Beiträge von Kathie

    Das durfte auch damals nicht sein, es war ja eine "allgemeine deutsche Hochschulreife" und auch wenn Bayern das oft anders sieht, gehören sie zu Deutschland. Ich denke, da hatten irgendwelche Mitarbeiter etwas heiß gebadet.

    Dann schreib doch nicht, es sei eine von vielen bayerischen Unverschämtheiten, wie sie mitgeteilt hatten, dass sie Berliner Abizeugnisse nicht anerkennen, wenn es ganz offensichtlich bei deiner Schwägerin ein Fehler war (oder wie darf man das mit dem "heiß gebadet" verstehen) und keine allgemeingültige Regelung. Dieses ständige latente Bayernbashing hier nervt mich echt ungemein.

    Abgesehen davon teile ich deine Meinung zur Ausgangsfrage hier im Thread.

    Ein bisschen schade finde ich die reine Fixierung auf zertifizierte Bildung in einer bestimmten Zeit. Wir sind zwar in einem Lehrerforum, aber ich hätte nicht erwartet, dass jetzt einige einen Aufenthalt in den USA ausreden wollen, "weil das Bildungssystem"...
    Auch in den USA wird die Rolle der Eltern beim Begleiten (und aufpassen, dass die Pubertät nicht alles kaputt macht) wichtig sein.
    Es geht jetzt nicht um einen mehrjährigen Aufenthalt in einem Land, wo die Mehrheit der Kinder nie zur Schule gehen, 10jährige zum ersten Mal in eine erste Klasse gehen und mit Lederstreifen bestraft wird, wenn die 50Kinder in dem Raum mit 15 Doppelbänken aus der Reihe tanzen...

    Ich denke, die Eltern haben sich bestimmt was dabei gedacht, die Restfamilie will die Enkel / Neffen halt ungern weit weg wohnen haben (auch verständlich) und macht sich Sorgen (auch verständlich), aber ich würde das den Eltern einfach zutrauen, für die Familie die richtige Entscheidung zu treffen.

    Vielleicht ist der Verdienst übermäßig gut und sie können sich richtig was ansparen in der Zeit,

    vielleicht genießen sie es, dass sie dort in einem Haus mit Garten wohnen können, was in Deutschland evtl nicht der Fall wäre,

    vielleicht haben die Kinder und Eltern mittlerweile sehr gute Sozialkontakte und wollen die noch ein paar Jahre aufrecht erhalten,

    vielleicht machen sie den Auslandsaufenthalt absichtlich jetzt und nicht erst in 5-7 Jahren, wenn es an die Schulabschlüsse des Großen geht.

    Mein Bruder hat einfach die nächst beste genommen und hier liegt sicher das Problem.

    Wenn sie zurückkommen wird der Schock groß sein und die Defizite ebenso.

    Ich unterrichte u.a. Mathe. Der Große hat jetzt schon massive Lücken.

    Die nächste beste was? Grundschule? Highschool ja wohl nicht, wenn der Junge erst 10 ist.

    Und du unterrichtest Mathe (in der Grundschule). Wo hat er denn massive Lücken? Vielleicht ist das Vorgehen dort einfach anders? Oder vielleicht ist er einfach nur nicht so gut in Mathe (und wäre es auch in Deutschland nicht)? Kann sowas sein?

    Wenn sie zurück kommen, wird der Schock natürlich groß sein, so wie bei vielen Expats, die zurück kommen. Und zwar ganz abgesehen vom Schulsystem. Es ist nicht einfach, sich wieder einzufinden in den deutschen Alltag. Hier spreche ich auch aus Erfahrung.

    Dennoch denke ich, dass du die Situation deiner Neffen überdramatisierst, und dass der Auslandsaufenthalt generell eher ein Gewinn für sie ist. Meine Meinung.

    Die Kinder sind 5 und 10. Gibt eigentlich kaum ein besseres Alter, als jetzt, um im Ausland zu leben.

