Beiträge von Kathie

    Ob man bei Amokläufen Codewörter durchsagen oder doch lieber eine Klartextdurchsage machen will, sollte man sich auch unter dem Aspekt überlegen, dass teilweise schulfremde Personen in der Schule sind (Eltern zur Sprechstunde, Schulpsychologen zu Testungen etc pp), die mit den Codewörtern nichts anfangen werden können.

    Im Zweifel steht ist man erstmal für seinen eigenen Schutz verantwortlich.

    In solchen Situationen ist keine Zeit für besonders lange Überlegungen.

    In solchen Situationen nicht, stimmt.

    Aber vorher kann man sich durchaus mal Gedanken machen.

    Und hier war die Frage, was man in Pausensituationen mit den Schülern machen soll. Da als Antwort zu geben "Ich renne weg oder sperre mich ein" finde ich als Grundschullehrer nicht okay. Zumindest vorher kann man sich mal darüber Gedanken machen, wie man möglichst viele einem anvertraute Kinder retten kann. Wenn man das gedanklich durchspielt, hat man im besten Fall in so einer Situation einige Szenarien im Kopf, die über ein "Ich renne so schnell wie möglich weg und überlasse die sechsjährigen Kinder alle sich selbst" hinausgehen.

    Zu der Pausensituation hatte ich auch etwas geschrieben, das dann aber gelöscht, weil man hier ja nicht über konkretes Verhalten reden soll. Als Zitat ist es noch lesbar - kann gelöscht werden, wenn die Mods es für nötig erachten.

    In 1/2 mache ich es meist so:

    verkleiden, kurze Modeschau, ich lese eine Gruselgeschichte vor (die nicht sehr gruselig ist) dann ein oder zwei Halloween-Lieder lernen bzw. singen, eine Bastelei (Geist oder Fledermaus), danach wieder umziehen, fertig aus ;)

    Bei uns sind die Kinder nicht in jeder Pause auf dem Hof. Wir haben eine Hofpause, in der die Kinder mit Lehrer draußen sind. Genauso gibt es aber zwischen den Stunden auch kleinere Pausen, z.B. auch die Frühstücks- oder Mittagspause.

    Ohne jetzt was zum Vorgehen bei Amokalarm was zu sagen, aber: Die Kinder machen ihre Frühstücks- und Mittagspause doch sicher nicht unbeaufsichtigt?

    Hallo ihr Lieben,

    ich bin neu hier und hoffe, ich darf eine Frage zu diesem doch sehr ernsten Thema stellen. Soweit ich richtig recherchiert habe, gibt es dazu noch keinen Chat.

    Ich bin Lehrerin an einer Grundschule und seit einigen Monaten auch Sicherheitsbeauftragte. Dadurch gehört es auch zu meinen Aufgaben, verschiedene Ablaufpläne und Verhaltensordnungen für diverse Situationen mit den Kollegen zu besprechen. Nun stieß ich auf das Problem, dass es noch keine klare Regelung an unserer Schule gibt, wie man sich bei einem Amoklauf während der Pause verhalten soll. Die Kinder sollen, sofern sie nicht in einem Klassenzimmer sind, sofort das nächstgelegene aufsuchen. Aber wie machen das dann die Lehrer? Man ist ja nicht immer im Zimmer, sondern beispielsweise auch mal am Kopierer, bei einem Kollegen, im Lehrerzimmer etc. Wir haben die Weisung erhalten, bei einem Amoklauf nicht durch die gesamte Schule zu laufen, da wir uns somit selbst gefährden. Aber natürlich können wir auch die Kinder nicht allein in den Zimmern lassen...

    Habt ihr eine Regelung für die Pausen und könnt uns ein paar Ideen an die Hand geben? Danke im Voraus!

    An einer Grundschule sollten die Kinder eigentlich nie alleine im Schulhaus sein, wenn Pause ist. Die sind dann auf dem Pausenhof, unter Aufsicht der aufsichtführenden Lehrkräfte.

