Wie alt bist du?
Irgendwann in den 70er hat es sich bei der Generation meiner Mutter geändert und die ältere schwieg dann meistens, um keinen Widerspruch zu ernten.
Zwischen 40 und 50, ganz genau möchte ich es hier nicht sagen.
Wie alt bist du?
Irgendwann in den 70er hat es sich bei der Generation meiner Mutter geändert und die ältere schwieg dann meistens, um keinen Widerspruch zu ernten.
Zwischen 40 und 50, ganz genau möchte ich es hier nicht sagen.
Es ist auf jeden Fall eine interessante Taktik.
Beim Schachspielen würde es Sinn machen, glaube ich. Aber Krieg ist kein Schach.
Bin auch mal gespannt, wie die Zukunft rückblickend davon spricht.
Bis jetzt war es ja oft so, dass, wenn die Ukraine irgendwo vorstioeß oder erfolgreich war, Russland dann umso stärker zurückgeschlagen hat. Es wird jetzt (natürlich) auch schon wieder über Atomschläge auf Kiew geredet, ich denke nicht, dass das passiert, aber ich kann mir schon vorstellen, dass es eine Reaktion geben wird. Was ich nicht glaube, ist, dass sich die russische Bevölkerung jetzt gegen den Krieg ausspricht, oder dass Putin jetzt sagt, na gut, dann lass uns mal aufhören damit.
Bin auch gespannt was passiert, ob es eine gute oder schlechte Entscheidung war, wird die Zeit zeigen. Hinterher, in den Geschichtsbüchern, ist der Verlauf der Dinge immer so schön loigisch nachvollziehbar - mittendrin irgendwie nicht so.
Wie oft hörte ich als Kind, dass Deutschland Opfer gewesen sei.
Tatsächlich?
Ich habe das NIE NIE NIE gehört.
Was kurze Hosen bei Männern angeht, dazu las ich mal in einem Kommentar in einer Zeitung einen schönen Satz, der etwa wie folgt lautete: „Das Tragen von kurzen Hosen sollten Männer dem schöneren Geschlecht überlassen“. Dem habe ich nichts hinzuzufügen 🙂
Sehr sexistischer Spruch, da könnte ich mich als angeblich "schöneres Geschlecht" ein bisschen drüber aufregen.
Dass die Vorstöße der Ukraine auf russisches Gebiet für die Ukraine schlimme Folgen haben könnten, befürchte ich ehrlich gesagt auch, andererseits könnte man natürlich auch sagen, dass es Russland zum Nachdenken bringt und vielleicht dann irgendwann doch zu Verhandlungen. Wer weiß.
Dieses "nach 80 Jahren auch mit deutschen Waffen" ist, finde ich, so eine polemische Aussage. Warum immer der Bezug zum 2. Weltkrieg? Und warum überhaupt erwähnen, woher die Waffen kommen? Sie sind der Ukraine überlassen worden und fertig.
Es wird ja schon genau überlegt und diskutiert, was wir liefern können; es wurden ja zum Beispiel keine Taurus geliefert (was ich persönlich momemtan eher richtig finde, aber auch da herrscht ja große Uneinigkeit).
Und weiß man überhaupt, welche Waffen verwendet wurden? Ich hab das nirgends gelesen, bzw. ich habe darüber nur gelesen, es sei nicht klar, ob amerikanische Waffen verwendet worden seien.
Kretschmer, ja, der ist halt momemtan auch im Wahlkampf. Der versucht jetzt vermutlich, der AfD und dem BSW Wähler abzugreifen bzw. seine Partei direkt in eine gute Koalitionsverhandlungsposition mit dem BSW zu bringen.
Dass wir am Ende Geld sparen durch weniger Waffenlieferungen, wie er es behauptet, ist ja auch gar nicht gesagt. Wenn die Ukraine den Krieg verliert, kommen auch immense Kosten auf uns zu, viele Flüchtlinge, längere NATO-Grenze zu Russland -> mehr Kosten für stärkere Verteidigung an dieser Grenze.
Woher glaubst du, dass Verhandlungen jetzt den Krieg beenden würden, selbst wenn alle Forderungen Russlands erfüllt würden? (Wann hat für dich der Krieg begonnen? 2022, 2014, letztes Jahrhundert?)
Ich glaube das gar nicht - es wäre, wenn überhaupt, nur ein Versuch...
Alle anderen Punkte von dir sind valide Fragen, die ich mir so auch schon gestellt habe und die ebenso die Auswegslosigkeit und Komplexität der Situation zeigen. Hast du eine Antwort darauf?
Es gibt einige Fragen, die man sich stellen kann und ich finde, das muss auch erlaubt sein, darüber nachzudenken.
