Ist jetzt eh zu spät. Trotzdem kurz Klarstellung zum Ranking: Ich bezog mich nicht auf die Lektüre konkret, wie mehrfach wiederholt, sondern gab ganz allgemeine Beispiele für Kommunikationsaufgaben. S müssen sich auf die drei-fünf wichtigsten Eigenschaften, Probleme, whatnot einigen.
Beiträge von blabla92
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Ne. Nicht einen Dialog ausarbeiten, sondern reden. Wie gesagt, ohne Erinnerung an die Romanstelle, also ohne Wissen, ob sich die Stelle wirklich eignet, nur ein fiktives Beispiel, das man übertragen müsste. Klare Aufgabenstellung, bzw. Problemstellung, arbeitsteilig, halbe Klasse wäre Rowdy, halbe Klasse wäre Junior, oder von mir aus gibt es noch eine agony aunt oder so. Alle überlegen sich alleine, was sie aus ihrer Rolle heraus sagen würden (am besten füllen alle eine Leerstelle im Roman, also nicht eine Rolle, die nur den Textinhalt wiedergibt) und machen sich Notizen, versuchen ein paar Positionen des anderen zu antizipieren und eine Reaktion zu überlegen. Dann ggf. noch eine Runde in den Gruppen mit gleichen Rollen. Dann gemischte Paare / Gruppen, ggf. Zwei Gruppen einander zuhören lassen und Manöverkritik geben.
Am Ende vor der Klasse zwei Leute, die nicht miteinander geübt haben, wählen und den Dialog vor der Klasse halten lassen. Nach Kriterien (wie überzeugend in der Rolle usw.) auswerten lassen.
Die Art Aufgabe muss tatsächlich bekannt sein, da es darauf ankommt, dass sie in ihrer Rolle spontan reagieren. Und bereit sind, auch vorne zu agieren.Und wenn du dir so gar nichts drunter vorstellen kannst, lass es lieber für die Lehrprobe.
Ergänzung: Sprechaufgaben funktionieren am besten mit klarem Ziel, das man gemeinsam erreichen muss, wie oben erwähnt z.B. ein Ranking erstellen oder im Rollenspiel einen Kompromiss erzielen.
Und nochmal: einen Dialog schreiben ist keine Sprechaufgabe. Da ist der Schwerpunkt Schreiben, auch wenn man sich darüber austauschen muss. -
Räumlich klingt das wirklich doof. Trotzdem, zusammen was Dünnes schreiben braucht auch nicht weniger Platz.
Inhaltlich erinnere ich mich nicht konkret genug an die Textstelle, um dazu was beizutragen.
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Aber warum schreiben die SuS den Dialog dann gemeinsam, statt ihn tatsächlich zu führen in verteilten Rollen?
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Dein Ziel ist doch mündliche Kommunikation, oder? Warum dann ausgerechnet eine Schreibaufgabe als Schwerpunkt? Ich schreibe mit jahrelanger Erfahrung aus Lehrproben, wo ich oft dieses Missverständnis als Grundlage von Stunden mit wenig Progression und echter Kommunikation gesehen habe.
Risiken bei Schreibaufgaben in Partnerarbeit oder gar in der Gruppe:
1. Die erhoffte Kommunikation findet, wenn überhaupt, zu oft auf Deutsch statt, weil Wortschatz und Redemittel fehlen, wenn man sich über Feinheiten austauschen will.
2. Es dauert ewig und das Ergebnis ist inhaltlich oft wirklich dürftig.
Echte kommunikative Aufgaben verlangen ggf. nach kurzer Vorbereitung mit ein paar Notizen echten, spontanen Dialog, um zu einem gemeinsamen Ergebnis zu kommen. Dinge in PA „ranken“ lassen, so dass man zumindest in kleinen Dingen vielleicht mal abweichender Meinung ist und begründen muss, in der Gesamtgruppe good Angel/bad angel, fishbowl, ein Rollenspiel, in der man nicht vorher komplett den Text vorformuliert (soooo sinnlos), sondern spontan auf andere reagieren muss. Und immer Redemittel bereitstellen und Verwendung einfordern („Sucht euch 3 verschiedene aus, die ihr dabei anwenden werdet“). -
Die Behauptung, dass es in BW gerade in „den Sprachen“ große Abweichungen gäbe, kann ich aus meinem Ausschnitt der Realität nicht bestätigen. Ich mache seit 2006 Endbeurteilung in Englisch. Große Abweichungen sind viel seltener geworden. Alleine schon durch die engmaschigen Vorgaben beim Listening. Das ist bei allen Modernen Fremdsprachen so. Ich höre weiterhin von Deutsch von großen Unterschieden, wo es auch in der Natur der Sache liegt.
