Beiträge von raindrop

    Die Harry Potter Serie ist super gelungen

    Dem stimme ich zu, obwohl mich die Winkelgasse nicht so angesprochen hat. Die Gebäude sind nicht so gut gelungen.

    Was ich aber sehr interessant finde, ist die neue mittelalterliche Schmiede und das Polizeigebäude aus der Expert Reihe.

    Jedes Mal wenn ich LuL oder SuS höre mus ich an folgende Übersetzungen denken:

    LuL bedeutet im Niederländischen Trottel oder Pimmel.

    SuS bedeutet im Lateinischen Schwein.

    Da bekommt die Aussage: "Beurteilung von SuS als Teil des Kerngeschäfts von LuL" über eine der Aufgaben von uns Lehrkräften gleich eine andere Bedeutung...

    Im Übrigen habe ich z.B. bei Müller Wittmann in einer Zeit studiert, als sie noch komplett im Zahlenraum bis 20 begonnen haben

    Ah ok, dass erklärt deinen Text weiter oben, auch wenn das Vokabular nicht ganz nach Wittmann ist. Wittmann hat im Zahlenbuch der ersten Generation das entdeckende Lernen mit seinen substantiellen Aufgaben in den absoluten Fordergrund gestellt und dabei die mathematisch schwächeren Kinder und Lehrkräfte etwas abgehängt. Ich finde das Zahlenbuch ist ein sehr gutes Buch, aber für die meisten Lehrkräfte völlig ungeeignet. Man muss als Lehrkraft sehr fit sein, was das didaktische und diagnostische Wissen angeht, um beim Zahlenbuch zu sehen, wo man es kleinschritter machen muss, wo mehr Übungen notwendig sind. Das Buch ist nicht selbsterklärend. Die neueren Ausgaben sind besser geworden, wie du es geschrieben hast, aber immer noch zu schwierig für die meisten. Ich habe das Handwerk bei Schipper in Bielefeld gelernt, der den Forschungs-Fokus mehr auf die rechenschwachen Kinder gelegt hat und sich mit Wittmann nicht so gut verstanden hat :pfeifen:

    Letztlich ist "der Zahlenstrahl als solcher" nicht falsch oder richtig, sondern ein Werkzeug, um bestimmte Zahlbeziehungen darzustellen

    Für den normalen Schüler ja, um den ordinalen Aspekt zu verdeutlichen. Für mathematisch schwächere Kinder oder rechenschwache Kinder eher ungeeignet, um die Rechenprozesse am Anschaungsmaterial zu verinnerlichen. Dafür sind andere Materialien besser geeigent, z.B. Rechenrahmen, Zehner-, Zwanzigerfeld, Rechenschiffe, usw.

    Die Frage war ja, wie man einem Kind, was mit einem Lehrwerk nicht weiterkommt, helfen kann. Von daher sind diese Hefte eine Hilfe, es sei denn, die Schwierigkeiten liegen in Problemen, die noch im Bereich des ersten Schuljahres zu sehen sind.

    Da hast du recht, eigentlich müsste sich jemand mit ihm hinsetzen, der ihn beim Rechnen begleitet, beobachtet und nachfragt, wie das Kind rechnet und ihm dann Alternativen zeigt. Alleine die Hefte werden nicht funktionieren. Vielleicht hat Franzi S das Problem schon gelöst :spritze:

    Diese letztere Vorgehensweisen war bei meinen Fachleitern, bei den Uni-Dozenten u.ä. und der herrschenden Fachdidaktik eher verpönt.

    sorry, aber das stimmt nicht für die "herrschende" Fachdidaktik. Vielleicht ist es bei dir im Umfeld oder der Uni, wo du studiert hast so gehandbabt worden. Bei der Mathematik kommst du überhaupt nicht um einen "hierachichen" Aufbau drumherum. Die Themen bauen audeinander auf. Vielleicht meinst du das aber auch garnicht? Meinst du mit Netze spinnen, das entdeckende Lernen? Das kannst du auch bei einem "hierachischen" Aufbau der Themen.

    Die Rechenrakete ist kein besonders gutes Werk. Da gibt es von diversen anderen Verlagen besser durchdachtes Material.

