Ich habe in meiner ersten Aussage mich auf die Aussagen bezogen, dass Kinder unter den Coronamaßnahmen leiden:
Genau. Es ging am Anfang darum, dass der Distanzunterricht bei bestimmten Familien belastender für alle Beteiligten war als in anderen. Das war deine Aussage dazu:
Zitat
Es hängt auch von den Kindern, von den Eltern und vor allem von der Erziehung der Kinder ab. Dabei muss man das gar nicht werten. Aber es gibt Kinder/Familien, wo der Alltag durch die Eltern durchgeplant ist. Da gibt es mehr Probleme, wenn Angebote wegfallen. Andere Kinder kennen es nicht so und sind es gewohnt, sich selbst beschäftigen.
Daraufhin meinten einige, dass es vor allem am Kind und nicht vor allem an der Erziehung liegt.
Es passt jetzt auch alles gar nicht mehr zusammen.
Erstens haben ja Angebote am Nachmittag nichts mit der Erziehung zu tun. Die gibt's, ganz egal, welchen Erziehungsstil die Eltern haben, oder es gibt sie eben nicht.
Zweitens, und jetzt verallgemeinere ich bewusst: viele Angebote haben in der Regel Kinder aus behüteten Umfeld, aus einkommensstärkeren Familien, in denen sich die Eltern um die Freizeitgestaltung (Hockey-, Eiskunstlauf- und Klavierunterricht) kümmern. Wenig regelmäßige Nachmittagsangebote haben Kinder aus Familien mit einem schwächeren sozioökonomischen Status.
Nach deiner Argumentation oben müsste dann die erste Gruppe Familien beim Distanzunterricht mehr Probleme gehabt haben.
Weiter im Thread schreibst du aber immer, dass sozial schwache Kinder in den Schulleistungen zurück bleiben. Das meine ich - es wird hier ständig etwas vermischt und irgendwie ist so keine sinnvolle Diskussion möglich, wenn man überhaupt nicht weiß, was jetzt eigentlich das Thema ist..