Den Einfluss von Hierarchie und „will es mir nicht verscherzen mit KuK“ befürchte ich bei Korrektur an der gleichen Schule auch, auch wenn gemeinsames Korrigieren wirklich großartigen Austausch ermöglichen kann, aber eben nicht mit jedem. -
Wir würden schlicht die Ergebnisse jeder Unfrage verfälschen ob unserer Omnipotenz.
Also jedenfalls solange es nicht um Hochdeutsch geht… oder Englisch… 
Bidde. Mei Englisch isch übr jäden Zweifel erhabe.
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Äh, Baden-Württemberg existiert da nicht?!
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Hart arbeiten. Zeitung lesen. Jeden Tag. Viel, lange Artikel. Quer, alle Ressorts, Kommentare, Culture, Science… The Guardian z.B., da ist sehr viel noch ohne Paywall, nur mit Registrierung ggf. Dazu klassisch Wortschatz pauken mit genanntem Buch bzw. academic list, Kernbegriffe aus den Texten rausschreiben, Lernkartei anlegen, abfragen, schreiben. Wiederholen. Summaries zu manchen Artikeln schreiben, ggf. mit AI überarbeiten oder von Menschen gegenlesen lassen.
Mein Writing English Assignment an der Uni war wochenlang, einen Lexikonartikel (zu Architektur, völlig random) zusammenzufassen, abgeben, komplett durchgestrichen bekommen, weiter zu kürzen, bis irgendwann der ersehnte Haken dran war. Muss zugeben, dass das großartig und sehr lehrreich war. Ich kann bis heute nichts mit summaries anfangen, die “the author writes … and then suggests…” rumlabern. Je kürzer, desto besser. Dazu braucht man super treffendes Vokabular.
Schreiben muss man trainieren.
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Ich habe jetzt
Ja, ich war im Ausland (in London für drei Monate) und lese auch (und gucke viele Serien/Streams auf Englisch).
Bei den Vokabellisten: Nein, weil ich nicht weiß wie ich das erweitern soll. Also thematisch gesehen, damit ich mich auf die Prüfung vorbereiten kann. Die Themen sind ja immer unterschiedlich.
Das heißt doch, du musst deinen Wortschatz in allen Bereichen dringend erweitern. Und wenn es um akademische Sprache geht, muss man lesen, lesen, lesen, und zwar Literatur, Sach- und Fachbücher.
Bisschen Netflix gucken und 3 Monate in London macht man, wenn man fürs Abi ein bisschen fitter werden will, oder letzteres zu Beginn des Studiums.
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Ich sehe als Hauptproblem in meinem Lateinunterricht nicht die Überforderung mit komplizierter Grammatik, sondern dass ein immer größer werdender Anteil an SuS so gut wie gar nicht mehr Vokabeln und die grundlegenden Formen lernt/sich merkt. Neue Grammatikthemen verstehen fast alle schnell, aber sie merken sich nichts mehr.
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Klingt arg nach akademischer Haarspalterei über Bedeutungsfitzelchen, wenn es doch darum geht, dass SuS zeigen, dass sie neuen Wortschatz verstehen und flexibel selbst formulieren können.
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Bis vor kurzem wurde im BW Abitur (seit 2012?) das Leseverstehen per multiple choice abgeprüft, das erklärt die leider meist mittelmäßigen Aufgaben zur Leistungsmessung einiger Lehrwerke.
Auch in der Einführungsphase sollte man m.E. die Aufgabenformate aus dem Abitur verwenden, natürlich zu etwas einfacheren Texten, und darauf hinarbeiten. In der 10 (noch G8 BW) heißt das, dass ich aspektbezogene Zusammenfassung und Textanalyse übe und natürlich dann auch in KAs diese Aufgabenformate verwende.
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Häh?
Kommt bei uns nicht vor weil es das Standard-Arbeitsgerät ist. Wer sein Laptop nicht dabei hat, ist komplett aufgeschmissen für den Tag. Vielleicht fehlt es euch einfach nur an Selbstverständlichkeit, dann ist auch nichts mehr "zu komplex".
