Beiträge von Kathie

    Es sind meines Wissens nach die aktuellen Leitlinien, dass sich kürzlich genesene Kinder gar nicht testen, also zumindest an GS nicht mit PCR-Lollitests und zudem auch nicht montags mit einem Selbsttest. (Aber Achtung: ohne Gewähr, es ändert sich alles so schnell und nachlesen mag ich gerade nicht, bin im Freitagabendmodus)

    Naja, was heißt hören wollen... Es ist mir in dem Fall wirklich egal, ob ich mich jetzt bei den eigenen Kindern anstecke oder in zwei Wochen irgendwo anders. Ich habe, wie gesagt, eigentlich damit gerechnet, dass wir es bekommen, und bin eher überrascht. Mal sehen, was noch kommt.

    PCR-Tests haben wir alle gemacht und Selbsttests auch täglich. Aber klar, es kann sein, dass die nicht zuverlässig anschlagen, diese Unsicherheit bleibt einem ja aber immer.

    Zur Begrüßung reicht meiner Meinung nach völlig, die Kinder zur Ruhe zu bringen durch ein Leisezeichen oder was auch immer die Klasse kennt, und dann "Guten Morgen, liebe Klasse 1b" beziehungsweise um 12 Uhr "Hallihallo, liebe Klasse 1b" zu sagen, und die Kinder antworten "Hallihallo, Frau Müller".

    Als Abschied finde ich das gleiche mit "Auf Wiedersehen" für den Fachunterricht auch vollkommen ausreichend,

    es gibt aber z.B. auch dieses Gedicht, was man auch lernen und im Chor sagen könnte, geht recht zackig:

    "Ich wünsch dir einen schönen Tag und dass dich heute jeder mag,

    dass du glücklich und fröhlich bist und dass dir schmeckt, was du heut isst

    und dass der Tag dir, bis zur Nacht, viel Freude macht."

    Wir haben jetzt zwei Wochen ohne Abstand (der ist bei unserer Wohnung nicht wirklich möglich) mit infizierten Kindern zusammengelebt und wir Eltern haben uns nicht angesteckt. Vielleicht das auch mal als Erzählung.

    Entweder wirkt die Impfung dann bei einigen Leuten doch, wir haben beide heterologe Impfungen bekommen (Astra - Biontech - Biontech sowie Biontech - Biontech - Moderna), oder wir haben uns vorher schonmal unerkannt infiziert und waren deshalb jetzt geschützt. Keine Ahnung.

    Also sollte ich mich nicht bei meinen eigenen Kindern anstecken (bis jetzt verwunderlicherweise noch nicht geschehen), werde ich definitiv FFP2-Maske tragen, wenn meine Klasse maskenfrei vor mir sitzt.

    Eigentlich wollte ich so langsam auf eine normale, medizinische Maske umsteigen, aber in dem Fall kann ich es mir überhaupt nicht vorstellen, leider.

    Internet: Zur Zeit mag ich die Seite der Tagesschau gerne, normalerweise ist meine Quelle immer Google News, aber da werden mir derzeit zu viele reißerische Clickbait-Überschriften zum Ukraine-Krieg angezeigt, die mich dann doch beunruhigen und zum Klicken verleiten, hinterher ärgere ich mich dann.

    Ansonsten breit gefächert Nachrichtenkanäle, wieder die Tagesschau, aber auch ntv, CNN oder Al Jazeera English. Ich versuche wie gesagt, ein bisschen verschiedene Kanäle zu schauen.


    Frage vergessen: hast du schon für die Flüchtlinge gespendet? Wenn ja: Geld oder Sachspenden?

    Bei uns ist Kind 1 noch immer krank, sehr schlapp, sehr sehr müde, und obwohl heute Freitest-Tag wäre, ist an freitesten nicht zu denken. Diese Erfahrungen von wegen "3 Tage Fieber waren das Schlimmste, was jemand meiner Bekannten hatte" stimmt bei uns leider absolut nicht.

    Kind 2 hat sich angesteckt, ist aber fitter (CT-Wert war auch höher, ob das etwas ausmacht? Oder einfach Glück?).

    Ansonsten sind alle noch gesund, ich kann es ja selbst nicht glauben, besonders da wir in einer vergleichsweise kleinen Wohnung doch recht eng zusammen leben. Ich bin gespannt.

    Der Wegfall der Maskenpflicht, das wird noch lustig werden.

