Beiträge von Kathie

    Kennt ihr Qwixx?

    Ein super Würfelspiel mit farbigen und weißen Würfeln, das den Vorteil hat, dass nicht nur der Würfelnde dran ist, sondern alle Mitspielende von den weißen Würfeln profitieren dürfen, die mit den farbigen zusammen geworfen werden. Zudem ist es klein und gut verstaubar.

    https://www.brettspiele-report.de/images/q/qwixx…itung-Qwixx.pdf

    Ist leicht, macht irre Spaß und man kann es auch theoretisch zu zehnt spielen. Man muss zwei Zahlenreihen vorwärts abhaken und zwei rückwärts - und selbst entscheiden, ob man Lücken lässt oder abwartet. Denn hat man eine Zahl gesetzt, kann man nicht mehr zurück. Wir suchten das regelmäßig.

    Ja, Quixx kennen wir uns spielen wir gerne! Ist ähnlich wie "Noch mal!" Kennst du das? Man würfelt ebenfalls und muss gewisse zusammenhängende farbige Felder ankreuzen, bekommt Punkte dafür, wie schnell man das schafft und jeder ist immer beschäftigt.

    Danke, gut zu wissen, es sieht auch auf den Bildern echt schön aus. Aber vielleicht ist es dann doch zu einfach für uns? Unsere Kinder sind fast erwachsen und wir spielen gern, alles mögliche. Nur es sollte eben kein Kinderspiel sein, sondern auch für Erwachsene noch interessant.

    Also Ubongo zum Beispiel wäre jetzt etwas zu einfach.

    Kartenspiele mögen wir auch. Noch Tipps?

    Heute darfst du dir ein Aufwärmspiel in Sport aussuchen.

    Heute singen wir ein Lied, und du darfst aussuchen, welches.

    Heute lesen wir Witze vor (und unten stehen dann ein paar Witze).


    Tag der bunten Socken und Tag des Verkleidens passt besser in die Faschingswoche, finde ich.

    Es ist die Vorgehensweise.

    Mir hier sagen zu lassen, ich soll mal bisschen Rechtschreiben üben macht mich richtig wütend.

    Mir geht dieser Thread auch gewaltig auf die Nerven. Die Grundschullehrkräfte sind Schuld dass die Abiturienten so schlecht sind - natürlich nicht die Gymnasiallehrer!!! Oh nein. Wir haben einfach falsches Schülermaterial zugeliefert! Da kann man dann von Klasse 5 bis 12 nichts mehr machen, der Zug ist abgefahren. Würden wir unseren Job mal ordentlich machen, mit Rechtschreibunterricht wie in den 50er Jahren, dann wäre die Welt gerettet.

    Ich liefere keine Kinder zu oder an. Das macht man nämlich mit Waren. Ich forme auch nicht perfekte kleine Gymnasiasten oder befülle mittels Nürnberger Trichter irgendwelche Kinderköpfe, nur damit sie am Gymnasium reibungslos funktionieren.

    Ich möchte mich bei Caro07 bedanken dafür, dass man Grundschulen nicht als Zubringerschulen abwerten kann und für den Hinweis auf das Spiralcurriculums.

    Wir erfüllen den Lehrplan und schauen, dass jedes Kind so gut wie möglich auf die kommenden Schuljahre vorbereitet ist, wir differenzieren und individualisieren, was NICHT heißt, dass wir von vornherein irgendwelche Inhalte gar nicht vermitteln, sondern dass wir unterschiedliche Zugänge schaffen, unterschiedliche Zeit für Übung geben und unterschiedlich anspruchsvolle Aufgaben stellen.

    Vielleicht sollten die Gymnasiallehrer hier, die so laut schreien, welch "schlechtes Material" sie zugeliefert bekommen, ein paar Fortbildungen über Differenzierung machen und dann sehen, wie sie ihre Fünft- und Sechstklässler am besten unterstützen können, statt zu lamentieren, dass sie zu schlecht sind. Bzw. wenn sie aufgrund falscher Elternentscheidungen tatsächlich nicht fürs Gymnasium geeignet sind, dann müsst ihr eben Elterngespräche führen und einen anderen Weg für das Kind finden. Wir haben vier Jahre lang intensive Elternarbeit geleistet, dass könnt ihr glauben, und sind dann auch mal raus.

    Schüler werden nicht "angeliefert", darauf können wir uns wohl einigen?

    Die verbindliche Empfehlung, die es in Bayern gibt, halte ich durchaus für sinnvoll. Von einem Stress in der 4. Klasse habe ich zumindest beim großen Kind nichts mitbekommen. Waren halt Proben immer wieder. Kleines Kind (aktuell 4. Klasse!) hat auch noch keinen Stress. Wir sagen ihm immer, es wird Realschule oder Gymnasium und beides ist gleich gut (Kind hat nur 1er und 2er bis jetzt). Die nächstgelegene Mittelschule hat auch einen sehr guten Ruf und wäre auch ok.

    Der Stress ist bei guten Schülern auch geringer und dazu gehören deine Kinder offenbar. Kinder, die um den Realschulschnitt bangen müssen und dazu noch Eltern haben, die seit dem Kindergarten predigen, dass das Kind aufs Gymnasium "muss", zeigen durchaus oft Stresssymptome. Das Ganze kann man Abpuffern, indem man realistische Erwartungen ans Kind hat und nicht nur das Gymnasium als die einzig glücklichmachende Bildungseinrichtung anpreist, da ist das Elternhaus auch mit gefragt.