Ich habe immer noch einzelne SuS mit iPads in meinen Klassen, die gewisse Aufgaben überhaupt nicht bearbeiten können weil es mit dem iPad nicht möglich ist. Mit allen anderen Geräten geht alles, Marke und Betriebssystem ist dabei völlig egal. Es gibt einen einzigen Gerätetyp, der Ärger macht und das ist das iPad.
Ja, zu komplex. So ist das eben. Die meisten Haushalte hier haben schon lange keine Computer, Laptops o.ä., nur Smartphones. War ein großes Vergnügen während der Schulschließungen.
Mehrere MittelstufenSuS pro Klasse, die nicht mitarbeiten können, sind kein Vergnügen. Aber klar, liegt nur an uns und unserer fehlenden Konsequenz.
Es mag Probleme mit einzelnen Anwendungen in einzelnen Fächern geben, aber m.E. ist, wie dargestellt, ein Tablet die niederschwelligste Geräteart für die meisten SuS ohne Anleitung daheim. Die Geräteverwaltung scheint auch deutlich entspannter zu sein als bei unserem Vorgängermodell. Aber was soll’s. Ich bin keine Expertin. Für uns tut es. Und Schule ohne Digitales ist nicht mehr denkbar.
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Ich habe mir den Faden durchgelesen und bei 70% der Beiträge gedacht, ich befände mich im Jahr 2015.
Erfahrung aus einem Gymnasium mit IPads. Wir haben seit mehreren Jahren Endgeräte ab Kl. 5/6 (liegt am Schulträger, wir hätten sie gerne später gehabt), zuerst HP-Convertibles auf Wunsch der SLs der verschiedenen Schulen („richtige Computer, echte Informatik, Windows, Berufsleben… blabla“). Erfahrung: zu komplex für viele SuS, unglaublich störanfällig, ständig lähmende Updates, schwer, so dass Mitbringen teils Zumutung, Absprechen nötig zum Mitbringen, 40% vergessen es daheim, also immer Alternativplanung nötig, handschriftliches Schreiben trotz Stift sehr schlecht und unergonomisch…). Auf Wunsch & Druck unseres Kollegiums jetzt das 3. Jahr iPads. Nicht perfekt, aber viel praktischer, zumal Handschrift / Heftführung wirklich gut funktioniert).
Es geht an allgemeinbildenden Schulen heutzutage auch um digitales Arbeiten als selbstverständlichen Teil des täglichen Lebens. Dabei geht es um Grundlagen, nicht Feinheiten: Bewusstsein für Speichern, Dateiablage, Umgang mit verschiedenen Anwendungen einüben, was dann leicht auf andere Marken übertragen werden kann. Bewusstsein schaffen für Sicherheit, Organisation, Verstehen, dass man sich flexibel auf verschiedene Anwendungen/Plattformen einlassen können muss. Daheim lernen das die meisten nicht, denn ihre Eltern kommen über WhatsApp nicht hinaus. Das geht mit IPad / Tablet nun einfach leichter für SuS, weil Hemmschwelle niedriger.
In den höheren Klassen, in denen wir keine SchulIPads anbieten können, schaffen sich immer mehr Leute ein Tablet an, das sie gerne für ihre Unterlagen in der Schule nutzen.
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Noch eine Ergänzung zum letzten Teil über die Strukturiertheit von Texten: Man soll nur auf die Optik achten. Ich bezweifle eine Aussagekraft, denn Struktur und Layout sind nicht das Gleiche. Ein gut strukturierter Text profitiert von klarem Layout: ein sichtbarer Absatz = ein Sinnabschnitt. Ein schlecht strukturierter Text ist mit vielen random gesetzten Absätzen vielleicht auch lesbarer, weil das Auge jeweils erträglich kurze Häppchen überstehen muss, aber er bleibt unstrukturiert.
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Man kennt noch nicht mal die Klassenstufe.
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Ja, in einer Rede, klar. Wenn es nicht dauernd vorkommt und ohne Sinn und Verstand, sondern an passender Stelle. Da muss man dann doch wieder drei Jahre überlegen 😁
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Grammatik. Mir ist das zu blöd, 3 Jahre zu überlegen, ob es hier ganz eventuell noch unter bestimmten Umständen vielleicht nur stilistisch unakzeptabel sein könnte usw…
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