Beiträge von Kathie

    Vielleicht soll geregelt sein ab welcher Zahl von Nichtschwimmern im Becken man nicht mehr hinreichend sorgfälltig ist? Ziemlich absurd, wird auch niemand regeln wollen/können.

    Warum ist das absurd?

    ich meine, sorgfältig muss man natürlich trotzdem sein und wenn man während seines Schwimmunterrichts nur am Handy hängt und Videos schaut (was ich keinem unterstelle, es ist ein weit hergeholtes Beispiel), dann macht man sich trotzdem schuldig, auch wenn man nur wenige Nichtschwimmer im Becken hat. Aber generell fände ich einen Betreuungsschlüssel, und zwar einen engen, schon nicht unsinnig.

    Was soll denn geregelt werden? Also das müsste eher per Verordnung oder Erlass geregelt werden, aber seis drum.

    Es wäre schön, wenn geregelt würde, das im Schwimmunterricht an Grundschulen zumindest die gleichen Vorgaben gelten, wie bei öffentlichen Schwimmkursen, zum Beispiel: Eine Lehrkraft pro 6 Nichtschwimmer.

    In Grundschulklassen bräuchte man dann bestimmt mindestens 3 Lehrkräfte pro Klasse, weil eine noch für die Schwimmer dazukommt. (Nicht, wie hier: eine Lehrkraft pro Klasse, und die zweite war freiwillig dabei.) Und da es diese vielen Lehrkräfte nicht gibt, wird eben der Betreuungsschlüssel nicht herabgesetzt...

    Natürlich entbindet es die Lehrkräfte nicht davon, eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen, lückenlose Aufsicht zu führen und sorgfältig zu sein, aber es gäbe einen sichereren Rahmen, hätte man eine Lehrkraft pro 6 Kinder.

    Zu Beginn schrieb ich irgendwo, dass ich es krass finde, dass Lehrkräfte, mit ganzen Klassen schwimmen gehen würden, und wurde dann angegangen, dass ich das aber zu tun hätte, wenn mein Dienstherr es verlangen würde, und fertig.

    Danach ging es dann seitenlang darum

    - dass die beiden Lehrkräfte "zu doof" waren und dass man so eben nicht schwimmen gehen kann

    - dass die Hälfte der Klasse auf der Bank sitzen solle, was von vielen Grundschullehrern als nicht machbar bzw. unfallträchtig empfunden wird

    - dass man sich weigern solle, schwimmen zu gehen, wenn man sich psychisch an dem Tag nicht in der Lage fühlt, die Kinder lückenlos zu beaufsichtigen

    - dass man demonstrieren müsse, wenn man denkt, dass man die Sicherheit nicht gewährleisten kann

    Manche regen sich über die beiden Lehrerinnen auf und finden das Urteil gerecht, manche wundern sich vorwiegend über die zu lockeren Rahmenbedingungen. Und weil jeder einen anderen Schwerpunkt hat, redet man auch oft ein kleines bisschen aneinander vorbei bzw. nebeneinander her. Ich finde das schwierig in diesem Thread. Man dreht sich im Kreis und die Positionen sind eigentlich klar, aber es führt zu nichts und geht schon seitenlang immer wieder in den gleichen Kreisen.

    "Frau Kathie, der ... hat mich richtig feste ins Gesicht geschlagen."

    "Sag mal, was soll denn das? Du kannst ihn doch nicht einfach schlagen!"

    "Aber es ist doch der 1. April"

    Jaja. Der erste April, immer eine reine Freunde. Nicht.

    Krank ist krank, Kind krank ist Kind krank, das ist so. Und wenn du deine Kindkranktage nimmst, wenn dein Kind krank ist, kann man dir auch keinen Vorwurf machen.

    Facharzttermine von Kindern fallen offenbar nicht unter "Kind krank", sondern unter Dienstbefreiung oder was auch immer, aber du hast ja auch diesen Tag frei bekommen.

    Insofern alles fein, bis auf den Ton der stellvertretenden Schulleitung. Und wenn ihr euch ohnehin nicht sympathisch sein und er gestresst vom Vertretungen planen war, und du dann mit einer vermeintlich hilfreichen Idee ankommst, die für ihn aber wieder Umdenken und evtl. Aufwand bedeutet hätte, dann war der Ton - wie unangebracht er auch war - vielleicht zu erwarten. Ich würde den Kontakt nicht suchen, ich denke nicht, dass ihr euch da gut verstehen würdet. Ich würde in Zukunft auch keine Vorschläge mehr machen, sondern meine Abwesenheit mitteilen.

