Mein altmodischer Trick bei solchen Klassen: Total konservative Sitzordnung. Alle Zweiertische stehen einzeln; falls es Einzeltische gibt, können besonders unruhige Kinder auch alleine sitzen. Ich mache einen strikten Sitzplan: unruhiges Kind neben ruhiges Kind und Störenfriede möglichst weit auseinander. Gruppenarbeit ist trotzdem möglich, indem sich jeweils zwei Kinder mit ihren Stuhl zu einem anderen Zweiertisch drehen. Für Plakaterstellung etc., wo man mehr Platz braucht, werden halt mal Tische geschoben. Bisher hatte ich für diese Art der Sitzordnung nur positive Rückmeldungen von Eltern, Schulleitung und sogar den Kindern. Gruppentische waren ihnen selbst zu laut. Auch in anderen Klassen, in denen ich unterricht(et)e, korrelierte die Unruhe meist mit der Sitzordnung. Einziger Nachteil: Der Raum sieht weniger romantisch aus. Das ist für mehr Ruhe doch zu verschmerzen!