Beiträge von Kathie

    Es ist immer schade, wenn jemand geht, der lange und sehr aktiv mitgeschrieben hat, finde ich. Man gewöhnt sich ja irgendwie aneinander, und dann fehlt am Ende etwas.

    Finde ich auch.

    Und FreifrauvomWald: Dass jemand, der 79 Beiträge verfasst hat und generell lieber nur mitliest, als zu schreiben, diesen Bereich dann nicht lesen kann, ist doch nur logisch. Denn es soll ja ein Austausch der Stammschreiber sein, zu denen man eben ab einer gewissen Anzahl an Beiträgen, die irgendjemand definiert, gehört. Das hat nichts mit Bestrafung von stillen Mitlesen zu tun, sondern eher damit, dass man in diesem öffentlichen Forum eine kleine, private Ecke schafft, wo eben nicht jeder mitlesen kann, der nie oder ganz selten mal selbst was schreibt. Gibt es tatsächlich in einigen Foren.

    Will ich noch was zum eigentlichen Thema sagen, ich weiß gar nicht recht... Vielleicht nur ganz kurz.

    Dass Antimon nun weg ist, finde ich einerseits schade, andererseits wundert mich die Sperrung nur wenig, obwohl ich den auslösenden Grund gar nicht mitbekommen hatte. Ich könnte mir vorstellen, sie kommt in einigen Monaten unter einem anderen Namen nochmal wieder, wer weiß.

    Die Moderation im Forum finde ich in den meisten Fällen gut, gesperrt wird doch recht wenig und erst nach mehrmaligem Hinweis. Darüber, dass moderiert wird, bin ich persönlich froh, es ist schon unschön, wie sehr sich manchmal im Ton vergriffen wird. Und ich finde die Entscheidungen auch bislang meist nachvollziehbar.

    1. Ich kann überhaupt nicht abschalten, lese dienstliche Mails und schaue mir die Vertretungsplanung für meine Stunden an.

    2. Für meine 10er sind nur fachfremde KuK eingesetzt worden. Die SL ist darüber informiert worden, was gemacht werden muss, aber die Einträge im digitalen Klassenbuch zeigen, dass die SuS "individuelles Arbeiten" machen. Das bedeutet bei uns an der Schule, die Hausaufgaben der anderen Fächer zu bearbeiten, den Klassenraum zu putzen, ...
    Also habe ich heute Abend für die 10er doch Vertretungsaufgaben gestellt.

    3. Meine beiden 9er haben entweder fachfremde KuK zugeteilt bekommen, oder sie haben zusätzlichen Fachunterricht. Die 9er bekommen also auch keine gescheite Vertretung.
    4. Meine eigene Klasse hat mir eine ganz liebe Nachricht geschrieben: Sie sorgen sich um mich, weil ich keine Vertretungsaufgaben gestellt habe (OT aus der Mail). Allein das ist schon der Grund, weshalb sich die SuS Gedanken machen. Ich stelle sonst immer Aufgaben. Mit Migräne, Fieber, ... Die Jungs und Mädchen konnten aufgrund des Vertretungsplans sehen, dass ich für 2 Wochen ausgeplant worden bin. Ich bin mir sicher, dass sie sich auch wegen der KA Gedanken machen.

    1. Mach das nicht!

    2. Das ist der einzige Punkt, den ich ansatzweise nachvollziehen kann. Aber du hast weitergegeben, was noch behandelt oder geübt werden soll. Insofern bist du eigentlich "raus". Nun hast du doch Vertretungsaufgaben erstellt, aber ab jetzt würde ich das nicht mehr tun! Du bist nicht umsonst krank geschrieben.

    3. Na und? Nicht dein Problem. Die Neunklässler werden das überleben und für ihr weiteres Leben bedeutet das absolut nichts.

    4. Nett gemeint von der Klasse, setzt dich aber unter Druck, von daher wäre es besser gewesen, diese Nachricht nicht zu erhalten.


    Lies ab jetzt zwei Wochen nichts mehr und du wirst merken - es passiert rein gar nichts, außer, dass es dir wahrscheinlich besser geht!