Was ist der Plan? Dass die Ukraine sämtliche Gebiete inklusive der Krim wieder bekommt, ist ein frommer Wunsch, aber ist es realistisch?
Was passiert, wenn der Ukraine in einigen Jahren die Soldaten ausgehen?
Wäre es schlauer, jetzt zu verhandeln und Gebiete abzugeben, als in einigen Jahren im schlimmsten Fall noch mehr verloren zu haben und dann doch zu verhandeln?
Was wird der Winter bringen?
Kann es gelingen, Russland zurück zu drängen?
Kann es gelingen, ohne dass die Nato in einen Krieg mit Russland kommt?
Wass wird passieren, wenn es im nahen Osten oder in der China/Taiwanregion auch zu Kriegen kommt, wie wirkt sich das auf die Ukraine-Unterstützung der USA aus?
Ich habe keine Lösungen, aber mir sind die Parolen "Sag das mal Putin" oder "Putin hat angefangen" irgendwie immer sehr kurz gedacht. Klar stimmt das, aber das hilft ja momentan nicht weiter.
Würde ich meinen Sohn zum jetzigen Zeitpunkt die Freiheit der Ukraine mit Waffen verteidigen lassen, statt auf Verhandlungen zu drängen? Klares nein. Und als Ukrainerin würde ich das wahrscheinlich ähnlich sehen. Ein Menschenleben, das verloren ist, kann man nicht mehr zurück bekommen. Es ist so furchtbar, was die Ukrainer alles an Leid erleben. Dass man sich ein schnelles Ende dieses Krieges wünscht, ist doch nicht verwerflich. Und das macht einen auch nicht zum Putinfreund, mich jedenfalls nicht. Ich sehe leider momentan auch keine Lösung, die akzeptabel ist... Aber ich habe viele Fragen im Kopf, was die Zukunft betrifft.
Ich trage übrigens meist Jeans und Hoodie. In der Grundschule finde ich das absolut in Ordnung. Wie oft ich am Boden sitze, mich Kinder mit dreckigen Schnütchen umarmen... da ist es eigentlich egal, was ich anhabe, Hauptsache, es ist problemlos in der maschine zu waschen und ich muss es nicht bügeln ![]()
Würde ich an der Mittelschule eingesetzt werden (was momentan einigen von uns bevorsteht), würde ich meinen Kleidungsstil ändern und eher klassisch mit Jeans und schwarzem Pulli kommen, evtl meine Sneaker durch anderes Schuhwerk ersetzen. Um zumindest optisch eher nach Lehrerin auszusehen. Und dann hoffen, das ich klarkomme ![]()
Jeans-Shorts in einer KZ-Gedenkstätte finde ich übrigens auch unangebracht, ganz egal ob die Beine tätowiert sind oder nicht, da mag die Frau eine noch so gute Lehrerin sein.
Wieso reagiert eigentlich die Ringelpulli-Franktion die ganze Zeit so beleidigend?
Finde das sehr lustig, dass du sie als Fraktion bezeichnest. Hier in meinem Umfeld sind diese Ringelshirt-Typen tatsächlich alle ähnlich. Maritimer Chick, bisschen Schminke, bisschen Nagellack. Die würden auch angefressen reagieren, wenn sie von dir gesagt bekämen, die Kleidung wäre unangemessen.
Wenn unzählige Lehrerinnen es schaffen, sich während ihrer Periode mit diversen Damenhygieneartikeln zu versorgen und danach ihre Hände zu reinigen, wird es wohl auch nicht so schwer sein, irgendwelche Zahnschienen in der Pause nach dem Essen abzuspülen oder sich ne Zahnbürste durch den Mund zu schieben.
Ich tippe aber ehrlich gesagt darauf, dass es keine ernst gemeinte Frage ist. Wenn doch, entschuldige ich mich im Voraus, aber wir haben in den letzten Tagen diesbezüglich einfach zu viel erlebt.
Ich bin enttäuscht. Ich hatte im Titel das "l" überlesen und dachte, es geht um "(Ilse) Aigner als Lehrperson" und hatte mir jetzt schon einen interessanten Thread versprochen, dabei geht es nur um Zahnspangen...
Bücher werden in Bayern auch zur Verfügung gestellt. Arbeitshefte, in die die Schüler*innen reinarbeiten, müssen selbst bezahlt werden, oder über BuT etc. Bundesland wäre wirklich gut zu wissen!
Meinungsvielfalt bedeutet, dass ich behaupte 2 + 2 = 5, auch wenn ich es besser weiß? Ich nenne dies eher trollig.
Meinungsvielfalt ist manchmal einfach Dummheit. Vielleicht haben empathische Menschen manchmal einfach dieselbe Meinung, möchten z. B. in einer Demokratie leben und nicht im Machtbereich Russlands?
