Beiträge von Kathie

    Zauberwald, ich an deiner Stelle würde da nichtmal eine Sekunde überlegen! Ich würde klipp und klar zur Freundin sagen, wenn du kommst, komme ich nicht, und Punkt. Da ist mir meine Gesundheit wichtiger als das, was sogenannte Freunde von mir denken, die aber so egoistisch sind, dass sie bedenkenlos und ohne schlechtes Gewissen euch alle in Gefahr bringen.

    Zeig ein bisschen Stärke! Ich lese heraus, dass du eigentlich nicht zu dem Treffen willst - dann mach es auch nicht!!!

    Humblebee:

    Ich sehe mich von dir tatsächlich falsch verstanden.

    Denn obwohl ich zugebe, dass ich es dauerhaft ohne Maske schöner finde, bin ich nämlich dennoch dafür, sie zu tragen, weil es das Vernünftigste ist, was man bei hohem Infektionsgeschehen tun kann. Ich habe mich hier so oft für das Maskentragen ausgesprochen, dass ich es gar nicht mehr zählen kann ;-). Es kommt für mich NICHT dem Weltuntergang gleich, wie du oben behauptest.

    Trotzdem belastet die FFP2 Maske meine Stimme und ich habe die kurze Zeit, in der ich sie im Unterricht nicht getragen habe (hatte gerade erst Corona gehabt und das Infektionsgeschehen war niedrig) schon als eine Erleichterung empfunden.

    Dauerhaft fände ich das auch echt nicht schön. Wenn es nötig ist, trage ich sie bereitwillig. Momentan bin ich hier in den Läden oft die einzige, die sie trägt, bevor ich jetzt in die Maskengegner-Schublade gesteckt werde. Aber ich hoffe schon, dass es bald mal wieder ohne geht.

    Ich hab nur drauf gewartet, dass jemand mit dem Damm kommt. Dieser Vorfall diskreditiert natürlich alle künftigen Einschätzungen des TÜVs. Dann darf man auch keinen Aufzug mehr betreten... sag ich mal so.

    Und plattypus, also entschuldige mal.

    Lebensmittelmarken, 2 Stunden Strom?!? Das muss halt mal so gehen?

    Nein. Es muss nicht so gehen wie im Winter 1948/49, die Ausgangslage ist doch wohl eine völlig andere!

    Es muss allerdings jetzt nach Wegen gesucht werden, die Versorgung sicherzustellen. Und da ist der Weiterbetrieb einiger AKWs und meinetwegen auch Kohlekraftwerke irgendwie eine sinnvollere Überlegung als deine, mit dem 300m (warum nicht gar 500m?) hohen Windrad mitten in Berlin, nur damit alle Bürger die Zeitenwende vor Augen haben und psychologisch darauf eingestellt und motiviert sind.

    Da bin ich ganz bei dir. Dennoch müssen wir eben für den Moment jetzt andere Lösungen finden.

    Ich fände es zum Beispiel schon einen guten Anfang, wenn öffentliche Gebäude nicht mehr ständig beleuchtet wären.

    Der Olympiaturm in München sowie die Allianz Arena strahlen allabendlich in hellen Farben. Das wäre eine sehr einfache Sparmaßnahme und mit das erste, was ich abschalten würde.

    Ich wundere mich wieder, wie unflexibel Menschen sind. Zeiten ändern sich, es gibt eine Pandemie, einen Krieg in der Ukraine. Ich überlege, was das Problem lösen kann. Andere trauern der alten Zeit nach und berharren darauf. Es entsteht kein extra Strom im Streckbetrieb.

    Alle überlegen, was das Problem lösen kann. Was du vorschlägst, nämlich den langfristigen Ausbau erneuerbarer Energie, löst das Problem dieses Winters jedoch leider nicht.

    Zu deinem letzten Satz: Es kann schon extra Strom entstehen, wenn man die Brennstäbe versetzt, sodass sie an anderer Stelle abbrennen, mal ganz einfach formuliert. Dafür braucht es keine neuen Brennstäbe.

    Den ersten Teil der Frage fasse ich so oft auf, als ob Kathie wissen will, ob jemand Infos dazu hat ... unabhängig von persönlichen Erfahrungen.

    Jepp. Danke. Mitnichten habe ich erwartet, hier eine gesicherte Ferndiagnose zu bekommen, wie auch?

    Aber vielleicht gab es ja schon Studien dazu, die jemand gelesen hat, und vielleicht hat jemand die gleiche Erfahrung gemacht, das wäre einfach ganz interessant zu wissen, einfach nur so.

    Ich hoffe mal nicht, dass es am Alter liegt, nee nee, das kann nicht sein :pfeifen:

    Damit wittern doch einige den Braten, man könnte wieder/weiterhin an den AKW festhalten.

    Um so wichtiger, deutlich zu sagen, dass der Ausstieg beschlossen ist und wir dabei bleiben, dass wir auch von Atomkraft unabhängig sein wollen, weshalb es Alternativen braucht.

    Und gleichzeitig zu sagen, wir beschließen jetzt einen Streckbetrieb oder auch, wir verschieben den Atomausstieg auf in drei Jahren, um gut über den Winter und durch die nächste Zeit zu kommen.

    Bei uns lagert die jeder zu Hause. Unser Keller ist auch langsam voll. Die zu schreddern dauert EWIG. Verbrennen habe ich auch mal versucht, war auch doof, weil sie nur brennen, wenn man sie fast einzeln zurknüllt...

    Das mit den Zeugnissen wusste ich nicht...

    Vielleicht könnte eure Schule mal einen Datenschutzcontainer bestellen, wo man dieses ganze Zeugs, auch Schülerbeobachtungen, wenn man sie analog hat, einwerfen kann und am Ende wird das abgeholt und man muss nicht jedes Blatt einzeln schreddern. Diese Teile sind super. Können einfach irgendwo stehen, bis sie voll sind.

    Das mag alles stimmen oder auch nicht, ich bin hitzebedingt zu schlapp um es zu recherchieren. Aber selbst wenn wir davon ausgehen, dass es stimmt: Ich weiß nicht, was das jetzt wirklich mit der aktuellen Situation zu tun hat.

    Fakt ist: Wir haben im kommenden Winter voraussichtlich ein Energieproblem. Es hat sich deshalb die Diskussion entwickelt, ob es Sinn macht, den Atomausstieg zu verzögern und eins oder höchstens drei der vom Netz gehenden Atomkraftwerke etwas länger zu betreiben. Der TÜV Süd sagt, es ginge. Einige Politiker sind dafür, andere dagegen.

    Wie das jetzt mit deinen oben genannten Beispielen gleichzusetzen ist, verstehe ich beim besten Willen nicht.

    Deshalb steige ich jetzt auch aus dieser Diskussion aus und harre einfach der Dinge, die entschieden werden.

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