Was sind denn das für verbeamtete A11er, die auf A13 in Berlin (perspektivisch) kommen? Bzw.: Was sind LuK-Lehrerinen?
Fachlehrer? (wenn die bislang in Berlin im Beförderungamt A11 bekamen). Sind in Berlin also auch die Lehrer ohne akademische Ausbildung nach A13 befördert worden? (ist aus beamtenrechtssytematischen Gründen nicht einfach - vermutlich sind die 'Fortbildungen' rechtlich unabdingbar wegen Laufbahnwechsel vom mittleren in den gehobenen Dienst. Für die Tarifbeschäftigten ist sowas aber eigentlich nicht erforderlich. Aber quasi eiserner Grundsatz ist ja, dass niemals ein Tarifbeschäftigter irgendeinen Vorteil im Lehrerbereich gegenüber einem verbeamteten Lehrer haben soll).
Kronos schreibt:
Zitat
damit sie die Höhergruppierungen erreichen
Höhergruppierung ist aber wieder ein Wort aus dem Tarifrecht
@Urkunde: Mag die Schulleiterin so bezeichnen, aber Urkunden im rechtlichen Sinnen stehen doch nur Beamten zu(wie Ernennungsurkunde versus Arbeitsvertrag)
Diese Anwendung von Beamtenterminologie auf Tarifbeschäftigte verdeckt, dass Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst rechtlich ein ganz 'normales' Arbeitsverhältnis haben (wie in irgendeinem Betrieb) Und die Anwendung von Tarifrechtssprache auf Beamte verdeckt, dass Beamte eine völlig andere 'Lebenssituation' haben als Tarifbeschäftigte.
Eigentlich sind die Kollegen des tarifbeschäftigten Lehrers nicht der verbeamtete Lehrer (mit gleicher Tätigkeit und Ausbildung), sondern viel mehr die Menschen in der Schule, die als Sekretärin, Hausmeister, Putzkraft usw. arbeiten
Mit denen hat er viel mehr gemein als mit einem Beamten (mit dem hat er nur den Arbeitsinhalt gemein)