Beiträge von Kathie

    Ja. Das Wechseln klingt für mich absolut unattraktiv. Egal wann die Ferien sind, man kann sich mit allen Terminen anfreunden, alles hat Vor- und Nachteile, wie man hier im Thread ja sieht.

    Aber was meiner Ansicht nach wirklich nur Nachteile hat, ist der jährliche Wechsel. Und ich vermute ein bisschen, dass viele, die Bayern und Ba-Wü um die späten Ferientermine beneiden, es in Wahrheit einfach ungerecht finden, dass diese beiden Bundesländer nicht mitmachen beim Rollieren. Dabei könnten die anderen Bundesländer doch auch einfach damit aufhören. Ferientermine festsetzen (zum Beispiel so wie dieses jahr ab jetzt für immer) und gut isses. Oder aufhören zu lamentieren.

    Was ist denn eine I-Kraft? Sowas wie eine Schulbegleitung? Zumindest die müsste doch am Gespräch teilnehmen können, ohne dass es da gleich Schnappatmung gibt, und ist im besten Fall auch Vertrauensperson der Eltern. Es sei denn, eine I-Kraft ist etwas anderes, als ich es mir vorstelle.

    Ansonsten möchte ich ein bisschen "pro-Schule" sprechen - nicht, weil ich deren Verhalten gutheiße, aber weil ich mir vorstellen kann, dass das Kind, sofern es in der Schule wirklich funktioniert und erst daheim einbricht, einfach nicht als Förderkind ("besonderes Kind") wahrgenommen wird. Was spricht dagegen, als Elternteil erstmal hinzugehen, die Situation zu schildern, sämtliche Diagnosen und Empfehlungen mitzunehmen, und zu schauen, ob man so schon gemeinsam zu Lösungen kommt? Ich persönlich finde auch, dass das Kind bei so einem Gespräch fehl am Platze ist.

    Ich denke, die Eltern sollten sich vorab informieren, was rechtlich machbar und nötig ist, sei es kürzere Beschulung, Arbeit mit Lärmschutz, keine Teilnehme an Ausflügen, Innenpause statt Hofpause gemeinsam mit einer Schulbegleitung, und das dann beim Gespräch vorstellen. Bestimmt kann der schulpsychologische Dienst das gemeinsam mit den Eltern erarbeiten, sodass sie sich im Gespräch sicher fühlen.

    Ich sehe das Problem auch bei sogenannten "Heimwehtropfen", die manche Lehrer ins Schullandheim mitnehmen. Es ist am Ende Apfelsaft, aber was lernen die Kinder? Ich fühle mich schlecht, nehme etwas ein und dann geht es mir besser. Viel vernünftiger wäre es doch, den Kindern zu vermitteln, dass man unangenehme Gefühle auch anders loswird. Ich denke aber, es ist eine Generationensache. Da fand in den letzten Jahren ein Umdenken statt.

    Zurück zum Tinnitus: Ich habe eigentlich immer ein Ohrgeräusch. Das hat sich im laufe der letzten Jahre schleichend entwickelt. In anstrengenden Zeiten wird es lauter und dann stört es mich teilweise auch abends im Bett. In den Ferien und wenn ich entspannt bin, ist es kaum wahrnehmbar.

    Ich würde unter Proben jeglicher Art absolut keine hypothetische Note drunter schreiben. Denn den Notenschutz hat das Kind ja unter anderem, um nicht ständig frustrierende schlechte Noten ertragen zu müssen. Ob die am Ende "zählen" oder nicht, ist doch egal. Es fühlt sich auf jeden Fall unschön an, wenn da eine 5 oder 6 steht, ob in Klammern oder nicht.

    Ob die Therapie hilft, kann die Mutter doch auch so merken. Hat sich die Leseleistung verbessert? Schreibt das Kind Texte jetzt richtiger als früher? Was sagt die Therapeutin über die Leistung? Wenn sie will, kann sie das ja nochmal schulpsychologisch überprüfen lassen, ob weiterhin Bedarf besteht. Ich meine, zur Verlängerung der Therapie bzw. der Kostenübernahme wird ohnehin ein neues Gutachten nötig sein.

    Mich nervt einfach der abwertende Ton, der hier im Forum bei einigen Usern damit einher geht. Persönlich fühle ich mich nicht angegriffen, denn ich passe nicht in das beschriebene Bild von Frau, aber ich finde es trotzdem nicht okay, die Teilzeit-arbeitenden Frauen so darzustellen, als wären sie nur auf finanziellen Vorteil aus bei der Partnerwahl und würden sich irgendwie aushalten lassen.

    Ja aber darum geht's ja. Deine Frau hat dann immer einen Sek2-Lehrer gefunden, der auch noch A15Z (vielleicht mal A16?) Ambitionen hat. Somit hat sie also auch "nach oben" geheiratet.