    Wenn sie zurückkommen, ist selbst der Große ja maximal 14, wie es heißt. Da hat er ja immer noch ein paar Jahre am Gymnasium vor sich, bevor es ans Abi geht. Und man muss bedenken, dass regelmäßig auch Schüler von Mittel- und Realschule aufs Gymnasium wechseln und dort am Ende Abi machen, also wenn die das schaffen, dann sollte es ein 14jähriger, der in den USA zur Schule ging, wohl auch schaffen, vorausgesetzt natürlich immer, das Gymnasium ist die richtige Schulform für ihn. Zur Not eben mit einem Wiederholungsjahr, da kräht am Ende doch kein Hahn danach.

    Für den Kleinen, der jetzt 5 ist, ist es ja völlig egal. Der ist dann 9, wenn er zurück kommt.

    Danke für den Artikel, der, wie ich finde, das Thema ganz gut von mehreren Seiten beleuchtet.

    Sie sagte "oft", das stimmt, aber wenn man den Satz mal in Gänze liest, dann bedeutet er doch eigentlich, dass die Lehrer Sinti und Roma systematisch benachteiligen. So kam er jedenfalls gestern bei mir an. Besser hätte ich es gefunden, sie hätte gesagt "Manche Lehrer und Lehrerinnen trauen Sinti und Roma keine Leistungen zu", weniger verallgemeinernd. Kris und Zauberwald berichten hier ja auch beide, dass sie eher früher diese Erfahrungen gemacht haben.

    Wenn du Kinder hast und in Elternzeit warst, kann es sein, dass sich die Altersgrenze nach hinten schiebt, aber ich bin mir nicht sicher. Das könnte jemand aus Bayern wissen. Kathie oder DeadPoet

    Dazu weiß ich leider nichts, nein.

    Die Verbeamtung bringt dir natürlich finanzielle Vorteile.

    Ich würde also erstmal herumtelefonieren und versuchen, herauszufinden, ob diese Altersgrenze bei dir verschoben werden kann.

    Wenn nein, würde ich versuchen, herauszufinden, ob du das Ref am Gymnasium machen kannst, dann verbeamtet wirst und danach an eine Grundschule wechseln kannst. Wir hatten in den letzten Jahren einige Gymnasiallehrkräfte an Grundschulen, die im Gymnasium nicht reingekommen sind, und die Grundschulen sind momentan unterbesetzt. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit für dich.

    Ich habe gestern in der Tagesschau einen Ausschnitt der Rede von Bärbel Bas in Auschwitz (Gedenktag der während des Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma) gehört.

    Eine Aussage hat mich doch ziemlich irritiert "Und Lehrer und Lehrerinnen trauen Sinti und Roma oft keine Leistung zu." Das erlebe ich nämlich so absolut nicht, und ich frage mich daher schon, was Frau Bas zu dieser Behauptung bringt. Gibt es dazu irgendwelche Studien? Oder ist es einfach mal so dahergeredet?

    Habt ihr den Ausschnitt zufälligerweise auch gesehen und wie habt ihr ihn empfunden?

    Demnächst gibt's neue Schülerinnensprecherinnen, gewählt aus der Schülerinnenschaft.

    Ja. Da sollen sich die männlichen Schülerinnen einfach mit angesprochen fühlen.

    Dürfte kein Problem sein, andersrum wird das ja auch verlangt (vorwiegend von Männern).

    Können wir das Lehrerforum eigentlich mal umbenennen in Lehrerinnenforum? Einfach mal ein paar Wochen? So als Experiment und der Gerechtigkeit wegen.

    Das wird sowieso ne richtig kurze Vorstellungsrunde. Wenn sich 130 Leute vorstellen, kann man sich erstens nicht merken, wer wer ist, und zweitens dauert es, wenn jeder nur 15 Sekunden spricht, immer noch 32,5 Minuten, bis die Vorstellungsrunde fertig ist. Also ich glaub auch, dass du dir da viel zu viel Stzress machst. Wahrscheinlich muss man nur kurz seinen Namen sagen.

    Du musst wegkommen von dem Gedanken, dass es die Lehrer irgendwie interessieren könnte, was du vor 15 Jahren für Noten hattest und ob bzw. warum du eine Klasse wiederholt hast.

