiden, wenn ich weiß, dass sie problematisch sind. In der Regel gibt es ja Alternativen. Ich bin aber dabei nicht 100% genau - sprich, manchmal würde ich dann eben die Packung After Eight kaufen, wenn ich große Lust hätte, aber in dem Wissen, dass es eine Ausnahme bleibt.

    Wasser in Flachen kaufen wir tatsächlich nie, unser Trinkwasser aus der Leitung ist sehr gut.

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