    Die Erfahrung haben wir auch gemacht...wie gesagt, ich bin nach dem Mutterschutz direkt wieder voll in der Schule gewesen und mein Mann hatte zwei Jahre Elternzeit.

    Und ich möchte wetten, wäre es andersrum gewesen, hätte man dir vorgeworfen, dass du nicht früher wieder arbeiten gehst. Während man es beim Mann toll und fortschrittlich findet, wenn er Elternzeit nimmt, ist das andersrum nicht immer so. Man kann es offenbar nicht richtig machen.

    Und was genauso nervig wie die beiden obig skizzierten Szenarien, sind Leute, die auf irgendetwas verzichten müssen und es bei jedem Treffen zum Thema machen und sich dadurch in den Mittelpunkt stellen. "Ich glaube, ich sollte heute auf den Wein lieber verzichten, ich vertrage Histamin nicht so gut, schade, bla bla bla", "ich wollte mal sechs Wochen auf Weizen verzichten, vielleicht esse ich den Keks dann lieber nicht, aber es sieht lecker aus, also vielleicht doch, bla bla bla", und dann gehts weiter und weiter und weiter.

    Und ich denke mir immer: Dann iss es halt nicht, aber bitte sei einfach leise. So interessant ist das nun auch nicht, dass man das stundenlang besprechen muss, und besonders bist du nicht die einzige, die beim Essen auf etwas achten muss.

    was macht ihr, wenn ihr mit freunden zusammen seid? ich fände es soo schade und unsexy, wenn man auf partys oder in restaurants die leckeren sachen nicht mitessen würde. manchmal achte ich schon ein bisschen drauf wegen der figur und dann wird man schnell zum stimmungskiller und gesprächsthema und man will ja nicht auf lustigen treffen solche seniorenthemen anschneiden oder als langweiliger gesundheitsapostel gelten. meine freunde sind großteils jünger und schlank (ich bin bisher noch recht schlank, aber merke, dass ich auf einmal viel schneller zunehme) und können sich die geilen sachen wie pizza, chips, süßes, alk gut leisten. oder sie sind dicklich und sch.. drauf. esst ihr dann zu hause nur gesundes und in gesellschaft auch normal mit?

    Unsexy finde ich sowas absolut nicht, ich finde auch nicht, dass man durch gesunde Ernährung zum Gesundheitsapostel wird oder Seniorenthemen anschneidet. Soooo wichtig ist es anderen dann in der Regel doch nicht, was man selbst konsumiert. Ich darf zum Beispiel kein Gluten essen, auch nicht ein bisschen ausnahmsweise. Ist richtig Kacke, aber war auf Partys etc noch nie ein Stimmungskiller, außer dass es mich selbst teilweise extrem nervt.

    Ginge es mir ums Abnehmen bzw. Gewicht halten, würde ich halt einfach statt Pizza etwas Leichteres bestellen oder statt einer Tüte Chips über den Abend verteilt nur eine kleine Schale essen, statt drei Gläser Wein nur eine Weinschorle und ein Wasser... Da gibt es doch viele Möglichkeiten, Kalorien zu reduzieren ohne sich alles zu verbieten und auch ohne es zum dominierenden Gesprächsthema zu machen. Und dann würde ich zuhause wieder meine Routinen normal weiterverfolgen.

    Du hast das ja weiter oben schon hinreichend beschrieben. Einmal im Monat eine Pizza bestellen oder ein kleines Stück Schokolade (vielleicht sogar 80%+) sind in Ordnung.

    Ehrlich gesagt finde ich auch jeden Tag ein Stückchen Schokolade oder ein paar Gummibärchen völlig in Ordnung. Es ist ja nun nichts Giftiges. Wenn man es schafft, ein normales Verhältnis zum Essen aufzubauen und dann eben wirklich nur ein Stück Schokolade isst und keine ganze Tafel, dann ist das doch in Ordnung.

    Ich finde, übertriebene Selbstkasteiung ist schwer, durchzuhalten.