Geisterfahren findest du also immer prima, hat die Person doch eine eigene Meinung und folgt nicht dem Mainstream?
Meinungsfreiheit (und damit einhergehend -vielfalt) ist ein hohes Gut, und dass sich die Ansichten zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine unterscheiden, ist ja sogar innerhalb unserer Regierung der Fall.
Du sagst ja mit deinem Beitrag, dass es nur eine richtige Meinung gibt und alle, die eine abweichende Meinung haben, dumm sind. Das sehe ich nicht so.
Liebe Forums-Mitglieder,
vielen Dank, dass ihr Euch einen Moment für das Lesen meines Anliegens nehmt. Es geht um den Fachbereich DaZ in der Grundschule. Ich unterrichte als Grundschullehrerin eben auch dieses Fach und mir drückt der Schuh bei folgender Sache: Oft kaufe ich für ca. 30 Kinder mit DaZ-Bezug individuell abgestimmte Arbeitshefte in Vorkasse (~ oft summiert sich da ein Betrag von 300-400 Euro). Bislang habe ich dann entsprechende Einträge in das Hausaufgabenheft der Kinder geschrieben (z.B. "N.N. hat heute ein neues DaZ-Arbeitsheft bekommen (Jandorf DaZ 1). Bitte geben Sie dafür 2,90 Euro mit. Vielen Dank! LG Frau XY"). Zu einem großen Teil bekomme ich den Betrag eben in Münzform kleckerchenweise zurück.
Ich sammle zu Beginn des Schuljahres, am ersten Elternabend, nach einer Vorankündigung per Elternbrief, von allen Schülereltern einen gewissen Betrag ein (30€ meistens). Davon bezahle ich die von mir vorab gekauften Arbeitshefte für die Kinder, und was übrig bleibt, wandert in die Klassenkasse. So brauche ich während des Schuljahres nicht nochmal extra einsammeln, wenn wieder ein Arbeitsheft besorgt wird, oder wir einen Ausflug machen und Eintrittskarten kaufen.
Am Ende wird abgerechnet und die Eltern bekommen etwas zurück, oder müssen nachzahlen. Ich halte das sehr transparent und die Klassenkasse wird von einem Elternteil verwaltet.
Dass die Eltern teilweise 30€ nicht haben, ist mir klar, und da lege ich das Geld dann schon auch bis zum nächsten Monatsanfang aus. Es betrifft so wenige Familien, dass ich das verschmerzen kann, und ich habe bis jetzt nie länger als bis November auf mein Geld warten müssen.
30€, oder ein anderer gerader Betrag, ist natürlich dankbarer einzusammeln als ständig 2,90€-Minibeträge. Das Geld, das die Arbeitshefte gekostet haben, zahle ich dann auf einen Schwung bei der Bank ein, in der Klassenkasse verbleibt meist nur ein Mini-Rest.
Vielleicht hilft dir dieses Vorgehen ja auch?
Interessant!
Ich hatte mich an dieser Website orientiert:
https://www.km.bayern.de/lernen/schular…-besonderer-art
Da wird auch für Hollfeld nur Jgst 5-10 angegeben.
An der Gesamtschule München kann man den Gymnasialzweig besuchen, und geht dann ab Klasse 11 auf ein Gymnasium und besucht dort die Oberstufe. Ist das in Hollfeld alles unter einem Dach?
(Geht jetzt zwar vom Thema weg, interessiert mich aber. Die Gesamtschule in München ist übrigens recht beliebt)
Meine Jungs lassen sie hochleben.
nicht eher "hochgehen"?
Stimmt nicht ganz: Es gibt noch die Senefelder-Schule in Treuchtlingen und die (allerdings städtische) Bertolt-Brecht-Schule in Nürnberg.
In BW müssten es auch drei sein, auch vom Schulversuch übrig geblieben.
Ich ergänze das noch um die Gesamtschule in München.
In Bayern gibt es insgesamt fünf bestehende Gesamtschulen, alle haben eins gemeinsam: Sie gehen nur bis Klasse 10. Wie man dort also eine 11. Klasse unterrichtet haben will, bleibt ein Rätsel ![]()
Bin ja Grundschullehrerin, aber habe ältere eigene Kinder, und die wären zu ihrer Schulzeit in der Oberstufe da schon drauf abgefahren. Es gibt übrigens auch so Sticker, die Memes sind, oder Stempel, die man sich machen lassen kann, so mit dem Spruch "Frau ... findet das cool" oder sowas. Zum Beispiel:
Sowas findet doch wahrscheinlich jede*r Jugendliche witzig.
Das Problem wird dann offensichtlich, wenn sie wieder in Deutschland sind oder zurückkommen.
Sagt dir deine Glaskugel...?
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