Das muss in der freien Wirtschaft ja das reine Paradies sein. Dir ist schon klar, dass das so für die große Masse nicht passiert?
In vielen vielen Berufen hat man zwischen Neujahr und Ostern keine Brückentage, mangels Feiertage, zumindest hier im Norden. Wenn sie Brückentage nehmen, sind das wahrscheinlich die gleichen, die auch wir aufgrund von beweglichen Feiertagen oder vom KM festgelegt, haben.
Man kann seinen Urlaub auch nicht so einfach festlegen, wie man das möchte, schon aufgrund von Kindern ist dies nicht möglich. Und dann noch die Absprachen mit Kollegen, wenn nicht alle gleichzeitig weg sein dürfen.
5 Wochen am Stück verreisen? Das werden die allermeisten ArbeitnehmerInnen nicht machen können. Das ist schon ein großes Privileg von uns Lehrkräften.
Und dann noch die vielen Überstunden, die dann doch nicht so viel sind, dass sie Wochen an Urlaub zusätzlich wären. Im Schnitt waren es 2023 32 Überstunden pro ArbeitnehmerIn, die wahrscheinlich als Brückentage genommen werden müssen, da die Kinder mal wieder unterrichtsfrei haben.
Versteh mich nicht falsch, ich stimme den meisten deiner Argumente bezüglich Belastung zu und Berechtigung unserer Unterrichtsfreien Zeit. Aber wir stehen mit den 12 Wochen im Vergleich der ArbeitnehmerInnen in der Wirtschaft doch besser da, schon aufgrund der Tatsache, dass für Lehrkräfte mit Kindern zumindest die Ferienbetreuung immer abgedeckt ist.