Ob es nun mit Nachhaltigkeit zu tun hat oder nicht, aber da das Heizen angesprochen wurde: Was haltet ihr davon:
An meiner Schule (Neubau) sind die Heizungen fast immer, außer im Sommer, volle Pulle aufgedreht, sogar in Treppenhaus und Nebenräumen wie Bücherei oder Materialräumen. Ich quäle mich so sehr, da ich mich zu Hause mit höchstens 19 Grad wohlfühle, werde hitzig und genervt, von 25 Schülern ist es auch nach Umfrage 22 zu warm, sie werden davon auch ganz aufgekratzt und kommen teilweise im Winter mit T-Shirts; Kollegen machen dies auch. Dazu sind dann die Fenster dauernd gekippt, weil es sonst niemand aushalten würde. Unsere Schule heizt also quasi das Stadtviertel! Natürlich mache ich die Heizungen aus oder zumindest auf 1, kassiere dafür aber dauernd schlimmste Rüffel: vom Hausmeister, der sagt, wenn sie nicht mindestens auf 3 sind, kühle das Haus zu sehr ab. Von älteren Kollegen, die anscheinend zu Hause auch in der Sauna wohnen und in Strandkleidung herumlaufen und die es dann kalt finden (trotz 27 Menschen im Raum!). Ich mache trotzden die Heizungen in Nebenräumen, in denen kein Mensch ist, heimlich aus; auch in meinem Raum. Auch mache ich die Fenster zu, damit vielleicht mal jemand merkt, wie heiß es ist. Warme Luft verkürzt sogar erwiesenermaßen das Leben. Mir tut es echt weh, diese Verschwendung zu sehen, und ich bin in so warmer Luft einfach nicht ich selbst und bekomme Kopfweh. Drei Briefe an die Schulleitung nützten nichts. Was würdet ihr tun, oder findet ihr es auch O.K., sich so nen Wolf zu heizen?