Beiträge von raindrop

    Zitat von »Liselotte«

    Jeder von uns macht einen Teil des Bildungssystems aus und jeder ist hierbei entsprechend wichtig.


    Habe ich auch nie bestritten. Mich fragt, warum immer wieder dieses Argument kommt. Ich meine was hat das mit der Bezahlung eines Berufs zutun?

    Gleiches Gehalt für gleiche Arbeit, ein ganz einfaches Prinzip, das auch in der Wirtschaft gilt, sofern man einen gewissen Betriebsfrieden haben möchte.

    Ich würde es mal so sagen : Ein Unterricht, der seit Beginn von Ruhe, Disziplin, Pflichtbewusstsein und inhaltlicher Effizienz geprägt ist. Leider ist es heutzutage so, dass viele Kinder, die aus den Grundschulen kommen neben den erheblichen Lese-/Rechtschreib- und Texterfassungsproblemen nicht in der Lage sind, sich angemessen genug zu benehmen, sich noch nicht genügend organisieren können, wenig anstrengungsbereit sind, ihren Pflichten nur sehr nachlässig nachkommen (z.B. Hausaufgaben) und die Schule insgesamt nur als Kuschelecke betrachten, die von ihnen kaum etwas einfordert.


    Das sind alles Dinge, die wir unseren Kindern versuchen beizubringen. Es ist bedauerlich, dass dies bei den Kindern aus deinem Einzugsgebiet nicht so klappt, daraus ein allgemeines Feindbild abzuleiten, ist vermessen

    Kritisieren kann man vieles. Ich kritisiere z.B., dass nur sehr wenige Eltern ihre Kinder zur Schulfähigkeit erziehen. Ich kritisiere auch den medialen Einfluss, der ständig massiv auf die Kinder einwirkt. Ebenso kritisiere ich die Phantasialand-Mentalität und exessive Konsumorientierung vieler Kinder (Im Backfischalter besonders ausgeprägt), die als Folge nicht mehr anstrengungsbereit sind und demzufolge jeder Unterricht in Sek1 u.2, sei er noch so gut durchdacht, schon mal scheitern kann (Die Kritik dürfte daher nicht am Unterricht ansetzen). Dann kritisiere ich noch die politisch Verantwortlichen, die die miserablen Rahmenbedingungen an unseren Schulen zu verantworten haben und damit auch ihre geringe Wertschätzung gegenüber uns Lehrern und Schülern zum Ausdruck bringen.


    Dieser Kritik kann ich mich bedingt anschliessen. Da sich diese Randbedingungen nur langsam und schwerlich ändern werden, muss sich zwangsläufig auch unser Unterricht ändern und an die neuen Lebensbedingungen anpassen

    Nein, der ungeschönt auf katastrophale und unzumutbare Unzulänglichkeiten hinsichtlich der Lese-Rechtschreib-Textverständnis-Fähigkeiten der Schüler hinweist, wenn sie in Klasse 5 kommen.


    Danke für deine Ausführungen, sie lassen mich deinen Standpunkt besser verstehen, als die Bröckchen, die du vorher reingeworfen hast. Ich entschuldige mich daher auch für den Trollvorwurf ;)
    Deine Meinung und Schlussfolgerungen teile ich allerdings in keinster Weise, wie an anderer Stelle geschrieben.

    ömmmm... die kann man nicht nennen ?
    Sind es zu viele?

    Es sind ein paar, ich hab sie auch nicht immer parat. Hier ist der Link zu den bayrischen Lehrplänen der Grundschule. Dort sind auf mehreren Seiten die Kompetenzen in der 4. Klasse aufgelistet.
    http://www.isb.bayern.de/isb/index.asp?…&LpSta=6&STyp=1

    Und bitte die Grundschullehrer mehr nach "oben" orientieren ! Die Universitäten/Ausbildungsstätten orientieren sich auch nicht nach "unten", das reale Leben übrigens auch nicht.

    Und welche tollen Qualitäten des Unterrichtens sollen wir uns von dir abgucken? Wie ich oben schon mal geschrieben habe, der Unterricht ist gerade in der Sek I und II ziemlich in die Kritik geraten in den letzten Jahren. Insofern ist wohl auch dort Handlungsbedarf.
    Generell finde ich die Diskussion hier aber ebenfalls sehr sachlich und fair und lässt mich auch über meinen Unterricht nachdenken.
    Bei Elternschreck habe ich mittlerweile eher den Verdacht, dass es sich um einen Troll handelt, der nur von seiner eigenen Unzulänglichkeit ablenken will.

