Beiträge von Kathie

    An der Schule? Quasi gar nicht.
    Daheim zur Vorbereitung täglich.


    Was ist das geringere Übel: Ein Tag alleine daheim und Zeugnisse schreiben, oder ein Tag verpflichtende Fortbildung an der Schule?

    Ich unterschreibe alles, was Sissymaus sagt, und gebe zusätzlich zu bedenken: Du arbeitest jetzt "in der freien Wirtschaft" 25 Stunden. Das heißt, du arbeitest etwas über 50%, um es mal überspitzt zu formulieren.

    Selbst wenn du, wie Paola1 es vorhat, beim Seiteneinstieg auf 60% reduzierst (geht das denn beim Seiteneinstieg? Was bedeutet 60%? Heißt das 60% der normalen Wochenstunden? Verringern sich die Stunden an der Uni auch???), arbeitest du damit sicherlich am Anfang fast 100%. Unterschätze nicht die Vorbereitung. Unterschätze nicht, wie müde und k.o. du am Anfang sein wirst. Dein Mann pendelt, wer kümmert sich nachmittags um das Kind? Wer bringt das Kind morgens in die Kita, wenn dein Mann pendelt (denn du stehst um Punkt 7.45 Uhr im Klassenzimmer, komme was wolle!)?
    Ich habe das Ref mit zwei Kindern gemacht und kann aus Erfahrung sagen: Es geht nur mit ganz viel Hilfe, und selbst dann ist es furchtbar anstrengend.

    Bei uns ist es auch so. Ich arbeite 75% und kümmere mich nachmittags um die Kinder. Mein Mann arbeitet Vollzeit. Kind-krank-Tage nehmen wir übrigens beide, es nimmt halt der, für den es am jeweiligen Tag machbar ist. Das war auch schon oft mein Mann.

    Wir haben eine Wohnung, zwei Kinder, ein Konto. Es ist alles unser gemeinsames.
    Ich habe keinerlei Abhängigkeitsgefühle, meine 75% bringen übrigens beinahe so viel Geld wie die 100% meines Mannes. Also es ist nicht so, dass ich nichts zum Einkommen beitragen würde und vormittags bei der Pediküre / beim Yoga / beim Shoppen wäre und das Geld meines reichen Ehemannes verprassen würde - DANN könnte ich mir vorstellen, dass man sich abhängig vorkommen könnte... Aber doch nicht weil einer reduziert, um Zeit für die gemeinsamen Kinder zu haben!!!

    Die strikte Trennung der Gelder in einer Ehe finde ich irgendwie unsinnig und nicht schön. Hier kann sich jeder was kaufen, größere Anschaffungen werden abgesprochen, wir sind uns in den meisten Fällen sofort oder zumindest bald einig. Aber dieses "mein Geld - dein Geld" gerade wenn man Kinder hat und eigentlich am gleichen Strang zieht, ist nix für mich.

    Nein, ich habe mir darüber überhaupt keine Gedanken gemacht. Etwas zu blauäugig vielleicht, aber hat ja alles geklappt ;-).


    Hast du bei der Partnerwahl ein Auge darauf (gehabt), dass er / sie finanziell zu dir passt?

    Aber dann, also wenn die Ausbildung nicht nur für Grundschule gedacht ist und du hinterher in allen Fächern eingesetzt werden kannst, macht eine Mathe Klausur schon Sinn - nicht dass man am Ende Quereinsteiger vor einer 10. Klasse stehen hat, die Mathe unterrichte sollen und damit total überfordert sind.

    Ich kann nichts zum Quereinsteiger-System sagen, außer dass "normale" Referendare auch oft einen 12-Stunden-Tag plus Wochenende haben bei geringer Bezahlung, und den Prüfungsstress und die Angst, zu vergeigen, haben sie auch. Extra Bonuspunkte für Lebenserfahrung gibt es nunmal nicht...

    Hättest du an einer Privatschule denn was Sicheres? Warum willst du den Quereinstieg denn machen?

    Tja, du hast aber vergessen, dass Berliner Grundschule 6jährig ist ;) und somit einen großen Teil des GeWi Unterrichts in 5/6 ausmacht ;) Die werden genauso händeringend gesucht, wie die Physiker, Biologen und Chemiker für NaWi, mit dem Unterschied, dass sie eben nicht nur 1/3 des Unterrichtsstoffes haben, sondern die Hälfte.

    Ups. Stimmt. Grundschule geht in meinem Kopf immer nur bis zur 4. Klasse - entschuldige.

    Ich würde vor der fahrt eine kurze Info diesbezüglich rausgeben, in etwa mit dem Wortlaut deines ersten Beitrags.

    Darunter würde ich schreiben, dass das übrige Geld nach der Fahrt ausbezahlt wird, da du noch nicht sicher sagen kannst, ob ihr für öffentlichen Nahverkehr, ein Eis oder Sonstiges vielleicht noch einen Notgroschen braucht, oder ob sich bei weiteren Aktivitäten die Kosten aufgrund der geringeren Teilnehmerzahl reduzieren.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es dann Probleme geben wird, denn du spielst ja komplett mit offenen Karten. Vielleicht unten noch aufführen, dass man sich bei Fragen oder Wunsch der Einsichtnahme in die Kalkulation gerne an dich wenden kann.

    Oftmals sehen unterschiedliche Arbeitsgeschwindigkeiten in einer inklusiven Schulklasse. Es ist nicht einfach die Klasse gleichmäßig mit den Aufgaben und Bereichen des vorgegebenen Lehrplans zu versorgen.

    ????

    Und ein Denkanstoß: Sollte Unterricht Spaß machen? Ich meine, ja, schadet nicht. Aber Unterricht sollte Wissen und Kompetenzen vermitteln, nicht unbedingt in erster Linie Spaß machen.
    Du schreibst, an deutschen Schulen sieht es nicht danach aus, dass Unterricht Spaß macht. An englischen Schulen schon? Japanischen Schulen?

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