    Was soll denn das mit "gefunden" immer? Als würden alle Frauen bei der Partnerwahl nur nach geldigen Männern geiern, damit sie am Ende daheim Hausfrauchen sein dürfen. Ich finde es ein sehr fragwürdiges Bild, was hier verbreitet wird, und kann das im Bekannten- und Kollegenkreis auch nicht bestätigen.

    Es gehen meist Frauen wegen der Kinder in Teilzeit, für mich lässt das aber keinen Schluss auf den Verdienst zu. Ich kenne einige Paare, bei denen die Frau mehr verdient, aber dennoch Teilzeit macht, eben weil sie es will. Ich kenne auch Paare, bei denen beide in Teilzeit sind. Ich kenne ganz ganz viele Paare, bei denen es ein gemeinsames Konto gibt und beide gleichwertig für das Familieneinkommen arbeiten. "Der Verdienst der Frau ist ihr Taschengeld" ist doch wirklich aus dem letzten Jahrhundert.

    Ich finde es extrem ungut, wie von einigen über Teilzeit-arbeitende Frauen hergezogen wird. Warum kann nicht jeder sein Leben so leben, wie er will? Warum könnt ihr euch nicht vorstellen, dass es Frauen gibt, die NICHT auf den Verdienst ihres potentiellen Ehemannes schauen und aus Liebe heiraten? Was für ein verkorkstes Bild von Ehe haben hier eigentlich manche? Das frage ich mich. Schade sowas, wirklich.

    Das hat mich irritiert (und zeigt, dass es wohl keine großen Qualitätsunterschiede geben wird, sonst kaufe ich doch für 20-40 Euro den 200 Euro-gebrauchten statt den 70 Euro neu?

    Es gibt Unterschiede in der Passform, Ergobag eignet sich auch für sehr kleine, schmale Kinder, es gibt andere Ranzen, die sitzen besser auf einen breiteren Rücken. Dass sie sich in der Qualität sehr unterschieden, glaube ich auch nicht, aber ich verstehe, dass man seinem Kind einen neuen Ranzen kaufen will zum Schulstart. Oft sucht das Kind im Laden ja auch mit aus, probiert verschiedene an und so.

    Natürlich ist es nicht überlebenswichtig, keine Frage, aber warum sich hier so sehr aufgeregt wird über einen 200€-Ranzen, den das Kind vier Jahre lang jeden Schultag in Benutzung hat, verstehe ich nicht. Ihr wisst schon, was ein ordentlicher Wanderrucksack kostet? Und wie oft im Jahr benutzt man den?

    Das stimmt zwar, die Preise sind aber nicht mehr im Verhältnis. Es gibt auch gute Reiserucksäcke für den selben Preis, die alles auch haben (außer Platz für die Klett-Zusätze und vielleicht nicht immer Reflektoren).
    Die Preise für Kindersachen schießen einfach in die Höhe, ohne dass es einen anderen Grund gibt, als: Eltern geben für Kinder alles aus, solange das Marketing stimmt.
    und der deutsche Schulranzen (in "Scout-Form") ist halt eine kulturelle Sache, daran erkennt man kleine deutsche Schulkinder auf einem Foto.

    Mittlerweile ist Ergobag das It-Piece, aber man sieht alle möglichen Marken und da gibt es auch günstigere darunter, die immer noch besser sind als Billig-Rucksäcke. Ich finde, es gibt viel Unnötiges, was sehr extrem vermarktet wird, aber ein guter Schulranzen gehört meiner Meinung nach nicht dazu. Die Ranzen, die Quittengelee verlinkt hat, kenne ich von meinen Erstklässlern, die sind echt total okay.

    Der Tragekomfort der Schulränzen für Erstklässler / Schulkinder ist enorm. Die haben alle einen Hüftgurt, verstellbare Schulterriemen, Regencover, Reflektoren außen für die Sicherheit etc pp.

    Keinen Tragekomfort haben diese Rucksäcke für 20€, weiter vorne von mir als lapperige Rucksäcke bezeichnet. Ordentliche Schulrucksäcke, wie man sie hier ab der Sek 1 sieht, haben wieder guten Tragekomfort.

    Als Erstklasslehrerin kann ich sagen, dass ein guter Schulranzen schon Sinn macht. Kinder, die einen lapperigen Rucksack haben, der ihnen schief am Rücken oder halb von der Schulter hängt und dauernd runter rutscht, kein Fach für Brotzeit und Trinkflasche hat und keine vernünftige Öffnung zum Einpacken der Hefte, tun sich schwerer.

    Ob es dazu unbedingt noch ein passender Turnbeutel, Federmäppchen, Schlampermäppchen und Geldbeutel sein muss, sei mal dahingestellt (ich denke, da kann man zum Beispiel sparen).

    Und ich finde, vier Jahre kann man ihn gut behalten. Zum Schulwechsel in der 5. Klasse freut sich jedes Kind über einen neuen Rucksack. Soweit meine Meinung.

