Beiträge von Kathie

    Was man an der Grundschule und bestimmt auch Mittelschule ganz gut machen kann, um den Stress mit dem Sachen reinschicken nicht zu haben: Eine Mappe vorbereiten mit im Klassensatz kopierten Arbeitsblättern für 2 Tage und sie irgendwo an der Schule (Pult, Fach im Lehrerzimmer) lagern. Die Arbeitsblätter so wählen, dass sie immer gemacht werden können, sprich Mathe-Wiederholungen, Lesetexte mit Fragen, eine Schreibaufgabe, vielleicht auch was zum Ausmalen, je nach Klassenstufe eben. Das kann man dann alle paar Monate auf einen neuen Stand bringen.

    Dann kann man einfach sagen: Sachen liegen vorbereitet da oder dort und hat in den ersten zwei Krankheitstagen, wo es einem ja meistens echt schlecht geht, Ruhe.

    Du hast halt nicht gesagt, dass du gerade erst Corona hattest. Du hast immer mit Ferien argumentiert und damit, dass im Kollegium viele krank sind. Wahrscheinlich hattest du hier im Forum schon irgendwo erzählt, dass du Corona hattest, aber ich hatte es nicht im Kopf. Dann ist es jetzt natürlich zu spät, da hast du recht.

    Krass, dass es bei euch so schwierig ist, sich impfen zu lassen, Kris24!

    Naja, sofern du nicht krank bist, kannst du dich impfen lassen, und du bist ja nicht durchgehend krank. Ich verstehe auch nicht, warum es dieses Jahr zu spät sein soll. Du kannst dich auch im November noch impfen lassen. Mach einen Termin für November und nimm ihn halt nur wahr, wenn du fit bist...

    Ich lasse mich nicht mehr gegen Corona impfen, aber gegen Grippe jedes Jahr, und da kann man einfach ohne Termin zum Hausarzt gehen und sich von der Sprechstundenhilfe impfen lassen, das dauert 5 Minuten.

    Wenn das so weitergeht diesen Winter, kann ich den geplanten Lauf irgendwann um Ostern vergessen… Einen 10er über sagen wir ungefähr 1:05 will ich in keiner Ergebnisliste sehen…

    Ich verstehe deinen Frust, finde das aber die falsche Sichtweise. Du bist gesundheitlich öfter angeschlagen, hast zwei Kinder, eins davon noch ziemlich klein. Was ist daran schlecht, einen 10km Lauf in 1:05 zu laufen? Selbst wenn du 1:15 brauchen würdest, so what? Besser als gar nicht zu laufen und mit Sicherheit besser als alles, was so manch andere schaffen würden, nur nehmen die halt erst gar nicht teil. Zu viel Druck blockiert einen manchmal. Ich laufe für mich. Ich freue mich, wenn ich meine Pace verbessern kann, mir ist es aber auch egal, wenn es mal nicht so gut geht, denn Bewegung ist auf jeden Fall gut, ganz egal ob man jetzt im Vergleich zur Masse vorne liegt oder nicht.

    Gute Besserung, Dead Poet! Bei uns sind gerade soooo viele krank. Fast alle haben Corona.

    Um mal zur Ausgangsfrage zurückzukehren, ob man KI generierte Antworten im Forum in Ordnung findet oder nicht, möchte ich noch hinzufügen, dass ich es auch etwas nervig finde, wenn man statt einer selbst formulierten Antwort, eventuell noch mit mit einer verlinkten Quelle, als Antwort einfach wortlos ein Zitat einfügt, das aus einer Zeitung stammt, ohne selbst was zu schreiben. Es kommt für mein Empfinden besserwisserisch rüber, so wie "Ich mache mir jetzt nicht die Mühe, dir noch zu antworten, aber dass ich recht habe, siehst du hier schwarz auf weiß". Zumindest weiß man da, woher das Geschriebene kommt, also wessen Feder es entsprungen ist (Journalist betreffender Zeitung eben), wohingegen man das bei KI generierten Antworten nicht weiß.

    ich diskutiere lieber mit Personen

    Und in meiner Familie sehe ich, dass die Jugend der KI oft noch kritischer gegenübersteht als die Älteren, die dann doch öfter mal unbesehen etwas glauben oder die KI befragen, statt ordentlich nach Quellen zu suchen, oder die auf KI generierte Videos reinfallen.

    Interessantes Thema, ich finde, KI generierte Antworten haben im Forum nichts verloren.