    Den nächsten Facharzttermin würde ich den anderen Elternteil übernehmen lassen und das im Lehrerzimmer mal durchklingen lassen - so geht vielleicht das Gefühl weg, dass du immer alle Termine wahrnimmst.

    Nein, das siehst du meiner Meinung nach etwas falsch.

    Es gibt sehr viele Lehrer, die sicherlich genauso gute Arbeit leisten, aber bei der periodischen Beurteilung nicht ganz so hoch bewertet wurden und daher diese Amtszulage bisher nicht bekommen. Ich bleibe dabei, A13 für alle ist gerechter, insbesondere wenn die Schulleitung dann trotzdem noch mehr bekommt. Du bist ja nicht in Bayern und nicht an Grundschulen...

    Es ist aber ein Lehrerforum und die Ausgangsfrage war, wie man das Urteil bewertet.

    Dass es für die Angehörigen schrecklich ist, versteht sich einerseits von selbst und andererseits wurde es auch in diesem Thread wirklich schon oft geschrieben. Dass man aber über die Folgen solcher Unfälle für den Unterricht und für die Lehrkräfte redet, ist in einem Lehrerforum doch zu erwarten und kann auch von Außenstehenden gelesen werden. Es schreibt ja keiner, ihm wäre das Kind egal. Keiner hat das je gesagt!!! Im Gegenteil.

    Andererseits, wenn man intern vergleicht, finde ich, dass die Abstände ebenfalls nicht wirklich passen. Ich trage so viel mehr Verantwortung als meine Lehrkräfte - für 200€ mehr. Und für gar nichts mehr als Lehrkräfte, die an anderen Schularten scheinbar ohne Funktion befördert wurden.

    Aber klar - wenn man immer versucht, die Abstände hier und dort „gerecht“ zu halten, dann dreht sich die Lohnspirale immer weiter nach oben. Fängt ja mit dem Mindestlohn an.

    Andererseits muss man sich auch nicht wundern, wenn Schulleitungsstellen oder überhaupt Funktionsstellen überall unbesetzt sind…

    Das sehe ich auch so, dass Schulleiter und ihre Stellvertreter an Grundschulen, die A13 bekommen, jetzt angehoben werden sollten. Ich meine, das ist auch im Gespräch.

    Das ist aber ein anderer Fall als bei den Lehrern, die irgendwann einfach das Glück hatten, funktionslos befördert zu werden, und nun herumnölen, dass sie sich weniger gewürdigt fühlen, wenn die anderen, die meist genau die gleiche Arbeit machen, auch mehr Geld bekommen.

    Hallo TM1973,

    ich kann zu deiner Frage leider nichts sagen, aber vielleicht für dich kurz zur Erklärung, damit du die Nachfragen verstehst:

    In anderen Bundesländern ist das Vorgehen anders. In Bayern zum Beispiel bekommt man einen Prüfung- bzw Lehrprobentermin mitgeteilt, drei Wochen vorher, und hält dann zu dem Zeitpunkt die Stunde vor der Prüfungskomission.

    Ich hatte mich auch gewundert, das du mit der Benennung der sechs Stunden meinst - jetzt ist es klar.

    Alles Gute für deine Prüfung!

    Wenn es an der Grundschule aber vorher schon einzelne Kollegen gab, die aufgrund von besonders hoher Leistung und für die Aufgabe von Extraaufgaben in eine höhere Besoldungsgruppe eingestuft wurden und diese Entlohnung für Mehrarbeit jetzt einfach wegfällt, dann kann ich schon verstehen, wenn dies hinterfragt wird. Das hat dann meiner Meinung nach auch mit Missgunst nichts zu tun.

    Die Amtszulage war aber keine Entlohnung für geleistete Mehrarbeit oder bestimmte übernommene Aufgaben, jedenfalls nicht direkt. Sie hing mit der periodischen Beurteilung zusammen.

    Es ist anscheinend furchtbar schwer für Leute, die mehr verdienen, zu akzeptieren, dass andere Leute plötzlich auch mehr verdienen. Sehr schade.

    Fängt mit dem Philologenverband an, der sich aufregt, dass Grundschullehrer jetzt bald A13 bekommen und dann direkt A14 für die Gymnasiallehrer fordert und endet bei Grundschulkollegen, die eine Amtszulage bekommen und es jetzt ihren Kollegen nicht gönnen...