    Ich habe dieses Jahr mehr Kinder mit massiven Aufmerksamkeitsproblemen und es nervt mich manchmal, muss ich ehrlich sagen. Ich mache m.E. nichts anders als sonst, aber 4 Leute kriegen prinzipiell nichts mit. Einfachste Anweisungen 3-7x wiederholt... "Was soll ich jetzt machen?"

    Normale Phase meinerseits, oder kann es wirklich sein, dass die Hälfte Ritalin braucht? :neenee:

    Ich merke es auch, habe es auf mein Alter geschoben: Ohren sind empfindlicher und ich bin schneller überreizt und ungeduldig.

    Bei uns war es so, dass Eltern sich bei Gesprächswunsch anmelden mussten, man musste also nicht vor Ort bleiben, wenn es keine Termine gab.

    Ich fand das System ziemlich gut, denn es wurde nicht erwartet, spätnachmittags oder frühmorgens vor dem Unterricht noch Elterngespräche zu führen. Die Termine waren klar und grundsätzlich erstmal verbindlich.

    Ich denke, das ist hier auch so. Ich kam noch nicht in die Situation, gehen zu wollen, weil ich meine Sprechstunde wie gesagt immer geschickt legen konnte. Aber hätte ich in der Vorwoche zwei oder mehr Gespräche geführt, auch außerhalb der ausgewiesenen Sprechstunde, und würde ich dann in der Folgewoche gehen wollen, wäre das bestimmt okay, denke ich (weiß das jemand die genaue Rechtslage, was die Anwesenheit betrifft?).

    Vorteil der ausgewiesenen Sprechstunde: man kann Eltern auch sagen, dass man die nächsten drei Wochen keine Zeit hat. Wen man das will. Termin voll ist eben Termin voll... Bei Eltern, die gefühlt alle paar Wochen wegen absoluten Nichtigkeiten kommen wollen, ist so etwas vielleicht ganz gut.

    Die kommt obendrauf... aber das finde ich nicht schlimm, weil man sie legen kann, wohin man will. Ich lege sie also entweder in eine Freistunde, wo ich sowieso anwesend bin, oder ans Unterrichtsende, wo ich sowieso noch in der Schule anwesend bin und kopiere oder ähnliches.

    (Vielmehr stört mich die Frühaufsicht und die Vorviertelstunde, in der man wirklich Kinder beaufsichtigen muss, teilweise durchaus intensiv, und somit pro Woche 1,25 Stunden mehr Arbeitszeit hat, wenn man zur ersten Stunde beginnt, im Vergleich zu den Lehrern, die erst zur zweiten oder dritten Stunde beginnen. Aber da weiß ich auch keine andere Lösung und man nimmt es eben so hin.)

    Ich habe, weil ich in Bayern unterrichte, eine ausgewiesene Sprechstunde in meinem Stundenplan. Die Eltern melden sich vorher an. Dass ich das möchte, sage ich ihnen beim ersten Elternabend. Wenn sie sich nicht anmelden, und ich zu dem Termin schon jemanden dahabe, kommen sie leider umsonst - aber bisher hat sich noch jeder angemeldet.

    Mal angenommen, Sie schreiben Dir per Email/Zettel eine Nachricht. Dann könntest du einfach zurück schreiben "Meine Sprechstunde liegt donnerstags von 12.30 - 13.30 Uhr. Möchten Sie einen Termin von 12.30 Uhr bis 13.00 oder lieber von 13.00 bis 13.30 und an welchem Datum soll ich Sie vermerken?"

    Gensuo mache ich das und so weiß ich immer, wer kommt, und kann mich auch darauf vorbereiten. Wenn es dringenden Bedarf gibt, biete ich auch schon mal mehrere Termine pro Woche an, die eben nicht "meine Sprechstundenzeit" sind. Und ich lasse auch mehrere Eltern pro Woche kommen, wenn nötig, dafür kommt dann in anderen Wochen keiner.

    Zwei Gespräche pro Familie im Jahr sind ein Richtwert, manche kommen deutlich drüber, andere bleiben drunter. Ach ja, und man muss auch auf sich selber schauen. In Wochen, wo nachmittags Konferenzen, Fortbildungen und womöglich noch ein Elternabend liegen, vergebe ich keine Termine. Dann wartet man eben eine Woche. Das ist nicht dramatisch.

    Erreichbar bin ich für Notfälle immer über unser Kommunikationsprogramm, über das Hausaufgabenheft oder auch zur allergrößten Not morgens vor 8 Uhr im Klassenzimmer.

    Es wird erst zum Problem des Dienstherren, wenn ich ihn informiert habe.

    Ich würde befürchten, dass es durchaus zum Problem der die Schwangerschaft verschweigenden Lehrkraft werden könnte, sollte etwas passieren und es stellt sich hinterher heraus, sie wusste, dass man schwanger keinen Schwimmunterricht geben darf und hat die Schwangerschaft nicht bekannt gegeben.

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