Beiträge von fairytale

    Krabat mit der 5.?? Wow..ich las das erst als Jugendliche..*seufz* und liebe das Buch!
    Guck mal beim Verlag Hase und Igel im Netz nach,die haben oft brauchbares plus Material:-)

    *lol* Talida..bin irgendwie beruhigt,dass jeder offenbar ab und zu so kleine Schauspieler drinnen hat...und für die andere Schreiberin (sorry, Nick eben entfallen und zu faul zum Nachgucken *g*)...unsere Ersties an der Schule haben auch in der 1. Woche noch die *bisschen Weinphase* und einige die *Bauchwehphase*..das vergeht, die Eltern müssen ja noch nicht alles gleich erfahren.

    Wir machen heuer einen Geburtstagskalender als ersten klassenschmuck, danach bunte Raupen als Fensterschmuck...sehr geliebt haben meine letztes Jahr einen Tannenzapfenigel..Igel aus Karton, die Stacheln aus kleinen Tannenzapfensamen..


    auch Herbstlaub in Kratztechnik mit Ölkreiden sieht nett aus:-)


    und dann Kürbisse, Igel im Laubhaufen,Drachen, alles für Halloween...Korkdruck (Weintrauben) usw.

    Nach einer gewissen Zeit kriegst du schon raus, was los ist, ganz sicher. Und dass du nicht wie eine furchteinflössende Lehrerin wirkst, scheint auch klar :) Würdest dir sonst so Gedanken machen?? Na siehste!


    Und nach einer Weile hilft vielleicht nur Konsequenz im Sinne von: *So mein Schatz und nun ist Ende:-) * denn wenn er weder unter- noch überfordert scheint (was man so schnell ja nicht rausfinden kann), dann könnt er einfach auch ein klitzekleiner Terrorzwerg sein, der mal probt, wie weit er gehen kann *g*.


    Ein Buch für den Schulanfang war bei mir *Der Ernst des Lebens* vielleicht passt das ja noch?? * Da sagen die Eltern und Geschwister usw. eines Mädchens immer, dass sie nur abwarten solle, weil der Ernst des Lebens in der Schule starten würde...naja, der Junge, neben dem das Mädchen dann sitzt, heißt Ernst *g*.

    Eine Idee ist mir noch eingefallen..aber ich weiß nicht,ob die für alle Kinder geeignet ist. Bei meinem *Beispielskindn* wirkte es Wunder. Die Idee kam damals vor Jahren von einer Mama. Sie steckte ihrem Kind ein Kärtchen mit ihrem Foto und einem *Ich hab dich lieb* Spruch in die Federschachtel. Sobald es ganz schlimm wurde, guckte die Kleine da drauf und es ging ihr besser (Sie nützte das tw. auch bei Arbeiten als seelische Unterstützung)..Mancher mag nun sagen, viel Trara..und Kinder sollen gefälligst und so weiter und so fort..ich denk mir, die paar Sekunden, die das Mädchen da abgelenkt wurde, machen nichts und brachten eine Menge.


    Einige andere Muttis machen das in meiner Klasse nun so, dass sie (auch bei Kindern,die nicht zum Wweinen neigen) mal ein Zettelchen in die Jausenbox geben, mal ein Gesicht auf die Mandarinenschale malen, mal eine kleine Süßigkeit mit *Ich hab dich lieb* versehen...die Kinder sind sehr stolz und glücklich. was will man mehr?!

    oh ja, da hab ich einige Erfahrung damit :)


    -Du könntest z.b. dem Kind das Klassenmaskottchen auf den Tisch setzen, funktioniert bei uns immer, das Kind kann sich dran anhalten, es vollheulen und sich ein wenig ablenken.
    - Immer gut, wenn du andere miteinbeziehst..dann lachen sie nicht über das weinende Kind, sondern versuchen zu helfen. Ich schnapp mir dann einfach mal XY und meine: Och sei so lieb und tröste XX, der gehts grad mal nicht so gut..dann kümmern sich die Kinder wunderbar drum


    - einmal hab ich allerdings auch lange Zeit den Papa eines Kindes die erste Stunde im Unterricht gehabt...d.h. der Bub hat ständig geweint, Papa kam mit herein, nahm sich nen Stuhl und saß neben seinem Kind. Bald half er mir ein wenig mit den anderen Kindern und wurde beinah integriert:-) Und jeden Tag konnte er früher aus der Klasse ..bis der Bub mal sagte,jetzt sei gut, jetzt schafft er das allein.
    Natürlich wurde dann sehr oft und sehr lange gelobt und bestärkt...Verständnis halte ich für sehr wichtig.