    Hier möchte ich den Austausch mit Menschen. Die KI befragen kann ich auch selbst. Von daher kommt es mir immer etwas lieblos vor, wenn jemand sich nicht die Mühe macht, seine Antworten selbst zu formulieren oder Quellen herauszusuchen, sondern einen KI generierten Text reinkopiert. Ich lese diese Beiträge deshalb auch nicht.

    Um es kurz zu machen, ich finde es ungerecht. Die Kinder, die Eltern haben, die noch so kleine Gebrechen diagnostizieren lassen, werden immer bevorzugt behandelt. Geht schon beim reservierten Sitzplatz vorne Mitte los.

    Ich verstehe, was du meinst, aber so ist es eben. Es gibt Eltern, die sich kümmern, dass ihr Kind zu seinem recht kommt und ein Gutachten für LRS beschaffen (ich gehe jetzt mal davon aus, dass die Psychologin Expertin ist und nur bescheinigt, was auch zu bescheinigen ist). Es gibt andere Eltern, die sich nicht kümmern. Da kann aber das Kind von den Eltern im ersten Beispiel nicht dafür!

    Den "reservierten Sitzplatz vorne Mitte" gibt es nicht. Das entscheidest du, wer in deinem Klassenraum wo sitzt.

    Ein Kind mit Nachteilsausgleich (LRS) hat nun bei mir das beste Diktat geschrieben. Es hat das Diktat als Schleichdiktat geschrieben, den anderen wurde es diktiert....

    Ein Kind hat das Recht auf einen Nachteilsausgleich, du hast ihn gewährt und nun ist das Kind gut. Ist doch eigentlich erfreulich. Vielleicht hast du es zu leicht gemacht, wer weiß, normalerweise stehen im Gutachten doch auch Tipps zur Umsetzung, aber generell sehe ich nicht, dass ein Kind mit Nachteilsausgleich keine guten Noten haben darf. Genau dafür HAT es doch den Nachteilsausgleich?

    Danke, dass du mir die Welt erklärst ;)

    Auf den letzten Teil deiner Ausführungen möchte ich allerdings kurz eingehen: Ich habe gar nichts zur Belastung gesagt, ich habe lediglich angemerkt, dass wir unsere unterrichtsfreie Zeit nicht selbst legen können, wie wir wollen. Daher finde ich persönlich den Aufschrei des Entsetzens, der von manchen Usern kommt, wenn jemand sagt, ihm seien 12 Wochen am Stück zu viel, unangemessen. Andere Arbeitnehmer nehmen sich 2 Tage frei und unterbrechen die lange Zeit am Stück dadurch, wir sind an Ferienzeiten gebunden.

    Und rein objektiv betrachtet stehen wir mit 12 Wochen nicht besser da, sondern arbeiten genausoviel wie alle. Aber das weiß man ja, es wird hier oft genug geschrieben.

    Hm, da stimme ich teilweise zu, aber ich möchte zu Bedenken geben:

    In vielen, vielen Berufen arbeitet man nicht 12 Wochen am Stück, sondern nimmt sich mal frei an einem Brückentag und hat ein langes Wochenende, baut Überstunden ab und hat dadurch mehr Tage frei als die 30 Urlaubstage, und man verteilt seinen Urlaub in der Regel einfach so, wie man ihn haben möchte. Wer gern 5 Wochen am Stück verreist und ansonsten durcharbeitet, tut das, und wer alle 6-8 Wochen eine Unterbrechung braucht, macht das.

    Warum soll man Gutes aufgeben?

    Wie oft lese ich hier Klagen über 14 Wochen am Stück? Und ich erinnere mich an meine Jahre in NRW. In diesem Zeitraum waren viel mehr Schüler und Lehrer krank als sonst.

    Warum soll man flexibel das schlechte wählen?

    Damit es gerecht ist. :teufel: Die anderen Bundesländer müssen mit dem Wechsel leben, weil sie offenbar keine starren Termine haben wollen (sonst hätten sie das ja längst mal besprochen und fest ausgemacht), also sollen Bayern und Ba-Wü bitte auch keine starren Termine haben. Um mehr als das geht es hier doch eigentlich gar nicht. Zumindest kommt es mir so vor.

    Darum geht es (mir) gar nicht. Ich finde die Regelmäßigkeit angenehm. Jedes Jahr im August sind Sommerferien. Jedes neue Schuljahr beginnt Mitte September, zwei Wochen später ist das Oktoberfest und alle haben das erste Mal Corona ;) , Ende Dezember ist dann Weihnachten. So ist ein Jahr schön getaktet.

