Aber für den damaligen Klassenlehrer von Klasse Y war das echt eine blöde Situation. Du hast da den ersten Elternabend und weiß, dass die dich doof finden.
Es gibt Menschen den ist das egal. Aber ich denke der Mehrheit nicht. Und soziale Berufe sind auch schwierig nur als Beruf zu sehen.
Das sollte man aber unbedingt lernen. Gerade bei sozialen Berufen!
Und wenn die Eltern einen am ersten Elternabend doof finden, so what? Man muss nicht von allen geliebt werden, wird man in der Regel eigentlich auch nie, egal, ob man jetzt eine Klassenfahrt anbietet oder nicht! Ich bezweifle auch, dass die Eltern einen alle sofort doof finden, nur weil man keine Klassenfahrt anbietet. (Zumal es zum Beispiel auch immer Eltern gibt, die ihr Kind ungern mitfahren lassen, und es immer Kinder gibt, die nicht fahren wollen. Die werden erleichtert sein.) Wenn die Elternschaft einen über Jahre doof findet und einem ein schlechter Ruf vorauseilt, der auch nicht revidiert wird, wenn die Eltern einen besser kennen, dann liegt das nicht nur an einer nicht stattfindenden Klassenfahrt. Aber selbst dann kann es einem, wenn man einen guten Job mit den Kindern macht, eigentlich egal sein.
Zur Info: Ich bin auch schon gefahren. Ich finde es saumäßig anstrengend, sowohl die fehlende Freizeit, als auch die permanente Zusammensein mit Menschen, bis hin zu den unterbrochenen Nächten. Kind a kotzt um Mitternacht vom Hochbett, Kind b hat Heimweh und weint, Kind c steht früh um 5 neben meinem Kopfende und möchte, dass ich einen Knopf am Schlafanzug schließe, etc pp. Ich finde es trotzdem (meist) ein tolles Erlebnis.
Aber die Freiwilligkeit finde ich super.