Ich habe zwar nicht deine Symptomatik (plötzlich auftretende Krankheitssymptome, die nach 48h wieder weg sind), aber ich bin aaaandauernd atemwegskrank. 2023 auf 2024 hatte ich innerhalb von 11 Monaten drei Mal Corona und dazwischen nehme ich fast jede Atemwegserkrankung mit, die irgendein Schüler, irgendeine Schülerin anschleppt, vor allem die Klavierkinder, weil ich mit ihnen nah in einem geschlossenen Raum bin.
Es ist, als würde mein Immunsystem einfach alles in dieser Richtung durchlassen, wie durch ein Loch. Ich habe andauernd bronchiale Erkrankungen, huste "Zeug", halte mich irgendwie über Wasser, war aber auch gerade wieder eineinhalb Wochen ausgeknockt, weil man das ja auch sonst niemandem zumuten kann und ich auch einfach zu schwach war. Handhygiene ist gut, auch die seit Corona antrainierten Verhaltensweisen (keine ungewaschene Hand irgendwie ins Gesicht oder damit ins Schulbrot beißen etc.) werden durchgeführt.
Und ja, diese dauernden Erkrankungen haben seit Corona massiv zugenommen, ich nehme vor allem Viren mit, die kommen, sodass nicht mal mehr ein Antibiotikum verabreicht werden kann, ich muss das immer aussitzen und bin dann teils mit Maske und ohne LZ-Pausen in der Schule, wenn es mir körperlich so geht, dass ich stehen kann, aber gut ist das nicht - auch nicht für die Bindung zum Kollegium, wenn ich so gut wie nie im LZ bin. Ich denke zwar, dass man sein Immunsystem nur trainieren kann, wenn man furchtlos bleibt und nicht vor jedem Keim wegrennt, aber die Situation ist unschön.
Ich habe eigentlich die Devise, wer krank ist, bleibt daheim. Diese ist aber in meinem Fall nicht mehr durchführbar, weil ich sonst riesige Fehlzeiten hätte. Ich schütze halt mein Umfeld, gehe aber trotzdem, sobald das Knieschlottern aufhört.
Ultranervig.
Seit einigen Tipps hier bin ich auf ganzheitlichen Spuren - aber auch das braucht halt Zeit.
Mal sehen, was wird.