    Ja. Das Wechseln klingt für mich absolut unattraktiv. Egal wann die Ferien sind, man kann sich mit allen Terminen anfreunden, alles hat Vor- und Nachteile, wie man hier im Thread ja sieht.

    Aber was meiner Ansicht nach wirklich nur Nachteile hat, ist der jährliche Wechsel. Und ich vermute ein bisschen, dass viele, die Bayern und Ba-Wü um die späten Ferientermine beneiden, es in Wahrheit einfach ungerecht finden, dass diese beiden Bundesländer nicht mitmachen beim Rollieren. Dabei könnten die anderen Bundesländer doch auch einfach damit aufhören. Ferientermine festsetzen (zum Beispiel so wie dieses jahr ab jetzt für immer) und gut isses. Oder aufhören zu lamentieren.

    Was ist denn eine I-Kraft? Sowas wie eine Schulbegleitung? Zumindest die müsste doch am Gespräch teilnehmen können, ohne dass es da gleich Schnappatmung gibt, und ist im besten Fall auch Vertrauensperson der Eltern. Es sei denn, eine I-Kraft ist etwas anderes, als ich es mir vorstelle.

    Ansonsten möchte ich ein bisschen "pro-Schule" sprechen - nicht, weil ich deren Verhalten gutheiße, aber weil ich mir vorstellen kann, dass das Kind, sofern es in der Schule wirklich funktioniert und erst daheim einbricht, einfach nicht als Förderkind ("besonderes Kind") wahrgenommen wird. Was spricht dagegen, als Elternteil erstmal hinzugehen, die Situation zu schildern, sämtliche Diagnosen und Empfehlungen mitzunehmen, und zu schauen, ob man so schon gemeinsam zu Lösungen kommt? Ich persönlich finde auch, dass das Kind bei so einem Gespräch fehl am Platze ist.

    Ich denke, die Eltern sollten sich vorab informieren, was rechtlich machbar und nötig ist, sei es kürzere Beschulung, Arbeit mit Lärmschutz, keine Teilnehme an Ausflügen, Innenpause statt Hofpause gemeinsam mit einer Schulbegleitung, und das dann beim Gespräch vorstellen. Bestimmt kann der schulpsychologische Dienst das gemeinsam mit den Eltern erarbeiten, sodass sie sich im Gespräch sicher fühlen.

    Ich sehe das Problem auch bei sogenannten "Heimwehtropfen", die manche Lehrer ins Schullandheim mitnehmen. Es ist am Ende Apfelsaft, aber was lernen die Kinder? Ich fühle mich schlecht, nehme etwas ein und dann geht es mir besser. Viel vernünftiger wäre es doch, den Kindern zu vermitteln, dass man unangenehme Gefühle auch anders loswird. Ich denke aber, es ist eine Generationensache. Da fand in den letzten Jahren ein Umdenken statt.

    Zurück zum Tinnitus: Ich habe eigentlich immer ein Ohrgeräusch. Das hat sich im laufe der letzten Jahre schleichend entwickelt. In anstrengenden Zeiten wird es lauter und dann stört es mich teilweise auch abends im Bett. In den Ferien und wenn ich entspannt bin, ist es kaum wahrnehmbar.

    Ich würde unter Proben jeglicher Art absolut keine hypothetische Note drunter schreiben. Denn den Notenschutz hat das Kind ja unter anderem, um nicht ständig frustrierende schlechte Noten ertragen zu müssen. Ob die am Ende "zählen" oder nicht, ist doch egal. Es fühlt sich auf jeden Fall unschön an, wenn da eine 5 oder 6 steht, ob in Klammern oder nicht.

    Ob die Therapie hilft, kann die Mutter doch auch so merken. Hat sich die Leseleistung verbessert? Schreibt das Kind Texte jetzt richtiger als früher? Was sagt die Therapeutin über die Leistung? Wenn sie will, kann sie das ja nochmal schulpsychologisch überprüfen lassen, ob weiterhin Bedarf besteht. Ich meine, zur Verlängerung der Therapie bzw. der Kostenübernahme wird ohnehin ein neues Gutachten nötig sein.

    Mich nervt einfach der abwertende Ton, der hier im Forum bei einigen Usern damit einher geht. Persönlich fühle ich mich nicht angegriffen, denn ich passe nicht in das beschriebene Bild von Frau, aber ich finde es trotzdem nicht okay, die Teilzeit-arbeitenden Frauen so darzustellen, als wären sie nur auf finanziellen Vorteil aus bei der Partnerwahl und würden sich irgendwie aushalten lassen.

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