Beiträge von raindrop

    Dann können die SuS mit den iPads Fotos machen und in die Cloud hochladen (per Webbrowser). Alles andere erscheint mir wenig zielführend zu sein, maximal vielleicht noch sowas wie Anton oder so - wobei das ja auch per Browser funktionieren sollte (weiß nicht, ob Anton das auf dem iPad blockt - aber auch das lässt sich sicherlich umgehen).

    Das sehe ich genauso. Das zusätzliche draufspielen von Apps wird ohne überlegtes Konzept nichts bringen. Anton läuft über den Webbrowser auch auf dem Ipad. Wir nutzen Anton und Antolin. Zum Austausch von Dateien oder E-Mails mit den Kindern nutzen wir IServ. Das sollte eure Schulcloud eigentlich auch hergeben. Zusätzlich nutzen wir an unserer Schule noch Padlet, geordnet nach Fächern können wir dort Aufgaben, Videos, etc. hinterlegen. Es können auch Ergebnisse der Kinder dort publiziert werden. Das läuft ebenso über den Webbrowser.

    Eben. Man weiß es noch nicht. Etwas früh, um gegen eine Impfpflicht zu sein.

    Ich bin nicht gegen eine Impfpflicht. Meine Aussage bezog sich nur auf den Schutz des anderen, der evtl. nicht durch die Impfung gegeben ist.

    Ich persönlich habe nur "Bauchschmerzen" bei einer Impfpflicht für einen neuen Impf-Stoff, bei dem noch nicht klar ist, welche stärkeren Nebenwirkungen er haben könnte. Es ist eine Abwägung von Nutzen und Schaden. Momentan sieht es gut aus. Letztendlich wird uns die Entscheidung momentan abgenommen, da überhaupt nicht alle geimpft werden könnten.

    Wir bilden Referendare in 18 Monaten aus - da behaupte ich mal, dass Gymnasialkräfte, die sich auf eine Stelle im Primar- oder Sek I-Bereich einlassen, nicht zwingend SO ein Problem sind.

    Du vergisst, dass die Grundschullehrkräfte vor dem Referendariat doch tatsächlich auch noch in der Richtung jahrelang an der Uni studiert haben. Das holen Gymnasialkräfte in 1-2 Jahren nicht nach. Meine Erfahrungen mit Gymnasialkräften sind da sehr ernüchternd. Wenn sie offen sind zu lernen und fragen, müssen wir im Nachgang, wenn diese Kräfte dann wieder veschwinden, nicht so viele Scherben aufräumen. Bei einem Großteil macht es keinen Unterschied ob sie Gymnasialkräfte, Seiteneinsteiger oder Quereinsteiger sind.

    Bluebrixx ist in der Vergangenheit auch an manchen Stellen dadurch aufgefallen, dass sie es mit dem Urheberrecht von Modellbauern nicht so genau genommen haben. Es scheint momentan aber besser zu laufen und sie bemühen sich um Einigungen mit den Ideengebern, bevor sie prodzieren lassen.

    Einige von den neueren Gebäuden von Bluebrixx (Mittelaltersetting) sehen ziemlich cool aus, sind aber eher nicht so die Spielsets.

    Ob da etwas wiederholt wird oder die Änderungen immer wieder Moden unterworfen sind? Dass es Lehrkräfte ohne D/Ma in der GS schwer haben, hätte aber vermutlich jede gestandene Lehrkraft vorab angemahnt.

    vermutlich hast du Recht, dass es gewissen Moden oder Sparzwängen unterworfen ist und sich daher auch wiederholt. Es ist nur so Praxis-untauglich, was mich am meisten aufregt. Die Kinder können es ausbaden und die Lehrkräfte sind damit am Anfang ja ebenfalls überfordert, bis sie sich dann nach Jahren in die Hauptfächer eingearbeitet haben müssen.

    Ich warte darauf, dass auch dem Ministerium auffällt, dass die Begrenzung auf 2 Fächer dazu führt, dass es gerade in den kleinen GS schwierig ist, für alle Fächer wenigstens eine Fachlehrkraft an der Schule zu haben.

    Ich finde es immer wieder erschreckend wie dumm und nicht lernfähig die Ministerien sind. Es ist ja nicht so, das dieser Gedanke so wahnsinnig neu ist. Als ich vor über 20 Jahren meine Ausbildung in NRW gemacht habe, waren es 3 Fächer: Deutsch, Mathe und ein weiteres Wahlfach, eines davon als Schwerpunktfach. Kurz nach dem ich fertig war wurde auf die 2-Fach-Ausbildung umgeschwenkt. Ach war das ein Spaß mit den Kolleginnen zusammen zu arbeiten, die entweder kein Mathe oder Deutsch studiert hatten. Dann wieder der Richtungswechsel hin zu der 3-Fach Ausbildung, mit Deutsch und Mathe. Zumindest hatten sie aus dem Versuch gelernt. Und jetzt machen andere Bundesländer die gleiche Dummheit einfach nochmal. :autsch:

    Das stimmt zwar, aber die Relationen bleiben ja bestehen.

    Wenn jemand ein Fach studiert und unterrichten soll, was er erstens nicht mag und zweitens nicht kann, vermute ich mal, dass so jemand auch keine gute Lehrkraft in diesem Fach wird. Dann ist es fast besser, du hast jemanden, der es nicht studiert hat, sich aber mit Begeisterung in dieses Fach einarbeitet.

    Vor 20 Jahren war jemand mit SU auch weniger stark gesucht als sagen wir mal Musik.