    Ich fühle mich aber darin bestärkt, nicht vorzulernen, sondern eben auf die anderen Maßnahmen zu verweisen. Vielleicht spreche ich auch nochmal mit meiner Tutorin aus dem Grundschulpraktikum (andere Schule).

    Das sehe ich genauso. Das Kind klingt für mich momentan nicht nach einem Gymnasialkind, gerade auch die Deutschnote, die zu einer 4 neigt, ist eigentlich Aussage genug, dazu noch die Arbeitshaltung und das viele viele zusätzliche Lernen und dann ist es trotzdem nur mit Ach und Krach der ersehnte Schnitt. Das Pensum kann doch nicht gesund sein - aber ich schätze, dass die Eltern das von dir nicht hören wollen werden. Ich kenne das aus der Familie und dem Bekanntenkreis...

    Natürlich denken alle immer, nur am Gymnasium wird das Kind glücklich, was leider zwar absolut dämlich und unwahr ist, aber nicht aus den Köpfen rausgeht.

    Ich habe das Ref auch mit kleinen Kindern gemacht und ich kenne also das Problem, dass man nachmittags weniger Stunden zur Verfügung hat als andere. Ich bin an der Grundschule, also ist alles nicht ganz vergleichbar, aber hier sind dennoch ein paar Tipps:

    - Ich hatte meine Kinder immer bis gegen 16 Uhr in der Betreuung. Die Zeit am Mittag habe ich für ein kurzes Ausruhen genutzt, der Nachmittag gehörte dann den Kindern bzw. ihren Aktivitäten, abends habe ich mich nochmal an den Schulkram gesetzt. Ich fand das für mich gut, Wenn dich das Arbeiten am Abend nervt, dann mach mittags was und hb dafür abends frei -> aber mach dann auch wirklich "frei", du hast auch ein recht auf Erholung, und gerade mit kleinen Kindern!

    - Einen Tag am Wochenende hat mein Mann die Kinder "übernommen" und mit ihnen meist Sachen außerhalb der Wohnung unternommen, sodass ich ungestört arbeiten konnte. Wenn du in solchen Phasen dann zur Prokrastination neigst, und auch nicht weißt, wie viel Zeit du für das Planen einer Unterrichtsstunde verwenden kannst, würde ich es ausrechnen. Du unterrichtest 10 Stunden, du hast am Samstag 6 Stunden Ruhe -> Du darfst nicht länger als eine Stunde pro Unterrichtsstunde brauchen, und die Stunden, die übrig sind, müssen noch schneller vorbereitet sein.

    - Einen Tag am Wochenende habe ich absolut NICHTS für die Schule gemacht. Erholungsphase, sieht oben, und auch mein schlechtes Gewissen gegenüber meinen eigenen Kindern war dadurch besänftigt, weil wir eben auch gemeinsame Zeit hatten.

    - Wenn du sagst, du hast ein Problem mit deinem Perfektionismus, dann sind folgende Mantra für dich:

    "Es muss nicht so gut wie möglich sein, es muss nur gut genug sein"

    "Die Schüler brauchen nicht in jeder Stunde ein Feuerwerk, ein bis zwei sehr aufwendige Stunden pro Woche reichen"

    "Es gibt viele Möglichkeiten, ich habe mich jetzt für diese entschieden, und denke nicht weiter darüber nach"

    Sich verzetteln und unfassbar viel Zeit für Kleinigkeiten verschwenden, die am Ende keiner sieht und die sich auch nicht lohnen, kann man immer. Und da muss man (ich) auch jetzt noch aufpassen, es nicht zu tun.

    Man kann trotzdem versuchen, günstig zu reisen. In Bayern sind die Pfingstferien eine gute Reisezeit, oder auch die letzten Wochen der Sommerferien. In Hessen, glaube ich, hat man teilweise drei Wochen Osterferien. Also wenn man schaut, zu welchen Zeiten das Reisen verhältnismäßig günstig ist, und sich danach richtet, dann kann man trotz Ferien ein bisschen sparen. Außerdem hat man viele Ferien, also auch viel Auswahl, wann man verreisen kann.

