Hier drinnen, der Verwandschaftsbesuch fällt aus und Osterhase wird diesmal die Nester bei uns verstecken. Ich schätze wir verbringen alle den Tag mit schlafen, essen, fernsehen, spazieren gehen.
Und du? Spannende Pläne für Ostern?
Hier drinnen, der Verwandschaftsbesuch fällt aus und Osterhase wird diesmal die Nester bei uns verstecken. Ich schätze wir verbringen alle den Tag mit schlafen, essen, fernsehen, spazieren gehen.
Und du? Spannende Pläne für Ostern?
Ich verstehe alle Seiten.
Natürlich ist es für die Eltern schwierig. Viele Kinder sind es nicht gewohnt, selbstständig zu arbeiten oder sich die Arbeit zu strukturieren (dann ist das jetzt eine gute Zeit, das mal zu lernen
). Dazu kommt bei einigen die Angst, etwas falsch zu machen oder zu vergessen. Bei anderen herrscht in der Wohnung Chaos, weil fünf Kinder sich einen Computer teilen müssen oder gar kein Computer vorhanden ist sondern nur ein kleines Smartphone. Wieder andere können nicht gut Deutsch, verstehen die Arbeitsaufträge für ihre Erstklässler nicht und sind überfordert. Und die nächsten machen sich Sorgen um den Übertritt und zwingen die Kinder zu Zusatzaufgaben, die es gar nicht braucht. Eltern von Teenagern haben nur noch bedingt Einfluss auf das Arbeitsverhalten ihrer Kinder, was bestimmt teilweise auch Konflikte gibt.
Auf der anderen Seite die Lehrer, auch ziemlich ins kalte Wasser geworfen. Viele stellen Arbeitsaufträge nach besten Wissen und Gewissen und mit viel Mühe und Herzblut, aber es kommt in manchen Klassen von der Hälfte der Kinder wenig bis nichts zurück. Fachlehrer schicken Arbeitsaufträge mit Abgabeterminen ohne zu wissen, was andere Fachlehrer schicken, und die Kinder haben dann plötzlich teilweise total viel zu tun. Grundschullehrer können mit ihren (jüngeren) Schülern schlecht per Mail kommunizieren, und sind da noch mehr auf Unterstützung der Eltern angewiesen, wissen aber, dass es eine suboptimale Situation ist. WhatsApp wird von Familien gerne verwendet, darf aber von Lehrern nicht benutzt werden.
Für die Schüler ist es natürlich auch nicht leicht.
Wie auch immer. Schwierig. Dass Eltern über Lehrer schimpfen, ist nichts Neues und oft nicht so böse gemeint wie es klingt, und dass man es teilweise verkehrt macht, egal wie man es macht, ist auch nichts Neues.
Ich würde einfach sagen, wir machen es, so gut es geht und ärgern uns nicht bzw. möglichst wenig über Eltern oder die Lehrer unserer eigenen Kinder. Es ist für alle eine Ausnahmesituation.
Ich freu mich total auf die Ferien, die letzten Wochen waren sehr arbeitsintensiv und jetzt offiziell mal Pause zu haben wird uns allen gut tun. Wenn das Wetter passt, kann man spazieren gehen oder auf der Terrasse sitzen.
Wie siehts beim nächsten aus?
8: Brokeback Mountain
20: Lola rennt?
24: Wem die Stunde schlägt?
38: Edward mit den Scherenhänden
39: Twilight?
54: Dirty Dancing?
Ja, das wollte ich gestern schon fragen!!! Hoffentlich geht’s dir gut.
Über ein nettes Skype Gespräch mit Teilen der Familie.
Du?
Hier Bayern. Wir haben alle eine dienstliche E-Mail Adresse. Es ist also kein „Bayern-Problem“ ![]()
Bei meinen Kindern läuft es zum Glück anders. Die Lehrer sind alle erreichbar und präsent, es gibt auf Anfragen oder gemailte Arbeiten ein sehr zeitnahes und meist sehr nettes Feedback.
Einzig die Tatsache, dass einige Lehrer Gruppenarbeiten stellen, nervt sowohl das Kind als auch mich. Gruppenarbeiten sind, je nach zugeteilten Gruppenpartnern, schon teilweise eine Herausforderung wenn man sich täglich in der Schule sieht. Nur per Telefon und Skype ist es wirklich extrem schwierig.
Für die, die sich dann evtl anstecken oder die Krankheit in ihre Familien tragen, wohl eher nicht.
