Ein Angestellter in der freien Wirtschaft müsste 90000 Euro im Jahr verdienen, um gegen den bayerischen Gymnasiallehrer ankommen zu können.
Da müsste man z.B. den Pensionsanspruch noch einrechnen, da käme man dann auf weit, weit mehr als 90 000 brutto (unbeschränkte Gehaltsfortzahlung bei Beamten und so, müsste man natürlich auch noch monetär bewerten, ebenso die sehr gute Absicherung bei Berufsunfähigkeit)...Faktische Unkündbarkeit kann man sicher kaum monetär bewerten (muss man aber auch irgendwie berücksichtigen). Man vergleiche auch mal die Hinterbliebenenversorgung..,(wenn man das alles auf dem Markt einkaufen würde...)
Puhh, da sind so ungefähr 130 000€ brutto nicht allzu weit (vor allem in Zeiten langanhaltender Niedrigzinsen), okay, dann zieht bei Nicht-Beamten die Beitragsbemessungsgrenze.
Es gibt ja übrigens Lehrer auf dem 'Freien Markt' - das sind die voll ausgebildeten tarifbeschäftigten Lehrer. Die sind qualifikations- und tätigkeitsgleich und von daher ein idealer Vergleichmaßstab...