    Ich verstehe diese Denkweise gar nicht.

    Würden zum Beispiel Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen auch verbeamtet werden und fortan A13 bekommen, würde ich mich absolut nicht daran stören, sondern fände es super.

    Ich kann mir die Software in einem Grundschulkollegium vorstellen, dass Arbeitsblätter, Lesespaziergänge, interaktive pdf, Hörtexte etc. teilt. Für eine Person alleine … eher nein.

    Da gibt es allerdings den Worksheet Crater, der richtig gute Funktionen zur Arbeitsblatterstelllung mitbringt und ein umfangreiches Tauschportal hat, man kann die erstellten Arbeitsblätter aber auch als PDF absichern, falls man den Worksheet Crater irgendwann nicht mehr hat, aber weiterhin aufs Arbeitsblatt zugreifen will.

    Wie ist das mit dieser Software / App, ich verstehe es nicht ganz: Ist das Arbeitsblatt auf meinem Rechner gespeichert oder auf einer "fremden" Website? So verstehe ich O.Meier? das fände ich weniger gut. Ich möchte meine erstellten Sachen auf meinem Rechner haben.

    Für mich hört es sich nicht nach einem Mehrwert an, aber das liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich schon so lange dabei bin und mir selbst eine gute Struktur angewöhnt habe, die ich nicht ändern will für etwas, das erstmal nur mehr Arbeit macht. Bei Neueinsteigern hast du vielleicht mehr Glück!

    Genau wie Magellan schreibt, bezog ich mich mit meinen Beiträgen eigentlich auf die geschilderte Situation, aber da ich sowas ja kommen sah:

    es gibt einfach trotzdem Sachen, wo man sie belehren muss, egal wie du das empfindest.
    Sei es, weil sie gerade ihr Kind verprügelt, sei es, weil sie es anfeuert, wie es ein anderes Kind verprügelt oder oder oder.

    habe ich das sogar sinngemäß geschrieben, nämlich hier.

    Ungefragte Tipps oder Maßregelungen sind unangebracht, wenn das Kind nicht akut gefährdet ist.

    Stimme natürlich zu, dass man in Gefahrensituationen jeglicher Art einschreiten muss, darum ging es hier aber überhaupt nicht.

    Mit geht es hier überhaupt nicht ums Handy, sondern darum, dass man fremde Mütter ungefragt nicht belehren soll, weil das übergriffig ist. Zauberwald konnte ja zum Beispiel auch nicht, wissen, ob die Mutter ihr Handy in der S-Bahn nur in die Hand genommen hat, weil sie es

    a) unangenehm findet, in öffentlichen Verkehrsmitteln zu stillen, und sich so eine Art Abgrenzung schaffen wollte

    b) ihr größeres Kind einen Notfall hatte und sie mit ihm gechattet hat, um ein Problem zu lösen

    c) sie ständig am Handy hängt

    d) mit ihren Arbeitskollegen schreibt, weil sie etwas gefragt wurde

    Kann alles sein. Kann sein, dass es eine Ausnahmesituation war, kann sein, dass sie es immer so macht.

    Aber wie auch immer: Fremde Mütter beim Stillen anzuquatschen und auf "Fehlverhalten" hinweisen, finde ich einfach nicht okay. Es ist übergriffig und es wird auch nichts bringen, denn ihr glaubt doch wohl selbst nicht, dass eine Mama nach einem Hinweis einer Fremden plötzlich geläutert ist, ihr Verhalten sofort hinterfragt, das Handy wegpackt, und ab jetzt beim Stillen immer den gepriesenen innigen Blickkontakt mit dem Baby sucht, oder?

    Ich schrieb ja, es ist mir rausgerutscht, aber die Kinder wachsen ja jetzt so auf. Unsere Nachmittagsbetreuung in der Schule war froh, als eine digitale Tafel in die Küche kam, wo das Mittagessen stattfindet. So können die Kinder beim Essen einen Film schauen und Ruhe ist im Karton. Schaue ich mit egal welcher Klasse einen Lehrfilm an, kommt sofort die Frage: Dürfen wir essen? Essen scheint mit Glotze in Verbindung zu stehen. Jeder wie er mag. Ich sage dazu auch nichts mehr.

    Diese Story hat mit der stillenden Mama aber nichts zu tun. Ich finde es auch nicht gut, dass beim Essen so oft ferngesehen wird und von einer pädagogischen Nachmittagsbetreuung erwarte ich wirklich anderes.

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