Naja, der Vergleich "über die Schultasche stolpern" oder "in der Großstadt wohnen" hinkt doch total. Aber das weißt du selbst.
Es ist doch immer eine Risikoabwägung. Natürlich kann beim Schwimmen etwas passieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Eltern eines ertrunkenen Schülers viel Verständnis dafür aufbringen, dass diese Aktivität gruppenbildend und spaßbringend und deshalb nötig war. Nein, sie werden höchstwahrscheinlich alle Hebel in Bewegung setzen, um etwas Gerechtigkeit zu erlangen. Sprich: vor Gericht gehen.
Ob man das riskieren will, ist halt die Frage. Meistens passiert ja nichts. Ich kenne eine siebte Klasse, Wandertag am See. Die Lehrer (zwei Personen!) haben mit den Kindern den Treffpunkt am Ufer ausgemacht und sind dann gleich mal 45 Minuten zu spät gekommen. Während dieser zeit war die gesamte Klasse unbeaufsichtiggt am und im Wasser. Während eines Schultages wohlgemerkt. Wie bescheu*** kann man eigentlich sein? Entschuldigt die Ausdrucksweise... Es ist nichts passiert, aber da wäre natürlich die Hölle los gewesen! Zu Recht!!!
Das war ein kleiner Exkurs, der ja nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat.
Wenn du alle rechtlichen Vorgaben einhältst und es dir zutraust und davon keine schlaflosen Nächte bekommst (die hätte ich nämlich wochenlang vorher), dann kannst du es ja machen.
Die Einstellung von dir, Trantor, finde ich mehr als sonderbar. Du nimmst Minderjährige mit auf Klassenfahrt und es scheint dir egal zu sein, was die so treiben??!! Vielleicht lebe ich mit meinen achtjährigen Schülern in einer anderen Welt, aber auch als Mutter finde ich diese laissez-faire Attitüde nicht wirklich gut und würde mein Kind da ungern mitschicken.