    Da "ja und" spricht Bände !

    Vielleicht etwas flapsig von mir formuliert, damit ist nicht gesagt, dass ich Rechtschreibung für unwichtig erachte. Sie ist aber nicht das Wichtigste, wie es hier teilweise dargestellt wird. Sie ist nur ein Teil der Kompetenzen, die die Kinder lernen sollen. Wir scheinen uns über die Gewichtigkeit aber eh nicht einigen zu können. Ich würde mir da mehr Zusammenarbeit von eurer Seite wünschen und nicht nur unsinnige Forderungen.

    welche Kompetenzen sind das eigentlich?

    Sie stehen in den Lehrplänen der Grundschulen. Dort sind die Kompetenzen definiert, die die Kinder nach der 4. Klasse haben sollten.

    An welche Studien denkst Du? Benenne sie bitte und zitiere die Ergebnisse daraus!

    Studien, die eine vernünftige quantitative Analyse zu dem Thema gemacht haben, kenne ich nicht, du?
    Ich kenne aber die Iglu Studie, die zeigt zumindest in Ansätzen, dass die Kompetenzen, die in den Bildungsstandards der KMK definiert wurden, gut erreicht werden.
    Kannst du vergleichbares zur Sek I oder Sek II sagen?

    Den Thread von Anfang an lesen hilft hier weiter.


    Ja sorry, hier habe ich einige Sachen übersehen, ich hatte mich zu sehr über die selektive Zitation von endine aufgeregt.

    Ich weiss ja nicht was die von endine zitierten Personen sonst so forschen, aber wenn das alles ist, was sie rausbekommen haben, finde ich das armselig. Die Kinder sind, was Rechtschreibung angeht schlechter geworden, ja und? Interessant wäre es zu sehen, wo sie besser geworden sind. In dem einen Bericht geht es um Aufätze, es wird nichts dazu gesagt, ob vielleicht die Kompetenz des Schreibens besser geworden ist. Ziemlich einseitige Fokusse für Wissenschaftler.

    Das Hauptproblem ist meiner Meinung nach, das die Kultusministerien mit den Lehrplänen Mist gebaut haben. Es wurden gute neue Lehrpläne, wie ich finde, für die Grundschulen entwickelt und erlassen. Diese sind nur in seltenst mit den Lehrplänen der weiterführdenen Schulen abgestimmt. Kein Wunder, dass es dann zu Mißverständnissen kommt.
    Ich denke nicht, dass die Kinder mehr Defizite haben als früher! Sie haben andere Kompetenzen erworben und da muss man sich abstimmen.

    @ Raindrop: Wie thematisierst du den Perspektivwechsel denn genau?

    Unterschiedlich. Ich mache erstmal einige Spiele um herauszufinden, ob sie überhaupt schon verstanden haben, was links und rechts ist ;)
    Ich nutze manchmal ein Bild aus einem Schulbuch, weiss nicht mehr aus welchem das ist, eine Familie macht eine Fahrradtour. Fährt einen Weg von oben nach unten, rechts und links sind verschiedene Sachen zu sehen. Kinder beschreiben was wo ist, dann sollen sie sich in die Familie, eines der Kinder zum Beispiel, hineinversetzen und aus deren Perspektive beschreiben, was wo ist.
    Spiele zum Thema sind eine weitere Möglichkeit, z.B. "steuern" sie ein Kind, welches die Augen zu hat durch einen Parkur zu sich hin. Dadurch werden sie auf die Problematik aufmerksam, dass sie ja für das andere Kind die links und rechts Angaben vertauschen müssen.
    Manchmal lasse ich ein Kind von vorne oder in kleinen Gruppen die anderen "dirigieren", da müssen sich je nach Ansprache, der Ansagende oder die Nachahmer in die andere Perspektive versetzen

    Die Reihenfolge dieser Aufgaben verändere ich, je nach gegebenen Voraussetzungen der Kinder, meistens beginne ich aber eher mit Spielen der oben genanten Art, damit die Kinder erstmal am eigenen Körper diesen Wechsel erleben. Bilder der oben genannten Art kommen dann mehr und mehr ab der 3. Klasse ins Spiel.
    Ich vertiefe diesen Perspektivwechsel noch nicht so sehr in der 2. Klasse. Es ist einfach schwierig für viele Kinder und es braucht Zeit. Es wird in der 3. Klasse dann wieder von mir aufgegriffen.