    Unter Umständen -nach ausführlichem Gespräch mit der Mutter - ist auch eine Überforderung im Sozialen, eine Leistungsüberforderung etc. vorhanden und der Kleine braucht noch ne Weile? Und wie war die Situation im Kindergarten? Ich hab bei meinen festgestellt, dass da meist doch eher die Mütter die Klammertierchen sind, ohne zu ahnen,was sie dem Kind antun...


    halt mich auf dem Laufenden:-) lg fairy

    Wir haben damals gemeinsam Themen gesammelt, die Kinder konnten sich beraten und wählten dann jeweils eins aus (manchmal auch zwei Kinder das selbe Thema). Aus den gesammelten Werken wurde dann ein *Buch* spiralisiert..das sie immer wieder zum Lesen genommen haben und so bemühte sich wirklich jeder.

    z.B.


    Sitzkreis mit Fragekärtchen (idealerweise bereitest du die Fragen vor,weil den Kindenr oft wenig einfällt) z.B. Was hat dir in den Ferien am meisten Spaß gemacht?..


    oder jedes Kind bringt einen Gegenstand mit, der aus den Ferien stammt (Postkarte, Muschel, Eintrittskarte, Foto, ..) und berichtet darüber..Gegenstände am Boden auf einer Decke oder auf einem Touchtable arrangieren


    oder Begrüßungsfloskeln u.ä. in mehreren Sprachen erlernen (Hello! Ciao! usw.), Ulraubsorte an der Wandkarte entdecken lassen, Flaggen zuordnen lassen, Hauptstädte kennen lernen usw., eventuell ein internationales Lied dazu o.ä.


    oder du schreibst z.b. ein Arbeitsblatt mit 3 fiktiven Ferienberichten von Kindern (Hans war mit Oma am Badesee, Susi mit den Eltern in Italien, Hanna mit dem Sportverein auf Wanderurlaub..) und mischt die Textabschnitte bunt, die Schüler sollen die Texte ordnen und einen davon richtig abschreiben


    oder Text (Ein Ferienerlebnis) in der Gegenwart geschrieben, SS sollen den Text in die Mitvergangenheit setzen


    oder Lückentext (In den Ferien war ich mit....in einem....und habe...usw.), Schüler ergänzen den Text und schreiben ihn ab


    oder ein Ferienbuch gestalten (Erlebnisse, Fotos, Zeichnungen,..)


    oder Partnerspiel: immer zwei SS interviewen sich gegenseitig (Was hast du in den ferien gemacht? Wann bist du aufgestanden? Warst du in den Ferien krank etc.)...und stellen ihren Interviewpartner anschließend der Klasse vor


    oder ein gemeinsames *Zurück aus den Ferien* Plakat...mit Texten, Bildern..


    oder neue Klassenregeln fomulieren, Wünsche und Ziele für das neue Schuljahr formulieren...


    vielleicht ist was dabei? War jetzt nur so ad hoc eine Ideensammlung

    Wenn es generell zu laut wird (meist sind es ja nur ein paar Plaudertaschen)..gehe ich erst zu den betreffenden Kindern z.b. bei der Gruppenarbeit und spreche sie leise an, hilft das nicht auf Dauer, sage ich es allen klipp und klar, dass es mir zu laut ist.


    Ansonsten hilft ein Trick aus einem Seminar ganz wunderbar:
    Ich halte einfach meine rechte Hand in die Höhe.. das Kind, das dieses Signal wahrnimmt, legt einem weiteren die Hand wortlos auf die Schulter und danach gibt es siene hand so hoch wie ich und unterbricht die Arbeit. Im Schneeballprinzip funktioniert das wunderbar..unglaublich,aber es klappte bei meinen Ersties hervorragend.


    Nun ist es mittlerweile so weit, dass sie von sich aus die Hand heben,wenn es ihnen zu laut erscheint und sie sich gestört fühlen. Das sorgt bei einer gemeinsamen Busfahrt mit anderen Klassen schon mal für Verwirrung:-)


    Fürs Aufräumen spiele ich gelegentlich unsre Spieluhr ab oder ein Musikstück von einer Panflöten cd oder Mozart..das kennen meine Kids so und mögen es.

    Meine Punkte oben sind nicht für den 1. Tag auf einmal gedacht *lach*...eher als brainstorming für die erste Zeit..aber die WC Frage haben wir doch gleich zu Beginn erörtert...


    Wobei unser 1.Schultag nur mit den Eltern ist und grad mal 15 Minuten dauert (und da hab ich ein bisschen von der Geschichte vorgelesen und die namenskärtchen wurden verteilt), der eigentliche 1. Schultag für die Kinder dauert dann bereits 2 Unterrichtsstunden.

    Muss ich mir unter Hufeisen das vorstellen,was wir U-form nennen? Dann hat man doch eigentlich relativ viel Platz in der Mitte, oder?


    Bei meinen Kindern gibt es auch nicht DIE Sitzform, obwohl sie, je älter sie werden, die Gruppentische bevorzugen und ich auch, da sie kaum von der Tafel abschreiben müssen. Allerdings war ich im letzten Schuljahr auch Nachmittagsklasse und hab gemerkt, dass Kinder anderer Klassen dann mit meiner Sitzordnung nicht zurecht kamen, sondern permanent quatschten, sobald sie mir den Rücken zugedreht hatten.


    ich denke auch,dass du einfach ausprobieren solltest, was für dich und deine Kinder passt. Oft brauchst du grad bei Projekten Gruppentische, dann hast du vielleicht wieder eine Phase, wo es dir oder den Kindenr lieber ist,wenn sie halbfrontal zur Tafel blicken...