    Könntest du die fitten Kinder extra setzen, und sie lesen sich dann gegenseitig ihre fertigen Rätsel vor und verbessern diese anhand von Kriterien, oder macht ihr das hinterher sowieso alle?

    Oder du gibst ihnen schwierigere Tiere als den anderen, oder zwei ganz ähnliche, und sie müssen zwei Rätsel schreiben, die trotzdem klar erkennbar sind (Maus - Ratte oder Ente - Gans)

    Ob das den Ärzten deshalb tatsächlich „egal“ ist weißt du nicht, dies können aber nun einmal nur das umsetzen, was sie an Vorgaben bekommenden was die Krankenkassen- egal ob GKV oder PKV- auch tatsächlich übernehmen oder die Patientinnen und Patienten bereit sind selbst zu zahlen.

    Bei meinen Hausärzten ist dagegen beispielsweise auch weiterhin die Standardfrage bei Infekten alter Art, ob man einen Selbsttest gemacht habe und wie das Ergebnis sei. Das fragt erst die Sprechstundenhilfe für die Terminvereinbarung ab und dann noch einmal die Ärzten vor der Behandlung.

    Kommt auf den Arzt an.

    Bei meinem Hausarzt ist wieder Maskenpflicht, er wird mich auch impfen, er fragt bei Erkältungen immer, ob ein Selbsttest gemacht wurde und hat nach wie vor ein extra Zimmer für Menschen mit Infekten.

    Beim HNO Arzt ist keine Maskenpflicht. ich war da neulich mit einem meiner Kinder, welches seit einer Woche Fieber, Halsschmerzen, Schnupfen und kaum Stimme hatte. Ich meinte, die Selbsttests seien negativ gewesen, und der HNO Arzt meinte, es sei ja nun auch komplett egal, ob es nun Covid sei oder etwas anderes.

    Kann man nicht einfach sagen, dass der Angriff der Hamas auf Israel furchtbar war, dass einem die Israelis leid tun, aber auch die vielen unschuldigen Zivilisten im Gazastreifen, die wahrscheinlich bei einer israelischen Bodenoffensive sterben werden?

    So lebte es sich in den letzten Jahren im Gazastreifen: Ärzte der Welt

    Wenn man da eine normale Familie ist, dann kann man nicht viel ändern, dann hat man einfach Pech, dort zu leben. Und man kann auch nicht fliehen, denn wohin denn, die Grenzen sind zu.

    Ist das so? Ehrlich, mir ist in meinem Leben bisher ein einziger Jude begegnet. Israel ist mir irgendwie aus dem Geschichtsunterricht bekannt, ich war noch nie dort. Da ich weder religiös bin, noch mich besonders irgendeiner Art von historisch begründeter Verbundenheit verpflichtet fühle, hatte ich auch noch nie Lust, da überhaupt hin zu reisen.

    Es ist an Bosheit schier nicht zu überbieten, was in Israel gerade passiert. Trotzdem ist es ein Krieg, der aus unserer Perspektive weit weg ist.

    Das ist natürlich anekdotisch. Ich kenne einige Juden (irgendwie finde ich es merkwürdig, das so zu schreiben, die Religion von Menschen ist mir nämlich herzlich egal, ich hoffe, man versteht, was ich meine). Ich kenne ganz entfernt auch Juden, die in Israel wohnen. Ich wollte schon immer nach Tel Aviv reisen, aber nicht, weil ich mich in historischer Verbundenheit verpflichtet fühle, sondern weil mich die Stadt einfach interessiert. Insofern ist dieser Krieg aus meiner Perspektive nicht so weit weg wie aus deiner, denke ich.

    Es ist einfach nur furchtbar, was da passiert. Man muss es eigentlich auch nicht mit dem Krieg in der Ukraine vergleichen. Beides ist schlimm, und es macht für die Menschen nichts besser, wenn es jetzt darum geht, was schlimmer ist.

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