    Finde ich vor dem Hintergrund amüsant , dass an der selben Universität, Herr Prof. Dr. Spiegel in der Mathematik Didaktik StudentenInnen ausbildet und seinerseits ein Fan vom selbst entdeckenden (oftmals in der Folge ev. etwas langsameren) lernen ist. Ich schätze da geht es auf den Fluren hoch her. :D


    Wobei man darüber diskutieren kann, ob selbst entdeckend zwangsweise langsamer sein muss.


    Die Paderborner Uni ist ein amüsanter Ort, was die Professoren angeht ;)

    Entdeckendes Lernen ist nicht langsamer. Es ist ja nicht so, dass man alles neu entdeckt. Mathematik in der Anfangszeit ist ein sehr strukturierter Lehrgang. Einiges müssen die Kinder als Voraussetzung auch erstmal lernen und verstehen, bevor sie überhaupt etwas entdecken können. Zumindest sehe ich das so und setze es eher für einige geeignete Themen ein, sozusagen Inseln des Entdeckenden Lernen. Es werden von Durchgang zu Durchgang auch immer mehr.

    Sicherlich sind quadratische Gleichunngen und Klammerrechnen nicht unbedingt Themen der Grundschule, aber ich denke, es wird verständlich, was Dietz gemeint hat.


    Nein kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Ich war selbst in der der Lehrerausbildung an der Uni tätig und kann das so nicht bestätigen.

    Die mathematische Ausbildung der Kinder in der Grundschule hat sich theoretisch zu früher gewaltig geändert. Vor 20/ 30 Jahren standen die Rechenverfahren und richtigen Ergebnisse, die es zu Lernen gab im Mittelpunkt. Heutzutage geht es eigentlich um entdeckendes Lernen. Es geht darum die mathematischen Prozesse aus einem Problem heraus zu entwickeln.
    Und das funktioniert auch nachweislich. Man muss sich nur klar machen, dass natürlich nicht alle Lehrkräfte nach diesem Prinzip unterrichten. Es ist ein Lernprozess und der dauert.
    Mathematik ist das Entdecken von Mustern und Strukturen und dahin wollen wir die Kinder bringen.

    Die Grundschullehrer müssen dringend ihre Methodik überdenken

    Wie oben schon von Strubelsuse geschrieben liegt es nicht zwangsläufig an der Unterrichtsmethode. Durch die neuen Lehrpläne und Bildungspläne in den letzten Jahren
    gibt es in der Grundschule sehr viel mehr Kompetenzen zu lernen. Es kann durchaus sein, dass zu Lasten der Rechtschreibung die Zeit in andere Kompetenzen gesteckt wurde, die
    wir in der Grundschule für wichtiger erachtet haben (freies Schreiben zum Beispiel).

    Vielleicht müssen die weiterführdenen Schulen genauer hinschauen oder sich mit den Grundschulen austauschen, von denen sie Kinder bekommen, welche Kompetenzen die Kinder mitbringen, um die Stunden entsprechend anzupassen.
    Schwierig wird es natürlich, wenn weiterführende Schulen die Kompetenzen (z.B. Selbstständiges Lernen) nicht zu schätzen wissen, dann bleibt es wohl bei diesen Grabenkämpfen.
    Aber natürlich nehmen wir solche Wahrnehmungen bezüglich Rechtschreibung ernst, aber auch wir haben nur begrenzt Stunden zur Verfügung und die Ansprüche an
    mehr Kompetenzen sind halt für die Kinder in der Grundschule gestiegen und das können wir nicht unberücksichtigt lassen.

    Ist rechts und links gleichzeitig zu thematisieren nicht auch wegen der Ranschburgschen Hemmung eine kritische Sache?


    Das habe ich bis jetzt noch nicht erlebt. Es sind halt Gegensätze, die die Kinder lernen müssen. Kinder die damit Schwierigkeiten haben, werden es auch durcheinander bringen, wenn sie zu unterschiedlichen Zeiten links und rechts kennen lernen. Ich versuche den Kindern irgendwas an ihnen zu zeigen, woran sie sich individuell merken können, wo rechts oder links ist oder sie kriegen für einige Zeit ein Bändchen mit der entsprechenden Farbe um ein Handgelenk.
    Bei der Ranschburgschen Hemmung geht es auch um Ähnlichkeiten (z.B. in der Aussprache oder im Aussehen bei Zahlen), hier sind es ja Gegensätze, die gelernt werden müssen. Daher würde ich sie auch nur als Paar beibringen