    Gute Besserung an alle anderen Kranken hier, auf einen hoffentlich sehr leichten Verlauf!

    Andere Leute fliehen vor Krieg und Tod, und hier wird geklagt, dass man vielleicht ein paar Flüchtlingskinder an die Schule bekommt. Ja, dann stell ich eben einen Stuhl dazu, provisorisch. Das wird sich schon alles irgendwie machen lassen. Ich warte erstmal ab und sehe dann weiter.

    Bei den meisten Infizierten zeigt sich Corona als Gripplein..wenn ich meine Kinder anschaue ..ein Schnüpfchen.

    Gefährlich vor allem für Alte und Kranke... und wenn die sich dann nicht impfen lassen. unverständlich

    Und wenn man nach dem Abklingen der Symptome nach wenigen Tagen wieder arbeiten könnte und keine Vollisolation bräuchte dann wären auch die Karnevalfeierer kein Problem.

    Ich kenne einige, also sogar verhältnismäßig viele, die nach einer Coronainfektion noch monatelang unter Kurzatmigkeit leiden, immer wieder einen Puls von 140 haben, keine Treppe mehr steigen können, ohne sich nachher hinzusetzen und zu verschnaufen. Das finde ich jetzt so banal nicht!

    Ja, ich wünsche mir auch Lockerungen, aber momentan? Wirklich? Die Zahlen sind nicht gerade niedrig. Omikron ist sehr ansteckend.

    Ich habe eigentlich weder Lust, mich hier rumzustreiten, noch habe ich eine Idee, wie man aus der Sache rauskommt.

    Ich bin froh, dass ich die Entscheidung über Lockerungen nicht treffen und verantworten muss, ich werde sicherlich in den nächste Wintern in Innenräumen Maske tragen, um mich vor Covid, Erkältungen und der Grippe zu schützen, abgesehen davon bin ich es im Grunde genommen einfach Leid, mich aufzuregen.

    Und wie wir den Coravirus entgegengehen? Derzeit geht eines unserer Kinder ihm leider positiv entgegen, wir anderen sind alle angeschlagen und warten auf PCR-Ergebnisse.

    Das Schöne an diesem Thread ist ja wirklich, dass man einfach mal was erzählen kann, ohne sich erklären / rechtfertigen zu müssen und ohne Tipps zu bekommen.

    Denn sind wir doch mal ehrlich: die meisten dieser Tipps bringen einen nicht wirklich weiter. Siehe "Stell dir ne Falsche Wasser aufs Pult" - "Ich besteche die Kinder, wenn ich mal auf Toilette muss". Dazu sind die Klassen und Gegebenheiten doch zu unterschiedlich, und jede Lehrkraft sieht zu sehr die eigene Klasse vor Augen und kann sich andere Umstände oftmals einfach nicht so gut vorstellen. Was das Gespräch dann sehr anstrengend macht, wenn man einfach nur erzählen wollte, dass man nicht zum Trinken kommt, ohne sich erklären zu müssen.

    Ich finde es super, dass es einen zweiten Thread genau dafür gibt.

    Ich finde im Klassenraum sehr anstrengend:

    - gefühlt nie in Ruhe gelassen zu werden

    - ständig jede Befindlichkeit mitgeteilt zu bekommen, und dabei auch beim 20. Kind noch so wertschätzend zu reagieren wie beim 1. Kind

    - den Geräuschpegel

    - immer, jede Minute, geistig voll präsent sein zu müssen

    - nicht die Möglichkeit zu haben, mal einen Tag lang einen Gang runter zu schalten, wenn man zwar nicht ganz fit, aber auch nicht krank ist, ist

    - sich wiederholende Streitigkeiten

    - sich wiederholende aggressive Angriffe von Kindern gegenüber Mitschülern

    - daraus resultierend: sich wiederholende Streitklärungsgespräche und Konsequenzen

    Abgesehen davon strengt mich derzeit an:

    - Kollegen, die mir nach der Pause / nach dem Fachunterricht erzählen, was meine Kinder angestellt hätten (als könnte ich daran im Nachhinein was ändern)

    - E-Mail / Padlet / anderer Kontakt mit Eltern von Coronakranken bzw. Quarantänekindern wird zunehmend zeitaufwändiger, da es mehr Fälle gibt

    - Testungen im Unterricht mit uneindeutigem Ergebnis, sehr zeitraubend

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