    Aber klar ist man ein bisschen fremdbestimmt in dieser einen Sache. In anderen Aspekten ist man dafür frei. Wann ich meine Unterrichtsvorbereitung mache, bleibt mir überlassen, wann ich korrigiere, auch. Das kann unter der Woche nachmittags sein, oder wenn ich da andere Sachen machen will, wie zum Beispiel klischeehaft am See liegen oder Tennis spielen, dann kann ich stattdessen am Wochenende oder nachts arbeiten. Diese Freiheit genieße ich sehr.

    Gut so, lass dir bloß nicht alles gefallen, weder von den Schüler:innen noch von den Usern hier, die dich ahnungslos kritisieren bzw. provozieren und von deiner Situation eigentlich gar keine wirkliche Ahnung haben! :autsch:

    Erstmal selbst erleben, ehe teilweise unsachlich und provokant geurteilt wird! :aufgepasst:

    ich werde dich jetzt zum wiederholten Male melden.

    Ich weiß nicht, was du für eine Mission verfolgst, aber du selbst bist hier doch ständig am unterschwellig Provozieren und lässt in jedem 5. Beitrag durchklingen, dass die Schüler unverschämt sind, die Lehrer hier im Forum auch irgendwie, und wie froh du bist, nicht Lehrer zu werden. Eigentlich klingt das bislang in jedem Thread durch, den du kommentierst.

    Was machst du denn dann eigentlich noch hier im Forum? Ernsthaft gefragt. Du willst nicht Lehrer werden. Du hast, außer dem Studium und einigen Praktika (die schlecht gelaufen sind) auch keine Erfahrung. Trotzdem schreibst du munter, gibst Ratschläge und verteilst hin und wieder ein paar Sticheleien. Nutz deine Zeit lieber sinnvoll und überlege dir, was du in Zukunft machen willst, statt hier im Forum abzuhängen, und das ist ein gut gemeinter Tipp.

    Lukas94: ich finde es als Klassleitung schwierig, wenn ich selbst die Konsequenzen von Fachlehrern mit tragen soll, hinter denen ich ggf. nicht stehe. Ich habe zwei Tipps für dich:

    1. Drohe nur Konsequenzen an, die du selbst umsetzen kannst (nacharbeiten lassen, zum Beispiel, wenn du dann auch selbst Aufsicht führst; eine Nachricht an die Eltern, die du selbst verfasst etc)

    2. Reg dich weniger auf über diese Dinge. Es sind jetzt nur noch ein paar Wochen in dieser Klasse. Und sobald du selbst Klassleitung bist, hast du dann eine andere Handhabe und auch ein ganz anderes Standing.

    Die Arzthelferin hat darauf bestanden, dass sie die Krankmeldung am Montag freigibt. Nicht ab gestern. Ich bin aktuell also nicht krankgeschrieben. Wie soll ich das mit der Schule kommunizieren, ohne dass das komisch aussieht?

    "Ich komme am Montag nicht, ich bin zwei Wochen krank geschrieben, die Krankschreibung schicke ich euch zu."

    Mehr musst du doch gar nicht sagen, und das ist auch alles die Wahrheit.

    Alles Gute wünsche ich dir!

    "Der Lehrer ist doof, der Lehrer erklärt es nicht vernünftig, der Lehrer hilft mir nicht...usw." Das waren nur einige Aussagen, die permanent um meine Ohren flogen.

    Sowas sagt kein Erst- und auch kein Zweitklässler, und ich arbeite im Brennpunkt und mit durchaus schwierigem Klientel.

    Diese Aussage von dir ist einer der Gründe, warum ich deine ganzen Ausführungen hier absolut anzweifle.

    Weitere Ungereimtheiten: einerseits schreibst du, das Praktikum dauert vier Wochen, dann sind es wieder vier Monate.

    Du warst "schlecht", hast aber alleine eine Klasse unterrichtet eine Woche lang.

    Du schreibst, du hast Jura und LA GS studiert und dann schreibst du, deine Eltern machen sich Sorgen, weil du dich schon bei so vielen Stellen erfolglos beworben hast (Wann? Worauf? Meinst du damit die diversen Einstellungstests vor deinem Studium?)