    Ich bin mir 100% sicher, dass bei 130 Lehrern mindestens 50 dabei sind, die keinen absolut geraden Lebensweg hatten, nur wusstest du das damals als Schülerin natürlich von ihnen nicht. Und: Die sind bestimmt professionell genug, um den Perspektivenwechsel Schülern / Kollegin vollziehen zu können und wissen auch, dass man in der Oberstufe noch nicht völlig fertig gereift ist, also werden sie dir Dinge, die vorgefallen sind, sicherlich jetzt nicht irgendwie vorhalten.

    Krank machen wäre total blöd. Geh hin!!!

    Schwierig ist immer die Verpflichtung der Kostenübernahme, falls der/die Schüler:in kurz vor der Fahrt erkrankt. Man will ja nicht, dass kranke Schüler mitreisen, nur damit der Beitrag nicht verfällt. Aus diesem Grund habe ich die Kosten immer etwas höher kalkuliert - und den Überschuss in die Klassenkasse gegeben. Das ist besser, als am Ende aus der eigenen Tasche drauflegen zu müssen oder beim Schulförderverein den bettelnden Kotau hinzulegen.

    Dass die anderen Schüler quasi mitbezahlen, falls einer ausfällt (sei es aus Krankheitsgründen oder aufgrund von Fehlverhalten) scheint mir persönlich nicht ganz richtig.

    Zu dem betreffenden Fall wurde schon alles gesagt, ich drücke die Daumen, dass sich der Sturm wieder legt, glaube auhc nicht, dass der Schüler sein Geld einklagt, und finde es dennoch ungünstig, ihn trotz Entschuldigung auszuschließen, weil man entscheidet, dass die Entschuldigung nicht aufrichtig war. Das hat so ein bisschen was von Willkür, aus den Augen des Schülers gesehen. Nächstes Mal machst du es anders, und jetzt: da wird schon nix mehr kommen. Schöne Ferien!

    So, Kamala Harris, bis jetzt (für mich) eher unscheinbar und im Hintergrund, wird mittlerweile von vielen als sehr wahrscheinliche Kanzlerkandidatin gehandelt und was ich so über sie lese, hat sie sogar Chancen, Trump zu schlagen. Was ich in der Kürze der Zeit von ihr und über sie gelesen habe, scheint sie mir sehr vernünftig in ihren Ansichten. Also, vielleicht tut sich da echt noch was!

    Eine gute Studienfreundin von mir hatte damals, genau wie du, große Schwierigkeiten, mit dem Tod ihrer Mutter klar zu kommen und hat sich psychologische Hilfe gesucht. Beim Amtsarzt musste sie das angeben, es kamen einige Nachfragen, die aber geklärt werden konnten. Sie wurde verbeamtet.

    Du könntest auch zu einer kostenlosen Beratungsstelle gehen und dir dort erstmal Hilfe holen, es gibt bei uns einige. Müsstest mal suchen, ob sowas auch bei euch angeboten wird. Dann muss es keine Psychotherapeutin sein, die abrechnet, ohne dass es irgendwo auftaucht, sondern es ist dann einfach eine kostenlose Beratung.

    Ich denke übrigens, du versteifst dich gerade sehr auf die Medikation. Du weißt ja noch gar nicht, ob eine nötig wird.

    Und : Gelogen hast du natürlich an sich bereits in dem Fall, wo du verschweigst, eine Psychotherapie gemacht zu haben. Das musst du mit dir selbst ausmachen, aber ich finde, gerade beim Amtsarzt sollte man immer mit offenen Karten spielen.

    Die oben beschriebene Wahl klingt mir arg kompliziert.

    Wahlgrundsätze (allgemein, gleich, geheim, ...) besprechen, das ist wichtig. Im Anschluss daran die Wahl.

    Wer sich aufstellen lassen will, meldet sich. Namen kommen an die Tafel.

    Jeder schreibt einen Namen auf einen Zettel, faltet ihn, wirft ihn irgenwo ein (Schale, Vase, was auch immer), dann kommen zwei Kinder zur Tafel, entfalten die Zettel, lesen vor, machen Striche bei den Namen.

Werbung