Mich würde interessieren, ob man als Mann nicht dieselben Nachteile erfährt, wenn man 15 Jahre nicht in Job/Teilzeit war, wie eine Frau.
Denke mal schon.
Dass man die Möglichkeit hat, daheim bei den Kindern zu bleiben die ersten Jahre, oder Teilzeit zu arbeiten, sehe ich als Privileg. Das ist ja nicht in jedem Land so.
Ob man sich als daheim bleibender Elternteil (w/m) dann die Zukunft schwer macht oder nicht, liegt schon auch an der Planung. Spart man währenddesen etwas an? Zahlt man freiwillig irgendwo ein? Oder verschließt man die Augen vor diesen finanziellen Fragen?
Wer 15 Jahre nicht arbeitet, hat eben 15 Jahre ein lockereres Leben als jemand, der 15 Jahre Vollzeit macht. Und keiner kann mir erzählen, dass die Kinder einen sooo dringend brauchen, bis sie 10 Jahre alt sind. Selbstverständlich ist es schön, wenn immer jemand daheim ist, aber es ginge eben auch anders. Und dann muss man sich im Klaren sein, dass man diese Freiheit eben auch bezahlt mit niedrigerer Rente. Und wenn das das Familienmodell ist, das gelebt werden soll, muss man entweder mit dem arbeitenden Elternteil (m/w) vorher reden, was im Fall der Fälle wäre, oder man hat ggf. ein Problem. Aber das kommt dann eigentlich nicht überraschend.