Ich finde, so pauschal kann man das nicht sagen, was ein Gewinn wäre und was nicht.
Es hängt so viel an dieser Entscheidung, ich bin sicher, dass sich da gerade auch ganz viele Köpfe Gedanken drüber machen und hoffe, dass sie eine verantwortungsbewusste, gute Entscheidung treffen.
Danke fürs Stoppen des ausufernden Themas, an dem ich ja gut mit beteiligt war. Ich habe nichts davon als persönlichen Angriff gemeint. Wirklich nicht.
Zurück zum Aktuellen, also zu dem, was Wollsocken schreibt:
Das stimmt!
Auch in Deutschland geht es uns zur Zeit echt gut, besonders, wenn man mal schaut, was anderswo los ist.
Und mit unseren sicheren Jobs sowieso. Dafür bin ich auch täglich dankbar.
Empathie könnte man besser zeigen, wenn jemand zum Beispiel schreiben würde, er habe total Angst davor, dass es bald so Zustände wie in Italien geben könnte.
Wenn aber jemand um Beispiel schreibt: "Es gibt bald so Zustände wie in Italien!" dann kommen eben Stimmen, die das versuchen zu widerlegen, indem sie Quellen zitieren, Zahlen hochrechnen und darauf hinweisen, dass die Prognose "Hier ist es bald wie in Italien" vor zwei Wochen zum Glück auch schon falsch war.
Um Gottes Willen, nein!!!!
Ferien sind Ferien!
Ich habe schon wieder sechs Stunden heute damit verbracht, meinen Kindern mit ihren Schulsachen zu helfen und wir alle freuen uns SEHR auf die Ferien, weil das gerade echt viel ist.
Freiwillig ist dann doch noch was anderes, aber ich bin da trotzdem zwiegespalten. Eher nein.
Seid ihr alle auch mittlerweile ein bisschen mehr im Flow?
Unsere Familie hat einen guten Rhythmus gefunden. Die Nerven aller haben sich beruhigt. Wir nehmen jeden Tag wie er kommt, und gönnen uns immer mal was Schönes. Mein Highlight: dass der Morgen entzerrt ist. Weniger Stress beim Aufstehen.
Keckks, anhand dieser schwierigen Lage versuchen wir alle Fassung zu bewahren. Du kommst halt oft mit Schreckensszenarien („Die Hälfte der Beatmeten ist unter 50“ oder „Bei uns werden in zwei Wochen italienische Zustände herrschen“), oft ohne Quellenangabe oder tatsächlich anders formuliert als im Originalartikel, wobei ein, zwei Worte viel ausmachen!
Siehe „Wir müssen uns drauf einstellen, dass...“ versus „Wir können nicht ausschließen, dass...“
Gerade bei den Kleinen ist Abstand halten so schwierig (schwieriger als bei den Älteren), und die Kleinen sind teilweise infektiös ohne krank zu werden, also wie man da Personal und auch Familien / Kinder mit Vorerkrankungen / Großeltern schützen soll, wenn sich alles wieder mischt, ist vermutlich ein schwieriges Problem.
Nachtrag: meine Antwort bezog sich auf Pyros Beitrag
Ich lese immer gerne, was du schreibst, Wollsocken. Fundierte Aussagen, belegt durch Quellen und Statistiken, mit beruhigendem Tenor, soweit das in dieser Situation halt möglich ist.
Dennoch, nach den Faschingsferien, also vor ca 5 Wochen, hatten Frankreich und auch Österreich etwa so viele Fälle wie wir. Und es hat sich komplett unterschiedlich entwickelt.
Entschuldige bitte, ich hatte in Erinnerung, dass du letzte Woche als du von deiner Erkrankung geschrieben hast, berichtet hast. (2 Schülerinnen in deinem Kurs). Es tut mir leid, wenn ich das falsch in Gedächtnis meinem gespeichert.
Das war Trantor, glaube ich.
Das wäre gut!!!
MarieJ, warum wurde bei dir ein Abstrich gemacht, wenn ich fragen darf? Es interessiert mich, weil ein Freund von uns mit starken Symptomen keinen bekam mit der Aussage, er sei ja in keinem Risikogebiet gewesen. Weiß jemand, ob das immer noch das Vorgehen ist, oder wird das unterschiedlich gehandhabt (je nach Kapazitäten, Bundesland o.ä.)?
Öfters aus dem Fenster und öfters in den Fernseher 😎
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