    Aber auch im - Bereich z. B. 82-9= (via Rechenstrich und auch ohne)
    Also das Addieren und Subtrahieren mit Überschreiten wird es glaube ich genannt und da ist die Problematik

    Um die sicher meistern zu können, müssen die Zahlzerlegungen bis zur 10 nachts im Schlaf aufgesagt werden können.

    Also bei 82-9. Erst bis zum nächsten vollen Zehner -2, dann noch -7 (Zahlzerlegungen der 9 in 2 und 7 und Zahlzerlegung von 10 in 3 und 7).

    Das sind dann Zehner-Einer minus/ plus Einer mit Überschreiten.

    Was nutzt Welt der Zahl als Anschauungsmaterial? Mehrsystemblöcke? Rechenrahmen? Nix?

    Ich würde den Rechenstrich präferieren. Der Zahlenstrahl lädt zum zählenden Rechnen ein.

    Der Rechenstrich ist überhaupt nicht hilfreich für die Anschauung. Er ist gut zu nutzen, um Rechenstrategien zu erläutern mehr aber auch nicht.

    Jedes Arbeitsmaterial kann auch zählend genutzt werden. Die begleitende Einführung und Nutzung der Struktur ist das entscheidende.

    Seine Schwierigkeiten liegen im Zahlenraum bis 100 - hierbei + / - beim Überschlag, wie z. B. 64 + 23 oder 76 - 18 etc.

    Geht es nur um den Überschlag? Wird bei uns eigentlich erst in der dritten Klasse so richtig thematisiert.

    Der Zahlenstrahl kann bei dem Thema ganz hilfreich sein.

    Was genau ist dabei sein Problem?

    Konfessionsbezogene Theologie kann allein deshalb keine Wissenschaft sein, weil sie die konfessionelle Innenansicht nicht ablegen kann.

    Woher weißt du das? Kann dann ja ein Problem jeder wissenschaftlichen Disziplin sein, in ihrer Innenansicht gefangen zu bleiben.

    Der Urmoment, warum Menschen sich mit Religion beschäftigen mag im Nebulösen liegen. Theologen, Religionswissenschaftler oder ähnliches können sich doch durchaus mit wissenschaftlichen Methoden anderer Disziplinen mit ihren Quellen oder Geschichten auseinandersetzen (Geschichtswissenschaft, Literaturwissenschaft, Psychologie usw.)

    Das schließt aber das von Jesus gestiftete Weihepriestertum nicht aus.

    Es gibt kein von Jesus gestiftetes Weihepriestertum. Das ist ein katholisches Konstrukt. Aber aus deiner katholischen Sichtweise heraus, macht die Aussage Sinn, die ich natürlich so nicht stehen lassen kann :teufel:

    hier für den Katholizismus nicht das protestantische "Solum" ("sola scriptura", "sola fide" etc.), sondern das "Et ... et ...".

    Das bringt es ganz gut auf den Punkt. Das ist einer der fundamentalen Unterschiede zwischen den beiden kirchlichen Konstrukten, woraus sich viele Unterschiede erklären lassen, die wir Evangelen nicht mittragen wollen und können.

    Etwas überspitzt, aber doch zutreffend. Etwas sachlicher könnte man formulieren, dass dieser Austausch mit einer fiktiven Figur von einer psychischen Derivation nicht zu unterscheiden ist.

    Meinetwegen nenne es Psychose, wenn es dich glücklicher macht. Jedem seine eigene. Die religiöse ist aber gesetzlich geschützt. Da war die Lobbyarbeit besser. Bei Gesprächen mit Palpatine wäre ich vorsichtiger.

    Da musst du Jesus fragen, warum beim letzten Abendmahl keine Frauen dabei waren.

    Das ist der Zeitpunkt, an dem Jesus nach katholischer Überzeugung das Priestertum einsetzte.

    Das ist eher einer der Knackpunkte mit der katholischen Kirche. Ein einziger Aspekt wird aus der Bibel genommen und exegetisch so umgedeutet wie es einem passt. Diese Entscheidung wurde übrigends etwa 200 Jahre nach dem Ableden von Jesus getroffen. Er selber hat darüber kein einziges überliefertes Wort verlauten lassen, dass ab dem Zeitpunkt nur Männer die Entscheidungen der Kirche treffen sollen. Aber gut, diese Willkür in den Begründungen ist ja auch einer der Gründe für die vielen Abspaltungen von der katholischen Kirche.

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