    Vor 20 Jahren wurden einfach gar keine Lehrkräfte eingestellt oder hauptsächlich über das Listenverfahren, da spielte die Examensnote eine größere Rolle, nicht die Fächerkombination. Die schulscharfen Ausschreibungen kamen erst später, als sie feststellten, dass doch einige Fächer unterbesetzt sind.

    Am meisten interessiert mich Sachunterricht (aber das wählen ja auch sehr viele...).

    Nimm das, alles andere macht dich nicht glücklich. Es gibt keine Sicherheit eine Stelle zu bekommen. Vor 15-20 Jahren mit SU zu studieren, bedeutete für viele Arbeitslosigkeit oder den langen Weg über Vertregungsstellen bis zur Festanstellung. Für die nächsten Jahre sehen die Prognosen eher so aus, das es Lehrermangel an den Grundschulen geben wird.

    Wie meinst du das, mir fehle das 2. Fach? Ich habe es so verstanden, dass man Deutsch, Mathematik und (Sachunterricht) zu gleichen Teilen studiert..?

    zu gleichen Teilen, darüber kann man sich streiten, aber ja, es sind die Pflichfächer Deutsch und Mahte und dazu ein frei wählbares Fach aus einem fest stehenden Kanon Sachunterricht, Kunst, Musik, Englisch, Religion oder Sport

    Das kann aber doch auch nicht immer die Ausrede sein.

    Nein, das ist niemals eine Ausrede. Aber es gibt einen Unterschied, ob den Unsinn, den manche Kinder oder Jugendliche von sich geben, Angeberei ist oder sie mal die neue testen wollen oder ernst gemeint ist. Du hast deutlich ergänzt, dass dieser Jugendliche dies durchaus ernst gemeint hat. Da gibt es keinen Spielraum der Interpretation. Anprechen, deutlich machen, dass eine Grenze überschritten ist, SL informieren und ins Boot holen, Anzeige erstatten, wenn es keine Besserung gibt. Wenn die SL/ Kolleginnen/ Kollegen nicht hinter dir stehen, es kein Konzept gibt, wie damit umgegangen wird, siehts böse aus für dich.

    "die überfordert einen Job angeht" klingt irgendwie so, als würdest du glauben, dass ich bereits von Anfang an hysterisch und aufgedreht dort aufgekreuzt bin. Das war aber nicht der Fall.

    Nein, denke ich bestimmt nicht. Als ich damals als junge Lehrkraft im Referendariat an der Brennpunktschule war, war ich völlig überfordert. Darauf war ich im Studium nicht vorbereitet gewesen. Und das war nur eine Grundschule. Die körperliche Bedrohung der Kinder ist gegenüber den Lehrkräften auch da gewesen, aber das ist kein Vergleich mit deinen Problemen mit Jugendlichen, da die kleinen doch etwas kleiner sind. Da ist es eher das Problem der körperlichen Gewalt gegenüber anderen Kindern und die Gefahr die teilweise von den Eltern aus dem Milieu ausgeht, die durchaus auch Lehrkräfte bedrohen. Meine erste Stelle war dann eine andere Problemschule. Auch das war am Anfang eine Überforderung. Aber dort gab es eine goldige SL und ein Kollegium, das einen unterstützt hat. Es gab ein mehrstufiges Konzept wie auf Problemen dieser Art reagiert werden sollte. Daran haben sich alle gehalten und es gab eine Sozialarbeiterin, die einen in der Arbeit tatsächlich unterstützt hat und sich auch um die "Granaten" gekümmert hat.

    Die Überforderung ist also völlig normal. Ich wäre sehr erstaunt, wenn das jemand von Anfang an völlig im Griff hätte.

    Meine Ausgangsfrage war eigentlich, ob es sinnvoll ist, sich dort weiter durchzubeißen oder lieber das Weite zu suchen. Wenn du zu letzterem noch einen Tipp hast, immer gerne.

    Ich würde das aktiv bei der SL und den anderen Lehrkräften ansprechen. Wenn es kein Konzept gibt, wie mit Bedrohrungen und Regelverstoßen umgegangen werden soll, dann wäre das mal ein Anlass ein solches zu entwickeln. Dazu kann man sich bestimmt auch Hilfe von außen holen.

    Die Unterstützung würde ich auch von Kolleginnen und der SL einfordern. Das kann keiner alleine durchstehen.

    Wenn das hoffnungslos ist, es keine Unterstützung gibt, noch nicht mal Ansatzweise, stelle einen Versetzungsantrag. Damit setzt du auch ein Signal gegebnüber der SL. Es ist heutzutage auch für eine SL nicht mehr so einfach, Ersatz zu finden.

    Wenn du nicht mehr schlafen kannst, nicht mehr abschalten kannst, du nur noch mit Angst zur Schule fährst, es keine "guten" Tage mehr gibt, sollte man etwas ändern.

    Wenn man auch die ersten Jahre nicht aushalten kann, bis der Versetzungsantrag durch ist, abchecken ob eine Kündigung und Neuanfang, vielleicht auch an einer anderen Schulform eine Möglichkeit ist. Aber ob einem dann Steine in den Weg gelegt werden, kann ich leider nicht beurteilen.

    Dass der Begriff eine Beschimpfung wäre hast du behauptet. Und dass ich ein Problem mit ihnen hätte ebenso :weissnicht:

    Aber dann wäre das ja nun geklärt.

    Nicht der Begriff, aber dein Text war so zu verstehen, das ein Sozialarbeiter die Situation der TE nicht verstehen kann, da er ja nicht vor der Klasse steht. Und damit hast du mir indirekt unterstellt ebenso keine Lehrkraft zu sein und keine Ahnung zu haben. So kann man deinen Text verstehen.

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