    Ich nehme immer für rechts rot und für links blau, dann sind die Farben nicht so dicht, wie bei rot und lila.
    Den Perspektivenwechsel thematisiere ich am Anfang noch nicht, wenn ich überhaupt erstmal links und rechts mit den Kindern erabeite.
    Diesen bringe ich erst bei den 2. Klässlern ins Spiel. Straßenverkehr ist auch bei mir oftmals Thema oder eine Familie macht einen Auto oder
    Fahrradausflug (Was sieht man aus der Perspektive der Fahrer auf der linken oder rechten Seite des Weges sieht)

    Das ist sicherlich problematisch und ich sehe auch, dass der Übergang gerade von einer didaktisch innovativen Grundschule auf ein traditionelles Gymnasium, das, wie soll man sagen, mit einem gewissen Stolz auf seine methodische Unbeweglichkeit blickt, einen ziemlichen Bruch darstellt.


    Anderseits verspüre ich aber auch Unbehagen bei dem Gedanken, dass eine Grundschule ganz genau weiß, welche Anforderungen in der weiterführenden Schule an die Kinder gestellt werden, sie aber nicht darauf vorbereitet!


    Was bei der ganzen Problematik deutlich wird, die Schulen reden zu wenig miteinander. Bei uns haben wir dafür auch noch keine vernünftige Lösung gefunden, es ist vielleicht auch ein längerer Prozess, um die vorhandenen Vorurteile und Einstellungen zu überwinden. Eigentlich würde es ja schon viel helfen, wenn man sich ohne Wertung darüber austauschen würde, was haben die Kinder bei uns in der Grundschule gelernt, was erwarten die weiterführdenen Schulen, um dann einen Kompromiss zu finden. Es läuft meistens aber nur auf Vorwürfen hinaus. Schade eigentlich, es geht soviel Potential bei den Kindern dadurch verloren.

    Es gleicht einem Skandal solche Dinge anzusprechen, dabei liegen die Unterschiede oftmals klar auf der Hand

    Es ist kein Skandal diese Dinge anzusprechen. Das Problem ist, dass du Thesen und Behauptungen aufstellt, die nicht bewiesen sind und vielleicht auch nicht beweisbar sind.
    Eines der Probleme bei der Diskussion sind die sehr unterschiedlich angenommenen Axiome, die der Diskussion zugrunde liegen.
    Dir scheint die Annahme, Angebot und Nachfrage aus dem Konsens Marktwirtschaft, immens wichtig zu sein und leitest daran, die höhere Besoldung von Mathematik/ Physik Lehrer in der Sek2 ab.
    Das kann man machen, man kann aber auch vom dem Prinzip: "Gleiche Arbeit, gleiche Bezahlung" ausgehen und würde zu anderen Ergebnissen kommen. Es gibt darüberhinaus
    noch andere Grundsätze/ Prinzipien/ Axiome, die man als Grundlage für die Besoldung nehmen kann. Keines kann meiner Meinung nach argumentativ über ein anderes gehoben werden.
    Keines von diesen Grundsätzen, würde alle zufrieden stellen, man kann für sein "System" kämpfen und gucken, ob es eine Mehrheit gibt.
    Zum Glück wird in der Schule nicht nach nach dem marktwirtschaftlichen Aspekt bezahlt. Schule ist keine Marktwirtschaft. Es gibt auch andere Aspekte die im Leben wichtig sind.
    Die Fachdidaktik sollte in der Schule für die Lehrkräfte ein wichtigerer Faktor sein, als das Fachwissen, denn es gilt Wissen zu lehren und es geht nicht um den Selbstzweck des Lernens für den Lehrer.
    In dem Zusammenhang ist es meiner Meinung nach z.B. totaler Unsinn, dass angehende Sek II Lehrkräfte für die Mathematik den Stoff in dem Umfang mit den Diplomern zusammen studieren, wie es momentan der Fall ist. Alleine schon mit den Anfängervorlesungen Analysis 1, Lineare Algebra 1 und Stochastik 1 hat man mehr als genug gelernt für die Oberstufe (vielleicth noch eine kurze Einführung für Differentialgleichungen). Die überschüssige Zeit sollte man mehr in die Fachdidaktik investieren. Dies ist dringend notwendig, denn, und dies ist meinerseits eine gewagte These,
    vielleicht gibt es auch deshalt mehr Studenten und Lehrer in den anderen Fächern, weil die Mathelehrer einfach einen schlechten Job gemacht haben und didaktisch und pädagogisch versagt haben (sie haben es ja auch nicht gelernt) und die Kinder einfach nicht für Mathe begeistern konnten, geschweige es ihnen vernünftig erklären konnten.

