Witzig, gerade vorhin hab ich ein Gespräch mit Navid Kermani gehört, in dem er sich über genau dieses "Abholen" aufregt. Zu seinen wichtigsten Erinnerungen an das Studium gehörten Überforderungserfahrungen. Zum Beispiel Texte, die er zunächst nicht verstanden habe und zu deren Bearbeitung seine Profs ihn animiert hätten, weil diese so begeistert davon gewesen seien. Wenn er die Ansprüche an seine Tochter in der Schule sehe, dann frage er sich, wo das Abgeholtwerdenwollen noch hinführen würde etc.
haha, wollte mich auch gerade übers didaktische "abholen" mokieren, da kam mir schon gleich jemand zuvor!
die herr-/kindschaften werden ja sowieso schon dauernd des größten spaßes der schulzeit, nämlich des elternfreien schulwegs, auf dem man mit freunden über eltern, lehrer und andere arschlöcher lästert und sich ungesunde snacks kauft, beraubt. da müssen wir sie nicht auch noch abholen!!