    Du könntest ihnen z.b.(einzelne, unabhängige Vorschläge)


    - ein (Bewegungs)lied singen (Hurra, ich bin ein Schulkind..oder HokiPoki..)


    - gaaaanz wichtig: kleiner Rundgang durchs Haus..wo ist das WC??..was sind unsre Nachbarklassen denn für welche?..


    - das Klassenmaskottchen vorstellen, das Maskottchen erzählen lassen, das Maskottchen stellt Fragen (was macht man denn in der Schule? ..) und stellt fest,dass es noch gar nicht schreiben und lesen kann --> Hausaufgabe: Male dem Maskottchen ein Bild und schrieb deinen namen dazu


    - ein Gedicht mit den Kids lernen ( In die Schule geh ich gern, weil ich da so vieles lern..usw. oder: ich bin ein großes, großes Haus, die Kinder gehen ein und aus, sie lesen,schreiben, rechnen fein,das kann doch nur das ...sein!)..


    - ein Muntermachspiel zu Bewegungsmusik mit ihnen spielen (wir wecken die Schultern durch Kreisen auf, wir schütteln die Beine...)


    -Namen an der Tafel wiederfinden und nachspuren lassen


    - Geschichte: Der Ernst des Lebens (gib mal bei google ein)..und dazu erzählen lassen


    - Nachspurblatt mit Schultüten o.ä. und zu Hause fertig machen lassen


    - eigene Schultüten herzeigen und besprechen


    - Suchspiel mit Schulsachen (wer kennt denn seine Sachen schon? Zeig mir mal um die Wette einen roten Buntstift, einen Radiergummi, wie sieht deine Jausenbox aus,..KK halten die Sachen schnell hoch..)


    - einen Klassengruß mit den Kindern einüben, wiederholen, was sie am nächsten Tag machen müssen (Hausschuhe anziehen, Schuhe und Jacke in die Garderobe geben, Platz wiederfinden,..)


    und und und


    als HÜ:


    Bild mit Klassenmaskottchen, Bild von sich selber, Nachspurblatt (klein), Namensschild verzieren...

    Soziogramm bringt mir nur wirklich was, wenn die Klasse neu für mich ist oder ich z.b. iwie n meiner letzten 4. Spannungen spürte, das vorpubertierenede Völkchen aber seine Geheimnisse hatte (Zickenkrieg meiner 10jährigen Damen damals *gg*).


    Ansonsten kann ich mich nur anschließen..auch meine sind gewöhnt, dass wir das ganz unterschiedlich regeln. Mal gibts ihre Entscheidung, mal meine, mal eine Mischung..und ich sag ihnen auch immer ganz konkret, warum mir welche Konstellation nicht angenehm ist. Da wir ein gutes Team sind, fallen dann so Gespräche wie:
    *Also ich würd gern mit X zusammen sitzen!* L: *Ihr glaubt nicht, dass ich lebensmüde bin,oder??* *Aber wir sind auch ganz brav!* L: *Und meine Nerven sind schon ganz dünn..*..usw. Es ist herrlich, wie die Kinder sich eigentlich ganz genau auskennen und selbst wissen, dass manche besten Freunde als Sitzpartner doch eher stören. :P


    Ich verrat euch aber, dass ab und zu die Kinder *siegen*, wenn sie gut argumentiert haben und sich dann auch meist wirklich Mühe geben.


    Mütter...*lächel*..wär einen eigenen Beitrag wert...sollten wir doch tatsächlich einen aufmachen zu dem Thema (das mit den Folienstiften weiter oben hat mir besonders gefallen:-)).

    Ich muss auch vor allem über Meikes Beitrag lachen..du hast ja sooo recht!


    Also für mich wärs auch nichts, in meiner Schule gibt es Nachmittagsbetreuung und die wird rege genutzt...wenn ich ab und zu ein bisschen länger bleibe,weil die Heftstapel zu schwer oder ich später noch was in der Stadt zu erledigen habe oder Elternabend bevorsteht usw....findet sich in der Schule immer mal jemand, der unbedingt dann mit mir plauschen will (Kollegen, Kinder, Erzieher, Schulleitung, Schulwart, Putzfrau, Eltern...) :)


    Kein Kaffee, keine Möglichkeit zur Rauchpause (ich stell mich nicht vor die Schule,wenn da Eltern und Kinder rumturnen), ..nein, ich glaube, ein bisschen abschalten, Alltag daheim und dann in Ruhe mein Ding durchziehen ist eher meins. Sitz so und so in Stoßzeiten wie die meisten von euch bis spät in die Nacht.

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