    Du schreibst, du willst nicht ins Ref und jetzt plötzlich vielleicht doch.

    Dazwischen immer latentes Lehrer-, Eltern- und Schülerbashing gepaart mit "früher war alles besser", was du aus Erfahrung nicht wissen kannst, denn du warst früher kein Lehrer.

    Also:

    Hast diese Diskussion hier irgendein Ziel?

    Ja, Zeitvertreib. Ich glaube nicht, dass es wirklich ein ernstgemeinter Hilferuf ist, dazu wird vom TE an zu vielen Stellen bewusst zu kontrovers bzw. provozierend geschrieben.

    Klar, als wählender Kardinal hat man eher nochmal die Chance, selbst gewählt zu werden, wenn die nächste Papstwahl eher früher als später stattfindet. Ob das in deren Köpfen drin ist und ihre Wahl beeinflusst, keine Ahnung. Ich kann mir Schöneres vorstellen, als Papst zu sein, aber ich wäre auch ungern Kardinal ;-).

    Weil ich als Student nicht einfach mal ausziehen kann ohne Geld und die nächstgelegene Uni, die mit 70 km hin und 70 km zurück war. Und ich auch gern zu Hause wohne. Da konnte ich von dem ganzen Unialltag wenigstens noch halbwegs abschalten.

    Zudem können meine Eltern überhaupt nicht verstehen, warum alle Studenten, gleich immer ausziehen wollen und gar nicht wissen, was das alles kostet und wie schwer das ist eine geeignete Wohnung, die bezahlbar ist zu finden. Meine Eltern sehen es jedenfalls nicht ein, unnötige Kosten zu bezahlen, wenn man als Student die Möglichkeit hat, sich einfach nur in den Zug zu setzen und jeden Tag pendeln zu können. Und der Meinung bin ich irgendwie auch.

    Meine Schwestern studieren auch und wohnen noch zu Hause, worüber sie ebenfalls sehr froh sind. Wir haben uns sogar 1 Zimmer geteilt.

    Ja klar, und wenn deine Eltern das nicht verstehen können, dann bleibst du auch mit 30 natürlich zuhause. Und natürlich kann man zuhause auch besser vom ach so stressigen Unialltag "abschalten", wenn gekocht und Wäsche gewaschen wird und man für Mietkosten nicht auch noch jobben (Gott bewahre!!!) muss. Und wenn man sich mit seinen zwei ebenfalls studierenden Schwestern ein Zimmer teilt, ist das auch ganz normal hier.

    Ich glaube dir kein Wort mehr.

    Nur weil man einen negativen Punkt (Schülerverhalten) angesprochen hat, beziehst du das prompt auf den ganzen Beruf, weil du es eigentlich nicht hören willst, das jemand auch mal eine negative Meinung zu diesem Berufsbild äußert.

    Du hast aber nicht einen negativen Punkt (Schülerverhalten) angesprochen, sondern du hast direkt geurteilt, die Kinder in Schubladen gepackt, sie für ihr Verhalten verantwortlich gemacht bzw. mehrfach behauptet, sie würden sich "grundlos" so verhalten und darauf ausruhen, dass es in Klasse 1 noch keine Noten gäbe. Wenn du das aus deinen Vorlesungen, Seminaren mitgenommen haben solltest, weiß ich auch nicht... Hast du in Pädagogik und Erziehungswissenschaften überhaupt aufgepasst?

    Merkwürdige Diskussion hier -> Zumal es dir am Anfang ja auch gar nicht um die Schüler ging, sondern um deine eigene berufliche Orientierung, du bist dann aber vom Praktikum zu diesen Aussagen über Erstklässler gekommen, und das kann tatsächlich kein fertiger Lehrer so stehen lassen.

    Kann doch sein, dass man da Sachen ins Rollen bringen muss. Dennoch finde ich eine bewusste Arbeitsverweigerung ohne jegliche Gründe, welche letzten Endes noch andere Kinder angesteckt hat, ebenfalls sehr schade und unangemessen.