    Ich finde es in Ordnung, wenn man seinen Platz auf der Leiter (egal in welcher Rubrik) kennt und auch für diesen Eintritt.

    Man muss seinen Platz auf der Leiter aber nicht immer akzeptieren, man kann die Leiter auch umschmeissen und eine bessere und "gerechtere" bauen, wie auch immer die aussieht. Das bestehende System ist nicht perfekt und meiner Meinung nach auch nicht gerecht, darüber kann man sich streiten aber nicht über den anderen mit seiner Meinung erheben.

    Nach 5 Wochen in der 1. Klasse schon von einer Rechenschwäche zu sprechen, naja, damit wäre ich vorsichtig. Das klingt für mich erstmal nach einem Kind, welches die Mengen-Zahl-Zuordnung noch nicht verstanden hat.
    In diese Richtung würde ich erstmal überprüfen, was da an Verständnis vorhanden ist (hat das Kind eine Vorstellung davon was die Zahlen "bedeuten", welche Mengen sie symbolisieren?)
    Und wenn du dich in Richtung Rechenschwäche dann tatsächlich informieren willst, was nie schaden kann, würde ich dir eher Material von Bernd Ganser, Michael Gaidoschik, Wilhelm Schipper oder Jens Holger Lorenz empfehlen. Die Herren Selter, Wittmann oder Müller sind gute Didaktiker, zum Thema Rechenschwäche die eben genannten aber meiner Meinung nach besser und versierter.

    braucht nach den Ferien immer etwas das verschütt gegangene Wissen wieder zu aktivieren :)
    Deine Beispiele sind dabei noch die harmlosen Klassiker einer halb erinnerten, falsch angewendeten Strategie (Zehner - Zehner, Einer - Einer)
    Ich bin teilweise baff, was denen noch so alles einfällt, kreativ sind die Kleinen zumindest ;(

    Ich kann Panama nur zustimmen!!
    Mich stört an dieser Diskussion massiv, das mal locker davon ausgegangen wird, dass es von faulen Schülern nur so strotzt und das diese sich nur auf den Hintern setzen müssen, um ihre Defizite auszugleichen. Diese Kinder gibt es natürlich auch, aber in der Grundschule am Anfang, in der 1. Klasse wo diese von Panama beschriebenen Defizite auftauchen, gib es so gut wie keine Simulanten, diese Kinder haben Probleme und werden diese nicht erkannt, werden Sie lange Zeit damit zu kämpfen haben. Das sagt meine Erfahrung, die vieler meiner Kolleginnen und die Forschung, die es zu diesem Thema gibt.
    Und ehrlich gesagt verstehe ich eure Probleme nicht. Kinder die Dyskalkulie oder eine Rechenschwäche haben, werden später bestimmt keine Berufe ergreifen, wo solche Kenntnisse gebraucht werden, sie träumen also bestimmt nicht davon Pilot zu werden.... Diese Kinder sind aber auch nicht dumm. Begabungen auf anderen Gebieten sollten daher erst gar nicht gefördert werden? Eine ziemlich zynische Einstellung. Ich finde es ehr erschreckend in welche Richtung unsere Abituranforderungen rutschen. Ein elender Einheitsbrei, den jeder Wissen und Können muss. Es gibt übrigends eine ganze Reihe Menschen die LRS hatten und es ist trotzdem was aus ihnen geworden, manche sind tatsächlich ziemlich berühmt...

    Das ist wirklich traurig und ich werde eine Gedenkminute für dich einlegen. Beschäftige dich doch bitte mal neben deinem Sarkasmus ernsthaft mit dem Thema Dyskalkulie oder meinetwegen auch Störungen in der musikalischen Entwicklung. Es hilft keinem der Kinder dies ins Lächerliche zu ziehen.

    Ähm, also irgendwie entgeht mir der Sinn deines Postings Mikael. Willst du damit grundsätzlich sagen, dass du das Bestehen von Dyskalkulie anzweifelst? Der Artikel zu überzogen ist? Das man die LRS Erlasse auch gleich wieder abschaffen sollte, weil es ja zu schwierig ist, sich mit Problem-Kindern zu befassen? Oder das du den Artikel nicht verstanden hast?

Werbung