    Nochmal kurz zurück zum Vorschlag, in der Grundschule die Kinder sehr schnell in leistungshomogene Klassen einzuteilen: Ich frage mich, mal ganz abgesehen von der nicht-Umsetzbarkeit des Vorschlags der frühen Selektion vor einigen Seiten, was damit gewonnen wäre. Wenn Kinder ab der ersten Klasse nur noch in homogenen Gruppen unterrichtet werden würden, die Eltern aber am Ende doch die freie Schulwahl haben, dann ist doch nicht anders als jetzt...? Ich wünscht euch weniger Kinder am Gymnasium, die dem Ganzen nicht gewachsen sind. Da wäre vermutlich eine verbindliche Übertrittsempfehlung eher das, was ihr wollt, oder nicht?

    Und übrigens - auch die Kinder, die in die erste Klasse kommen, können heute teilweise weniger als früher. Sich selbst anziehen, einen Stift halten, eine Schere benutzen, in einer Gruppe zurechtkommen, viele dieser Kompetenzen haben abgenommen, zumindest meiner Erfahrung nach. So muss sich die Schule auf die aktuelle Schülerschaft neu einstellen. Und damit meine ich nicht nur die Grundschulen, sondern eben auch die weiterführenden Schulen.

    Ich denke, eine Lehrkraft kann nach wenigen Wochen einschätzen, wo man "wie vorgesehen" im Stoff starten kann und wo es an Basiskompetenzen mangelt, die erstmal gelegt werden müssen. Ich habe gerade einen Kurs, wo wir erst einige Wochen in der Großgruppe doppelt gesteckt waren und nach der Beobachtungsphase die Gruppe in eine leistungsstärkere und eine leistungsschwächere Truppe getrennt haben. Nach 2 Wochen Unterricht zeigte sich, dass die Zuordnung bei Einzelnen evtl. doch nicht ganz passt, also wurden die nochmal umgesteckt. Das kann man doch flexibel und individuell halten.

    Ich denke, du hast viel zu wenig Wissen über das Lernen im Anfangsunterricht und viel zu wenig Grundschulpädagogikwissen, als dass du das wirklich beurteilen könntest, was in der Grundschule Sinn macht. Vielleicht können wir es einfach dabei belassen? Es haben jetzt viele Grundschul- und Förderschullehrerinnen sowie ein Schulleiter geantwortet, alle Antworten gehen die die gleiche Richtung.

    Wieso sortieren die Grundschulen die Kinder dann nicht in Klassen, in denen die Voraussetzungen fürs Durcharbeiten des Lehrplans gegeben sind und in denen man die vorgesehenen Kompetenzen beim Übertritt mitgeben kann, und Klassen, in denen das eben nicht der Fall ist? Dazu dann passende verbindliche Übertrittsempfehlungen und wir hätten die Probleme möglicherweise gar nicht fortlaufend an allen Schulformen. Auch den Grundschulkollegen ist doch kaum zumutbar, alles tausendfach maximal zu differenzieren.

    Weil du so früh die Schullaufbahn noch nicht festlegen kannst. Wie würdest du das denn Sortieren, nach welchen Maßstäben? Kinder, die zu Beginn der 2. Klasse Schwierigkeiten mit dem Zahlenraum bis 100 haben, kommen automatisch in eine Klasse, die den Besuch des Gymnasiums nicht mehr ermöglicht? Das geht natürlich nicht. Es macht auch keinen Sinn, denn die Kinder lernen nicht linear und manche brauchen einfach etwas mehr Zeit für gewisse Lerninhalte und holen dann schnell auf, vereinfacht ausgedrückt.

    Grundschulklassen sind ein buntes Gemisch aus Kindern mit Förderbedarf, diagnostiziert und oft noch nicht diagnostiziert, Schülern, die die Mittelschule besuchen werden, Schülern, die die Realschule besuchen werden und Schülern, die das Gymnasium besuchen werden. Das Ziel ist es, jedes Kind beim Lernen zu gut zu unterstützen wie möglich, sodass jedes Kind sein Potential entfalten kann. Es ist nicht so, dass das einzige Ziel wäre, den Gymnasien perfekte Kinder zu "liefern". Grundschule ist Schule für alle. Wir differenzieren und fördern und fordern, und natürlich wird der Lehrplan erfüllt.

    Wir haben ja in Bayern die verbindliche Übertrittsempfehlung und vielleicht haben wir dadurch von vornherein weniger Kinder an Gymnasien, die dem Ganzen gar nicht gewachsen sind, dazu fehlt mir der Vergleich zu anderen Bundesländern. Ich weiß aber, dass das Sortieren (ich hasse das Wort, benutze es jetzt aber dennoch mal) für die Viertklässler extremen Stress bedeutet und noch früher zu sortieren, da bin ich absolut dagegen. Ich wäre eher dafür, es erst nach der 6. Klasse zu tun.

    Stimmt, ich bin auch kein Fan von Lob für alles und Teilnehmerurkunden für jeden Pups, aber zwischen Loben für alles und einem Zweitklässler zusätzlich zu schlechten Noten auch noch heulende Smileys zu geben gibt es ja zum Glück noch ein paar Abstufungen. Ich finde die Blumensymbole (Blumentopf mit Erde, kleiner Sprössling, Pflanze mit Blättern, blühende Blume) für die Kinder ziemlich gut zu verstehen, ohne dass dabei ein Smiley weinen muss, oder auch die Baustelle für: Daran muss ich noch arbeiten.

    Ich finde die Interpretationshilfe mit den Smileys auch ungeschickt, im vorne gezeigten Schema sieht die Note 4 schon aus wie ein absolutes Drama, der Smiley ist für einige Kinder wahrscheinlich fast schlimmer als die Note selbst. Man geht jetzt immer mehr dazu über, mit Bildern von wachsenden Blumen den Lernfortschritt zu symbolisieren, oder zumindest statt des traurigen Smileys ein Baustellenzeichen zu platzieren ( = Hier muss ich noch arbeiten).

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