    Ja wirklich. Sowas regt mich auch immer auf. Erstklässler, die sich selbst im Weg stehen, einfach grundlos nicht arbeiten, die anderen in der Klasse dann auch noch anstecken, und ich als Lehrerin solls dann richten und habe dadurch zu wenig Zeit, mich für die großartige Hilfe von diversen Praktikantinnen zu bedanken. Das gabs früher nicht! Früher war der Beruf noch so, wie man ihn sich halt vorstellt: nachmittags frei, vormittags lauter brave, süße Kinder, die einem an den Lippen hängen, und die Hälfte des Jahres Ferien. Sonst hätte ich das garantiert nicht studiert.

    Mittlerweile ist es leider anders. Ich überlege tatsächlich auch schon, ob ich nicht lieber Fluglotsin werde, oder Pilotin.

    Ebenso bin ich erschrocken, dass man es mit zwei Staatsexamen noch nicht mal schafft, sich für ein geleistetes Praktikum beim Praktikanten zu bedanken. Das gehört einfach zum Anstand, den man von Akademikern durchaus erwarten kann.

    Du erwartest, dass man sich bei dir bedankt, weil du ein Praktikum gemacht hast?

    Eher andersrum wird da ein Schuh draus! (Ich bedanke mich teilweise bei Praktikanten, auch schon bei Schülerpraktikanten, die nur eine Woche oder so da sind, wenn sie nett waren und den Schülern geholfen haben, aber an sich ist es absolut nicht so, das man den Praktikanten zum Dank verpflichtet wäre).

    Was erwarten denn die Schulen? Keine Praktikanten, keine Menschen außerhalb ihrer Klasse? Sich bloß nicht mit externen Menschen beschäftigen, welche eigentlich gekommen sind um die Lehrkräfte zu unterstützen?

    Als Praktikant kommst du eigentlich nicht, um Lehrkräfte zu unterstützen, sondern um zu lernen.


    Ich habe das Gefühl, dass deine Erwartungen an dein Umfeld unrealistisch sind. Alle sind Schuld daran, dass es bei dir schlecht gelaufen ist: deine Eltern haben dich falsch beraten, die Schüler stehen sich selbst im Weg und vermiesen dir dadurch den Beruf (überspitzt ausgedrückt), die Praktikumslehrer waren nicht dankbar genug, dass du da warst (obwohl du es ja angeblich, deine Worte, nicht wirklich kannst, zu unterrichten, hat man dir ohne mit der Wimper zu zucken eine ganze Woche lang eine Klasse ganz alleine überlassen - wirklich? Passt nicht zusammen, merkst du das?), die Uni war zwar klein, aber dennoch zu sehr Massenabfertigung.

    Das klingt alles so unselbstständig. Von daher finde ich den Tipp mit dem Arbeiten wirklich sinnvoll, aber in Endeffekt kennen wir dich ja nicht. Musst du selbst wissen.

    Und zu guter Letzt: Ich werde das Gefühl nicht los, dass du uns ein wenig an der Nase herumführst.

    Du möchtest keinen aufreibenden Job, Schüler:innen sind dir zu problematisch (3. Semester) und auch nach dem Studium (10. Semester) hast du darauf keine Antwort.

    Du möchtest verbeamtet sein, abends Feierabend haben und abschalten, gleichzeitig suchst du nach etwas, das dich erfüllt UND von allen um dich herum anerkannt wird - was du dazu meinst, erfahren wir nicht.

    Und wenn es mühsam wird (Suche nach der Praktikumsstelle) dann frustriert es dich anscheinend sehr. Dass du als Praktikantin nicht automatisch eine Hilfe bist, sondern eher "Arbeit" für die Lehrer, ist dir bewusst? Du bist als Praktikantin das unterste Glied quasi, und natürlich reißen sich nicht unbedingt alle um dich.

    Im Studium Masse statt Klasse, was meinst du damit? Klar ist man im Studium erstmal eine von vielen und wurschtelt sich so durch...

Werbung